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Flüchtlingsrat Newsletter 01/2018

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

Inhaltsverzeichnis

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

03.03. in Halle: Vorbereitungstreffen Jugendkonferenz der Jugendliche ohne Grenzen

Liebe Leute,

Jugendliche ohne Grenzen, zusammen mit dem Flüchtlingsrat Sachen-Anhalt und dem Friedenskreis Halle, laden Euch herzlich zu einem Vorbereitungs- und Vernetzungstreffen für die diesjährige Jugendkonferenz der JoG ein.

Das Treffen findet statt am Samstag, 3. März um 14 Uhr
Jugendherberge Halle
Große Steinstrasse 60, 06108 Halle

Wenn ihr teilnehmen möchtet, würden wir uns über eine kurze Antwort an jog@jogspace.net freuen.
Zum Hintergrund
Jugendliche ohne Grenzen werden auch dieses Jahr wieder parallel zur Innenministerkonferenz (IMK) eine Jugendkonferenz vom 3.-6. Juni organisieren. Seit vielen jahren begleiten wir mit einem Protestgrogramm die Konferenzen der Innenminister. Hier findet ihr Infos zu unserer 2017er Konferenz: http://konferenz.jogspace.net/tag/dresden2917/

Die nächste IMK tagt im Juni in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) und wir haben uns entschieden, unsere Protestkonferenz in Halle (Saale) zu machen. Mit 70 Jugendlichen werden wir für 4 Tage verschiedene Aktionen, wenn möglich auch mit Initiativen/Gruppen vor Ort, veranstalten.

Wie sieht unser Programm aus  bzw. was haben wir die letzen Jahre bei der Konferenz gemacht?
Bündnis Demo für Bleiberecht gegen Abschiebung usw.
Pressekonferenz i.d.R. mit Pro Asyl, Flüchtlingsrat und Initiativen vor Ort
Workshops zu verschiedenen Themen
GALA Abend. Auszeichung aktiver Initiativen mit/für Geflüchtete und Wahl des Abschiebeministers 2018
Preisübergabe bei der IMK
Themen für das Vorbereitungstreffen

Wir haben großes Interesse daran, uns mit Gruppen/Initiativen vor Ort zu vernetzen, um gemeinsam zu überlegen, wie die Proteste aussehen können und wie wir gemeinsam welche Aktionen planen können.

Kennenlernen / Vorstellung JoG
Vernetzung
Ideenaustausch/Erfahrungsaustausch
Aktionsplan zur IMK
Vorbereitung
Mobilisierung
…und alles andere, was uns bis dahin einfält.
Solidarische Grüße,

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03.03. in Magdeburg: Vernetzungstreffen des LSVD

Wir laden sie herzlich zum Vernetzungstreffen am Samstag, den 3. März 2018, ins Familienhaus in Magdeburg ein.

An diesem Tag wollen wir nach einem Vortrag zu Beginn in Workshops und an Thementischen Ideen austauschen. Schwerpunkte werden die Stärkung des Miteinanders und der Akzeptanz sowie das Gegenwirken zum Rechtspopulismus sein.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen. Gerne können sie die Einladung auch an Interessierte weiterleiten. Herzlichen Dank.

thumbnail of 2018_02_07 Einladung Vernetzungstreffen Magdeburg

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März: Bildungswochen gegen Rassismus 2018 in Halle

Jährlich im März veranstaltet „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ gemeinsam mit zahlreichen Partner*innen und Unterstützer*innen die Bildungswochen gegen Rassismus in Halle. Sie sind Teil der bundesweiten Initiative der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“, welche vom „Interkulturellen Rat in Deutschland“ veranstaltet werden.
Am 09. März starten die siebten Bildungswochen mit einer Auftaktveranstaltung auf dem halleschen Marktplatz, bei der verschiedenste Akteure von 15 bis 17 Uhr  interessante Mitmachmöglichkeiten anbieten werden. Gemeinsam mit Veranstalter*innen und Gästen sind alle eingeladen, bei Musik, Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen, einzelne Projekte an Infoständen besser kennenzulernen und sich kreativ bei Mitmachaktionen auszutoben.

Das gesamte Programm und alle Informationen: http://www.bildungswochen.de/programm

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14.03. in Merseburg: Filmvorführung »Return to Afghanistan«

„Return to Afghanistan“ erzählt die Geschichten von sieben Flüchtlingen, die nach Afghanistan zu- rückkehren. Ihre Fluchtwege reichen über Genera- tionen. Sie kommen aus Deutschland, Pakistan und Iran. Einige kehren freiwillig zurück, andere wur- den abgeschoben. Einige wollen helfen, ihr Land wieder aufzubauen, andere sehen für sich keine Zukunft in einer Situation, geprägt von Kon ikten und Gewalt.

Gefilmt in Afghanistan im Sommer 2017, beleuch- tet diese Dokumentation die Motive und Umstände von Rückkehrern. Warum haben sie sich für diesen Weg entschieden? Was waren die Umstände ihrer Abschiebung? Mit welchen Realitäten sind sie kon- frontiert, zurück in einem Land, das sie, für ein bes- seres Leben zu verlassen gehofft hatten? Was sind ihre Wünsche und Pläne für die Zukunft?

