Tel.: 0391-50549613 oder 0345-44502521
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Flüchtlingsrat Newsletter 04/2018

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

 

Veranstaltungen

26.10.-24.11. in Halle: Ausstellung »Yallah!? Über die Balkanroute«

Eine multimediale Wanderausstellung über den „langen Sommer der
Migration“ 2015 und die aktuelle europäische Flüchtlingspolitik.

26.10.2018 – 24.11.2018

FOYER DES KRANKENHAUS ST. ELISABETH UND ST. BARBARA
Mauerstraße 5
geöffnet täglich von 10 bis 19 Uhr

Führungen (für Schulklassen ab Sek II) sind nach Anmeldung möglich an
folgenden Terminen: jeweils Dienstag zwischen 10 und 14 Uhr am 30.10.
und 6., 13., und 20.11.2018
Dauer der Führung ca. 1,5 h
Anmeldung unter: yallah-balkanroute@medinetz-halle.de

Veranstaltet von:
Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara [1]
medinetz Halle e.V. [2]
unterstützt von no lager Halle, Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt,
Welcome-Treff Halle

WORUM GEHT ES?
Nach und nach rücken der Sommer 2015, der „March of Hope“ von
Budapest nach Österreich und die „Willkommen!“ rufenden Menschen an
deutschen Bahnhöfen immer weiter in die Ferne. Während 2015 die
geöffneten Grenzen die Stimmung elektrisiert haben, ist die heutige
Debatte zum Thema Flucht immer öfter dominiert von Diskussionen über
Grenzsicherung, Terror und rassistischen Perspektiven.
Dem entgegen soll mit dieser Ausstellung der “langen Sommer der
Migration” 2015 und die Öffnung eines Korridors durch Süd-Osteuropa
als relevantes politisches und historisches Ereignis festgehalten und
gut aufgearbeitet einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Die Ausstellung rückt drei Jahre später Geflüchtete als
Hauptakteur_innen wieder in den Vordergrund und zeigt mit zahlreichen
Audio-, Foto- und Videoaufnahmen sowie Kunstwerken ihre Sichtweisen auf
Migration und Europa.

http://yallah-balkanroute.uni-goettingen.de/y-in-halle/

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2.-3.11 in Eisenach: Antifaschistischer & Antirassistischer Ratschlag

http://www.ratschlag-thueringen.de

Im Jahr 2018 jährt sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht. Am 9. November 1938 zündeten Deutsche landesweit Synagogen und andere jüdische Einrichtungen an, verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden. Seit den 90er Jahren organisieren wir um den Jahrestag dieser Ereignisse den antifaschistischen und antirassistischen Ratschlag, um uns aktuellen Formen des Menschenhasses zu stellen. Der antifaschistische und antirassistische Ratschlag will faschistische Tendenzen in ihren unterschiedlichsten Formen und Erscheinungen bekämpfen, die Aktiven zusammenbringen und vernetzen sowie Positionen und Strategien im Bereich des Antifaschismus und Antirassismus diskutieren. Dieses Jahr wird der Ratschlag am 2./3. November in Eisenach stattfinden.

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05.11. in Bitterfeld: »Integration vor Ort«

18-20 Uhr
Straße der Jugend 16, Bitterfeld-Wolfen

Fachgespräch zu aktuellen Probleme und Lösungsmöglichkeiten im Kontext Integration und Ehrenamt

thumbnail of 1_1105 Integration vor Ort gestalten

 

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24.11. in Halle: Refugees welcome!? Von der Willkommenskultur 2015 zu den geschlossenen Grenzen 2018

