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Flüchtlingsrat Newsletter 05/2018

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

Inhaltsverzeichnis

Veranstaltungen

15.11. in Halle: »March of Hope« Film und Gespräch

https://www.facebook.com/events/317165492433025/

Interview mit dem Regisseur: https://radiocorax.de/the-march-of-hope-interview-mit-jim-kroft/

17.30 Uhr im Kino Zazie, Kleine Ulrichstraße 22

A Road Movie on Human Rights.

In January 2016 two friends set off to learn first hand about the lives of refugees in Europe. With a pair of cameras and a little yellow van, the journey would lead them from Lesvos to Idomeni and on through the Balkans.

Set against the background of the EU pact with Turkey and the closure of the „Balkan Route“, the film explores these events through the lives of those most effected on the ground.

As such the documentary is a deeply personal and emotional perspective on the refugee crisis – but seen from the unlikely vista of a little yellow van. It’s story is led through the friendships made with refugees, and its subplot a eulogy to the work of aid workers, volunteers and locals – whose work is too often forgotten.

In an environment of fear, hatred and suspicion in Europe, „The March of Hope“ is a celebration of everything which makes us human, and a challenge in film to the xenophobia growing in modern Europe.

Der Film findet in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln statt.
Eintritt frei bzw. auf Spendenbasis.

In Kooperation mit dem Projekt »Landesinfostelle Flucht und Asyl«
des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt; gefördert durch den Asyl-,
Migrations- und Integrationsfonds.

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17.11. in Halle: Soli*Essen und Vortrag im Rahmen der yallah!? Ausstellung

Kochen ab 15 Uhr / Essen ab 17 Uhr / Vortrag ab 18 Uhr
Seminarladen/ Welcome Treff / Waisenhausring 2

Seenotrettung ist kein Verbrechen. Was ist los auf dem Mittelmeer?

„Yallah, über die Balkanroute!“ das ist heute drei Jahre später kaum mehr möglich und denkbar. Viel mehr ist der gefährliche Weg über das Mittelmeer als Hauptfluchtroute nach Europa wieder in den Mittelpunkt gerückt. Und gleichzeitig ist vor allem das zentrale Mittelmeer zu einer der (politisch) umkämpftesten als auch tödlichsten Grenzen Europas geworden. Neben der immer weiter voran schreitenden Externalisierung der Grenze (bereits bestehende und gelplante Lager in Nordafrika, Militarisierung des Mittelmeers u.v.m.) werden Helfende und Seenotrettungsprojekte massiv kriminalisiert, Rettungsschiffe beschlagnahmt und die Schutzsuchenden dem Tod durch Ertrinken oder den libyschen Milizen überlassen.
Wir wollen ein aktuelles Bild zeichnen, was es heißt, den Weg über das Mittelmeer auf sich zu nehmen und einen Einblick in die Situation der Helfenden in Zeiten der steigenden Repressionen vermitteln.

Referentinnen: Mitglieder der Juventa-Crew und Aktive von Solidarity at Sea

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17.11. in Magdeburg: Die Vertreibung des Bauhauses  aus Dessau 1932 und der Kulturkampf von rechts

Ein dokumentarisches Theaterstück von Lars Breuer und Stefanie Schindler
Mit Thomas Zieler als Oberbürgermeister Fritz Hesse
und Thomas Hupfer als Rechtsanwalt Dr. Eisenberg

Sonnabend, 17.11.2018, 20:00 Uhr
Musik- und Medienzentrum „Gröninger Bad“
Gröninger Str. 2, 39122 Magdeburg

Eintritt frei!
Nachdem die Nationalsozialisten im Freistaat Anhalt und in der Stadt Dessau die Macht erlangt haben, beschließen sie im August 1932 – zusammen mit anderen rechten Kräften – die Schließung des Bauhauses in Dessau. Im März 1933 wird der langjährige Dessauer Oberbürgermeister Fritz Hesse, ein überzeugter liberaler Demokrat und Förderer des Bauhauses, zwangspensioniert. Die Nationalsozialisten richten einen Untersuchungsausschuss ein und leiten strafrechtliche Ermittlungen gegen Hesse ein. Das Stück spielt im Frühsommer 1933, zu einem Zeitpunkt, als der Ausgang der Ermittlungen noch offen ist und in der die Nazis drohen, Hesse in sogenannte „Schutzhaft“ zu nehmen. Das Stück rekonstruiert anhand von Originalzitaten und zeitgenössischen Zeitungsartikeln die rechten Angriffe gegen das Bauhaus Dessau und die politischen Reaktionen darauf. Dabei erweisen sich viele Aussagen der damals Beteiligten als erstaunlich aktuell.