Es wird um Anmeldung gebeten.

thumbnail of 1_0308 Return to Afghanistan

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15./16.03. Symposium in Halle: Prävention braucht Integration

Schon in der Kita: Prävention braucht Integration

Symposium für Kitas, Präventionsträger und Gesundheitsförderung am 15./16. März in Halle

Augsburg/Halle, 09. Februar 2018. Am 15./16. März tagen in der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Fachkräfte aus Kita-Betreuung, Prävention und Gesundheitsförderung beim Symposium „Prävention braucht Integration“. Es sind noch Plätze frei, Kita-Fachkräfte und weitere Interessenten können sich unter www.papilio.de/symposium anmelden. Eine Besonderheit ist, dass die Referenten aus sehr unterschiedlichen Fachbereichen kommen, von der Entwicklungspsychologie über die Psychotherapie bis hin zu Verhaltensbiologie. Gemeinsamer Nenner ist die Prävention und Integration in Kitas, denn wer Kinder schützen will, muss früh anfangen.

Ein zentrales Thema ist die Integration von Kindern mit Flucht- oder Migrationshintergrund in der Kita. Hier wachsen die Anforderungen an die Fachkräfte: Wie soll man zum Beispiel reagieren, wenn Kinder in der Kita Hinrichtung spielen? Präventionsexperte Prof. Scheithauer von der Freien Universität Berlin und Katharina Hepke von Papilio e.V. informieren über die Hintergründe und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, damit Integration schon in der Kita gelingt.

Puppenspieler-Workshop

Ein Kernthema von Prävention in der Kita ist, die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder gezielt zu fördern. Dazu gehört der Umgang mit Gefühlen. Wie Puppen dabei helfen, mit Kindern über Gefühle zu sprechen, zeigt der Puppenspieler Hans Kautzmann von der Augsburger Puppenkiste in einem Praxis-Workshop, an dem Erzieher und alle anderen Interessierten teilnehmen können.

Details zum Programm und Anmeldeformular unter www.papilio.de/symposium.

Die Teilnahme am Symposium kostet 45 Euro für beide Tage.

Daten für den Terminkalender:
8. Papilio-Symposium „Prävention braucht Integration“
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Löwengebäude der Universität, Universitätsplatz 10, 06108 Halle
Beginn: 15. März 2018, 12 Uhr
Ende: 16. März 2018, 15 Uhr
Kosten: 45 Euro (Abendveranstaltung optional 20 Euro)

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25.04. in Halle: Frühjahrsakademie der LAMSA

Unter dem Motto „LAMSA – Fachlichkeit, Qualität und Proil“ wollen wir Sie im Rahmen unserer ersten Frühjahrsakademie über den Arbeitsstand unserer Fachbereiche von Heute informie- ren und uns gemeinsam mit Ihnen über die Aufgaben der Migra- tions-/Integrationsarbeit von Morgen austauschen.
Seien Sie also herzlich willkommen und diskutieren Sie aktiv mit!

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Informationen, Webportale & Broschüren

 

Dokumentarfilm über BAMF Entscheider_innen

http://www.bpb.de/mediathek/263459/auf-duennem-eis-die-asylentscheider?pk_campaign=nl2018-02-07&pk_kwd=263459

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) tragen eine besondere Verantwortung: In einer Anhörung müssen sie sich ein Bild davon machen, ob die Schilderungen ihres Gegenübers glaubhaft sind und die Voraussetzungen auf Bewilligung des Asylantrags erfüllen. Der Ausgang entscheidet über die Chance auf ein neues Leben in Deutschland oder die Rückkehr in ein Land, in dem möglicherweise Krieg herrscht, Verfolgung oder Armut drohen.

Die Filmemacherinnen Sandra Budesheim und Sabine Zimmer haben 2016 eine Entscheiderin und einen Entscheider in Hamburg und Bingen bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Sie zeigen, wie die Protagonisten um die richtige Balance zwischen Empathie und Distanz ringen, wohl wissend, dass Recht und Gerechtigkeit oft nicht in Einklang zu bringen sind. Budesheim und Zimmer sprechen mit Asylsuchenden und einer Rechtsanwältin und besuchen das Ausbildungszentrum des BAMF in Nürnberg, wo neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde auf ihre Arbeit vorbereitet werden.

2017 wurden vom BAMF rund 600.000 Entscheidungen über Asylanträge getroffen. Auch wenn die Anhörung eines Asylbewerbers und die anschließende Entscheidung über den Antrag mittlerweile zwei verschiedene Personen übernehmen, gibt „Auf dünnem Eis“ einen nach wie vor aktuellen, differenzierten und nicht urteilenden Einblick in den Prozess des Asylverfahrens, bricht die große Politik auf den Einzelfall herunter und gibt den Zahlen Gesichter.

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Info: Geänderte Weisungslage des BAMF betr. Familienasyl

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Einschränkung des Asylrechts durch das BAMF:
Wie uns das BAMF heute mitteilte, stellt das BAMF bei der Beurteilung der Frage, ob Eltern und Geschwister von in Deutschland anerkannten minderjährigen Geflüchteten sich auf Familienasyl berufen können, nicht mehr auf den Zeitpunkt der Asylantragstellung ab, sondern auf den Zeitpunkt der Asylentscheidung. Argumentiert wird mit § 26, Abs. 3, S. 5.: Wenn die Personensorge nicht mehr bestehe, was mit dem Eintritt der Volljährigkeit der Fall sei, könne es kein Familienasyl mehr geben.

