Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 08/2017

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

Inhaltsverzeichnis

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

30.09. in Halle: 8. Nacht der Migrantenorganisationen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Freundinnen und Freunde,

im Anhang finden Sie/findet ihr  die Einladung zur 8. Nacht der Migrantenorganisationen, die von den Mitgliedern der einzelnen Migrantenorganisationen unter Koordination des Verbands der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. mit Unterstützung und in Koopertion mit der Stadt Halle (Saale) , dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale) und des Hallianz Engagementfonds organisiert und durchgeführt wird. Startpunkt der Rundfahrt ist am Samstag, den 30.09.2017, 16.00 Uhr, am Hallmarkt/Salzgrafenstraße.

Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen und bitte die Einladung an weiteren Interessenten, Freundschaftskreise, KollegInnen usw. weiterleiten und mitbringen.

Herzliche Grüße

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17.10. in Halle: HALLIANZ Forum

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in diesem Jahr lädt die Koordinierungs- und Fachstelle der HALLIANZ für Vielfalt alle Projekte, Vereine, Unternehmen, Stadträte, Multiplikatoren und Interessierte, die sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in unserer Stadt engagieren zum HALLIANZ Forum 2017 sowie zum anschließenden Jubiläumsempfang ein.

Wann:              17.10.2017 ab 16:00 Uhr (Ende der Veranstaltung ist 20:00 Uhr)
Wo:                  Designhaus Halle, Ernst-König-Straße 1/2, 06108 Halle (Saale)

Ausführliche Informationen zur Anmeldung finden Sie im beigefügten Veranstaltungsflyer und unter www.hallianz-fuer-vielfalt.de.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 13.10.2017 unter susanne.hesse@freiwilligen-agentur.de an.

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18.10. in Hohenerxleben: Syrien – ein uns noch unbekanntes Land?

18.10.2017 | Mittwoch  15.00 Uhr I Vortrag mit Diskussion

Syrien – ein uns noch unbekanntes Land?
mit Prof. Karin Kulow, Berlin, Nahostwissenschaftlerin
Bürgerhaus Hohenerxleben, Kastanienallee 3, 39418 Staßfurt, OT Hohenerxleben

1.11. in Halle: Symposium „Angekommen oder auf dem Absprung“

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie sehr herzlich zum

Symposium „Angekommen oder auf dem Absprung – gesellschaftliche Teilhabe von Studierenden mit Migrationsgeschichte und internationalen Studierenden durch Engagement“

am 1. November 2017, 16:00-19:00 Uhr,

in den Halleschen Saal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Universitätsring 5) ein.

Das Symposium wird sich mit der Frage auseinandersetzen, ob und wie internationale Studierende und Studierenden mit Migrationsgeschichte durch Engagement kulturelle, berufliche und soziale Bindungen an ihren Studienort entwickeln sowie ihre akademischen, beruflichen und persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen erweitern und verbessern können. Eingangs werden zwei Studien, die das Engagementverhalten beider Zielgruppen an Hochschulen untersuchen, vorgestellt. Die empirischen Befunde werden anschließend ausführlich mit Vertreter*innen aus Hochschule, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert.

Das Programm des Symposiums finden Sie im Anhang dieser Mail. Bitte leiten Sie dieses auch an interessierte Personen weiter.

Wir würden uns über Ihre Beteiligung an der Veranstaltung sehr freuen und bitten Sie unter Angabe ihres Namens, ihrer Funktion und Ihrer Organisation um formlose Anmeldung bis zum 25. Oktober 2017 an die folgende E-Mail-Adresse: students-society@freiwilligen-agentur.de

Für inhaltliche und organisatorische Fragen stehen Ihnen Leonore Grottker (0345-55 23 834) und Christine Sattler (0345-470 13 57) gerne zur Verfügung.

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04.11. in Aken: Klausurtagung PARTIZIPIEREN – SOLIDARISIEREN – RESPEKTIEREN

Anmeldung bis 01. November unter seminare@fluechtlingsrat-lsa.de

EINLADUNG
Liebe Engagierte und Flüchtlingsunterstützer_innen,
„Vielfalt verstehen wir als Chance und Bereicherung.
Darum streben wir nach einer offenen und wertschätzenden Grundhaltung, in der sich Menschen mit Respekt und Toleranz begegnen und arbeiten für eine Gesellschaft in der Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung keinen Raum haben“* , so in Auszügen das gemeinsame Positionspapier der Flüchtlingsinitiativen und Bürger_innenbündnisse pro Demokratie in der Region Anhalt im August 2016.
Dem vorausgegangen war eine gemeinsame Klausurtagung bei welcher sich in der Flüchtlingshilfe engagierte Initiativen und Einzelpersonen motivierten, vernetzten und stärkten.
Ein Jahr später hat sich an dieser Grundhaltung und der Vernetzung nichts geändert, die Motivationen sind ähnlich. Und doch haben sich im fortlaufenden Prozess in der Arbeit mit geflüchteten und asylsuchenden Menschen und für Menschenrechte und Demokratie neue Herausforderungen ergeben. Das Willkommen Heißen geht über zu einem Willkommen Bleiben. Integration in die – und Partizipation an der Gesellschaft führen auch in den Initiativen zu Umstrukturierungen, Neuorientierungen und Weiterentwicklungen.
Dabei spielen konkrete Themen wie „Umgang mit Abschiebungen“ und „Erfahrungen mit Diskriminierungen“ ebenso eine Rolle wie „Integration in den Arbeitsmarkt“ aber auch Weiterführung und Stärkung der eigenen Arbeit und Ausbau der Vernetzung.
All dies soll gemeinsam bei der 2. Klausurtagung
am 04. November 2017 in Aken/ Elbe diskutiert werden.
„Respekt, Solidarität, Toleranz und Kommunikation auf Augenhöhe“* sind dabei die Basis der gemeinsamen Arbeit. Auf der Grundlage eigener Erfahrungen, Wünsche und Bedarfe möchten wir auch dieses Jahr wieder in Diskussionen und Workshops gemeinsam und zielorientiert in Austausch treten.
In diesem Sinne:
PARTIZIPIEREN. SOLIDARISIEREN. RESPEKTIEREN.
Willkommensinitiativen und Bürger_innenbündnisse pro Demokratie in der Region Anhalt im September 2017

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04.11. in Leipzig: openTransfer CAMP #Patenschaften in Leipzig

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Anfang des Jahres unterstützen wir mit unserem Programm openTransfer
#Patenschaften <http://opentransfer.de/projekte/patenschaften/>
gemeinnützige Organisationen, die im Bereich Patenschaften und Mentoring
für und mit Geflüchteten in den ostdeutschen Bundesländern aktiv sind.

Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung in Schwerin
<http://opentransfer.de/event/opentransfercamp-patenschaften-in-schwerin/>
Anfang dieses Jahres kommt das openTransfer CAMP am *4. November 2017 nach
Leipzig*.

Unterstützen Sie uns, indem Sie Ihr Netzwerk über diese Veranstaltung
informieren! Die kostenlose Anmeldung ist hier möglich:
*http://bit.ly/otc17-Leipzig* <http://bit.ly/otc17-Leipzig>

*+++ Was planen wir? +++*

Zum Thema Patenschaften und Mentoring für und mit Geflüchteten möchten wir
am *4. November 2017 *über 100 Organisationen aus den ostdeutschen
Bundesländern und darüber hinaus zusammen und miteinander ins Gespräch
bringen. Auf der Veranstaltung im Barcamp-Format geht es darum, Wissen und
Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und
sich auszutauschen und zu vernetzen. Engagierte, kreative Bürgerköpfe,
Social Entrepreneure, Haupt- und Ehrenamtliche und natürlich Geflüchtete
selbst, sind herzlich willkommen.