Figuren:
Fritz Hesse, 1918–1933 Oberbürgermeister der Stadt Dessau, liberaler Jurist und Politiker der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), Abgeordneter der Weimarer Nationalversammlung sowie des Anhaltischen Landtags
Dr. Werner Eisenberg, Rechtsanwalt aus Roßlau, nationalliberaler Politiker der Deutschen Volkspartei (DVP), Abgeordneter des Anhaltischen Landtags und 1927 erfolgloser Bürgermeister-Kandidat in Dessau.

Siehe auch Artikel Jungle.World vom 01.11.2018: In Sachsen-Anhalt sind sich CDU und AfD einig gegen die Band Feine Sahne Fischfilet Brauhaus statt Bauhaus – Die Stiftung Bauhaus Dessau sagte ein Konzert der Band Feine Sahne Fischfilet ab und begründete dies mit der Gefahr rechter Proteste. Diese vermeintlich unpolitische Haltung ist Ausdruck der politischen Bedingungen in Sachsen-Anhalt. Von Lars Breuer

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24.11. in Halle: Benefizkonzert zugunsten syrischer Geflüchteter

Samstag, 24.11. 2018, 16 Uhr
Paulusgemeindehaus, Robert-Blum-Straße 11a, Halle

Es musizieren:
Mustafa Khalil und Band
Folkloristische Tanzlieder und klassisch- orientalische Lieder aus der
arabischen Welt

Bubamara- Die Herzensschönen
„Lieder aus aller Welt“ (mehrstimmige Vokalmusik)

Nach dem Konzert laden wir herzlich zu Tee und arabischem Gebäck ein.
Dabei besteht die Möglichkeit, die Arbeit des Vereins Integrationspaten Halle e.V. näher kennen zu lernen.

Veranstalter: Integrationspaten Halle e.V.
Mail:integrationspaten.halle@gmail.com
Website: http://www.pfarramt-hohenthurm.de/integrationspaten-halle-e-v.html

Wir danken der Paulusgemeinde Halle für die freundliche Unterstützung. Die
Veranstaltung findet im Rahmen der Friedensdekade  in Halle statt.

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01.12. We’ll Come United – looking for the present and future in Hamburg

Seit der großartigen Parade ist einige Zeit verstrichen und ihr konntet euch hoffentlich etwas
erholen! In einigen Gruppen wurden schon erste Nachbesprechungen gemacht, andere machen das
diese Tage, andere waren gleich darauf in Berlin und an weiteren Aktionen beteiligt. Nun wird es
auch Zeit, alles zusammenzutragen, zu reflektieren und uns nach „present and future“ von unserer
antirassistischen Vernetzung und Arbeit zu fragen.
Wir laden deshalb herzlich ein zu unserem nächsten bundesweiten Netzwerktreffen am 1.12.2018,
11-18 Uhr in Hamburg ein. Wie beim letzten Mal, können wir das New Hamburg auf der Veddel
nutzen, sodass wir gut verpflegt sind!

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08.12. Gemeinsamer Besuch der Ausstellung „Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ im Deutschen Hygiene Museum Dresden

Das Team von ENTKNOTEN lädt Sie und Euch zu einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Rassismus – Die Erfindung von Menschenrassen“ im Deutschen Hygiene Museum Dresden ein. Dazu fahren wir am Samstag, den 8. Dezember mit dem Zug von Halle nach Dresden. Neben einer Führung durch die Ausstellung bleibt noch reichlich Zeit, um sich die Ausstellung in Ruhe selbstständig anzuschauen. Wir übernehmen die Kosten für die Fahrt, den Eintritt und die Führung.

Im Anhang sind detaillierte Informationen zum Ausflug. Anmeldungen bitte per E-Mail an fsj@lamsa.de oder über das Online-Anmeldeformular (https://www.alltagsrassismus-entknoten.de/blog/2018/11/08/besuch-einer-ausstellung-rassismus-die-erfindung-von-menschenrassen/).

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es auf: https://www.dhmd.de/ausstellungen/rassismus/

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Bildung

17.11. in Magdeburg: DJ Workshop @Each One Teach One Jam

 

DJ Workshop mit Snazzy Grrrlz – Auflegen mit Vinyl
17.11 // 15:00h

Fader, Pitch und Equalizer. XLR, Chinch und Klinke. Keine Ahnung, was das sein soll? Kein Problem! Im DJ-Einführungsworkshop der DJ Snazzy Grrrlz schauen wir uns die Technik für den Aufbau eines DJ-Set-Ups an, legen Platten auf, probieren uns in Scratching-Basics und Übergängen zwischen Songs aus und erfahren, was das ganze eigentlich mit 4/4-Takt zu tun hat. Kleiner Exkurs in die Geschichte von HipHop inklusive!
Alles was an Technik und Musik gebraucht wird, steht euch im Workshop zur Verfügung. Wenn ihr eigene Platten habt, könnt ihr die gern mitbringen! Der Workshop ist offen für Mädchen*, Frauen*, Trans*, Inter* und Jungs*.