Noch vor Jahresfrist hat das BAMF diese Frage dezidiert anders beantwortet: Wie aus dem anliegenden Schreiben vom 16.11.2016 hervorgeht, hat das BAMF damals ausdrücklich erklärt, die Berufung auf Familienasyl sei möglich, wenn der Asylantrag zu einem Zeitpunkt gestellt wurde, als der stammberechtigte Flüchtling noch minderjährig war. „Für die Anerkennung von Familienasyl ist der Zeitpunkt der Antragstellung und nicht die Entscheidung maßgeblich.“
Im Effekt führt die veränderte Praxis des BAMF dazu, dass die Gewährung von Familienasyl einfach durch die Nichtbearbeitung der Asylanträge vor Erreichen der Volljährigkeit ausgehebelt werden kann. Das VG Hamburg hat diese Praxis 2014 für rechtswidrig erklärt:
http://www.asyl.net/index.php?id=114&tx_ttnews%5Btt_news%5D=50456&cHash=93eef7bdb1f9825e55e0000d388df45a

Wir raten dringend zu Klagen und bitten um die Übersendung einschlägiger Entscheidungen.

 

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Infoseite: AWO startet „Einfach mein Recht“

Die Seite „Einfach mein Recht“ informiert in kurzen Videos und in 7 Sprachen über die Themen Schutz finden, Teilhaben und Bleiben.

Sehr geehrte Interessierte, liebe Kolleg*innen,
der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt möchte Ihnen die Infoseite „Einfach mein Recht“ vorstellen, welches zum Ziel hat, Geflüchtete und Migrant*innen zu unterstützen, ihre Rechte in Deutschland kennenzulernen und zu erfahren, wie sie diese durchsetzen können.
Hier finden Sie die heutige Pressemitteilung: https://www.awo.org/awo-startet-infoseite-einfach-mein-recht

„Einfach mein Recht“
Wenn Menschen nach Deutschland kommen, haben sie viele Möglichkeiten und Rechte, die sie unbedingt nutzen sollten. Doch sie müssen ihre Rechte nicht nur kennen, sondern auch dafür eintreten. Um sie dabei unterstützen zu können, hat der AWO Bundesverband die Infoseite „Einfach mein Recht“ konzipiert.
Dabei war ein großes Anliegen, die Zielgruppe von Anfang an in den Prozess einzubinden. Dieses haben die Mitarbeiter*innen des Kreisverbandes AWO Berlin-Mitte sehr unterstützt. Deshalb gilt ihnen und den beteiligten geflüchteten Menschen ein besonderer Dank!

Wie kam es zu dem Titel?

Die Zielgruppe wurde nach Wörtern gefragt, die sie auf Deutsch kennen und die sie mit dem Asylverfahren assoziieren. Außerdem war es wichtig, dass schon der Titel die Menschen zum Handeln auffordert und verdeutlicht, dass es sich lohnt für die eigenen Rechte einzustehen. Somit war der Titel „Einfach mein Recht“ geboren. Daraus ergaben sich dann folgende Filmtitel: „Mein Recht auf Schutz“, „Mein Recht auf Teilhabe“ und „Mein Recht zu bleiben“.

Warum Filme? Warum dann auch noch eine Webseite?

Ziel dieses Projektes ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen. Dabei gibt es bestimmte Barrieren die bedacht werden müssen, z.B. dass die Lesekompetenzen nicht bei allen gleich sind. Deshalb war es wichtig, ein Medium zu verwenden, dass für so viele wie möglich nutzbar ist. Aber wie werden solche Filme gestaltet? Dazu wurden Expert*innen von der Agentur Pudelskern ins Boot geholt, die ihre Erfahrung mitgebracht haben.

Die Inhalte werden durch die Bildsprache unterstützt. Darüber hinaus leiten die verschiedenen Farben und Symbole durch die Informationsmaterialien. Um das in den Erklärfilmen gehörte noch einmal nachlesen zu können und sich schwierige Begriffe erklären zu lassen, gibt es die Webseite und Flyer (den Downloadbereich finden Sie am Ende der Webseite. Bitte beachten: Bisher sind bisher nur Flyer auf Englisch und Deutsch verfügbar. Es werden aber in Kürze Flyer in den zusätzlichen 7 Sprachen der Filme hochgeladen).

Wer beantwortet dann die aufgeworfenen Fragen?

Die Ratsuchenden sollen auf die Unterstützungsstrukturen aufmerksam gemacht werden. Deswegen finden sich wiederholt Hinweise auf die Beratung, sowohl in den Filmen, als auch auf der Webseite. Dort ist auch ein Wegweiser für Beratungsstellen integriert, in dem die Ratsuchenden sortiert nach Schlagwörtern gezielt nach Beratungsstellen suchen können.

Besuchen Sie die Webseite unter www.einfachmeinrecht.awo.org

oder den YouTube-Kanal des AWO Bundesverbandes unter https://www.youtube.com/playlist?list=PL3Z3eHrjZURDQvIUz-spqA93LSTyFkY7F

und überzeugen Sie sich selbst von dem Projekt! Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, Anregungen und Vorschläge. Bitte zögern Sie nicht, uns über die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse einfachmeinrecht@awo.org zu kontaktieren.

Wenn Ihnen das Projekt gefällt, freuen wir uns, wenn Sie uns bei der Verbreitung der Webseite und der Filme helfen, damit wir so viele Menschen wie möglich erreichen.
Vielen Dank!