*+++ Und nun brauchen wir Sie! +++*

Helfen Sie uns, indem Sie Ihr Netzwerk auf das openTransfer CAMP in Leipzig
hinweisen. Unterstützen Sie uns dabei, möglichst viele Initiativen und
Projekte zu erreichen. Wir freuen uns über einen Facebook-, Twitter- oder
Newsletter-Beitrag. Textvorlagen und ein Bild finden Sie am Ende dieser
E-Mail. Einen Flyer, den Sie gerne ausdrucken, auslegen oder weiterleiten
können, finden Sie hier: http://bit.ly/otc17-Flyer.

Sie haben noch Fragen zur Veranstaltung, zum Programm oder zur Stiftung
Bürgermut? Sprechen Sie mich gerne an! Sie erreichen mich telefonisch unter
der 030 – 30 88 16 68 oder per E-Mail an sebastian.gillwald@buergermut.de.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Informationen, Webportale & Broschüren

Broschüre: Positionspapier zur aktuellen Flüchtlingspolitik

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt hat seine zentralen asylpolitischen Positionen und Forderungen in einer Einzelpublikation zusammengestellt. Pointiert benennt das Positionspapier neben den wesentlichen Lebenssituationen von geflüchteten Menschen in Sachsen-Anhalt auch die diesbezüglichen Forderungen und Ziele zu den folgenden Themenkomplexen:

  • Ankunft und Aufnahme
  • Unterbringung und Versorgung
  • Integration
  • Rassistische Mobilmachung gegen Geflüchtete
  • Abschiebungen und Rückkehr

Die Broschüre soll den interessierten Leserinnen und Lesern als Orientierung im komplexen Feld von Asyl-, Migrations- und Sozialpolitik dienen.

Mit diesem Papier bekennt sich der Flüchtlingsrat zu einer menschenwürdigen und bedarfsorientierten Aufnahme, einem Bleiberecht für Alle und einer Solidarität auf Augenhöhe.

Für die Gestaltung einer humanitären, inklusiven und bedarfsorientierten Flüchtlings- und Integrationspolitik der Bundes- und Landesregierung haben wir hiermit für die 19. Legislaturperiode und darüber hinaus unsere Anregungen formuliert.

Auf bundesweiter Ebene sprechen wir uns für individuelle, qualitativ hochwertige Asylverfahren aus. Bei der Aufnahme und Unterbringung in den Ländern und Kommunen sind menschenwürdige, schützende Bedingungen sowie eine bedarfsorientierte und qualitative Betreuung maßgebend. Zudem muss es ein Bleiberecht für alle Geflüchteten geben, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland gefunden haben. Die gesellschaftliche Teilhabe aller Geflüchteten und ihr Zugang zu Sprachkursen, zum Bildungssystem und zum Arbeitsmarkt muss – unabhängig vom Aufenthaltsstatus und vom Herkunftsland – gewährleistet werden. Das Recht, mit der Familie zusammenleben zu können, gilt für alle Menschen – auch für jene Geflüchtete mit subsidiärem Schutzstatus.

Als Interessenvertretung ist es uns ein großes Anliegen, dass die Themen, Perspektiven und Positionen von geflüchteten Menschen und ihren Organisationen über die Wahltage und Koalitionsverhandlungen hinaus Bestand und auf politische Entscheidungen Einfluss haben werden. Wir freuen uns daher über die Verbreitung unserer Positionen und Forderungen.

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Broschüre: Rechte Netzwerke in Europa

Liebe Kolleg*innen, Liebe Mitstreiter*innen,

zunächst erstmal solidarische Grüße aus dem Europabüro von Cornelia Ernst. Wir möchten euch anbei unsere neue Studie zukommen lassen. Darin beleuchten Autor*innen, wie z.B. Andreas Kemper, Gregor Gysi, Kerstin Köditz, Walter Baier, Horst Kahrs und viele mehr, rechte Netzwerke in Europa.
Dabei werden nicht nur die Konstitution die rechte Parteien im Europaparlament besprochen, sondern zugleich die nationale Verortung in den unterschiedlichen Mitgliedsstatten in den Blick genommen. Darüber hinaus diskutierten wir die Frage nach linkem Strategien im Kampf gegen Rassismus – für eine sozial gerechte, weltoffene und demokratische EU. 

image003.jpgBei allen Mitschreibenden und Mitwirkenden möchten wir uns von Herzen bedanken.  Wir freuen uns, wenn die Studie Interesse weckt und wünschen eine interessante Lektüre. Unter folgendem Link findet ihr die PDF der Studie.

LINK https://www.cornelia-ernst.de/material/broschuren/
Gleichfalls senden wir euch Bedarf Exemplare gern zu. Melden euch einfach bei euch in unserem Büro in Dresden. 

Herzliche Grüße,
Anja Eichhorn
Europabüro Dr. Cornelia Ernst (MdEP)
Bereich Öffentlichkeitsarbeit sowie Asyl- und Gleichstellungspolitik
Kontakt: europa@cornelia-ernst.de / Tel.: 0351/42690005

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Infoflyer: Faschistisches Hausprojekt in Halle

Halle gegen Rechts
http://www.halle-gegen-rechts.de/348-rechtsextremes-hausprojekt-adam-kuckhoff-str-16-halle.html

Im Juni 2017 wurde öffentlich bekannt, dass in der Adam-Kuckhoff-Straße ein Haus von Käufern aus dem Umfeld der sogenannten Neuen Rechten erworben wurde. Ankündigungen zufolge soll das Haus als Anlaufpunkt der Gruppe „Kontrakultur Halle“, die zur „Identitären Bewegung“ gehört, genutzt werden. Hier werden nicht nur Gruppenmitglieder wohnen, sondern sich auch politisch organisieren, mit anderen Gruppen vernetzen und Veranstaltungen durchführen. Doch was ist überhaupt die „Identitäre Bewegung“? Im Folgenden beantworten wir die wichtigsten Fragen und stellen einen Informationsflyer zur Verfügung.

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Radiobeitrag: Walking in the Dark – Frauen erheben ihre Stimme

Ich möchte euch auf eine Radiosendung aufmerksam machen, die letzte
Woche entstanden ist und in der wir in einer sehr interessanten Runde im
Studio mit Frauen aus verschiedenen Ländern aus dem Nahen Osten und
Deutschland  über Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt und dem Umgang
mit übergriffigen Männern gesprochen haben.

Ich kann sagen, es war für alle Teilnehmerinnen ein wichtiger Moment in
der Öffentlichkeit über das Thema zu sprechen, Erfahrungen
auszutauschen, aber auch gemeinsam über die Unmöglichkeit und Dummheit
etlicher Zeitgenossen zu lachen. Die Sendung ist hauptsächlich auf
Englisch. Die Senungsmacherinnen von den „Common Voices“ freuen sich
immer über Feedback!

Zum anhören, klickt hier:
http://commonvoices.radiocorax.de/2017/09/21/walking-in-the-dark-well-come-united/

Im zweiten Teil berichtet Bassam über die große antirassistische Demo
„Well come United“ in Berlin.