► weitere Workshops:

※ Hip Hop Dance
※ Graffiti-Workshop

(Die Workshop-Teilnahme ist auch ohne vorherige Anmeldung möglich)

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The Each One Teach One Jam

Auch in diesem Jahr organisiert der Kultur Hafen e.V. in Kooperation mit dem Female Hip Hop Tresen // Magdeburg wieder eine große Hip-Hop Jam, und diesmal haben wir allerhand Neuerungen im Gepäck:
Neue Location, neue Kooperationen und ein gleicher Fokus machen The Each One Teach One Jam 2018 w/ TICE zu einem ganz besonderen Highlight in Eurem Terminkalender. Und Ihr könnt Euch wieder aktiv beteiligen, denn das Motto ist Programm, „Each One Teach One“ heißt Jede*r, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, hat Talente, die gezeigt werden wollen und die Andere inspirieren können.

Aber auch auf der Bühne wird ordentlich was los sein.

// Das Black Bear Basement ist ein vierköpfiges hannoversches Kollektiv, das sich auf die Suche nach der Schnittstelle zwischen Hip Hop und Jazz begibt. Vibraphon, Saxophon, Keys und Turntables bringen Einflüsse beider Genres zusammen und erzeugen eine einzigartige Mischung aus produzierten Beats und organischem Live-Sound. Traditionelle Formen des Beatmaking werden durch eine neuartige Klangästhetik bereichert, Loops treffen auf Soli, verspielte Klangflächen setzen sich auf knackige LoFi-Drums, Jazz Licks mischen sich zu den Filterfahrten des Synthesizers. So bildet sich ein warmer und reifer Sound, irgendwo zwischen Augenschließen und Kopfnicken.

// Tice tritt neben zahlreichen Jams auf der Fusion und dem Out4Fame-Festival auf, tourt mit Sookee und nahm mit Deutschrap-Urgestein Lakmann den Track „Bis Auf Den Grund“ auf. Sie besticht durch eine hammer Stimme, Ehrlichkeit, Stärke und ihren spürbaren Spaß am Hip-Hop.
Tice ist alte Schule. Zeitgenössischen Deutschrap-Trends wie Trap und Cloudrap kann sie nicht viel abgewinnen, dem abwertenden Verhalten gegenüber Frauen ebenso wenig.

17.11.2018 / Heizhaus Magdeburg
Harsdorfer Str. 33 B / 39110 Magdeburg
Beginn 15 Uhr / Tickets AK

Gewinnspiel für Gästeliste:

https://magdeboogie.de/event/the-each-one-teach-one-jam-2018-w-tice

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21.11. in Halle: Umgang mit rassistisch eingestellten Eltern im pädagogischen Alltag

Was tun, wenn Eltern mit rechtsextremen Symbolen in die Kita kommen? Wie reagieren, wenn Kinder in der Schule ras- sistische Beschimpfungen benutzen und Kinder mit Migrati- onshintergrund beleidigen? Was tun, wenn Eltern nicht wol- len, dass ihre Kinder mit migrantischen Kindern zusammen sind und es dadurch zu Ausgrenzung und Isolation kommt?
Wenn pädagogische Einrichtungen mit rassistischem und rechtsextremem Verhalten konfrontiert werden, entsteht häufig die Frage, an welchen Stellen Grenzen gesetzt werden sollen. Wie kann man Betroffene vor Diskriminierung und Rassismus schützen und in der Einrichtung eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle wohlfühlen?

Zielgruppe:
Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Schulen, die mit diskriminierenden, rassistischen bis hin zu rechtsextremen Äußerungen von Eltern konfrontiert sind.

Anmeldung:
Bis 20.11. bei kita@lamsa.de unter Angabe folgender Informationen:
• Name • evtl. konkretes Anliegen/Fragestellung
• Institution • gewünschter Ort (Halle oder Magdeburg)
Der Workshop ist kostenlos.
thumbnail of Einladung_Workshop_LAMSA_Kita_Nov.2018

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27.11. in Magdeburg: Umgang mit rassistisch eingestellten Eltern im pädagogischen Alltag

Was tun, wenn Eltern mit rechtsextremen Symbolen in die Kita kommen? Wie reagieren, wenn Kinder in der Schule ras- sistische Beschimpfungen benutzen und Kinder mit Migrati- onshintergrund beleidigen? Was tun, wenn Eltern nicht wol- len, dass ihre Kinder mit migrantischen Kindern zusammen sind und es dadurch zu Ausgrenzung und Isolation kommt?
Wenn pädagogische Einrichtungen mit rassistischem und rechtsextremem Verhalten konfrontiert werden, entsteht häufig die Frage, an welchen Stellen Grenzen gesetzt werden sollen. Wie kann man Betroffene vor Diskriminierung und Rassismus schützen und in der Einrichtung eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle wohlfühlen?

Zielgruppe:
Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Schulen, die mit diskriminierenden, rassistischen bis hin zu rechtsextremen Äußerungen von Eltern konfrontiert sind.

