Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 07/2017

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

Inhaltsverzeichnis

 

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

August in Halle: Workshops „Film ab – Mut an!“

Veranstaltungsankündigung: Workshops „Film ab – Mut an!“

Im August haben junge Leute (14-27 Jahre) die Möglichkeit, die nächsten Schritte des neuen Projektes „Film ab – Mut an!“ mitzugestalten. Ziel des Projektes ist es, Kurzfilme gegen Rassismus und Diskriminierung im Alltag zu drehen. Am 10.08. von 16 bis 18.30 Uhr werden sie entscheiden, welches Logo zukünftig für das Projekt stehen und wie die Filmproduktion konkret vonstatten gehen soll.

Außerdem will das Projektteam mit Allen darauf anstoßen, dass jetzt die inhaltliche Arbeit starten kann!
Am 24.08. von 16 bis 19 Uhr können sie sich beim Kurzworkshop „Courage zeigen – aber wie!?“ praktisch im Umgang mit rassistischen Sprüchen und Co. üben.
Ab Ende August treffen sich die Filmemachenden dann regelmäßig, um aus Mut Filmen, und aus Filmen Mut zu machen!
Die Workshops finden in der August-Bebel-Straße 48a statt. Anmeldung erbeten unter roeber@friedenskreis-halle.de.
Aktuelle Infos und die ersten Filme sind zu finden bei Facebook und YouTube unter „Film ab – Mut an!“. (https://youtu.be/vpY1lyDb2XY).

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) .

Für die Richtigkeit und weitere Informationen:
Friedenskreis Halle e.V.
Mine Röber
Projektkoordinator_in „Film ab – Mut an! Systemisches capacity building gegen Alltagsrassismus“
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Tel: 0345-279 807-10
Fax: 0345 – 279 807-11
Mail: roeber@friedenskreis-halle.de
www.friedenskreis-halle.de

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11.-13.08. im Harz: Landesjugendtreffen der Linksjugend

+++ bitte hypen, weitersagen, weiterleiten :) +++*

Landesjugendtreffen BUT IN SPACE (because everything is better in space,
especially communism)*!

Wie jedes Jahr veranstaltet die Linksjugend [’solid] Sachsen-Anhalt ein
famoses politisches Camp mit einer guten Mischung aus praktischen und
theoretischen Veranstaltungen, Bildung, Party und Unterhaltung. Ihr seid
in Betten untergebracht, dürft aber auch gerne zelten. Das diesjährige
Landesjugendtreffen findet statt vom *11. bis zum 13. August 2017* im
*KieZ Günthersberge im Harz*

Zur Anmeldung
<http://www.linksjugend-lsa.de/landesjugendtreffen/landesjugendtreffen-2017-but-in-space/#c82533>

*Workshops, Seminare und Aktion*
Linksruck Vorbei? – Lateinamerika am Scheideweg? | Die AfD in
Sachsen-Anhalt – Zwischen Protest, extrem rechter Programmpartei und
völkisch-nationalistischer Sammlungsbewegung | Was soll eigentlich die
Polizei? | Kommunalpolitik – was soll das? | Feminismus | Linke Analysen
zum Finanzkapitalismus – eine Streitdarstellung | Rhetorik im
politischen Diskurs | Mietshäusersyndikate | Arbeitnehmer*innenrechte |
Wahlanalyse | Demo- und Blockadetraining | Space exploration, Star Trek
Kommunismus | FLTI*Selbstbehauptungsworkshop | Arbeiter*innenlieder

Detaillierte Informationen zu den Workshops, Referent*innen & schedule
*hier <http://www.linksjugend-lsa.de/landesjugendtreffen/workshops/#c78385>

*
*Spasz*
Space-Party mit weltraumkommunistischen Vibes ♥ | GameShow! | Spiel:
Artemis: Spaceship Bridge Simulator
<https://www.facebook.com/Artemissbs/> | Musik, die wir noch
organisieren müssen | 1 SciFiFilm, den wir euch erst vor Ort verraten
dürfen | unfassbar viele Sportmöglichkeiten | baden :)

