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NEWSLETTER »FLÜCHTLINGSHILFE UND ANTIRASSISTISCHES EHRENAMT IN SACHSEN-ANHALT« 09/2017

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

Inhaltsverzeichnis

 

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

bis 20.12. in Halle: Ausstellung „Nichts im Koffer – Viel im Herzen” – eine Ausstellung von Geflüchteten

bis 20. Dezember 2017, 10.00 – 18.00 Uhr, Ratshof Halle

In der AGH „Ausstellung“ der SBH Südost GmbH haben 12 Teilnehmer in zehn Monaten eine Ausstellung ihrer Heimat vorbereitet. Dabei wurden ihre Kreativität, ihr handwerkliches Geschick und die Erlernung der deutschen Sprache geweckt und gefördert. Die Besucher erwartet ein Blick in eine fremde Kultur in Form von besonderen Objekten.
http://www.willkommen-in-halle.de/events/3043/ausstellung-nichts-im-koffer-viel-im-herzen/

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Informationen, Webportale & Broschüren

Bericht: Migrantinnen gründen

Das Projekt „MIGRANTINNEN gründen“ war ein innovatives Projekt, das Migrantinnen v.a. durch Mentoring geholfen hat, unternehmerische Fähigkeiten zu entwickeln und sich selbständig zu machen. Daneben wurden die Öffentlichkeit und z.B. Akteure der Gründungsberatung für das unternehmerische Potenzial von Frauen mit  Zuwanderungsgeschichte sensibilisiert.  Das Modellprojekt zeigt: Mentoring erweist sich als geeignetes Instrument der Gründungsförderung für Frauen mit Migrationshintergrund. Selbstständigkeit ist für Migrantinnen eine Karriereoption. Sie ermöglicht die soziale und ökonomische Integration und trägt zur Veränderung von unternehmerischen Stereotypen bei.

Welche Erkenntnisse aus dem Modellprojekt gewonnen werden konnten  und wie Institutionen gründungswillige Migrantinnen unterstützen können, geht aus dem jetzt vorliegenden  Handbuch „Leitfaden und praxisorientierte Vorschläge aus dem Projekt MIGRANTINNEN gründen“ hervor. Außerdem liegt eine Zusammenfassung des Abschlussberichts des Projekts vor. Beides finden Sie hier:

https://www.migrantinnengruenden.de/handbuch-leifaden-und-praxisorientierte-vorschlaege-aus-dem-projekt-migrantinnen-gruenden-zusammenfassung-des-abschlussberichts/

Der Verein „jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbständigkeit – Frauenbetriebe e.V.“ hat das Projekt „MIGRANTINNEN gründen“ im Groβraum Frankfurt am Main im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt. Das Institut für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Das Projektteam begleitete insgesamt 22 Frauen mit Migrationshintergrund durch Mento­ring und einem qualifizierenden Prog­ramm praxisnah auf dem Weg zum eigenen Unternehmen – mit individuellen Einzelberatungen, Work­­­shops, Erfolgsteams und Events.  Die Teilnehmerinnen kamen aus 19 Ländern und vier Kontinenten: Afrika, Asien, Europa und Nordamerika. Aus ihren facettenreichen Biografien sind sehr individuelle Geschäftsideen in 13 Branchen entstanden: z. B. vegane Kosmetik, ein Foodtruck, eine Modelagentur und ein Gesundheits­zentrum.  

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Diskussionspapier: Rückkehrmanagement gefährdet Flüchtlingsschutz

Diskussionspapier zum wachsenden Ausreise- und Rückkehrdruck des Fachverbands Migration und Flucht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

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Handreichung: Willkommen ohne Paternalismus. Hilfe und Solidarität in der Unterstützungsarbeit

Seit dem sogenannten Sommer der Migration 2015 rücken die Themen Migration und Flucht zunehmend in den Fokus gesamtgesellschaftlicher Aufmerksamkeit. Europaweit gründeten sich viele neue Gruppen, um Menschen auf der Flucht zu unterstützen und ihnen die Aufnahme zu erleichtern. Doch einige Geflüchteten-Selbstorganisationen kritisieren: „Die Hilfe war am Anfang gut. Aber Essen und Kleidung sind nicht genug.“