Anmeldung:
Bis 20.11. bei kita@lamsa.de unter Angabe folgender Informationen:
• Name • evtl. konkretes Anliegen/Fragestellung
• Institution • gewünschter Ort (Halle oder Magdeburg)
Der Workshop ist kostenlos.

thumbnail of Einladung_Workshop_LAMSA_Kita_Nov.2018

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Aufrufe und Kampagnen

17.11. in Magdeburg: DEMO #Ausgehetzt! Für ein solidarisches Europa!

Termin: 17. November 2018 l 12:00-17:00 Uhr
Ort: Universitätsplatz Magdeburg

An diesem Wochenende (16.11.-19.11.) hält die AfD in Magdeburg ihren Bundesparteitag zur Europawahl ab.
Ein breites Bündnis aus unterschiedlichsten Gruppen und Einzelpersonen ruft dazu auf, zum Europaparteitag ein spürbares Momentum für die solidarische und offene Gesellschaft der Vielfalt auf die Straßen der Stadt zu bringen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier:https://www.facebook.com/events/852251305166522/

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Umfrage: Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte (Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch)

Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen ist bislang kaum empirisch untersucht, obwohl das Thema auch die öffentliche Debatte intensiv beschäftigt. Insbesondere zum Dunkelfeld und zu viktimologischen, also die Opferwerdung betreffenden Aspekten, liegen praktisch keine Erkenntnisse vor. Auch die Dynamik der Konfliktsituationen und ihre Aufarbeitung ist unzulänglich erforscht. Vor diesem Hintergrund untersucht das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt erstmalig systematisch rechtswidrige polizeiliche Gewaltanwendung aus der Perspektive der Opfer und im Kontext des polizeilichen Bearbeitungsprozesses. Im Fokus stehen dabei Viktimisierungsprozesse, das Anzeigeverhalten und die Dunkelfeldstruktur, die mit einer quantitativen Opferbefragung (Online-Fragebogen) und qualitativen Expert*inneninterviews untersucht werden sollen.

Die zu erwartenden Ergebnisse der Studie ermöglichen empirisch fundierte Aussagen über Fehlverhalten bei polizeilicher Gewaltausübung und liefern erstmals differenzierte und belastbare Daten zu Viktimisierungsrisiken, Aufarbeitung, Dunkelfeld und Anzeigeverhalten in diesem Deliktsbereich. Angesichts der Besonderheiten des Bereiches sind die Befunde zugleich auch für die allgemeine Forschung zu Dunkelfeld und Anzeigeverhalten von hohem Interesse.

An der Studie können Betroffene teilnehmen, denen rechtswidrige körperliche Gewalt durch die Polizei in Deutschland widerfahren ist. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 30 Minuten. Gerne können Sie das Projektteam auch per E-Mail (pgp) kontaktieren. Das Projekt garantiert unabhängige Forschung, alle Angaben sind freiwillig und anonym. Die Speicherung in der Erhebungsphase erfolgt auf  BSI-zertifizierten Servern, die den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen nach ISO 27001 entsprechen.

https://vmits0151.vm.ruhr-uni-bochum.de/kviapol.rub.de/

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Informationen und Arbeitshilfen

Analyse des DIMR: Hausordnungen in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete menschenrechtskonform gestalten

Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, leben häufig über lange Zeiträume in Gemeinschaftsunterkünften. Da die Erwachsenen und Kinder hier viel Zeit auf wenig Raum verbringen, ist es umso wichtiger, dass ihre Rechte beachtet werden. Die Privat- und Intimsphäre der Bewohner_innen ist grund- und menschenrechtlich geschützt und von allen Personen zu achten, die in der Einrichtung tätig sind. Die vorliegende Publikation geht der Frage nach, ob die bestehenden Hausordnungen und Satzungen der Unterkünfte das Recht auf Privatsphäre ausreichend beachten oder ob sie diesbezüglich überarbeitet werden müssen. Die Autor_innen untersuchen dabei insbesondere, inwiefern auch das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung gemäß Artikel 13 Grundgesetz (GG) zu achten ist.

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/show/hausordnungen-menschenrechtskonform-gestalten/ 
thumbnail of Analyse_Hausordnungen_menschenrechtskonform_gestalten

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Artikel: Welche Wege gibt es aus der Duldung?

Seit einigen Jahren gibt es für „geduldete“ Menschen Wege, um einen dauerhaften Aufenthalt zu erhalten. Aber nur wenige profitieren von diesen Regelungen. Warum?

Ein Übersichtsartikel zu Duldung / Bleiberecht / Arbeitserlaubnis mit einer Übersicht am Ende zu erteilten Arbeitserlaubnissen im Bundesländervergleich:

https://mediendienst-integration.de/artikel/welche-wege-gibt-es-aus-der-duldung.html

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Broschüre: Empfehlungen zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Parlamenten und Kommunen

Der Bundesverband Mobile Beratung e.V., die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und das Kulturbüro Sachsen e.V. haben eine Broschüre mit „Empfehlungen zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Parlamenten und Kommunen“ herausgegeben.