Zum Abschluß der Yallah-Ausstellung in Halle wollen wir im Rahmen eines Podiums geladene Gäste fragen, wie sie persönlich die Ereignisse 2015/2016 erlebt und wahrgenommen haben. Was ist aus ihrer Perspektive damals geschehen und wie können wir die Ereignisse des “Sommer der Migration” einordnen? Und wir wollen diskutieren, wie sie die Situation heute in Deutschland als auch an den europäischen Aussengrenzen im Hinblick auf mögliche oder verschloßene Fluchtwege
nach Europa einschätzen.
Was ist aus dem Grundrecht Schutz vor Verfolgung zu suchen geworden? Wie
hat sich die im Jahr 2015 ausgerufene Willkommenskultur etabliert? Und
wie können wir den öffentlichen Diskurs, der in diesen Tagen von rassistischer Hetze und dem Ruf nach geschloßenen Grenzen dominiert wird, im Sinne einer offenen Gesellschaft beeinflußen? Wie können wir uns positionieren, wenn es bei dem Themen Zuwanderung, Asyl und Geflüchtete nicht mehr um die Menschen geht, sondern um eine politische Instrumentalisierung?

Im Podium begrüßen wir:
Rafah Sawan (Ärztin aus Syrien. Reiste 2015 über die Balkanroute nach
Deutschland und kam in der Erstaufnahme im Maritim-Hotel an. Sie hat
dort das Engagement des EK unterstützt. )
Bassam Alhassan (Konnte 2015 über die Balkanroute nach Deutschland
flüchten und hat nach seiner Ankunft in Halle gewohnt und bei Radio
Corax gearbeitet. Heute lebt er in Saarbrücken.)
Chefarzt Dr. med. Hendrik Liedtke (Ärztlicher Direktor des EK. Er hat
sich 2015 für eine schnelle medizinische Versorgung der Ankommenden im
Hotel Maritim stark gemacht) Marc Speer (beobachtet seit vielen Jahren für den Verein bordermonitoring.eu das europäische Grenzregime in Ungarn, auf dem Balkan und in der Ukraine)
Julia Burkhard (Hat Ende 2015 den WELCOME-Treff Halle mit aufgebaut und ist heute dort als Leiterin tätig )

Moderation: Georg Schütze (Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.)
Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Arabisch mit Simultanübersetzung
stattfinden.

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Bildung

14.11. in Halle: Das Asylbewerberleistungsgesetz – Hintergründe und Fallstricke im Kontext medizinischer Versorgung

MITTWOCH | 14.11.2018
16:30 – 18:30 Uhr | Elisabethsaal, 5. OG, Neubau, Elisabethkrankenhaus

Gesundheit und Zugang zu medizinischer Versorgung sind ein Grundrecht.
Doch nicht alle Menschen in Deutschland wird dieses uneingeschränkt
gewährt. Menschen, die sich im Asylverfahren befinden, haben in
Deutschland keine reguläre Krankenversicherung. Stattdessen wird ihre
medizinische Versorgung vom zuständigen Sozialamt finanziert. Für die
PatinentInnen führt diese Reglung immer wieder dazu, dass notwendige
Behandlungen nicht gewährt werden. Für behandelnde Praxen und
Krankenhäuser bedeutet dies, dass die Abrechnung erbrachter Leistungen
anderen Regeln folgt, als bei Normalversicherten.
Dieser Workshop zielt darauf ab, die Hintergründe und Details der
Abrechnung von für Asylbewerber_innen erbrachten Leistungen zu
beleuchten und die Auswirkungen des Asylbewerberleistungsgesetzes für
den ärztlichen Alltag zu erörtern. In einer praktischen Übung sollen
zudem Einblicke in den Begutachtungsprozess bei
Kostenübernahmeanträgen erarbeitet und Strategien zur erfolgreichen
Antragsstellung diskutiert werden.
Die Veranstaltung wird mit zwei Fortbildungspunkten zertifiziert

Referent: Dr. Amand Führer, Medinetz Halle/Saale e.V.
Vorrangig für Ärzt_innen / Interessierte herzlich willkommen

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17.11. in Halle: Seenotrettung ist kein Verbrechen.Was ist los auf dem Mittelmeer?