In der 80-seitigen Publikationen gehen wir aus vielfältigen Perspektiven auf die Phänomene Flucht, Migration, Hilfe und Solidarität ein. glokal e.V. bietet seit Jahren Seminare zu Rassismuskritik, Diskriminierungssensibilisierung und Empowerment an, auch für Geflüchteten-Unterstützungsgruppen. Aus dieser Erfahrung heraus sprechen wir Probleme an, die oft in Unterstützungsgruppen auftauchen und welche Ansätze es zu deren Überwindung gibt. Wir erweitern den thematischen Rahmen, in dem meist über Flucht, Migration, Macht und Rassismus gesprochen wird. Detailliert wird die Selbstorganisation Geflüchteter seit den 1990er Jahren in Deutschland behandelt, in Berichten und Interviews analysieren refugee-Aktivist*innen und andere Menschen mit Fluchterfahrung das Abschottungs- und Lagersystem, sowie Unterstützungsstrukturen.

Abschließend unterstützt eine ausführliche Reflexions- und Praxishilfe die Leser*innen aus Unterstützungsgruppen bei der Analyse und Transformation des eigenen Engagements.

Die Broschüre kann bestellt werden: http://www.glokal.org/publikationen/willkommen-ohne-paternalismus/

Beispielkapitel:

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Leitfäden: Handlungsleitfäden bei drohender Abschiebung in der Schule

Die Verunsicherung bei den Schulleitungen und den Lehrkräften über ihren Handlungsspielraum bei einer drohenden Abschiebung eines Schülers/einer Schülerin aus dem Unterricht ist groß. Grundsätzlich gilt: Achten Sie möglichst frühzeitig auf den Aufenthaltsstatus des geflüchteten Kindes/Jugendlichen. Da Abschiebungen nicht mehr angekündigt werden müssen, kann die Polizei auch unangekündigt in der Schule erscheinen. Was können Sie in dieser Situation tun, wenn Sie die Abschiebung verhindern bzw. nicht unterstützen wollen?

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Noch bis Ende 2017: Sprachförderung für Afghan_innen

https://fluechtlingshelfer.info/fuer-engagierte/detail-spezielle-arbeitshilfen/news/hilfen-zur-integration-in-den-arbeitsmarkt-fuer-afghanische-fluechtlinge-wieder-versperrt/

Hilfen zur Integration in den Arbeitsmarkt für afghanische Flüchtlinge wieder versperrt
Zuletzt aktualisiert am: 05.12.2017  Deutsch lernen Arbeit und Bildung

Die erst im Juli 2017 vom Bundesarbeitsministerium für Asylsuchende aus Afghanistan geöffneten Hilfen für die Integration in den Arbeitsmarkt werden für diese Personengruppe Ende 2017 wieder gesperrt. Berufsbezogene Deutschkurse (Deutschsprachförderverordnung DeuFöV) können allerdings 2018 noch begonnen werden – aber nur wenn bis Ende 2017 eine Teilnahmeberechtigung ausgestellt wird.

Mit einer Weisung der Bundesarbeitsagentur von Anfang November 2017 wird die Berufsförderung für afghanische Asylsuchende zum 31. Dezember 2017 wieder beendet. Laut der Weisung sei eine Verlängerung der Förderbedingungen nicht zu erwarten.

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hatte am 12. Juli 2017 entschieden, dass bei Asylsuchenden aus Afghanistan nun von einem dauerhaften und rechtmäßigen Aufenthalt auszugehen sei. Seit dem 1. Juli 2017 standen daher die Fördermöglichkeiten, die in der Zuständigkeit des BMAS bzw. der Bundesagentur für Arbeit liegen, auch afghanischen Asylsuchenden offen. Damit ist ab 2018 nun Schluss.

Aber: Berufsbezogene Deutschkurse nach § 45a AufenthG (Deutschsprachförderverordnung DeuFöV) können allerdings 2018 noch begonnen werden, wenn bis Ende 2017 eine Teilnahmeberechtigung ausgestellt wird. Hierfür müssen sich Teilnehmende innerhalb von drei Monaten ab Ausstellung der Berechtigung bei einem Kursträger anmelden, da die Berechtigung ansonsten erlischt.