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Kurzdossier: Integrationskurse als Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Integrationskurse sollen Deutschkenntnisse und gesellschaftliches Orientierungswissen vermitteln. Gelingt es ihnen so, Integrationsprozesse zu fördern?

Zum vollständigen Text:
http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/264011/integrationskurse-als-motor-fuer-gesellschaftlichen-zusammenhalt

 

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miteinanderthema #5: Kulturkampf von rechts

Die AfD führt einen Kulturkampf gegen die liberale Gesellschaft und ihre Diversität. Für diesen Kulturkampf nutzt die AfD bewusst die Spiel- und Resonanzräume einer offenen Gesellschaft. Im Sinne einer rechten Normalisierungsstrategie versucht die Partei, demokratische Akteure zu vereinnahmen und ihnen ihre öffentlichen Inszenierungen aufzuzwingen. Dieses Themenheft soll dazu beitragen, die politische Kommunikationsstrategie der AfD und ihre Botschaften zu verstehen, einzuordnen und zu widersprechen. Gezeigt wird, dass die AfD unabhängig von dem jeweiligen Thema, welches sie aufgreift, polarisiert, provoziert und den Diskurs nach rechts verschieben will.

miteinanderthema #5 erschienen: Kulturkampf von rechts

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Report: Die unlauteren Tricks der Ausländerbehörden bei der Rückkehrberatung

Immer mehr Bundesländer setzen auf die freiwillige Ausreise von abgelehnten Asylbewerbern statt auf Zwangsabschiebungen. Eigentlich eine gute Sache, wenn die Rückkehrberatung von unabhängigen Stellen durchgeführt wird. Doch inzwischen übernehmen immer mehr Ausländerbehörden diese Rückkehrberatung und setzen Flüchtlinge unter Druck. So werden in Hessen Flüchtlinge schon gleich nach der Ankunft und während ihres Asylverfahrens zur Rückkehrberatung genötigt. Afghanische Flüchtlinge werden dabei mit falschen Informationen zur freiwilligen Ausreise „motiviert“.  Bundesweit protestieren jetzt Wohlfahrtsverbände gegen die zweifelhaften Methoden der Ausländerbehörden.

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-09-11-2017/die-unlauteren-tricks-der-auslaenderbehoerde-bei-der-rueckkehrberatung.html

 

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Resonanzboden Newsletter: Stipendien und Förderungen für junge Geflüchtete

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Studie: Fördermittel in der Flüchtlingshilfe

Sehr geehrter Damen und Herren,

im Rahmen des starken Zuzugs von Geflüchteten in 2015 und 2016 haben sich nicht nur zahlreiche Initiativen in Deutschland gebildet, sondern es sind auch viele Förderprogramme ins Leben gerufen worden, um ihre Arbeit zu unterstützen. Jedoch hat ein großer Teil der Initiativen (37%) keinen Zugang zu diesen Mitteln, auch wenn sie das Geld für ihre Arbeit dringend benötigen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie, die vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt wurde.

Ein wesentlicher Grund ist aus Sicht der Initiativen, dass sie Bedingungen für die Antragstellung nicht erfüllen (58%). Ein Aspekt der Behörden ist z.B., dass Projekte zum Förderzeitpunkt noch nicht begonnen sein dürfen. Zudem werden wiederkehrende Ausgaben nur selten gefördert oder der Staat fordert von den Initiativen eine Vereinsform, die den Engagierten oft nicht als sinnvoll erscheint.

Knapp 38 Prozent gaben zudem an, unabhängig bleiben zu wollen. Ein Motiv dafür ist oft, dass Engagierte befürchten, als Lückenfüller für eigentlich staatliche Aufgaben instrumentalisiert zu werden. Als weitere Herausforderungen bei der Antragstellung nannten die Befragten den zu hohen zeitlichen Aufwand (70 %) sowie fehlenden Zugang zu den Informationen (48 %).

Die Studie „Fördermittel in der Flüchtlingshilfe. Was gebraucht wird – was ankommt“  ist ab sofort unter folgendem Link abruf- oder bestellbar: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/synergien-vor-ort/publikationen/

Wir wünschen Ihnen viele spannende Erkenntnisse und Eindrücke beim Lesen!

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Übersicht: Sprachdienste bundesweit

Manche Städte und Gemeinden haben „Dolmetscherpools“ angelegt, bei denen man ehrenamtliche Profis oder Laien mit verschiedenen Sprachkenntnissen anfragen kann. Außerdem bieten viele Universitäten kostenlos Übersetzungs- und Dolmetsch-Dienste an. Und es gibt virtuelle Gratis-Angebote, die auch über größere Entfernungen per Telefon oder Skype in Anspruch genommen werden können. Hier finden Sie einige Beispiele, die Anregung für Ihre Recherche vor Ort geben sollen.

https://fluechtlingshelfer.info/start/detail-start/news/gemeinnuetzige-uebersetzungs-und-dolmetschdienste/

 

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Zahlen: BAMF Jahresbilanz 2017

http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2018/20180109-asylgeschaeftsstatistik-dezember.html

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Aufrufe und Kampagnen

Kampagne von Diakonie und Caritas: Jeder Mensch braucht ein Zuhause

Als Menschenrecht ist Wohnen im „Sozialpakt der Vereinten Nationen“ über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ebenso verankert wie in der Europäischen Sozialcharta.

Das Grundgesetz der BRD sichert die materiellen Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Menschenrechts zu: durch das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip.