“Yallah, über die Balkanroute!” das ist heute drei Jahre später kaum mehr möglich und denkbar. Viel mehr ist der gefährliche Weg über
das Mittelmeer als Hauptfluchtroute nach Europa wieder in den Mittelpunkt gerückt. Und gleichzeitig ist vor allem das zentrale
Mittelmeer zu einer der (politisch) umkämpftesten als auch tödlichsten Grenzen Europas geworden. Neben der immer weiter voran schreitenden
Externalisierung der Grenze (bereits bestehende und gelplante Lager in Nordafrika, Militarisierung des Mittelmeers u.v.m.) werden Helfende und
Seenotrettungsprojekte massiv kriminalisiert, Rettungsschiffe beschlagnahmt und die Schutzsuchenden dem Tod durch Ertrinken oder den libyschen Milizen überlassen.
Wir wollen ein aktuelles Bild zeichnen, was es heißt, den Weg über das Mittelmeer auf sich zu nehmen und einen Einblick in die Situation der
Helfenden in Zeiten der steigenden Repressionen vermitteln.

Referentinnen: Mitglieder der Juventa-Crew und Aktive von Solidarity at
Sea

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22.11. in Rundfunk und Internet: Common Voice zur Yallah?!-Ausstellung

16:10 – 18 Uhr | Radio Corax 95.9 FM und im Livestream auf www.radiocorax.de

Die mehrsprachige Redaktion „Common Voices Radio“ wird über die Ausstellung Yallah?! berichten und mit Studiogästen darüber diskutieren, wie geht es den geflüchteten Menschen heute, die 2015 nach Halle gekommen
sind? Und wie haben sich die zahlreichen Unterstützungsangebote und Willkommensinitiativen entwickelt?

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Aufrufe und Kampagnen

03.11. in Magdeburg: Schafft sichere Häfen! Create safe harbours!

https://www.facebook.com/events/337097057045963/

Ende Juni diesen Jahres hat sich die Seebrücke als Bürgerbewegung gegründet. In unzähligen Aktionen in ganz Europa sind bisher tausende Menschen auf die Straße gegangen. Wir sagen: Das Mittelmeer darf nicht weiterhin zum Massengrab werden! Es braucht jetzt eine europäische Rettungsmission, die den Namen auch verdient! Die so genannte lybische Küstenwache darf nicht mehr von der EU finanziert oder ausgebildet werden.
Mehr Rettung statt weniger!
Die Abschottungspolitik der Salivinis, Seehofers Kurzes etc. muss aufhören. Wir wollen keine ,,Festung Europa“!
Wir stehen auch dafür ein, dass die Aktivist*innen der NGOs, die gerade die Menschen auf dem Mittelmeer retten weil es die EU nicht tut, nicht mehr kriminalisiert werden. Wir stehen hinter euch und solidarisieren uns!
Wir sagen: Die aufgenommenen Menschen müssen eine menschenwürdige Behandlung erfahren. Es muss genug Integrationsangebote geben. Sie müssen so schnell wie möglich aus Massenunterkünften rausgeholt werden. Die Menschen müssen sich frei bewegen können. Wir setzen uns auch für faire Asylverfahren und gegen Abschiebung ein.
Wir wenden uns aber auch gegen den zunehmenden Rechtsruck in dieser Gesellschaft, in der EU, in diesem Land und auch in dieser Stadt. Wir stehen ein für eine offene, bunte und vielfältige Gesellschaft für alle!

Dafür und noch für viel mehr gehen wir am Samstag den 3.11. auf die Straße, wir hoffen, ihr tut es uns gleich!

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Informationen und Arbeitshilfen

Zentrale Beschwerdestelle jetzt für weitere Landesbehörden zuständig

Das Landesverwaltungsamt ist die Fachaufsicht für die Unterbringung geflüchteter Menschen in Sachsen-Anhalt

Mit Beginn des Oktobers hat die Zentrale Beschwerdestelle ihren Zuständigkeitsbereich erweitert. Das Pilotprojekt soll vorerst ein Jahr dauern.