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Rechtsinfo: Neugeborene Kinder von Asylberechtigten und international Schutzberechtigten haben unmittelbar Anspruch auf Hartz IV-Leistungen

Neugeborene Kinder von Asylberechtigten und international Schutzberechtigten haben unmittelbar Anspruch auf Hartz IV-Leistungen

Gängige Verfahrensweise in ganz Deutschland war bisher, dass Eltern mit subsidiärem Schutz oder einem Anerkennungstitel für ihre neugeborenen Kinder einen Asylantrag stellen sollen. Bis diesem stattgegeben wurde, haben bisher die Jobcenter keine Leistungen erbracht, in der Praxis hieß das, über Monate kein Geld zum Leben und keine KdU Anteile für das Kind zu haben.

In Abstimmung  mit dem BMI, der Integrationsbeauftragten sowie dem Bundeskanzleramt hat das BMAS am 18.07.2017 zu der vorstehenden Problematik nachfolgende Auffassung mitgeteilt, die bei nächster Gelegenheit in die Fachlichen Weisungen zu § 7 SGB II sowie die Fachlichen Weisungen für die Bearbeitung von Anträgen auf Leistungen nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch – Loseblattsammlung – zu überführen ist:

„In Deutschland geborene Kinder von Asylberechtigten, GFK-Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten erhalten entweder eine Aufenthaltserlaubnis nach § 33 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) oder nach § 25 Absatz 1 oder Absatz 2 AufenthG. Sie sind nicht nach § 1 Absatz 1 des Asylbewerberleistungsgesetzes  (AsylbLG) leistungsberechtigt, sondern nach dem SGB II. Da sie nach Auffassung der Bundesregierung Anspruch auf einen Aufenthaltstitel  nach § 33 AufenthG haben, können sie bereits ab Geburt Leistungen nach dem SGB II erhalten, auch wenn die Aufenthaltserlaubnis  ggf. erst mit zeitlicher Verzögerung erteilt wird.

Als Nachweis über die Existenz und Identität des Neugeborenen gegenüber den gemeinsamen Einrichtungen genügt in diesen Fällen ein Nachweis über die Aufenthaltserlaubnis  der Eltern (die den Jobcentern i.d.R. bereits bekannt sein dürfte) und die Vorlage der Geburtsurkunde für das in Deutschland geborene Kind.“

Das wurde auch schon in die neuen FH’s  aufgenommen, diese sind hier zu finden: http://harald-thome.de/fa/redakteur/BA_HW/FH_7_-_21.08.2017.pdf

Weitere Infos im Infoletter von Claudius Voigt v. 30.08.2017, den gibt es hier: http://harald-thome.de/fa/redakteur/Harald_2017/Claudius_30.08.2017.pdf

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Statistik: BAMF-Asylgeschäftsstatistik Juli 2017

Im Juli 2017 hat das Bundesamt über die Anträge von 36.901 Personen (Vorjahresmonat: 53.008, Vormonat: 36.016) entschieden. Zudem konnte die Zahl der anhängigen Verfahren von 146.551 (Ende Juni 2017) auf 129.467 (Ende Juli 2017) abgebaut werden. In der Asylgesuch-Statistik wurde im Juli ein Zugang von 15.069 Asylsuchenden registriert.

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Urteil: Deutschland muss Dublin-Fristen einhalten

Spielende für die Taschenspieler
Deutschland muss seinen kreativen Umgang mit den Dublin-Fristen beenden
04.08.2017 by Constantin Hruschka

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 26. Juli 2017 mit der Entscheidung Mengesteab die Fristenregelungen der Dublin-Verordnung für justiziabel erklärt und gleichzeitig entschieden, dass die Unterscheidung zwischen Asylgesuch und Asylantrag europarechtlich irrelevant ist. Das BAMF muss nun seine Dublin-Praxis entsprechend anpassen und die Gerichte sind gehalten, die Einhaltung der Fristvorschriften vollumfänglich zu überprüfen.

zum gesamten Artikel: http://fluechtlingsforschung.net/spielende-fur-die-taschenspieler/

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Webseite: Dolmetschersuche Online

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer bietet auf seiner Webseite eine einfach zu bedienende Suche für professionelle Dolmetscher*innen und Übersetzer*innen an:

»Sie suchen einen Dolmetscher in Ihrer Nähe? Sie brauchen einen Übersetzer mit einem ganz bestimmten Fachgebiet? In unserer Datenbank stehen die Kontaktdaten von über 7 500 qualifizierten Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 80 Sprachen. Durch die entsprechenden Suchkriterien finden Sie schnell einen Experten für die gewünschte Sprache oder das benötigte Fachgebiet.

In der Datenbank können Sie nach Übersetzern oder Dolmetschern suchen. Ein Übersetzer arbeitet mit Texten: Er überträgt sie schriftlich von einer Sprache in die andere. Ein Dolmetscher arbeitet hingegen mit dem gesprochenen Wort: Er überträgt es mündlich von einer Sprache in die andere.«

http://suche.bdue.de

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Stipendium: Böckler-Aktion Bildung

SIE / ER studiert! WIR zahlen!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
mit der Böckler-Aktion-Bildung vergibt die Hans-Böckler-Stiftung Stipendien an junge Menschen,
die sich ein Studium anders nicht leisten könnten. Wichtig ist uns dabei, dass die Bewerberinnen
und Bewerber  nicht nur gute schulische Leistungen erbracht haben, sondern sich während ihrer Schulzeit
bereits ehrenamtlich engagiert haben und dies auch im Studium weiter  tun möchten.

Auch Geflüchtete haben die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben.

Für das Stipendium der Böckler-Aktion-Bildung können sich Schülerinnen und Schüler bewerben,
die sich für den Hochschulzugang qualifiziert haben oder auf dem Weg sind, ihr Abitur, Fachabitur
oder die Fachhochschulreife zu erlangen.

Ein weiteres Kriterium neben dem oben beschriebenen  Engagement ist die soziale Situation:
das Familieneinkommen und Vermögen muss so bemessen sein, dass ein voller BAföG-Anspruch besteht.

Wir wissen, dass sich junge Menschen gesellschaftlich, sozial und politisch engagieren.
Daher möchten wir Sie bitten, die Informationen über unser Stipendium an potenzielle
Kandidatinnen und Kandidaten sowie innerhalb ihrer Organisation weitergeben.

Die nächsteBewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2017.

Weitere Informationen zur Bewerbung finden sich unter www.boeckler.de/bab.htm.
Informationen für Geflüchtete finden Sie unter https://www.boeckler.de/107463.htm.
Die Bewerbung ist nur online unter www.stipendium-boeckler.de möglich.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Sarah Winter

Die Hans-Böckler-Stiftung ist das Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des DGB.
Sie ist in allen ihren Aufgabenfeldern der Mitbestimmung als Gestaltungsprinzip einer demokratischen Gesellschaft verpflichtet.
Seit 2007 vergibt die Hans-Böckler-Stiftung durch die Böckler-Aktion-Bildung jährlich ca. 30% ihrer Stipendien explizit
an Bewerberinnen und Bewerber, die gesellschaftlich engagiert sind, deren Eltern sie in ihrem Studienwunsch aber nicht unterstützen können.
Dies ist ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit im Hochschulsystem.

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Sarah Winter
Abteilung Studienförderung, Referat Bewerbung
Böckler-Aktion Bildung

Hans-Böckler-Stiftung
Hans-Böckler-Straße 39
40476 Düsseldorf
Telefon +49 0211 7778-189
Telefax +49 0211 7778-4189
sarah-winter@boeckler.de
www.boeckler.de

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Ausschreibung Integrationspreis 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Jahren ist Sachsen-Anhalt vielfältiger geworden: Aus Geflüchteten und Zugewanderten sind Nachbarinnen und Nachbarn, Mitschülerinnen und Mitschüler und Freundinnen und Freunde geworden. Unmittelbare Begegnungen von Einheimischen und Zugewanderten sind der beste Weg, um Ängste und Abwehr abzubauen und Integration gelingen zu lassen.