Asylsuchende aus Afghanistan können nur noch bis Ende 2017 in ausbildungsbegleitende Hilfen, assistierte Ausbildung und berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen eintreten. Vermittlungsunterstützende Arbeitsförderung ist für afghanische Asylsuchende ab Anfang 2018 erst wieder möglich, wenn ihnen die Erwerbstätigkeit erlaubt ist; die Ausnahmeregelung des § 131 SGB III findet dann keine Anwendung mehr.

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Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

G.I.B.: Junge Geflüchtete – Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) hat ihre sehr umfassende Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aktualisiert (Stand 26. September 2017).

Diese Arbeitshilfe ist zwar zunächst auf Nordrhein-Westfalen ausgelegt. Da sie aber sehr viele bundesweite Programme vorstellt, ist sie deutschlandweit für alle Akteur*innen, die sich der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter angenommen haben, von Interesse.
Neu enthalten sind die Angebote „KomBer – Kombination von berufsbezogener Sprachförderung mit den Eingliederungsleistungen II / III“ und Erstorientierungskurse für Asylbewerber mit unklarer Bleibeperspektive.

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Übersicht: Fakten zum Kirchenasyl

Angesichts steigender Antragszahlen von Kirchenasyl werfen Unionspolitiker den Kirchengemeinden vor, den Schutz vor staatlichem Zugriff zu missbrauchen (http://www.migazin.de/2017/12/05/mehr-kirchenasyl-faelle-unionspolitiker-zahlen/). Auf der Innenministerkonferenz in Leipzig wollen die Länderminister deshalb auf Anfrage des Innenministers von Schleswig-Holstein, Hans-Joachim Grote (CDU), über das Thema Kirchenasyl diskutieren. Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) will das Thema Kirchenasyl deshalb auf die Tagesordnung der Innenminister-Konferenz setzen. – Quelle: https://www.shz.de/18494631 ©2017
Hierzu hat der Flüchtlingsrat Niedersachsen ein Factsheet erarbeitet, welches sich an Schutzsuchende, Unterstützer_innen sowie kirchliche Gemeinden in Niedersachsen richtet. Das Heft vermittelt grundlegende Informationen über das Konzept des Kirchenasyls und die Rechtsansprüche der Betroffenen. Ebenso werden konkrete Verfahrensabläufe und zuständige Kontaktstellen in Niedersachsen angeführt.
Unter folgendem Link kann das Factsheet heruntergeladen werden: https://www.nds-fluerat.org/wp-content/uploads/2017/11/Kirchenasyl-in-Niedersachsen_Fl%C3%BCRat-Nds.-2017.pdf

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Übersicht: Migrationspolitik im Oktober 2017

Was ist in der Migrations- und Asylpolitik im letzten Monat passiert? Wie haben sich die Flucht- und Asylzahlen entwickelt? Wir blicken zurück auf die Situation in Deutschland und Europa.

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/flucht/259198/migrationspolitik-oktober-2017

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Zahlen: BAMF-Geschäftsstatistik Oktober 2017

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Aufrufe und Kampagnen

Antirassismus-Wettbewerb „Die Gelbe Hand“

Der Verein der Gewerkschaften Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V., tritt für Gleichberechtigung aller ein. Jetzt ruft der Verein mit dem Wettbewerb „Die gelbe Hand“ Teilnehmer*innen auf, Beiträge für Gleichberechtigung und gegen Ausgrenzung, Rassismus und Rechtsextremismus in der Arbeitswelt einzusenden.

Aufgerufen sich zu beteiligen sind Mitglieder der Gewerkschaftsjugend, Schüler*innen an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden sowie Auszubildende und Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen.

Informationen und Teilnahmebedingungen gibt es hier. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2018.

Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichberechtigung, gegen Fremdenfeindlichkeit
und Rassismus e.V.
Hans-Böckler-Str. 39
40476 Düsseldorf
Fon: 0211.430 11 93
Mail: info@gelbehand.de
Web: www.gelbehand.de

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Neues Magazin: Transit – Debattenmagazin für Halle und Umgebung

Liebe Leute in und um Halle,

wir möchten Euch darauf aufmerksam machen, dass mit „Transit –
Debattenmagazin für Halle und Umgebung“ am 31.10. eine neue
Medienplattform online gehen wird.