Bislang war die im Ministerium für Inneres und Sport ansässige Zentrale Beschwerdestelle für die Bevölkerung und Belegschaft der Polizei als Ansprechpartner für Polizeiangelegenheiten zuständig. Seit 2009 hatte sich das Beschwerdemanagement bei der Polizei etabliert. Ab sofort kümmern sich die Mitarbeiter des Beschwerdemanagements um weitere Behörden und Geschäftsbereiche der Landesverwaltung, die unter Aufsicht des Ministeriums für Inneres und Sport stehen. Das betrifft:

*   das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
*   das Landessarchiv Sachsen-Anhalt
*   das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt
*   das Aus- und Fortbildungsinstitut Sachsen-Anhalt
*   das Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge.

Bürger haben es nun einfacher, Probleme (z. B. in Form einer Dienstaufsichtsbeschwerde), aber auch Lob, Kritik und Hinweise, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der genannten Einrichtungen betreffen, direkt an die Zentrale Beschwerdestelle zu übermitteln.

Damit wird dem Anspruch an eine zeitgemäße Fehlerkultur als Bestandteil einer modernen, serviceorientierten und bürgernahen Verwaltung entsprochen.

Hinweise und Beschwerden können mündlich oder schriftlich, etwa per E-Mail oder auch persönlich vor Ort vorgetragen werden. Neben den offiziellen Sprechzeiten können auch individuelle Termine vereinbart werden. Kosten entstehen nicht.

Alles Infos und Kontaktmöglichkeiten der Zentralen Beschwerdestelle sind im Internet abrufbar: www.zentralebeschwerdestelle.sachsen-anhalt.de

Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt:

Verantwortlich:
Danilo Weiser
Halberstädter Str. 2 /
am „Platz des 17. Juni“
39112 Magdeburg
Tel.: +49 391 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377
Fax: +49 391 567-5520
E-Mail: pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
http://www.mi.sachsen-anhalt.de

BAMF: Asylgeschäftsbericht und -statistik

Hier erhalten Sie die Antrags-, Entscheidungs- und Bestandsstatistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Sie wird monatlich aktualisiert und enthält Informationen zu den gestellten Asylanträgen, den Entscheidungen sowie zu den anhängigen Verfahren. Die Daten sind nach Herkunftsländern aufgeschlüsselt.
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Hinweise für afghanische Flüchtlinge und ihre Berater*innen

Afghanistan ist für Flüchtlinge nicht sicher – trotzdem setzt Deutschland auf Abschreckung und schiebt Menschen dorthin ab. Bei aller berechtigten Vorsicht sollte allerdings unter afghanischen Flüchtlingen keine Panik ausbrechen. Behauptungen, die Asylanträge afghanischer Staatsangehöriger seien chancenlos, sind falsch. Einige aktuelle Hinweise:https://www.proasyl.de/hintergrund/hinweise-fuer-afghanische-fluechtlinge-und-ihre-beraterinnen/

Stellenauschreibungen und Förderungen

Projektförderung 2019 beim Netzwerk Weltoffener Saalekreis

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte und Engagierte,als Netzwerk Weltoffener Saalekreis – engagiert für Demokratie & Vielfalt unterstützen wir auch 2019 wieder gemeinnützige Projekte im Landkreis. Dabei stehen ein vielfältiges und friedliches Miteinander, ein pluralistischer gesellschaftlicher Diskurs, demokratische Alltagskultur sowie Bildung und Sensibilisierung gegenüber Diskriminierung und menschenfeindlichen Einstellungen im Mittelpunkt.Die aktuelle Antragsfrist ist der 29. November 2018. Frühestmöglicher Projektbeginn ist der 01. Januar 2019. Für Fragen und Unterstützung bei der Antragstellung steht die Koodinierungs- & Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie gern zur Verfügung.