Die Broschüre (32 Seiten) mit Argumentationshilfen, Literaturhinweisen und Kontaktdaten der Mobilen Beratungsteams in den Bundesländern ist hier downloadbar:
www.bundesverband-mobile-beratung.de/wp-content/uploads/2017/11/BMB_2017-Umgang-mit-rechtspopulistischen-Parteien.pdf

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Broschüre: Willkommenskompass Dessau-Roßlau

Mit dem Willkommenskompass heißt die Stadt Dessau-Roßlau alle Neuzugewanderten Bürger und Bürgerinnen herzlich willkommen.
„Wir wollen Ihnen mit diesem Ratgeber einen kleinen Atlas über das Leben in unserer Stadt zur Verfügung stellen.“ heißt es aus der Internetseite der Stadt.
Im Kompass können alle lebenswichtigen Bereiche und die Einrichtungen in der Stadt Überblickt werden.

Der Willkommenskompass wurde durch das Integrationsbüro der Stadt Dessau-Roßlau gemeinsam mit der St. Johannis GmbH und der Hochschule Anhalt erstellt. Aktuell gibt es ihn in den Sprachen Deutsch und Englisch.
Die PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE Dessau-Roßlau fördert nun die Übersetzung in weitere Sprachen.
Hier gelangen Sie zum Willkommenskompass der Stadt Dessau-Roßlau in deutscher Sprache und in englischer Sprache.

Deutsch: https://integrationsportal.dessau-rosslau.de/integrationsportal-dessau/willkommenskompass/willkommenskompass-deutsch.html

Englisch: https://integrationsportal.dessau-rosslau.de/integrationsportal-dessau/willkommenskompass/welcome-guide-english.html

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Länderprofile der BPB: Afghanistan

Nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs und innerstaatlicher Konflikte gehört (erzwungene) Mobilität zur Alltagserfahrung der meisten Afghaninnen und Afghanen. Das Länderprofil beleuchtet das umfangreiche Flucht- und Migrationsgeschehen aus, nach und in Afghanistan:

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/277554/afghanistan

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Rechtshinweis: Zu Abschiebungen nach Afghanistan

AbschiebungenAfghanistan.doc

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Rechtshinweis: Zur Aufenthaltserlaubnis gem. § 25a AufenthG für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende

Aufenthaltserlaubnis gem. § 25a AufenthG für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende

Es hat sich herumgesprochen, dass es für manche Geflüchtete nach 4 Jahren in Deutschland möglich ist, eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Leider sind die weiteren Voraussetzungen häufig nicht bekannt und die Gerüchteküche tobt (wie so oft), so dass wir viele Anfragen bekommen: Ich bin 4 Jahre hier, bekomme ich jetzt einen Aufenthalt?

Da Sie in der Praxis ebenfalls mit dieser Frage konfrontiert sein werden, möchten wir Sie hiermit über die genauen gesetzlichen Voraussetzungen für dieses Aufenthaltsrecht informieren:

§ 25a AufenthG Aufenthaltserlaubnis für gut integrierte Jugendliche und Heranwachsende

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Studie: Gesundheit von Geflüchteten in Deutschland

Gesundheit von Geflüchteten in Deutschland – Ergebnisse einer Befragung von Schutzsuchenden aus Syrien, Irak und Afghanistan

Über die gesundheitliche Ausgangssituation Geflüchteter in Deutschland liegen bisher nur unzureichende Erkenntnisse vor. Um diese Lücke zu schließen, wurden 2.021 Geflüchtete aus Syrien, dem Irak und Afghanistan befragt, die erst bis zu zwei Jahre in Deutschland sind und noch in Aufnahmeeinrichtungen zu erreichen waren. Das Ergebnis zeigt: Rund drei Viertel der Schutzsuchenden haben unterschiedliche Formen von Gewalt erfahren und sind oft mehrfach traumatisiert. Im Vergleich zu Geflüchteten, denen diese Erlebnisse erspart blieben, berichten sie mehr als doppelt so oft über physische und psychische Beschwerden. Mehr als zwei Fünftel aller Befragten zeigen Anzeichen einer depressiven Erkrankung.

Beim Gesundheitsverhalten zeigt sich im Vergleich zur deutschen Bevölkerung ein geringer Alkoholkonsum, jedoch wird häufiger geraucht und weniger Sport betrieben. Mehr als zwei Drittel der Befragten haben in den letzten sechs Monaten einen Arzt aufgesucht. Die häufigsten Gründe waren allgemeine Gesundheitsuntersuchungen, gefolgt von akuten leichten Erkrankungen.