Um das Engagement von Einheimischen und Zugewanderten für gelungene Integration und interkulturellen Austausch in Sachsen-Anhalt zu würdigen und zu stärken, wird auch in diesem Jahr der Integrationspreis ausgelobt. Mit dem Integrationspreis werden seit 2010 Vereine, Migrantenorganisationen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen ausgezeichnet, die nachhaltige Projekte im Bereich der Integration umsetzen. Seit 2015 wird auch hervorgehobenes individuelles Engagement gewürdigt.

Beiliegend übersenden wir Ihnen den Flyer zum diesjährigen Integrationspreis und die dazugehörigen Bewerbungsunterlagen mit der Bitte um Weiterleitung an alle potentiell Interessierten. Bitte überlegen Sie in Ihrem Wirkungsfeld, welche Initiative, welches Projekt  bzw. welches Einzelengagement besonders zu würdigen ist und schlagen Sie diese für den Integrationspreis 2017 vor.

Bewerbungsschluss ist der 09. Oktober 2017. Die Bewerbungsformulare finden Sie auch auf dem Integrationsportal www.integriert-in-sachsen-anhalt.de. Diese können ausgefüllt an die E-Mail-Adresse integrationspreis@ms.sachsen-anhalt.de gemailt oder postalisch an  das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration gesandt werden.

Wir wünschen Ihnen auch in diesem Jahr sehr viel Erfolg mit Ihrer Bewerbung und danken bereits jetzt für Ihr Engagement.

Mit freundlichen Grüßen

Susi Möbbeck

Staatssekretärin
Integrationsbeauftragte der Landesregierung
Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg
Telefon: 0391-567-4682, Fax: -4688
susi.moebbeck@ms.sachsen-anhalt.de
www.integriert-in-sachsen-anhalt.de

thumbnail of Auslobung Integrationspreis 2017

2017_Bewerbungsbogen Einzelperson

2017_Bewerbungsbogen Kat 1

2017_Bewerbungsbogen Kat 2

2017_Bewerbungsbogen Kat 3

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Förderrichtlinie der Integrationsbeauftragten des Bundes

Wir möchten auf die Förderrichtlinie der Integrationsbeauftragten des Bundes aufmerksam machen. Gefördert werden können
Organisatorische Strukturen, Beratungs- und Unterstützungsleistungen sowie Bereitstellung von Sachmitteln für den Ersatz von Ausgaben, um das ehrenamtliche Engagement von Flüchtlingen wie auch das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürger in der Flüchtlingsarbeit zu erhöhen sowie vorhandene Kompetenzen zu stärken und zu verstetigen.
Angebote zur Gewaltprävention für geflüchtete Frauen und andere besonders schutzbedürftige Personen sowie niedrigschwellige Beratungsangebote, um (potentiell) betroffenen Flüchtlingen zu helfen, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Projekte der gesellschaftlichen und politischen Teilhabe von Flüchtlingen durch die Bereitstellung niedrigschwelliger Angebote.
Stärkung von Flüchtlingen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte.
Das Fördervolumen soll bei mindestens 200.000 Euro liegen und für Projekte, die in drei oder mehr Bundesländern agieren, aufgewendet werden.

Anträge für das Jahr 2019 können bis zum 31. August 2018 angenommen werden.

Ansprechpartner:
Dr. Karsten Roesler 030/ 184 00 1622
Andreas Ecker 030/ 184 00 1643

https://www.integrationsbeauftragte.de/Webs/IB/DE/Themen/ProjekteUndForschung/Projekte/projekte_richtlinie.html

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Förderung für Zivilgesellschaftliches Engagement in Halle

Liebe zivilgesellschaftlich Aktive in Halle und liebe Mitglieder von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage,

für dieses Jahr haben wir über den Aktionsfonds noch Mittel um konkrete Projekte und Aktivitäten in unserem Bündnis und von Initiativen sowie Organisationen darüber hinaus, finanziell zu unterstützen. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ und wurde durch die örtlichen Partnerschaft für Demokratie, der „HALLIANZ für Vielfalt“ dem „Aktionsfonds für Zivilcourage, Demokratie und Vielfalt“ zugesprochen. Verwaltet wird dieser im Auftrag des Bündnis durch den Friedenskreis Halle e.V.

Für die Vergabe von insgesamt noch ca. 2500,- €  im Jahr 2017 ruft der Sprecher*innenkreis alle Arbeitsgruppen von Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage dazu auf zu prüfen, für welche Vorhaben und Projekte finanzielle  Unterstützung in diesem Jahr gebrauchen wird.

Darüber hinaus können auch Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen konkrete Projekte und Aktionsvorhaben zur Förderung einreichen.

Bitte meldet bis zum 9.10. 2017 per Mail an: kontakt@halle-gegen-rechts.de die Vorhaben und Bedarfe mit einem kurzen Text ( Was ist von Wem für Wann geplant?) und einem kleinen Finanzplan (mit Angaben zu nötigen Gesamtausgaben und den einzelnen Kostenpunkten und sowie dem Förderbedarf aus dem Aktionsfond und ggf. weiteren Einnahmen) ein.

Der Sprecher*innenkreis wird die eingegangen Bedarfe und Finanzpläne sichten, strukturieren und einen Vorschlag zur Beschlussfassung auf dem nächsten regulären Plenum einbringen.

Wir freuen uns auf eurer Planungen und Ideen! Für Nachfragen steht der Sprecher*innenkreis: liste.sprecherinnenkreis@halle-gegen-rechts.de und ich unter: starke@friedenskreis-halle.de  gern zur Verfügung!

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Resonanzboden Sondernewsletter: Stiftungen

heute erhalten Sie Informationen zu fördernden Stiftungen, die Kinder und Jugendliche zur Zielgruppe haben und Projekte u.a. aus dem Bereich Integration und Flüchtlingshilfe.

Unter Aktuelles verweisen wir auf eine Weiterbildung zum Thema Antiromaimus und stellen ihnen eine Kampagne vor, die auf ganz spezielle Weise für Vielfalt in der Kultur eintritt.

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Projektkoordinator*in mit Schwerpunkt Kultur bei der Landeshauptstadt Magdeburg

Magdeburg. Die Landeshauptstadt Magdeburg liegt im Zentrum Sachsen-Anhalts an der mittleren Elbe und ist mit ihren ca. 241.000 Einwohner*innen eine lebens- und liebenswerte Großstadt für alle Generationen. Neben vielfältigen Angeboten an Kultur- und Freizeitmöglichkeiten, Sport- und Bildungseinrichtungen sowie Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche bietet die Ottostadt ein gut ausgebautes Gesundheits- und Sozialnetz, ein umfangreiches Angebot an Wohnungen und Baugrundstücken und hervorragende Anbindungen an den Nah- und Fernverkehr. Mit ca. 3.000 Mitarbeiter*innen ist die Stadtverwaltung eine der größten Arbeitgeberinnen Magdeburgs.

Zum 1. Januar 2018 sucht die Landeshauptstadt Magdeburg eine*n Projektkoordinator*in zur Koordination der Entwicklung von Projekten in Zusammenhang zu den Bewerbungsthemen zur Kulturhauptstadt 2025.Die Geschäftsstelle befindet sich in Magdeburg.