Weiterführende Informationen und entsprechende Antragsunterlagen finden Sie unter: www.weltoffener-saalekreis.de

Referent/in bei B-umF

Referent/in im Projekt „Jugendhilfe macht’s möglich?! Rechte junger Geflüchteter und ihrer Familien stärken.“
Der Bundesfachverband umF setzt sich seit 1998 für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende ein. Als gemeinnütziger Verein agiert er unabhängig und parteiisch an der Seite junger Menschen und der sie unterstützenden Systeme an der Schnittstelle von Jugendhilferecht und Asyl-/Aufenthaltsrecht.
Der Bundesfachverband umF sucht zum schnellstmöglichen Zeitpunkt
wünschenswert bis zum 01.12.2018, spätestens jedoch ab dem 15.12.2018
eine/n Referent/in in Teilzeit für die Durchführung eines partizipativen Projekts mit jungen Geflüchteten zum Abbau von Zugangshürden zu Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe für begleitete Minderjährige und ihre Eltern (25 Wochenstunden, Projektlaufzeit 2 Jahre). Um eine Weiterbeschäftigung im Anschluss wird sich bemüht.
Aufgaben
 Konzeption und Durchführung von insgesamt ca. 8 Workshops mit jungen Geflüchteten, Eltern von jungen Geflüchteten sowie Fachkräften, die mit jungen Geflüchteten arbeiten
 Erarbeiten und Erstellen von juristischen und pädagogischen Handreichungen und Arbeitshilfen, die den Abbau von Zugangshürden zu Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe für begleitete Minderjährige und ihre Eltern fördern
 Erstellen von Handreichungen für jugendliche Geflüchtete in jugendgerechter Sprache in mehreren Sprachen
 Lobby- und Gremienarbeit
 Konzeption und Durchführung eines abschließenden Fachtags (inkl. Dokumentation)
 Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen zu Themen des Schnittstellenbereichs
Jugendhilfe – Asylsozialarbeit.
 Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern des Projekts (JoG, Careleaver e.V.,
Landesflüchtlingsräte sowie Migrationsberatungsstellen)
Kenntnisse und Fähigkeiten
 Qualifizierter Studienabschluss in den Fachrichtungen Sozial- und Geisteswissenschaften, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit oder vergleichbaren Disziplinen, alternativ lange berufliche Erfahrung in dem Bereich
 Erfahrung in der Umsetzung partizipativer Arbeitsweisen
 Erfahrung in der (antirassistischen) Jugend- und Erwachsenenbildung
 Berufserfahrung in den Themenfeldern Flucht/Migration/junge Flüchtlinge, Asyl- und
Aufenthaltsrecht und/oder Kinder- und Jugendhilfe/Kinderrechte
 Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Tagungen und Schulungen
 Sicherer Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologie, MS Office-
Kenntnissen, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation
 Wünschenswert sind Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
 Selbstständige Arbeitsweise – Interesse an eigenverantwortlicher Arbeit in einem
interdisziplinären Team mit flachen Hierarchien
 Teamfähigkeit: Bereitschaft zur Integration und Mitarbeit in einem interdisziplinären Team
der Geschäftsstelle des Bundesfachverbands umF e.V. und zur Zusammenarbeit mit den Projektpartnern.
Weiteres zur Stelle
 Die Aufgaben werden gemeinsam mit 2 Projektpartnerinnen aufgeteilt und gestaltet.
 Das Projekt ist mit Reisetätigkeit verbunden.
 Aufgaben im Bereich Projektkoordination, Projektmittelakquise und Verwaltung fallen an
(Förderung u.a. durch Aktion Mensch).
 Das Team des Bundesfachverband umF arbeitet mit flachen Hierarchien.
Rahmenbedingungen
 Die Stelle ist auf 24 Monate befristet.
 Arbeitsbeginn schnellstmöglich, wünschenswert bis zum 01.12.2018, spätestens zum
15.12.2018.
 Entlohnung analog zu TVöD Bund / Entgeltgruppe 12, die Einstufung richtet sich nach der
einschlägigen Berufserfahrung.
 Durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt 25 Stunden.
 Dienstort: Berlin-Steglitz, Geschäftsstelle Bundesfachverband umF e.V.
Wir freuen uns über Bewerbungen mit einem ca. 1-seitigen Motivationsschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und ggf. die Bewerbung unterstützende Zeugnisse/Empfehlungen. Ein Foto ist nicht notwendig.
Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Schwarzen Menschen, People of Color und Menschen mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte.
Wir ermutigen ausdrücklich Menschen mit Schwerbehinderung, sich zu bewerben.
Bewerbungsschluss ist der 08.11.2018 die Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail und in einem pdf-Dokument zu richten an den Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.
E-Mail: info@b-umf.de
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Janina Rost (j.rost@b-umf.de) oder Ben Rau (b.rau@b-
umf.de).
Die Vorstellungsgespräche finden in der Geschäftsstelle des Bundesfachverbands umF e.V. voraussichtlich in der Woche 19.11.2018 – 23.11.2018 statt. Fahrtkosten können hierzu leider nicht erstattet werden.
thumbnail of stellenausschreibung_bumf_referent_in-docx