Mehr als jeder zweite Patient äußert sich zufrieden mit der medizinischen Behandlung. Bürokratische Hindernisse, wie ein Behandlungsschein, beeinflussen die Zufriedenheit wie auch die Genesung: So berichten Geflüchtete mit Gesundheitskarte häufiger von einer Besserung ihres Gesundheitszustands nach medizinischer Behandlung als Patienten mit Behandlungsschein. Auch die sprachliche Barriere stellt eine Herausforderung dar: Mehr als jeder Zweite berichtet über große Schwierigkeiten in der Arztpraxis oder im Krankenhaus. Eine angemessene Sprach- und Kulturmittlung würde einen besseren Zugang zum Gesundheitssystem ermöglichen und der erfolgreichen Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt förderlich sein.

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Schulsozialarbeiter*in bei der Villa Jühling

Der Villa Jühling e.V. ist Träger eines Schulsozialarbeitsprojektes an der Berufsbildenden Schule „Friedrich List“ in Halle. Zum 1. Januar 2019 sucht der Verein für dieses Projekt eine*n Schulsozialarbeiter*in in Vollzeit. Die Stelle ist befristet bis zum 31. Juli 2020.

Aufgaben:

Beratung von Schüler*innen in schwierigen Lebenslagen
Intervention und Beratung in akuten schulischen Krisensituationen
Förderung des sozialen Lernens, der Partizipation und der Konfliktbewältigung
Beratung von Lehrer*innen zu sozialpädagogischen Themen
Zusammenarbeit mit Institutionen und regionalen Partnern der Jugendhilfe
Begleitung der Schule bei der Schul(programm)entwicklung
Netzwerkarbeit
Verwaltung, Dokumentation und Evaluation
Voraussetzungen:

Hochschulabschluss (Sozialarbeit, Sozialpädagogik oder vergleichbar)
Erfahrung in der (schulbezogenen) Bildungs- und Beratungsarbeit sowie der Arbeit in Netzwerken
Erfahrungen in der sozialpädagogischen Arbeit mit Gruppen
hohe kommunikative Kompetenz und Teamfähigkeit
selbstständiges Arbeiten und die Fähigkeit, die eigene Arbeit zu reflektieren
Fähigkeit zum wertschätzenden Umgang
Zugehörigkeit zu einer Kirche ist erwünscht
Geboten werden ein spannendes Arbeitsfeld, Möglichkeiten zum fachlichen Austausch in einem Arbeitsteam sowie Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Es wird eine tarifliche Vergütung nach der kirchlichen Arbeitsvertragsordnung (KAVO –EKD Ost) in der Entgeltgruppe 10 gezahlt.

Bewerbungsschluss ist der 23. November 2018.

Evangelisches Bildungs- und Projektzentrum Villa Jühling e.V.
Semmelweisstr. 6
06120 Halle (Saale)
Fon: 0345.551 16 99
Web: www.villajuehling.de

thumbnail of Ausschreibung-Schulsozialarbeit-2018

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Stellv. Projektleitung beim Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt

Der Flüchtlingsrat Sachen-Anhalt sucht eine*n stellvertretende*n Projektleiter*in (Elternzeitvertretung)
für das Projekt »Landesinfostelle Flucht und Asyl«. Arbeitsbeginn ist der 01.01.2019.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung, Schwarzen Menschen oder People of Color.

Das Projekt »Landesinfostelle Flucht und Asyl« fungiert als zentrale Informations- und Netzwerkstelle zum Themenbereich Flucht und Asyl in Sachsen-Anhalt. Es richtet sich an geflüchtete Menschen, Ehren- und Hauptamtliche der Flüchtlingsarbeit und an die breite Öffentlichkeit. Schwerpunkte sind u.a. die Analyse und Information zu den Themenfeldern Flucht, Asyl, Aufnahmebedingungen sowie der Unterbringung von Geflüchteten, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation von Veranstaltungen und Weiterbildungen, Netzwerkarbeit sowie Stärkung der Selbstorganisation.

Das Aufgabenprofil umfasst:

Stellvertretung und Assistenz der Projektleitung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mitarbeit in den Aufgabenbereichen des Projektes
Von Bewerber*innen erwarten wir:

(Fach-)Hochschulabschluss im sozialen oder geistes-, sozial-, politikwissenschaftlichen Bereich oder vergleichbare Qualifikation
Berufserfahrungen
Kenntnisse in den Themenbereichen Flucht, Asylpolitik, Asyl- und Aufenthaltsrecht und Rassismus
Fähigkeiten in der Organisation und Verwaltung von Projektarbeit
Erfahrungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit
sehr gute Deutschkenntnisse und mindestens eine Sprache, die Geflüchtete sprechen
Team- und Kooperationsfähigkeit
Flexibilität, Belastbarkeit und persönliches Engagement
Weiteres zur Stelle:

Die Aufgaben werden gemeinsam mit drei Projektmitarbeiter*innen aufgeteilt und gestaltet.
Die Projektarbeit ist mit Reisetätigkeit verbunden.
Aufgaben im Bereich Projektkoordination, Projektmittelakquise und Verwaltung fallen an (Förderung u.a. durch EU- und Landesmittel sowie UNO-Flüchtlingshilfe und PRO ASYL).
Das Team des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. arbeitet mit flachen Hierarchien.
Stellenumfang:

Die Stelle hat einen Umfang von 35 Stunden/Woche. Die Elternzeitvertretung ist befristet bis 28.02.2020. Eine Verlängerung, mindestens in Teilzeit, ist geplant.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TvöD Bund, Entgeltgruppe 10, die Einstufung richtet sich nach der einschlägigen Berufserfahrung.