Aufgaben:

Koordination  und  Weiterentwicklung der  Projektvorschläge  in der  Kreativwirtschaft,  im  sozialen  Sektor sowie von internationalen Projekten
Koordination von urbanistischen Projekten und aktive Mitarbeiten daran
Aufbau und Pflege zu /mit potenziellen Projektträger*innen im In-und Ausland
Planung, Organisation und Nachbereitung eigener Veranstaltung (z.B. Konferenzen etc.) im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung sowie allgemeine Koordinierungsaufgaben
Voraussetzungen:

abgeschlossenes Fachhochschul-oder Bachelorstudium
mindestens 2-jährige erfolgreiche Berufserfahrung in der Veranstaltungsorganisation sowie in Projektmanagement und –koordination im Kulturbereich
Verhandlungssichere  Englischkenntnisse  in  Wort  und  Schrift  werden  erwartet(min.  Niveau  Stufe  B2). Gute  Kenntnisse  in einer weiteren Fremdsprache sind erwünscht
Die Stelle bietet eine eigenverantwortliche, spannende Aufgabe. Es handelt sich um eine vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 befristete Vollzeitstelle. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 10 des TVöD. Es wird zudem eine Vielzahl von Sozialleistungen geboten.

Bis zum 8. Oktober 2017 kann man sich ausschließlich online über Interamt bewerben.

Landeshauptstadt Magdeburg
z.H. Torsten Kreissl
Julius-Bremer-Straße 8
39104 Magdeburg
Fon:0391.540 23 65
Web: www.magdeburg.de

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Projektmanager*in mit Schwerpunkt Kultur bei der Landeshauptstadt Magdeburg

Magdeburg. Die Landeshauptstadt Magdeburg liegt im Zentrum Sachsen-Anhalts an der mittleren Elbe und ist mit ihren ca. 241.000 Einwohner*innen eine lebens- und liebenswerte Großstadt für alle Generationen. Neben vielfältigen Angeboten an Kultur- und Freizeitmöglichkeiten, Sport- und Bildungseinrichtungen sowie Betreuungsangeboten für Kinder und Jugendliche bietet die Ottostadt ein gut ausgebautes Gesundheits- und Sozialnetz, ein umfangreiches Angebot an Wohnungen und Baugrundstücken und hervorragende Anbindungen an den Nah- und Fernverkehr. Mit ca. 3.000 Mitarbeiter*innen ist die Stadtverwaltung eine der größten Arbeitgeberinnen Magdeburgs.

Zum 1. Januar 2018 sucht die Landeshauptstadt Magdeburg eine*n Projektmanager*in für die inhaltliche und strategische Konzeptentwicklung sowie die Entwicklung von  Projekten in Zusammenhang zu den  Bewerbungsthemen zur Kulturhauptstadt 2025. Die Geschäftsstelle befindet sich in Magdeburg.

Aufgaben:

Koordination und Weiterentwicklung der Projektvorschläge in den Kunst-, Kultur-und sozialen Bereichen sowie internationale Projekte (Kooperationen)
Interdisziplinäre Mitarbeit und Koordination kultureller, sozialer und urbanistischer Projekte
Aufbau und die Pflege zu /mit potenziellen Projektträger*innen im In-und Ausland
Planung, Organisation und Nachbereitung eigener Veranstaltung (z.B. Konferenzen etc.) im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung
Mitwirkung an der Erarbeitung der Bewerbungsschrift
Voraussetzungen:

abgeschlossenes  Fachhochschul- oder Bachelorstudium
mindestens 2-jährige  erfolgreiche  Berufserfahrung im  Projektmanagement  und  in  der  Projektentwicklung im Kulturbereich auf nationaler sowie internationaler Ebene
Verhandlungssichere  Englischkenntnisse  in  Wort  und  Schrift  werden  erwartet (min. Niveau  Stufe  B2). Gute Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache sind erwünscht
Die Stelle bietet eine eigenverantwortliche, spannende Aufgabe. Es handelt sich um eine vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 befristete Vollzeitstelle. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 12 des TVöD. Es wird zudem eine Vielzahl von Sozialleistungen geboten.

Bis zum 8. Oktober 2017 kann man sich ausschließlich online über Interamt bewerben. Zur vollständigen Ausschreibung gelangen Sie hier.

Landeshauptstadt Magdeburg
z.H. Torsten Kreissl
Julius-Bremer-Straße 8
39104 Magdeburg
Fon: 0391.540 23 65
Web: www.magdeburg.de

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Projektmitarbeiterin Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt

Das NDC Sachsen-Anhalt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein_e Projektmitarbeiter_in für das Modellprojekt „Engagiert vor Ort – Gemeinsam gegen Diskriminierung und Menschenverachtung.“ Die Stelle hat einen Umfang von 30 Wochenstunden und der Arbeitsort ist Magdeburg. Die Bewerbungsfrist ist bis zum 10.10.2017.

Weitere Informationen zu der ausgeschriebenen Stelle finden Sie im Anhang.

Wir bitten um Kenntnisnahme und um Weiterleitung innerhalb Ihrer Netzwerke an Interessierte.

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

 

Ab Oktober: Zertifikatkurs Interkulturelles Verstehen an der Uni Magdeburg

http://www.ovgu.de/Weiterbildung/Weiterbildende+Studiengänge/Zertifikat/Interkulturelles+Verstehen_+Kompetenz+in+Bildung+und+Beratung-p-46474.html

Zum 01. Oktober 2017 startet an der Otto-von-

Guericke-Universität Magdeburg der neue berufsbegleitende Zertifikatskurs Interkulturelles Verstehen: Kompetenzen in Bildung und Beratung.

Das Zertifikat legt seinen Fokus auf den Erwerb interkultureller Kompetenzen für Personen, die in den Bereichen Bildung, Beratung und öffentliche Verwaltung tätig sind. Auf Grundlage von fundiertem Hintergrundwissen werden Handlungskompetenzen und Strategien zur Anwendung in der interkulturellen Bildungs- und Beratungsarbeit vermittelt.
2-semestriger berufsbegleitender Zertifikatskurs
Start jeweils zum Wintersemester
Abschluss: Zertifikat (6 Module) oder Teilnahmebescheinigung (bei Buchung von Einzelmodulen)
Pro Semester drei Module mit einer Gesamtleistung von insgesamt 30 Credit Points (pro Semester 15 Credit Points)
Insgesamt 12 Präsenzveranstaltungen und Online-Lernphasen
Online-Projektphasen erlauben zeitlich und örtlich flexibles Studieren
Modulgebühr 300 EUR (plus Semesterbeitrag)
Beratung zum Zertifikatskurs und Fördermöglichkeiten erhalten Sie hier.
Zur Zertifikats-Webseite
Koordinatorin:

Heike Schröder
0391-67-56580
heike.schroeder@ovgu.de

Ein Weiterbildungsangebot der:
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Durchführung:
Fakultät für Humanwissenschaften,
Prof. Dr. Philipp Pohlenz
Projekt fokus: LEHRE
Universitätsgebäude 40, Raum 360
Zschokkestr. 32
D-39104 Magdeburg
fokuslehre@ovgu.de

Inhaltliche Beratung:

Claudia Wendt
0391-67-56845
claudia.wendt@ovgu.de

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07.10. Umgang mit rassistischen Äußerungen – Ein Argumentations- und Kommunikationstraining

In diesem Workshop geht es um private und öffentliche Situationen, in denen rassistische Äußerungen und Parolen fallen.
Ziel des Workshops ist, handlungsfähig zu werden, um menschenverachten Äußerungen Einhalt zu gebieten. Wie kann das gelingen? Gewaltfreie Kommunikatoin mit Nazis etwa? Wie gelingt eine politische Diskussion zur Familienfeier? Wie kann ich meine Haltung klar ausdrücken? Wie gelingt ein Gespräch? Wie vermeide ich einen Scherbenhaufen, der alles verschlimmert?