Es mangelt der Welt – selbst Halle – nicht an Blogs:
Gesellschaftskritische Blogs, Nachrichtenblogs, Blogs über das Reisen,
Fußball, (veganes) Essen, Kunst und Radio. Es geht uns also wie
Vielen, die etwas zu sagen haben. Denn uns fehlt am digitalen Halle
etwas: Eine Gegenöffentlichkeit links des medialen Mainstreams und ein
Raum für Meinungsbildung, Debatten und linke Perspektiven abseits
dogmatischer Grabenkämpfe und jenseits der Kommentarspalten von MZ und
facebook.

Wir wollen deshalb lokale Themen, Ereignisse und Verhältnisse
aufgreifen und journalistisch begleiten, Beiträge zur
Diskursverschiebung liefern, marginalisierten Stimmen eine Plattform
bieten und mit starken Meinungen und guten Recherchen über die eigene
Szene hinauswirken. Wir möchten zusammenbringen und in ein
kritisch-solidarisches Verhältnis setzen, was vereinzelt bereits
existiert: Kommentare, Rezensionen, Berichte rund um Themenfelder wie
Soziale Kämpfe, Kunst und Kultur, Bildung, Antifa, Queer-Feminismus,
Antirassismus. Es ist uns wichtig, verschiedene emanzipatorische
Perspektiven nicht gegeneinander ausspielen, sondern sie möglichst
produktiv zueinander ins Verhältnis zu setzen.

Transit soll von der Beteiligung politischer Menschen in Halle leben.
Wir freuen uns über Anregungen und über eingereichte oder Vorschläge
für Artikel.

Ein zentrales Element von Transit wird der Veranstaltungskalender
sein. Wir wollen unseren Leser_innen eine Auswahl an (politischen)
Veranstaltungen von Vortrag und Workshop bis hin zu Party und
Performance bieten. Der Schwerpunkt liegt auf unkommerziellen
Veranstaltungen. Bitte schickt uns Eure Termine und seid nicht böse,
wenn nicht immer alles auch online geht.

Bitte schaut rein und sagt es weiter.

http://www.transit-magazin.de/

Eure Transit-Redaktion

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Neues Zentrum in Sachsen-Anhalt: ZEMIGRA

Am 1. November 2017 startete das Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt (ZEMIGRA) seine E-Mail- und Telefon-Hotline zur Beratung der Akteure in der Migrationsarbeit. Der Beratungsservice steht für Fragen rund um das Thema Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten in Sachsen-Anhalt zur Verfügung. Ziel ist die schnelle und unkomplizierte Vermittlung von Anliegen an die jeweils zuständigen und kompetenten Ansprechpartner*innen in Sachsen-Anhalt, die im Integrationsprozess unterstützen können. Hierdurch sollen alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich für die Integration von Zugewanderten in den sachsen-anhaltinischen Arbeitsmarkt engagieren, und Unternehmen unterstützt werden.

Die kostenlose Beratungshotline ist von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr unter der Nummer 0800.936 44 72 zu erreichen. Anfragen per Mail können an welcome@zemigra.de gesendet werden. Eine Rückmeldung erfolgt spätestens am nächsten Werktag.

Anfang kommenden Jahres geht das zentrale Webportal des Zentrums ZEMIGRA online. Neben vielfältigen Informationen, Handreichungen und regionalen Erfolgsgeschichten aus der Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten entsteht hier auch eine „virtuelle Landkarte“ auf der Förder- und Begleitangebote der Arbeitsmarktintegration in Sachsen-Anhalt dargestellt sind. Der Service von ZEMIGRA bietet damit allen Akteuren mehr Transparenz und Sichtbarkeit. Nähere Informationen zum Beratungsservice erhalten Sie im Infoblatt.

Zentrum für Migration und Arbeitsmarkt
Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gemeinnützige GmbH
Hegelstr. 39
39104 Magdeburg
Fon: 0391.598 21 15
Mail: welcome@zemigra.de
Web: www.f-bb.de

thumbnail of ZEMIGRA_Infoblatt_171024thumbnail of PM_Zemigra_Beratungsservice

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PRO ASYL: Familiennachzug ermöglichen

Liebe Freundinnen und Freunde,

das Ringen um den Familiennachzug geht weiter, entweder im Bundestag oder bei Koalitionsverhandlungen. Die menschenrechtswidrige Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte läuft im März 2018 aus. 