Bereichsleiter*in Rechtspolitik bei PRO ASYL

Unser Anforderungsprofil:

Sie haben eine juristische Ausbildung und fundierte Kenntnisse im Asylrecht, Erfahrung in der Beratung von Flüchtlingen, Herkunftsländerwissen und idealerweise Erfahrung in der Leitung eines Teams. Sie verfügen über Erfahrungen im Bereich von Nichtregierungsorganisationen und haben eine hohe Identifikation mit den Zielen von PRO ASYL. Unerlässlich ist die Fähigkeit, komplexe politische und juristische Sachverhalte schriftlich und mündlich, allgemeinverständlich und treffsicher formulieren zu können.

Die regelmäßigen Aufgaben umfassen insbesondere:

  • Analyse und Aufbereitung komplexer Sachverhalte zur Asylpraxis und -rechtsprechung, insbesondere vor dem Hintergrund der Entwicklungen in Herkunftsländern.
  • Sicherstellung der fachlichen und rechtlichen Qualität der Begleitung der Einzelfälle. Dies beinhaltet die Beurteilung der Fluchtgeschichten, beraterisches Wissen und die Erarbeitung rechtlicher Strategien und Interventionen im Einzelfall
  • Erarbeitung politischer und juristischer Argumentationsstränge (in Zusammenarbeit)
  • Erstellen von Texten im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von PRO ASYL (z.B. News, Broschüren, Beratungshinweise); Monitoring der rechtspolitischen Inhalte auf der Website
  • Verfassen von rechtspolitischen Texten und Aufsätzen für die Fachöffentlichkeit
  • Beantwortung von Presseanfragen
  • Verantwortung über die Mittelverwendung im Rechtshilfefonds für Flüchtlinge
  • gemeinschaftliche Erarbeitung von Strategien im Rahmen strategischer Prozessführung
  • Stellungnahmen zu Förderanträgen an PRO ASYL
  • Initiierung und Begleitung von Projekten im Bereich Rechtspolitik, Netzwerk- und Gremienarbeit
  • Leitung von Sitzungen, Dienst- und Fachaufsicht über den Bereich
  • Bearbeitung von vereinsrechtlichen Fragestellungen
Wir bieten:
  • Die Mitarbeit in dem engagierten Team einer Nichtregierungsorganisation
  • Gleitzeit
  • Weiterbildungsmöglichkeiten

Rahmenbedingungen:

  • Der vorgesehene Arbeitsbeginn ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt
  • Entlohnung nach TVöD Bund
  • Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit 39 Stunden
  • Dienstort: Frankfurt am Main