Die Handlungsstrategien in Situationen, die Gewalt und Diskriminierung behinhalten, sind sehr breit von ernst bis kreativ und überraschend, von verbal bis körperlich. In diesem Workshop liegt der Fokus auf dem sprachlichen und kommunikativen Umgang mit Rassismus. (Für andere Arten von Diskriminierung sowie für breitere Strategien ist der Workshop „Courage zeigen – aber wie?“ im Juli ausgelegt.)

***  Eine genauere Beschreibung folgt ***

Für wen ist der Workshop? Der Workshop richtet sich in erster Linie an interessierte Jugendliche (bis 27 Jahre) oder Ehrenamtliche in der Jugendarbeit, die in Sachsen-Anhalt leben oder arbeiten.

Arbeitsweise: Methodisch arbeiten wir sowohl mit Rollenspielen und erfahrungsbasierten Übungen als auch mit theoretischen Inputs, Erfahrungsaustausch und gemeinsamer Diskussion.

Teilnahmebeitrag:
20 EUR für Teilnehmende aus Sachsen-Anhalt (Dank der Förderung des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt)
30 EUR für Teilnehmende außerhalb Sachsen-Anhalts
Ein vegetarischer Mittagsimbiss ist im Beitrag enthalten.
(Am Geld soll es nicht scheitern! Nimm bitte Kontakt mit uns auf, wenn du diesen Beitrag nicht zahlen kannst.)

Trainer*innen:
Victoria Mine Röber (Trainerin für konstruktive Konfliktbearbeitung und Zivilcourage)
Markus Wutzler (Dipl. Psychologe, Referent für Friedensbildung, Zivilcourage-Trainer)

ANMELDUNG hier: http://www.friedenskreis-halle.de/bildungsprogramm/umgang-mit-rassistischen-aeusserungen-ein-argumentations-und-kommunikationstraining.html

Hinweis / AUSSCHLUSSERKLÄRUNG:

Die VeranstalterInnen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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17.10. in Magdeburg: Flucht und Vertreibung – Flüchtlinge/Migrant*innen in sozialen Einrichtung

Magdeburg. Die Mitarbeiter*innen der Behörden, Ämter und die der Akteure sozialer Arbeit sind mit der Herausforderung konfrontiert, handlungssicher im Umgang mit geflüchteten Menschen zu sein. Das Seminar zeigt Ihnen aktuelle, geopolitische Prozesse auf, um die „Flüchtlingswelle“ erklärbar zu machen, Ursachen und Auswirkungen aufzuzeigen, Erklärungsmodelle zu finden, und die damit verbundenen Folgen in den Kontext zur Arbeit mit Geflüchteten Menschen zu bringen.

Termin: 17.10.2017
Ort: PBW Magdeburg, Wiener Str. 2, 39112 Magdeburg
Kosten: 99,- Euro, (für Absolvent*innen und Schüler*innen der Fachschulen Drübeck/Aschersleben 65,- Euro) inkl. Seminarunterlagen

Behandelt werden unter anderem folgende Themen: Begriffsdefinition, Entwicklungen 1990 – heute, Krieg 2016,Kriegsarten und Folgen, Flucht und Vertreibung, „Ankommen in Deutschland“ regionale, kulturelle, wirtschaftliche Aspekte im Inland, nationale Strukturen, Auswirkungen auf die Hilfsformen und „Willkommenskultur“ vs. „Angst“.

Das Seminar soll helfen mögliche Ressourcen sichtbar zu machen und mittels aktueller Fallbeispiele darzustellen. Bedürfnisse und Wünsche, aber auch Ängste und Befürchtungen, an allen Seiten des „Helfertisches“ werden angesprochen und diskutiert, um Ideen, Arbeitsthesen und Strukturen für die individuellen Arbeitsfelder zu finden.

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind hier zu finden: https://pbw-md.de/seminar/70

Paritätisches Bildungswerk
Wiener Straße 2
39112 Magdeburg
Fon: 0391.629 33 13
Mail: bildungswerk@paritaet-lsa.de
Web: www.pbw-md.de

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19.-20.10. in Magdeburg: Fortbildung zum Umgang mit Migration und Flucht in der Kindertageseinrichtung

Kindertagesstätten sind ein Abbild unserer zunehmend multikulturellen Gesellschaft. Frühkindliche Bildungsprozesse und Erziehungspartnerschaft vor dem Hintergrund von Migration und Fluchterfahrungen zu gestalten, ist eine immer wichtiger werdende Aufgabe von pädagogischen Fachkräften. Dieses vielfältige und bereichernde Miteinander wirft auch Unsicherheiten und Fragen auf. Um für einen sicheren und wertschätzenden Umgang mit Vielfalt sensibilisiert zu sein, ist es nötig sich eigener Bilder bewusst zu werden und andere Perspektiven einzunehmen.

Im Rahmen der Fortbildung „Die Welt ist ein Dorf- Zum Umgang mit Migration und Flucht in der Kindertageseinrichtung “ reflektieren die Teilnehmenden eigene Kultur- und Denkmuster und lernen zu verstehen, was „fremd“ scheint. Es wird beleuchtet, wie kulturelle Besonderheiten als Ressourcen wahrgenommen werden können. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, wie Sie als Fachkraft mit Diversität umgehen können.

Termin: 19.-20.10.2017
Ort: Magdeburg
Kosten: 55 Euro

Inhaltliche Schwerpunkte:

Verdeutlichung der Unterschiedlichkeit von Migrations- und Integrationserfahrungen
Definition: Kultur?!
Zusammenhang zwischen Kultur und Diskriminierung
Reflexion eigener Vorstellungen von (gesellschaftlich konstruierten) Menschengruppen und ihrer Bedeutung
Reflexion eigener gesellschaftlicher Positionierung und Privilegien
Sensibilität im Umgang mit Diversität
Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit Eltern verschiedener Hintergründe
Weitere Informationen zur Fortbildung (Kursnummer:  KT 601/169 Z) erhalten Sie hier. Auskunft zur Anmeldung und Organisation gibt es per Mail oder telefonisch bei Cornelia Grottke unter  0345.514 16 24.

Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Str. 2
06112 Halle (Saale)
Fon: 0345.51 40
Mail: poststelle@lvwa.sachsen-anhalt.de
Web: www.lvwa.sachsen-anhalt.de

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23.10. Gespräche und Entscheidungen in mehrsprachigen Gruppen leiten

Ziele des Seminars sind es, Tipps & Tricks zur Leitung von Gruppengesprächen zu lernen. Was sind Aufgaben als Gesprächsleitung? Wie sorge ich dafür, dass alle Meinungen gehört werden? Welche Regeln sind wichtig? Wie können wir als Gruppe ein gemeinsame Entscheidung treffen? Und was ist hilfreich, wenn in der Gruppe verschiedene Sprachen gesprochen werden? Diese Fragen werden wir gemeinsam erarbeiten. Wir vermitteln Grundlagenwissen zur Moderation, tauschen uns über Erfahrungen aus und probieren uns in Übungen aus.

Das Angebot ist ein Grundlagenseminar für Menschen, die (mehrsprachige) Gruppengespräche leiten und moderieren – speziell auch für Menschen, die selbst eine andere Sprache als Deutsch sprechen. Die Seminarleitung erfolgt auf Deutsch und es werden DolmetscherInnen bereit gestellt.