Dass dieses Recht auf Wohnen für alle Menschen eingelöst wird, ist dennoch nicht selbstverständlich: In vielen Regionen Deutschlands mangelt es an bezahlbarem Wohnraum. Beratungsstellen der Caritas erfahren zunehmend davon, dass Menschen der Zugang zu bedarfsgerechtem Wohnraum erschwert oder verwehrt wurde.

Das aus der Einleitung zur Kampagne, Details dazu auf deren Webseite: https://www.zuhause-fuer-jeden.de/sozialpolitische-positionen/

Eine Übersicht der sozialpolitischen Forderungen hier: https://tinyurl.com/ybb3g5av

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Geschäftsführung der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) ist der Dachverband von gegenwärtig 41 Mitgliedsorganisationen, in dem VertreterInnen der Zuwanderungs- und Aufnahmegesellschaft sich gemeinsam für die Gestaltung von Einwanderung und Integration, Internationale Zusammenarbeit und Globales Lernen engagieren.

Nach mehr als 21 Jahren erfolgreicher Tätigkeit und Entwicklung suchen wir eine engagierte Persönlichkeit, die ab 01. April 2018 die Geschäftsführung unseres Vereins übernimmt.

Im Auftrag und in enger Abstimmung mit dem ehrenamtlichen Vorstand ist die Geschäftsführung für die strategische Entwicklung der AGSA, das Zusammenwirken mit den Mitgliedsvereinen und deren Unterstützung, die Ausgestaltung der engen Kooperationsbeziehungen innerhalb der Zivilgesellschaft unseres Bundeslandes sowie die personelle und inhaltliche Ausrichtung des Vereins maßgeblich verantwortlich.

Als Geschäftsführerin/Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft sollten Sie sich mit den grundlegenden Werten unseres Vereins identifizieren sowie über ein überdurchschnittliches Engagement, umfängliches Fachwissen, langjährige Leitungserfahrungen, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten und Gestaltungs-willen verfügen, um sich den umfangreichen Herausforderungen, die mit dieser Stelle verbunden sind, erfolgreich stellen zu können:

• Eigenverantwortliche und engagierte Umsetzung der Beschlüsse von Vorstand und Mitgliederversammlung
• Erarbeitung von strategischen Vorgaben für die Entwicklung der AGSA- Arbeitsbereiche
• Vermittlung der Positionen der AGSA im politischen Raum, in fachlichen und gesellschaftlichen Gremien und Netzwerken
• Verantwortung für den AGSA-Gesamthaushalt, für Mittelakquise, sachgerechte Verwendung und Nachweisführung
• Konzeptionelle und strukturelle Unterstützung der Mitgliedsvereine
• Personalführung und Personalentwicklung

Insbesondere sollten Sie über nachfolgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen:

• abgeschlossene Hochschulausbildung mit betriebs- und/ oder sozialwissenschaftlicher Ausrichtung oder vergleichbare Qualifikation
• umfassende Fachkenntnisse innerhalb eines sehr breiten Anforderungs- und Entscheidungsspektrums: Konzeptentwicklung und Projektmanagement, Methoden der Bildungsarbeit, Arbeits-, Vereins- und sonstige Rechtsfragen
• Kenntnis der Strukturen der Integrationsarbeit in Sachsen-Anhalt sowie der Trägerlandschaft
• Erfahrungen bei der demokratischen Weiterentwicklung der internationalen Zusammenarbeit
• mehrjährige Erfahrungen im Spannungsfeld von Einzelverantwortung und Teamarbeit sowie bei der Führung und Entwicklung eines vielfältig zusammengesetzten Teams

Wir bieten Ihnen:

• ein vielfältiges engagiertes Team ehren- und hauptamtlicher AkteurInnen
• eine anspruchsvolle, herausfordernde, abwechslungsreiche Tätigkeit
• nach erfolgreicher Einarbeitung ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
• eine Bezahlung in Anlehnung an TV-L, EG 13

Ihre aussagefähige Bewerbung insbesondere mit entsprechenden Arbeitszeugnissen und Einblicken in Ihre bisherigen Tätigkeiten richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form bis zum 12. März 2018 an:

Auslandsgesellschaft Sachsen- Anhalt e.V.
Vorstand
Schellingstraße 3-4
39104 Magdeburg

Mail: personal@agsa.de

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Jugendbildungsreferent/in mit Leitungsfunktion in der Zora Halberstadt

ZORA sucht ab sofort Jugendbildungsreferent/in mit Leitungsfunktion
Das soziokulturelle Zentrum ZORA e.V. in Halberstadt sucht ab sofort eine/n Mitarbeiter/in im Bereich der Jugendbildung und Leitung der Einrichtung.

Zu den Aufgaben gehören:
– Mitarbeiterführung und -entwicklung
– Controlling und Haushaltsführung
– Initiierung und Begleitung neuer Projekte, Weiterentwicklung bestehender und Aufbau neuer Kooperationen
– Beantragung und Verwendung von öffentlichen Zuschüssen, Akquisition von Mitteln
– Konzipierung, Vor- und Nachbereitung und Durchführung von Bildungsangeboten
– Beratung, Netzwerkarbeit, Unterstützung, Kooperation
– Öffentlichkeitsarbeit

Voraussetzungen:
– abgeschlossene (Fach-) Hochschulausbildung mit pädagogischer/gleich gelagerter Ausrichtung
– Kenntnisse über Arbeit und Struktur der Jugendhilfe
– Kenntnisse und Erfahrung im Projektmanagement
– Konzeptionelle, organisatorische Fähigkeiten
– Erfahrungen im Umgang mit öffentlichen Mitteln und Finanzen
– gute EDV-Kenntnisse
– Organisationsfähigkeit
– Flexibilität

Geboten wird eine vielseitige Arbeit in einem abwechslungsreichen Arbeitsfeld mit einem hohen Maß an Selbstbestimmung. Die Arbeitszeit beträgt 40 Wochenstunden. Es handelt sich hierbei um eine öffentlich geförderte Arbeitsstelle.