*Verpflegung*
Vollverpflegung mit Frühstück, Mittag, Abendbrot – vegan, vegetarisch
oder omnivor (alles). An den Abenden kann gegrillt werden. Die
Zubereitung der Grillspeisen kann selbstorganisiert erfolgen. Wasser,
Kaffee und Tee sind in ausreichender Menge vorhanden und stets
kostenlos. Alkoholika werden über das Objekt für sehr, sehr kleines Geld
verkauft. Bitte gebt eure Verpflegungswünsche oder Hinweise bei der
*Anmeldung*
<http://www.linksjugend-lsa.de/landesjugendtreffen/landesjugendtreffen-2017-but-in-space/#c82531>
an.

*Teilnahmespenden*

  * 15€ ermäßigt
  * 20€ normal
  * 20€+ Soli (wer mehr geben kann)

Am Geld soll es aber nicht scheitern! Außerdem können Fahrtkosten
übernommen werden


Linksjugend [’solid] Sachsen-Anhalt
Landesgeschäftsstelle
Ebendorfer Str. 3
39108 Magdeburg

Mobil: 0176 31493592 (Robert Fietzke, Jugendkoordinator)
E-Mail: kontakt@linksjugend-lsa.de
Homepage: www.linksjugend-lsa.de
Facebook: facebook.com/linksjugendLSA
Twitter: twitter.com/LinksjugendLSA

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12.09. in Magdeburg: Fachtag Kulturelle Vielfalt in Kitas

Der Fachtag „Kulturelle Vielfalt in Kitas und Horten – Entwicklung und Gestaltung pädagogischer Praxis“, welcher im Rahmen des Landesmodellprojektes WillkommensKITAs Sachsen-Anhalt stattfindet, möchte pädagogischen Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen als auch Fachberatungen, Trägern und anderen interessierten Vertreter*innen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe die Möglichkeit bieten, ihre interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Termin: 12.09.2017, 09.00-16.00 Uhr
Ort: Gesellschaftshaus, Schönebecker Str. 129, 39104 Magdeburg
Kosten: keine

In Vorträgen und Workshops erhalten sie Einblicke in interkulturelle Ansätze der Frühpädagogik und lernen Strategien und gute Beispiele für einen vorurteilsbewussten sowie kultursensiblen Umgang mit Kindern und deren Familien kennen. Außerdem besteht die Möglichkeit, konkrete Unterstützungsangebote verschiedener Institutionen und Fachexperten im Land Sachsen-Anhalt kennenzulernen sowie konkrete Verabredungen zur Zusammenarbeit zu treffen. Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer.

Die Anmeldung erfolgt online bis zum 11. August 2017 unter diesem Link: https://eveeno.com/willkommenskitas-fachtag-2017

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinnützige GmbH
Regionalstelle Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Str. 87A
39104 Magdeburg
Fon: 0391.562 877 28
Mail: franziska.mueller@dkjs.de
Web: www.dkjs.de

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19.-20.09. Fachttagung »Empowerment ist…«

Ich freue mich sehr, euch zu der diesjährigen Fachveranstaltung von Frauenhauskoordinierung in Kooperation mit  der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege einzuladen.
Die Veranstaltung mit dem Titel: „Empowerment ist… Realitäten und Perspektiven in der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen“  findet am 19. Und 20. September 2017 in Berlin statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an den zwei Veranstaltungstagen mit hochwertigem Input durch eine Reihe von Referent_innen und Raum für Austausch und Vernetzung teilzunehmen.
Anmeldeschluss ist der 3.9.2017.
Eine Englisch Version der Einladung folgt in der kommenden Woche.
Alle weiteren Informationen zu Anmeldung und Programm findet ihr im Anhang dieser Mail.
Streut diese Einladung auch gerne breit in euren Netzwerken!