Arbeitsort ist Magdeburg.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (ohne Foto) bis zum 21. November 2018 ausschließlich per Mail und in einem pdf-Dokument an den Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.: info@fluechtlingsrat-lsa.de. Sie können uns Ihre Bewerbungsunterlagen auch gern verschlüsselt übermitteln. Den dafür benötigten öffentlichen Schlüssel finden Sie unter https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/kontakt/.

Für Rückfragen stehen Ihnen Stefanie Mürbe und Christine Bölian unter Tel. 0391/50 549 613 zur Verfügung oder via Mail an info@fluechtlingsrat-lsa.de.

Die Bewerbungsgespräche finden in der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. in Magdeburg an den Tagen 5./6. und 10./11. Dezember statt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Pädagogische Leitung bei Falken Berlin

Liebe Interessierte, liebe Freund*innen, liebe Pädagog*innen,

wir, der Kinder-und Jugendverband SJ – Die Falken Berlin, suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine* pädagogische Leitung für unseren Jugendclub Schloss19 in Berlin -Charlottenburg.

Bewerbungsschluss ist der 23.11.2018

SJ – Die Falken Berlin sind ein linker, demokratischer und emanzipatorischer Jugendverband, der sich für die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Im Rahmen einer großen Anzahl von Veranstaltungen und Angeboten versuchen wir durch machtkritische und diskriminierungssensible Bildungsarbeit und Pädagogik unsere Vision einer freien und gerechten Gesellschaft zu verwirklichen.

Mehr Infos unter: https://falken-berlin.de/einrichtungen/jugendclub-schloss19

Wir freuen uns sehr über Bewerbungen von Menschen of Color und FrauenLesbenTransInter* Personen! Außerdem möchten wir junge Erwachsene und Berufsanfänger*innen ermutigen sich zu bewerben!

Wir freuen uns auf eure Bewerbunge!
Euer Falken-Team


Chima Ugwuoke
Bildungsreferentin und Geschäftsführung

SJ – Die Falken
Landesverband Berlin
Schlossstr. 19
14059 Berlin

Tel. 030 – 280 51 27
Mobil 0177 494 19 16
Fax  030 – 282 64 98

chima.ugwuoke@falken-berlin.de

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Projektkoordinator*in im Modellprojekt „Film ab – Mut an! Systemisches Capacity Building gegen Alltagsrassismus“

Projektkoordinator*in mit 25 h/Woche im Friedenskreis Halle e.V. ab dem 1.1.19

Der Friedenskreis Halle e.V. entstand in Folge der friedlichen Revolution von 1989 aus
verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis arbeiten heute Menschen
unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschauung und Religion haupt- und
ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer
Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt.
Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen: Friedenspolitik,
Friedensbildung und Friedensdienste.

Aufgabenschwerpunkte:
• Konzeptionelle, organisatorische und fachliche Co-Leitung des Projekts
• Koordination der Produktion von Kurzfilmen durch Jugendliche in Begleitung
durch freie Mitarbeitende
• Verbreitung der Kurzfilme in sozialen Medien und Bearbeitung des Feedbacks
• Konzeptionelle und organisatorische Verantwortung für die Erstellung einer
Praxishandreichung mit den methodischen Projektergebnissen
• Beratungs- und Bildungsarbeit für Multiplikator*innen der sozialen Arbeit
• Beantragung und Verwaltung von Finanzmitteln sowie laufende finanzielle
Steuerung des Projektbudgets
• Öffentlichkeits-, Vernetzungs, Lobbyarbeit zum Projekt
• Pädagogische und didaktische Beratung
• Konzeptarbeit und Weiterentwicklung des Modellprojekts in Richtung einer
möglichen Verstetigung und Überführung in Regelstrukturen

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Pädagogische Mitarbeit im Projekt Kiez2.0

pädagogische Mitarbeit im Projekt Kiez2.0 ab dem 01.01.2019
    https://www.lkj-sachsen-anhalt.de/stellenausschreibung-paedagogische-mitarbeit-im-projekt-kiez2-0/

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.

Über das Projekt

Das Projekt „Kiez 2.0 – Die Rebellion geht weiter.“ wird in Magdeburg in den Stadtteilen Altstadt, Neue Neustadt, Olvenstedt und im Gebiet Südost durchgeführt. Ziel ist es, in den Stadtteilen mit kreativen, künstlerischen und unkonventionellen Mikroprojekten das kulturelle Leben zu beleben.