Die kommenden Monate werden für den Schutz von Flüchtlingsfamilien entscheidend sein. Unsere Petition »Familien gehören zusammen!« (https://www.proasyl.de/thema/familiennachzug/#topic-content) wird fortgesetzt: Mehr als 25.000 Menschen haben sich bereits angeschlossen und fordern mit PRO ASYL gemeinsam den Bundestag auf, die Zwangstrennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden!

Viele Grüße

Euer PRO ASYL-Team 

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Ausbildungsvorbereitung für die Pflege

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Fördergelder für Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen

Das Ministerium für Bildung und Forschung hat dem „Frauen id“ Förderprogramm im Rahmen von „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ Fördergelder bis Oktober 2018 zugesichert. Das Frauen iD Projekt vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. fördert bis Oktober 2018 kulturell künstlerisch niedrigschwellige Projekte von/mit/für geflüchtete/n Frauen zwischen 18 und 26 Jahren.

Bei dem Förderprogramm „Frauen iD“ handelt es sich um ein Förderporgramm ausschließlich für Frauen. Neben weiblichen Honorarkräften, Sachkosten, Aufwandsentschädigungen können auch Sprachmittlerinnen und Kinderbetreuerinnen gefördert werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Projekte müssen bis zum 01.10.2018 abgeschlossen sein.

Mehr Informationen sowie den Link zum Antragssystem erhalten Sie unter: www.frauen-id.de

Für Berlin gibt es inzwischen einen Projektstopp. Wünschenswert wären Anträge aus allen Bundesländern und gerne auch aus kleineren Kommunen, die selten Zugang zu Fördergeldern finden.

Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
Büro Berlin
Oranienburger Straße 13-14
10178 Berlin
Fon: 030.246 364 75

Web: www.frauen-id.de

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Fördermittel 2018 | Demokratieprojekte Saalekreis

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Engagierte und Interessierte,
das Netzwerk Weltoffener Saalekreis hat aktuell die erste Ausschreibung für Projektförderung im Jahr 2018 gestartet. Damit möchten wir auch im kommenden Jahr wieder gemeinnützige Akteure bei ihren Bemühungen für ein demokratisches, vielfältiges und friedliches Miteinander vor Ort unterstützen. Neben finanzieller Unterstützung bieten wir natürlich auch ganz praktische & bedarfsgerechte Hilfestellung bei Ihren lokalen Vorhaben an.
Im Anhang und auf der Homepage (www.weltoffener-saalekreis.de) bieten wir die aktualisierten Antragsunterlagen. Kleinere Anträge mit einem Unterstützungsbedarf bis 750€ sind ab 2018 fortlaufend möglich und haben ein vereinfachtes Antragsverfahren. Größere Maßnahmen mit einem Förderbedarf von i.d.R. bis 5.000€ sind aktuell bis zum 01. Dezember 2017 einzureichen. Eine zweite Antragsmöglichkeit wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 bestehen.
Bitte beachten Sie, dass für Maßnahmen, die ausschließlich in der Stadt Merseburg stattfinden bzw. an denen ausschließlich Teilnehmende aus Merseburg mitwirken, das neue Förderinstrument (PfD „Merseburg engagiert“, www.merseburg-engagiert.de) als Fördermöglichkeit zur Verfügung steht.
Für Fragen, Unterstützung und Lösung eventueller Unklarheiten stehen wir sehr gern zur Verfügung.
Gerne können Sie diese Informationen an Interessierte weiterleiten. Eventuelle Mehrfachzusendungen bitte ich zu entschuldigen. 

thumbnail of 2018_Antrag_ueber750_PfD_Saalekreisthumbnail of 2018_Antrag_max750Euro_PfD_Saalekreis

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Förderrichtlinie „Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“

Sehr geehrte Projektpartnerinnen und Projektpartner, Netzwerker,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vereinen, Verbänden und Organisationen,
liebe Freunde und Akteure des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt,

ich freue mich, Ihnen mitzuteilen, dass das Anhörungsverfahren über die Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen  zur Förderung von Maßnahmen zur Stärkung der Demokratie im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit beendet ist.

Ab sofort und bis zum 1. Dezember 2017 können Anträge für Projekte und Maßnahmen, die zum 1. Januar 2018 starten sollen, gestellt werden.

Projekte und Maßnahmen, die im ersten Halbjahr ab dem 1. Februar 2018 beginnen, können auf Grund der Kurzfristigkeit noch bis 03.01.2018 gestellt werden.