Bewerbungen können ab sofort eingereicht werden.

Soziokulturelles Zentrum ZORA e. V.
Vorstand
Am Johanniskloster 9
38820 Halberstadt
Fon: 03941.251 26
Fax: 03941.61 10 59
E-Mail: verwaltung@zora.de
Web: www.zora.de

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Konfliktbearbeiter*in / Prozessbegleiter*in im Projekt „Gewaltfrei streiten!“

Sehr geehrte Kolleg*innen und liebe Freund*innen des Friedenskreis Halle e.V.,

zum 15. März 2018 suchen wir als Verstärkung für unser Team eine*n Konfliktbearbeiter*in / Prozessbegleiter*in im Modellprojekt „Gewaltfrei streiten! Konfliktkompetenz individuell, gesellschaftlich und kulturell stärken“. Im Anhang die entsprechende Stellenausschreibung.

Ich bitte um Weiterleitung an potentiell Interessierte.

Wir freuen uns auf spannende Bewerbungen bis zum 26.2.2018. an: bewerbung@friedenskreis-halle.de

thumbnail of Stellenausschreibung_FK-Halle_Gewaltfrei streiten

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Koordinator*in für das Projekt „Diskriminierung war gestern“

Halle (Saale). Der DLRG Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Koordinator*in für das Projekt „Diskriminierung war gestern – jung und modern ist Zukunft“ in Vollzeit. Das Aufgabengebiet umfasst die Koordination bei der Weiterentwicklung der DLRG-Verbandsstruktur in Zusammenarbeit mit den angeschlossenen Ortsvereinen und dem DLRG-Jugendverband. Die Geschäftsstelle befindet sich in Halle (Saale).

Aufgaben:

Ansprechpartner*in für ehrenamtlich tätige Projektakteure
Organisation, Vorbereitung, Durchführung des Projektverlaufs
Koordination der einzelnen Projektphasen
Planung und Abstimmung der Aus- und Weiterbildungen sowie Veranstaltungen
Abstimmungen mit den Bildungsträger*innen
Erstellung und Koordination von nachhaltigen Einsatzmechanismen
Erarbeitung von Ausbildungsplänen für die Fachreferenten*innentätigkeit
Erarbeitung eines standardisierten Verfahrens sowie eines Leitfadens für die Fachreferenten*innen und Berater*innen
Koordination der Tätigkeit der Fachreferenten*innen und Berater*innen einschließlich der Dokumentationen
Öffentlichkeitsarbeit
Voraussetzungen:

pädagogische Ausbildung, Demokratietrainer
Selbständiges, planerisches, eigenverantwortliches Handeln
PC Kenntnisse
Fahrerlaubnis
Erfahrungen im Umgang mit Menschen
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt nach Absprache der eigenen Gehaltsvorstellung.

Für die Stelle kann man sich ausschließlich brieflich bewerben. Zur vollständigen Ausschreibung gelangen Sie hier.

DLRG LV Sachsen-Anhalt e.V.
Merseburger Straße 246
06130 Halle (Saale)
Fon: 0345.520 09 60
Mail: lv@sachsen-anhalt.dlrg.de
Web: www.sachsen-anhalt.dlrg.de 

thumbnail of Stellenbeschreibung-DLRG

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Geschäftsführung bei der .lkj) Sachsen-Anhalt

Die .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01. Juli 2018 (oder später) eine neue Geschäftsführung. Die .lkj) ist der Dach- und Fachverband im Land Sachsen-Anhalt für

kulturelle Kinder- und Jugendbildung
Freiwilligendienste in Kultur und Bildung im In- und Ausland
Breitenkulturarbeit und Soziokultur
In der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. sind über 30 Fachverbände der Kinder- und Jugendkulturarbeit sowie kulturelle Einrichtungen als Mitglieder organisiert. Als anerkannter landesweiter Träger der Jugendhilfe nach SGB VIII bildet die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. ein wichtiges Bindeglied in der Querschnittsaufgabe zwischen sozialer Arbeit, Bildung, Kultur und bürgerschaftlichem Engagement.
Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. engagiert sich extern und intern gegen Diskriminierung und für ein gleichberechtigtes Miteinander. Über die tägliche Arbeit hinaus arbeitet die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. im Rahmen einer internen Arbeitsgruppe an der stetigen Entwicklung hin zu einer inklusiven Arbeitgeberin.