Bei gleicher Qualifikation stoßen Bewerbungen von Menschen mit einer Flüchtlingsbiographie auf besonderes Interesse.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 28.10.2018

ausschließlich per e-Mail an bewerbung@proasyl.de

Sozialpädagog*in/Sozialarbeiter*in bei SALAM Sachsen-Anhalt

Das Modellvorhaben SALAM Sachsen-Anhalt sucht schnellstmöglich, spätestens aber zum 01. November 2018,
einen/eine Sozialpädagog*in/Sozialarbeiter*in
als Projektmitarbeiter*in für das Modellvorhaben „SALAM Sachsen-Anhalt“ mit einer Arbeitszeit von 30h/Woche. Erforderlich sind Kenntnisse zur gesellschaftlichen und politischen Situation in Ländern der MENA-Region und zur islamischen Religion sowie relevante Sprachkenntnisse (Arabisch oder Dari/Persisch oder Paschtu). Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie im Anhang.
thumbnail of Stellenausschreibung

Wettbewerb „Die Gelbe Hand“: Mach‘ meinen Kumpel nicht an

Mithilfe des jährlich ausgeschriebenen Wettbewerbs Die Gelbe Hand: Mach‘ meinen Kumpel nicht an soll ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus gesetzt werden.

Dabei werden jene thematisch passenden Beiträge gewürdigt, die in der Zeit vom 01. Januar 2018 bis zum 15. Januar 2019 entstanden sind bzw. noch entstehen werden, wobei die Darstellungsform frei wählbar ist.

Am Wettbewerb teilnehmen können
Mitglieder der Gewerkschaftsjugend,
Schüler*innen an Berufsschulen/-kollegs,
alle Jugendlichen, die sich momentan in einer beruflichen Ausbildung befinden sowie
Auszubildende und Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen

Das Preisgeld beträgt für den 1. Platz 1.000 Euro, für den 2. Platz 500 Euro und für den 3. Platz 300 Euro. Die Preisverleihung findet am 12. März 2019 in Dresden statt.

Wettbewerbsschluss ist der 15. Januar 2019.

https://www.gelbehand.de/home/

Meinungen und Meldungen

Immer weniger Schutz für unbegleitete Minderjährige

Minderjährige Asylsuchende, die ohne ihre Familie nach Deutschland kommen, bekommen hierzulande immer seltener Schutz. Nur noch 60,3 Prozent der unbegleiteten Schutzsuchenden unter 16 Jahren erhielten hierzulande zuletzt entweder Flüchtlingsschutz oder einen anderen Status, der sie vor einer Abschiebung bewahrt.Zum ganzen Artikel:
https://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-unbegleitete-minderjaehrige-erhalten-deutlich-seltener-schutz/23155480.html

Abschiebebeobachtung am Flughafen Leipzig-Halle

Während Abschiebungen zur »Chefsache« erklärt werden, ihre tatsächliche Zahl weiter steigt und während sich der Diskurs um Migration zunehmend brutalisiert, verlaufen Abschiebungen auch am Flughafen Leipzig-Halle weiterhin unter einem Schleier des Schweigens. Eine Stelle zur kritischen Beobachtung von Abschiebungen könnte Linderung schaffen und Debatten um die Einhaltung der Rechte der Betroffenen anstoßen.

Zum ganzen Artikel: https://transit-magazin.de/2018/08/licht-ins-dunkel/

Zum Artikel im Hinterland-Magazin des Bayerischen Flüchtlingsrats: http://www.hinterland-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/hinterland-magazin39-93.pdf

Als Flüchtling in Chemnitz: „Manche zeigen mir den Mittelfinger, während der Bus wegfährt”

Montagabend in Chemnitz, der braune Mob tobt. Migranten wird geraten, die Innenstadt zu meiden. Ausnahmezustand? Nicht ganz. Mohammed L. kam vor drei Jahren von Damaskus nach Chemnitz. Er hat mir erzählt, dass er die Bedrohung, über die heute ganz Deutschland spricht, jeden einzelnen Tag spürt.Zum ganzen Artikel:
https://krautreporter.de/2598-als-fluchtling-in-chemnitz-manche-zeigen-mir-den-mittelfinger-wahrend-der-bus-wegfahrt

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