Projekte und Maßnahmen, die im 2. Halbjahr starten (Siehe Richtlinie Punkt 7.2), sollen bis zum 30. April 2018 beantragt werden.

Alle weiteren Informationen können Sie der Richtlinie im Anhang entnehmen.

Richtlinie und Antragsformular können Sie auch unserer Webseite www.demokratie.sachsen-anhalt.de entnehmen.

Anträge richten Sie bitte an:

Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
Stabstelle ‚Demokratieentwicklung‘
Petra Herthum
Turmschanzenstraße 25
39114 Magdeburg

Antrag an das Landesprogramm

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Kosten- und Finanzierungsplan

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Stiftungsliste vom Resonanzboden

Im Newsletter des Projekts »Resonanzboden« finden Sie den ersten Teil einer Reihe, in der Ihnen Stiftungen vorgestellt werden, die sich den Themen Integration und Bildung widmen.

thumbnail of Fördermittel-Newsletter l Resonanzboden KW 46 2017thumbnail of Fördermittel-Newsletter l Resonanzboden KW 45 2017

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

ab Januar 2018: TiK – Trainer-innen-Ausbildung für interkulturelle Kompetenz

Diese mehrtägige Ausbildungsreihe qualifiziert Multiplikator-inn-en der Jugendarbeit zu Trainer-inne-n für Jugendarbeit in der Migrationsgesellschaft. Die Teilnehmenden sollen anschließend dazu beitragen, eine diversitätsbewusste und rassismuskritische Haltung bei ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden der Jugendarbeit zu stärken, und fortbildend wirken.

Infos und Anmeldungen unter: http://www.nextkultur.de/tik.html

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März 2018: Atem und Stimmtraining für die Bildungsarbeit

Atem- und Stimmtraining für die Bildungsarbeit
Ammersbek. Das Seminar bietet die Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wechselwirkung zwischen Atmung, Stimmklang, Artikulation, Haltung und Befindlichkeit zu schärfen und die Wirkung der eigenen Stimme in unterschiedlichen Kontexten zu erleben. Ziel ist es, das individuelle Stimmpotential besser nutzen zu können und mehr Sicherheit und Überzeugungskraft für öffentliche Auftritte zu gewinnen.

Termin: 23.-25.03.2018
Ort: Haus am Schüberg, Wulfsdorfer Weg 33, 22949 Ammersbek
Kosten: 120 Euro (60 Euro für Studierende)

Behandelt werden unter anderem Atemtechniken, Erweiterung des sprecherischen Ausdrucks, Stimmhygiene und -authentizität sowie Übungsbausteine zu Stimmklang, Artikulation und Sprechatmung.

Anmeldeschluss ist der 8. Februar 2018. Nähere Informationen und der Vordruck zur Anmeldung sind hier zu finden: https://info.brot-fuer-die-welt.de/termin/klangvoll-authentisch-sprechen-atem-0

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
Wulfsdorfer Weg 33
22949 Ammersbek
Fon: 040.605 25 59
Mail: bildungsstelle-nord@brot-fuer-die-welt.de
Web: www.brot-fuer-die-welt.de

thumbnail of Flyer_Klangvoll_und_authentisch_sprechen

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Meinungen und Meldungen

Aufsatz »Im Namen der Demokratie: Flüchtlingsabwehr um jeden Preis«

Nichts Neues in der Flüchtlingsabwehrpolitik der Union: Auch wenn sie es nicht Obergrenze nennen, schreiben CDU/CSU in ihrer Einigung auf eine gemeinsame Linie doch die Zahl von 200 000 Menschen fest, auf die sie die Zuwanderung von Flüchtlingen künftig begrenzen wollen. Gleichzeitig firmiert dies unter dem Deckmäntelchen des Humanitären. Hier zeigt sich so deutlich wie sonst kaum, dass wir im Zeitalter des Postfaktischen leben.

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2017/november/im-namen-der-demokratie-fluechtlingsabwehr-um-jeden-preis

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Kunstprojekte mit Geflüchteten: »Wir sind nicht dein nächstes Kunstprojekt«

Tania Canas, Arts Director der australischen Organisation RISE, hat eine Zehn-Punkte-Liste für KünstlerInnen verfasst, die Projekte mit Geflüchteten machen möchten:

http://www.kultur-oeffnet-welten.de/positionen/position_1536.html

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