Aufgaben
Fachliche Beratungstätigkeit gegenüber der Landesregierung und der Mitgliedschaft
Strategische Ausrichtung der inhaltlichen Arbeit des Verbandes
Verantwortliche und teamorientierte Leitung einer gemeinnützigen Organisation
Zusammenarbeit im Leitungsteam des Verbandes
Beratung und Unterstützung von Mitgliedsorganisationen, Initiativen und Ehrenamtlichen
Koordination der Verwaltung und Mittelbewirtschaftung
Engagierte Netzwerkarbeit in Fachgremien auf Bundes- und Landesebene sowie in Verwaltung und Politik im Land Sachsen-Anhalt
Konzeption, Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen
Verantwortung der Publikations- und Öffentlichkeitsarbeit
Dienst- und Fachaufsicht von etwa 25 Mitarbeitenden
Koordination, Qualitätsentwicklung und Controlling
Voraussetzungen
(Fach-) Hochschulabschluss (vorzugsweise im geisteswissenschaftlichen Bereich)
Erfahrungen in der Leitung einer gemeinnützigen Organisation oder Vergleichbares
Fähigkeit zum selbstorganisierten und strukturierten Arbeiten
Kenntnisse der kultur- und sozialpolitischen Strukturen in Sachsen-Anhalt
Sicheres Auftreten, Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontaktfreudigkeit, Sozialkompetenz, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen
Erfahrungen in der Erschließung und Nutzung regionaler Netzwerke
Erfahrung und Kompetenzen im Umgang mit Haupt- und Ehrenamtlichen
Gute EDV- und Web-Kenntnisse und Erfahrungen mit CMS und in der Öffentlichkeitsarbeit
PKW-Führerschein
Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und zur eigenen Weiterbildung sowie zur Reisetätigkeit
Wir bieten
ein lebendiges, offenes, motiviertes Team, selbstverantwortliches Arbeiten, familienfreundliches Unternehmen
verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Arbeitsfeld
Vergütung angelehnt an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Sachsen-Anhalt TV

Wir erwarten
Persönliches Engagement, Motivation, Flexibilität, Teamorientierung, kommunikative Kompetenzen, sachbezogenes Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick, Verantwortungsbewusstsein und Belastbarkeit.

Der Arbeitsort ist Magdeburg. Die Stelle wird öffentlich gefördert. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Zuwendungsgebers. Diese Ausschreibung richtet sich an alle Bewerber*innen unabhängig von Alter, Geschlechtsidentität, zugeschriebener Behinderung, Religion, Herkunft, Nationalität oder sexueller Identität.

Der Arbeitsplatz ist eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Für weitere Informationen zum Arbeitsplatz kannst du uns jederzeit kontaktieren. Gerne informieren wir dich über Möglichkeiten der Anreise. Bei Einladung zu einem Bewerbungsgespräch werden Reisekosten nicht erstattet.

Bitte sende uns deine Bewerbungsunterlagen (bitte nur eine PDF-Datei mit maximal 5 MB) und  Motivationsschreiben ausschließlich per Mail bis zum 28. Februar 2018 an:
E-Mail: bewerbung@lkj-sachsen-anhalt.de
.lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Straße 9, 39104 Magdeburg

Für Rückfragen stehen wir dir auch telefonisch zur Verfügung: 0391 / 2 44 51- 64.

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 12. März 2018 (Ausweichtermin 14.3.2018) statt.

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

ab April: Qualifizierung Beraterin und Berater für demokratische Prozesse

Vier Kurse hat das Projekt „Demokratie gewinnt! In Sachsen-Anhalt und Thüringen!“ schon ausgebildet, nun starten wir in die fünfte Quali zierungsreihe!

Demokratie gewinnt! In Sachsen-Anhalt und Thüringen! ist ein Projekt zur Förderung des Engagements für Demokratie in Diakonie und Kirche. Demokratische Teilhabe lebt davon, dass wir uns jeden Tag neu für demokratische Werte engagieren und Verantwortung übernehmen, im Alltag, am Arbeitsplatz und auch bei unserem Engagement. In der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Äußerungen und immer dann, wenn Menschenrechte in Frage gestellt werden, ist es besonders wichtig, demokratiefeindlichen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten. Dazu braucht es engagierte und gut ausgebildete Menschen, die sich für gleichberechtigte Teilhabe, Akzeptanz und Vielfalt in Verband, Kirche und Gemeinwesen einsetzen.

Das Projekt bietet zu diesen Fragen Fortbildung und Beratung für Träger und Mitarbeitende aller Arbeitsfelder in Diakonie und Kirche in unserer Region.

Anmeldung bis 2.3.

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ab 06.04.: Teamer*innen-Ausbildung zum Thema Asyl und Rassismus

Halle (Saale). Mit der Schulung vom Friedenskreis Halle e.V. werden Jugendliche zur Arbeit als Teamer*in auf Honorarbasis befähigt. Dabei wird das Kennenlernen der Methoden der politischen Bildung genauso eine Rolle spielen wie ihre Haltung und Rolle als Teamer*innen. Zusätzlich wird eine Einführung in Grundlagen zu den Themen Rassismus und Diskriminierung stattfinden. Im Anschluss werden die geschulten Teamer*innen Workshops für die Projekte im Raum Halle durchführen. Start der modularen Workshopreihe ist am 6. April 2018.

Termine:

06.04.-08.04.2018
26.-27.05. 2018
08. bis 10.06.2018 und/oder
3. bis 05.08.2018

Ort:

August- Bebel- Str. 48 a, 06108 Halle (Saale)

Kosten:

30 Euro pro Modul (Materialien und Verpflegung)
Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 mit und ohne Fluchterfahrung
In den Workshops zu den Themen Rassismus und Asyl lernen junge Menschen wie sie eigenständig in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit Workshops durchzuführen. In der Schulung ist es wichtig, dass sich die Teilnehmenden untereinander austauschen und sich die Inhalte in praktischen Übungen erarbeiten. Dazu werden vier Module angeboten.