Angesprochen werden junge Menschen zwischen 6 und 27 Jahren, die in den o.g. Stadtteilen leben und Lust haben, etwas im eigenen Kiez zu bewegen. Alle Mikroprojekte werden in Absprache mit Stadtteilmanager*innen, Anwohnenden und Kooperationspartner*innen geplant sowie umgesetzt. Unser Ziel ist es, Empowermentprozesse anzuregen und Geschlechterdemokratie im Stadtteil zu fördern.

Aufgaben

    Konzeptionelle Entwicklung und organisatorische Umsetzung von Workshops/Veranstaltungen gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen
    Pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
    Netzwerkarbeit und Kooperation mit Einrichtungen der Jugend- und Kulturarbeit, Schulen, außerschulischen Einrichtungen und Stadtteilmanagement
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation und Dokumentation des Projektes
    Akquise von Drittmitteln (Antragstellung, Abrechnung)
    Finanz-Controlling, Verwendungsnachweis von Fördermitteln, Berichterstattung
    Pädagogische Begleitung von Freiwilligen und Praktikant*innen

Wir erwarten

    (Fach-)Hochschulabschluss Sozialpädagogik/soziale Arbeit, Kulturpädagogik, Kulturwissenschaften o. ä. und/oder einschlägige Berufserfahrungen
    Erfahrung in der Leitung von Projekten, besonders in der Beantragung und Abrechnung von Projektfördergeldern
    Sicherer Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift; von Vorteil: weitere Sprachkenntnisse
    Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontaktfreudigkeit, Sozialkompetenz, selbständige Arbeitsweise
    Interesse für Methoden der kulturellen und digitalen Bildung sowie an der Arbeit mit Gruppen, sicheres Auftreten vor und Anleiten von Gruppen mit jungen Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Bedürfnissen, Teamfähigkeit, Kreativität
    Erfahrung in den Themenbereichen Diversität, Inklusion und Anti-Diskriminierung
    gute EDV- und CMS-Kenntnisse, Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit
    Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses
    Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und zur eigenen Weiterbildung sowie zur Reisetätigkeit
    wünschenswert: gute Kenntnisse der (sozio-)kulturellen Landschaft Magdeburgs

Wir bieten

    ein lebendiges, offenes, motiviertes Team und selbstverantwortliches Arbeiten in einer familienfreundlichen Organisation
    verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Arbeitsfeld
    einen Arbeitsplatz mit Platz für Freiraum und der Möglichkeit zur Weiterentwicklung
    Vergütung angelehnt an den TVÖD Bund Entgeltgruppe 10

Der Arbeitsort ist Magdeburg. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Zuwendungsgebers.

Ausführliche Infos in der angehängten Information bzw. direkt auf der Website: https://www.lkj-sachsen-anhalt.de/stellenausschreibung-paedagogische-mitarbeit-im-projekt-kiez2-0/

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Meinungen und Meldungen

Kirchenasyl-Jahrestagung in Hamburg: Menschenrechte statt Grenzen schützen!

Vom 9. bis 11. November 2018 fand in Hamburg die Jahrestagung der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche statt. Unter dem Titel „Kirchenasyl zwischen Institution und Bewegung“ kamen über 100 TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland  zusammen, um die Auswirkungen der aktuellen Abschottungspolitik und der neuen Sanktionen gegen das Kirchenasyl zu diskutieren.

Perspektiven Geflüchteter: Können wir bleiben?

Immer wieder beklagen Unternehmen: Sie bilden Mitarbeiter aus anderen Ländern aus, geben ihnen Arbeit – und plötzlich werden die abgeschoben. Wirtschaftlich sei das ein Unsinn, menschlich eine Tragödie. SPD, Grüne und FDP sind deswegen für einen „Spurwechsel“. Asylbewerber, die abgelehnt und nur geduldet, aber gut integriert sind und einen Job haben, sollen über ein Einwanderungsrecht in Deutschland bleiben können.https://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-koennen-wir-bleiben/22984896.html

Studie: Drei von vier Kriegsflüchtlingen sind traumatisiert

Die Zahl der Geflüchteten mit traumatischen Erlebnissen ist gewaltig und stellt das deutsche Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Das ist der ersten bundesweiten Studie zum gesundheitlichen Zustand von Schutzsuchenden aus den wichtigsten Herkunftsländern Syrien, Afghanistan und dem Irak zu entnehmen, die dem Tagesspiegel vorliegt. Drei Viertel dieser Flüchtlinge – hochgerechnet mehr als 600.000 – haben nach eigenen Angaben unterschiedlichste Formen von Gewalt erlebt, heißt es in dem 20-Seiten-Bericht. Sie seien oft gleich mehrfach traumatisiert.https://www.tagesspiegel.de/politik/aok-studie-drei-von-vier-kriegsfluechtlingen-sind-traumatisiert/23242110.html



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