Trainerinnen:

Bettina Engelbrecht
Hanna Kunze

Teilnahmebeitrag:
90 EUR inkl. Mittagsverpflegung und Seminargetränke. Wenn Ihr Netto-Einkommen zwischen 1200 und 900 EUR liegt dürfen Sie einen ermäßigten Beitrag zahlen (60 EUR). Wenn Sie ein geringeres Einkommen als 900 EUR haben, so reduziert sich der Teilnahmebeitrag auf 20 EUR.

(Dieses Seminar wird gefördert vom Landesjugendamt Sachsen-Anhalt.)

Anmeldung hier: http://www.friedenskreis-halle.de/bildungsprogramm/moderation-in-mehrsprachigen-gruppen.html

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24.10. in Halle: Sinti, Roma und die Bilder in unseren Köpfen

Halle (Saale). Sinti und Roma wurden über Jahrhunderte in Europa verfolgt und umgebracht. Doch viele Menschen wissen wenig über die (Verfolgungs-) Geschichte der Sinti und Roma. Die Fortbildung zielt darauf ab, Multiplikator*innen des Globalen Lernens über das Thema Antiromaismus zu sensibilisieren.

Termin: 24.10.2017, 10:00-16:00 Uhr
Ort: Felicitas-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstraße 27, Halle (Saale)
Kosten: 20 Euro

Die Fortbildung vermittelt sowohl Hintergrundwissen als auch Kenntnisse von Methoden, die sich für die Auseinandersetzung mit Antiromaismus eignen. Sie zeigt Möglichkeiten auf, Vorurteile bei sich und anderen zu hinterfragen: Wo kommen die Bilder in den Köpfen her? Was haben sie mit der Realität zu tun? Die spielerischen und erfahrungsorientierten Methoden eignen sich sowohl für die Arbeit mit Jugendlichen als auch mit Erwachsenen. Ziel ist es zu vermitteln: Das Leben von Individuen ist oft vielfältiger und bunter, als kulturalisierende und ethnisierende Zuschreibungen es suggerieren.

Nähere Informationen zur Anmeldung gibt es hier: http://www.friedenskreis-halle.de/component/jem/event/185-fortbildung-sinti-roma-und-die-bilder-in-unseren-koepfen.html

Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstraße 11
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.279 807 10
Mail: info@friedenskreis-halle.de
Web: www.friedenskreis-halle.de 

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26.10. in Merseburg: Interkulturelles Training für die Arbeit mit Geflüchteten

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November ’17 und Januar ’18 in Magdeburg: Gewaltfreie Kommunikation in der sozialen Arbeit

Akteur*innen in der sozialen Arbeit sind oft großen Herausforderungen ausgesetzt. Unter bisweilen ungünstigen Rahmenbedingungen arbeiten sie mit Menschen, die sich selbst in schwierigen Lebenssituationen befinden. Mit gekürzten Leistungen und geringeren Zeitbudgets muss unter hohem Druck professionelle Arbeit geleistet werden. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg liefert das Handwerkszeug, um in diesem anspruchsvollen Berufsfeld wirksam zu werden und eine gelingende Psychohygiene zu praktizieren.

Termine:

10.-12.11.2017
26.-27.01.2018
Ort: Tagungs- & Freizeitenheim altes Pfarrhaus, Im Dorf 16, 06917 Jessen OT Klöden
Kosten: 150 Euro (75 Euro für Studierende und Azubis, zzgl. 90 Euro für Unterkunft und Verpflegung)

In dem Seminar lernen die Teilnehmenden, sich mit der ganzen Persönlichkeit einzubringen und gleichzeitig die professionelle Distanz zu wahren, eigene Grenzen wahrnehmen und setzen sowie Vertrauen und Wertschätzung auch gegenüber Menschen zu entwickeln, die gegen die eigenen Normen und Werte verstoßen. Es werden der offensive Umgang mit Widerständen und kreative Lösungsansätze in Konfliktsituationen, ein konstruktiver Umgang mit Ärger und Wut sowie gelingende Selbst- und Teamreflexion vermittelt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden sie hier: http://www.innhalt.de/gfk-soziale-arbeit-einfuehrung.html

INNHALT – Institut für integrale Praxis
Leibnizstr 35
39104 Magdeburg
Fon: 0176.706 089 09
Mail: soeren@bendler.de
Web: www.innhalt.de

 

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02.11. in Magdeburg: Projektanträge – Wie kleine Organisationen an Geld kommen

Viele gemeinnützige Organisationen engagieren sich im Bereich Flüchtlingshilfe und Integration. Jedoch bedarf es für die Durchführung von Projekten finanzieller Mittel. Eine Möglichkeit der Finanzierung stellt die Akquise von Förder- und Drittmitteln dar. Bei dem Workshop erfahren kleinere Organisationen, die bisher noch keine oder kaum Erfahrungen in der Beantragung von Fördermitteln haben, welche Fördertöpfe und Recherchemöglichkeiten bestehen. Sie erhalten einen kleinen Leitfaden, was bei einer Antragstellung zu beachten ist und auf welche Methoden zurückgegriffen werden sollte.

Termin: 02.11.2017, 10:00-17:00 Uhr
Ort: Forum Gestaltung, Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg
Kosten: keine

Die Anmeldung kann bis 30. Oktober 2017 per Mail oder telefonisch (0391.244 51 76) erfolgen. Weitere Informationen findet man hier: http://resonanzboden.global/veranstaltungen-projekte/projektantraege-wie-kleine-organisationen-an-geld-kommen/

Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Fon: 0391.244 51 77
Mail: info@resonanzboden.global
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de

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11.11. in Magdeburg: Vorurteilen auf die Spuren kommen – Eine Einführung in Anti-Bias

„Vorurteilen auf die Spur kommen“
Wie können wir Vorurteile und Mechanismen von Diskriminierung im Alltag wahrnehmen und begegnen?

Mit einer Zunahme von rechtspopulistischen Parolen in der Öffentlichkeit werden auch  Diskriminierung und Vorurteile in unserem Alltag immer sichtbarer. Welche Auswirklungen hat dies auf mich, meine (ehrenamtliche) Arbeit und die Menschen in meiner Umgebung? Wo habe ich Möglichkeiten, darauf zu reagieren? Wo habe ich vielleicht selber weiße Flecken? Wenn unser Anliegen ein vorurteilsbewusstes Miteinander ist, was steht dem eigentlich entgegen? Wo und wie bin ich selbst in gesellschaftliche Schieflagen verstrickt?

Mit Hilfe von erfahrungs- und prozessorientierten Übungen erarbeiten wir eine Grundhaltung, die darauf ausgerichtet ist, sensibel für Vorurteile und Diskriminierungen im (Arbeits-) Alltag zu werden. In der Auseinandersetzung mit diesen Themen möchten wir die eigene Handlungsfähigkeit stärken und gemeinsam Veränderungsmöglichkeiten erarbeiten.

Grundlage bietet hier der Anti-Bias-Ansatz. Dieser geht davon aus, dass wir alle Vorurteile erlernen und bietet Handlungsoptionen an, durch die ein bewusster Umgang mit der eigenen Voreingenommenheit und Schieflagen möglich wird.

Anmeldung: bis zum 01.11.2017
per Mail: buerger.arendsee@gmx.de
oder per Post an Eberhard Bürger, Bremer Straße 3, 39124 Magdeburg.

Unkostenbeitrag fürs Essen/2x Kaffee/Referentinnen/Raumnutzung: 25.00 €/ Person

Werkstatttag 111117 Flyer

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17.11. in Halle: Nachbarschaftsprojekte – Regionale Werkstatt Halle/Saale

Halle (Saale). Nachbarschaftsprojekte stehen in Sachsen-Anhalt vor vielen Herausforderungen: Sie sind sehr unterschiedlich in Größe, Struktur und Finanzierung. Um Nachbarschaftsprojekte und – initiativen zu beraten und zu vernetzen, findet vom 17.- 18. November die regionale Werkstatt in Halle/Saale statt.