Struktur der Teamer*innenSchulung:

Modul 1: Grundlagen und Training in der politischen Bildung // 06. bis 08. April 2018
Modul 2: Rassismus & Zivilcourage – „Was ist das eigentlich?“ // 26. und 27. Mai 2018
Vertiefungsmodul 3: Multiplikator*innenschulung im Projekt Film ab – Mut an: Rassismuskritischer Filmworkshop // 08. bis 10. Juni 2018 und / oder
Vertiefungsmodul 4: Multiplikator*innenschulung im Projekt Weltentausch: Workshop mit Lernspiel zu Flucht und Asyl in Deutschland // 03. bis 05. August 2018
Folgende Inhalte werden vermittelt:

Befähigung zur Arbeit als Teamer*in in den Projekten auf Honorarbasis
Methoden der politischen Bildung kennenlernen und umsetzen
Haltung und Rolle von Teamer*innen ausprobieren und reflektieren
Einführung und Auseinandersetzung mit den Themen Rassismus, Diskriminierung und Asyl
Erfahrungsaustausch und praktische Übungen
Perspektiven in der Projektarbeit und weitere Engagementmöglichkeiten in der politischen Bildungsarbeit

Anmeldung: Der Teilnahmebeitrag liegt bei 30 Euro pro Modul. Dieser beinhaltet alle Materialien und Verpflegung. Wenn dir der Teilnahmebeitrag zu hoch ist, du aber trotzdem teilnehmen möchtest, sprich den Friedenskreis Halle gern an.

Für die Arbeit als Teamer*in in den Projekten vom Friedenskreis Halle ist der Besuch beider Grundmodule und mindestens eines Vertiefungsmoduls Voraussetzung.

Alle Informationen zur Schulung gibt es hier: https://www.friedenskreis-halle.de/component/jem/event/215-multiplikator-innen-schulung-der-projekte-film-ab-mut-an-und-weltentausch.html

Friedenskreis Halle e.V.
Projekt Film ab – Mut an & Projekt Weltentausch
Ariane Röder
Fon: 0345.279 807 33
Mobil: 0157.879 960 83
Web: www.friedenskreis-halle.de

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06. – 08. Mai: Arbeit mit traumatisiertenLSBTTIQ*-Ge üchteten. Einführung in Traumafachberatung, Psychotraumatologie und Interventionstechniken

Das Seminar legt seine Schwerpunkte auf den Erwerb von Grundkenntnissen bei der Beratungspraxis für die Arbeit mit LSBTTIQ*-Ge üchteten, die unter einer akuten und/oder posttraumatischen Belastungs- störung leiden. Das Kennenlernen der destruktiven Formen einer komplexen Trauma- oder Folgestörung und die kreativen Facetten in der Beziehungsgestaltung und Intervention mit traumatisierten Men-
schen stehen im Mittelpunkt. Das Seminar wendet sich an Ehren- und Hauptamtliche in der Arbeit mit LSBTTIQ*-Ge üchteten mit Grundkenntnissen an psychologischem und therapeutischem Fachwissen.

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Meinungen und Meldungen

Farbe bekennen: Deutschland ist ein Einwanderungsland

Warum Rechtspopulist_innen die Realität verkennen und Deutschland sich gerade jetzt als Einwanderungsgesellschaft positionieren sollte.

https://www.fes.de/e/farbe-bekennen-deutschland-ist-ein-einwanderungsland/

 

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Kurzfilme: Kurzfilmnacht zum Thema Flucht

http://www.ardmediathek.de/tv/Kurzfilmnacht/Sendung?documentId=24833612&bcastId=24833612

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Millionen Gutmenschen

Die Bundesregierung hat eine bemerkenswerte Zahl bekannt gegeben. Sechs Millionen Deutsche engagieren sich aktuell dabei, Flüchtlingen in unserem Land zu helfen. Was für eine Zahl: sechs Millionen! Nahezu unbemerkt ist eine Art Bürgerbewegung der Menschlichkeit entstanden. Nachbarn helfen, wo es nötig ist. Sie unterstützen beispielsweise bei Behördengängen, organisieren Unterricht für Kinder, bieten Sprachförderung an. Nach einer repräsentativen Umfrage der Bertelsmann-Stiftung engagiert sich übrigens jeder zweite Muslime in Deutschland.

https://blog.ankerherz.de/blog/millionen-gutmenschen-die-buergerbewegung/

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Werben gegen Asyl. Gedanken zur „Rumours about Germany“-Kampagne

Unter dem Titel „Rumours about Germany“ informiert das Auswärtige Amt seit Oktober 2017 über die Möglichkeiten, in Deutschland Schutz zu erhalten. Auf Englisch, Französisch und Arabisch finden sich dort „vertrauenswürdige Fakten“ in kurzen Texten, handlich sortiert nach drei Kategorien: „Sicher, dass Sie aufbrechen möchten?“ – „Sie sind schon unterwegs?“ – „Sie müssen zurückkehren?“ Die so organisierten Kurzinformationen sind größtenteils als Fragen formuliert, unterschrieben mit „richtig oder falsch?“ und Antwort erscheinen nach Anklicken. Dieses Format der Ratemöglichkeit entbehrt nicht eines gewissen Zynismus.

http://fluechtlingsforschung.net/werben-gegen-asyl/

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