Termin: Freitag, 17.11.17, 16:00 Uhr, Ende: Samstag, 18.11.17 20:00 Uhr
Ort: Halle (Saale)
Kosten: keine (Reisekosten sind selbst zu tragen)

Folgende Fragen sollen u.a. gemeinsam beantwortet werden:

Wie können Projekte nachhaltig etabliert und Menschen dafür begeistert werden?
Wie können die Projekte Ideen für das gesellschaftliche Miteinander stärken?
Wie können Lebensräume für möglichst alle Menschen angenehmer gestaltet und der Individualisierung und Vereinzelung entgegengesteuert werden?

Ablauf:

Am Freitag werden sich die Teilnehmenden Projekte vorstellen, Fragen sammeln und schärfen. Samstagvormittag werden Projekte in Halle besucht, um diese in der Tiefe kennenzulernen. Danach wird das gemeinsam Erlebte und Gelernte besprochen und auswertet. Außerdem sollen zusammen weitere Schritte in Richtung einer nachhaltigen Projektberatung geplant werden

Wer kann teilnehmen?

Alle Projekte und Initiativen, die sich stark machen für nachbarschaftliche Räume (z.B.Nachbarschaftsläden, Stadtteilwohnzimmer, selbstverwaltete Jugendzentren). Bedingung: kein reines Wohnprojekt

Anmeldungen sind bis zum 1. Oktober 2017 per Mail einzureichen. Nähere Informationen gibt es hier.

Bildungswerk Stadt von unten e.V.
Georg-Schwarz-Str. 19
04177 Leipzig
Fon: 0341.392 985 43
Mail: veranstaltung@hwr-leipzig.org
Web: www.stadtvonunten.de

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16.11. Supervision – Ein Unterstützungsangebot für Freiwillige in der Arbeit mit Geflüchteten und Migranten

Ort: SeminarLaden am Welcome Treff, Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale)

von 16.30 bis 18.00 Uhr

Freiwillige investieren Zeit, Energie und stellen ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Geflüchteten zur Verfügung. Zugleich bekommen sie auch etwas zurück: Inspiration, neue Eindrücke, kulturellen Austausch, Dank und vieles mehr. Ab und zu stoßen Ehrenamtliche aber auch an Grenzen: Grenzen ihrer Kraft, erlebtes Leid anderer auszuhalten, Grenzen ihres Verständnisses anderer Sitten und Gepflogenheiten, Grenzen ihrer Zeit und ihrer Möglichkeiten.

Supervision bietet die Möglichkeit, über das eigene Engagement zu reflektieren. Die Ziele sind individuell unterschiedlich:  Grenzen wahrzunehmen und anzuerkennen, Konflikte gelassen handhaben zu können, interkulturelle Kompetenzen weiterzuentwickeln und bei all dem in guter Balance zu bleiben, um auch weiterhin motiviert und engagiert dabei sein zu können. Dieses Angebot ist für Ehrenamtliche kostenlos.

Moderiert wird das Treffen von Barbara Bräuer, systemische Supervision und Teamcoaching

Anmeldungen bitte per E-Mail an halle@freiwilligen-agentur.de.

 

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Meinung und Meldung

Tag des Flüchtlings 2017: Menschenrechte verteidigen!

Pressemitteilung, 29.09.2017

Tag des Flüchtlings 2017: Menschenrechte verteidigen!
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt appelliert an zukünftige Bundesregierung, menschenrechtliche Standards in der Flüchtlingspolitik einzuhalten

Angesichts der Bundestagswahlen muss die Devise zur zukünftigen Flüchtlingspolitik lauten: Jetzt erst recht! Nach dem Einzug der völkisch-nationalistischen »Alternative für Deutschland« als drittstärkste Fraktion im Bundestag sind alle Entscheidungsträger*innen wie auch Zivilgesellschaft gefordert, klare Kante gegen flüchtlingsfeindliche Parolen zu zeigen.
„Mit weiteren Forderungen nach Verschärfungen in der Flüchtlingspolitik auch durch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff kurz nach der Bundestagswahl werden die Menschenrechte aufs Spiel gesetzt. An den falschen Analysen für den eigenen Misserfolg wird hier weiter festgehalten: In erster Linie hat nicht die Ausrichtung der CDU, sondern ein subjektiv empfundener Mangel an Opposition die Wählerinnen und Wähler zur AfD getrieben “, so Stefanie Mürbe, Sprecherin des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt. „Mit der drakonischen Flüchtlingspolitik, die die vergangene Bundes- und aktuelle Landesregierungen betreiben, lassen sich diese Stimmen nicht zurückgewinnen.“
Der Flüchtlingsrat appelliert daher an die Parlamentarier*innen, ihrer menschenrechtlichen Verpflichtung nachzukommen und sich für den Schutz von Menschen auf der Flucht einzusetzen. Für die Gestaltung einer humanitären, inklusiven und bedarfsorientierten Flüchtlings- und Integrationspolitik der Bundes- und Landesregierung hat der Flüchtlingsrat für die 19. Legislaturperiode und darüber hinaus seine zentralen asylpolitischen Analysen und Forderungen in einem Positionspapier zusammengestellt.
Zum heutigen „Tag des Flüchtlings“ soll deutlich daran erinnert werden, dass Deutschland mit der Unterzeichnung der Genfer Flüchtlingskonvention und durch das Grundgesetz zum Schutz von Geflüchteten und der Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet ist. Die Bedeutung dieser Verpflichtung kann nicht hoch genug geschätzt werden. „In Zeiten, in denen rechte und menschenfeindliche Positionen politikfähig sind, kommt der Verteidigung dieser Verpflichtung eine zentrale Rolle für die Ausgestaltung unserer Gesellschaft zu.“, mahnt Mürbe.

Zur heutigen Veranstaltung des Flüchtlingsrates im Rahmen der Interkulturellen Woche:
How to be an activist – Ein Vortrag zur Organisierung für Migrant*innen und Geflüchtete

Zum Weiterlesen:
Positionspapier des Flüchtlingsrates: „Für grenzenlose Solidarität. Positionen zur aktuellen Asylpolitik“
Positionspapier von PRO ASYL: »Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte. Zum Zustand der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik: Fakten und Forderungen«.

Pressekontakt: Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt – Stefanie Mürbe – Tel.: 0391 50549613

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Raising Barriers: A New Age of Walls (englisch)

From eight countries across three continents, this series examines the divisions between countries and peoples through interwoven words, video and sound.

https://www.washingtonpost.com/graphics/world/border-barriers/global-illegal-immigration-prevention/

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Paul Mecheril: Warum Migration provoziert

Der Erziehungswissenschaftler und Rassismustheoretiker Paul Mecheril zu den Triebkräften des aktuellen Rassismus und zur Frage, warum Solidarität in der Weltgesellschaft nur eine Solidarität unter Unverschwisterten sein kann.

https://www.rosalux.de/publikation/id/14837/

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Alte Erkenntnisse zum neuen Wahlergebnis: Das Märchen von der Konkurrenz

Da nach der Bundestagswahl auch (ehemals) linke Politiker dem Irrtum aufsitzen, man könne durch die Wiederholung alter Mythen Stimmenverlust wettmachen, muss wohl erneut mit dem Mythos von der Konkurrenz zwischen migrantischen und autochthonen Arbeiter*innen abgerechnet werden:

https://www.akweb.de/ak_s/ak621/45.htm

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