Tatjana Leinweber
Email: leinweber@frauenhauskoordinierung.de

Frauenhauskoordinierung e.V.
Association of Women’s Shelters
Tucholskystr. 11
D-10117 Berlin
Mobil: 01573-0056634
Telefon: +49 (0) 30 3384342-42
Telefax: +49 30 338 43 42 – 19
www.frauenhauskoordinierung.de

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Anmeldeformular 23.9.2017

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Informationen, Webportale & Broschüren

BAMF: Asylgeschäftsstatistik Juni 2017

Im Juni 2017 hat das Bundesamt über die Anträge von 36.016 Personen (Vorjahresmonat: 51.757 Vormonat: 87.649) entschieden. Zudem konnte die Zahl der anhängigen Verfahren von 165.099 (Ende Mai 2017) auf 146.551 (Ende Juni 2017) abgebaut werden. In der Asylgesuch-Statistik wurde im Juni ein Zugang von 12.399 Asylsuchenden registriert.

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BAMF: Mehrsprachige Informationen für Geflüchtete

Geflüchtete, die einen Asylantrag in Deutschland stellen, kennen sich naturgemäß nicht mit den komplexen Verfahrensabläufen aus. Sie erhalten von unterschiedlichen Stellen zahlreiche Informationen zum Asylverfahren – nicht immer in ihrer Muttersprache. Um die Schutzsuchenden besser über den Ablauf des Asylverfahrens sowie ihre Rechte und Pflichten zu informieren, hat das BAMF unterschiedliche Informationsangebote entwickelt, in einer Vielzahl von Landessprachen: Einen Film, eine Begleitbroschüre sowie ein Infoblatt.

http://www.bamf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/20170727-024-pm-mehrsprachrige-infos-gefluechtete.html

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Broschüre: Integrationsangebote im Landkreis Jerichower Land

Die Integrationsangebote sind nach den folgenden Handlungsfeldern der kommunalen Integrationsarbeit untergliedert:

§  Erstinformation und Beratung,
§  Sprachförderung,
§  Bildung, Ausbildung & Arbeitsmarktintegration,
§  Kultur und Sport,
§  Sach- und Geldspenden.

Die Broschüre steht in kommenden Tagen unter folgendem Link auf der Webseite des LK JL zum Download bereit:
http://www.lkjl.de/de/integrationsangebote.html      

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Broschüre: Zur Sache! Was die AfD wirklich will

Welche Alternative?

Gegen »Altparteien«, »Genderismus« und »Systemmedien« – die Partei Alternative für Deutschland (AfD) stellt sich dar, als wäre sie die einzige Alternative. Doch was für eine Alternative wäre das?

Die AfD gibt sich mal bürgerlich und konservativ, mal als Protestpartei, mal als Stütze des Mittelstandes, mal offen nationalistisch, mal als Stimme der »kleinen Leute«, mal als Tabubrecherin. Vielen fällt es deswegen schwer, eine klare Haltung zur AfD zu beziehen. Darf man die rechts nennen? – Ja, man darf.

Die AfD hat Verbindungen zu Neonazis und (ehemaligen) NPD-Mitgliedern, zur extrem rechten Identitären Bewegung und Burschenschaften. Ihre Jugendorganisation, die Junge Alternative, betrifft das mindestens genauso.

Und die AfD macht keine gute Politik für »kleine Leute«: weder für Geringverdienende noch für Familien. Die AfD vertritt rassistische Positionen, die mit demokratischen Prinzipien nicht vereinbar sind. Das betrifft nicht nur Einzelpersonen wie den Thüringer Abgeordneten Björn Höcke, der hetzerische Reden hält. Das Grundsatzprogramm von 2016 enthält Forderungen zu Staatsbürgerschaft und Familienpolitik, die Personen wegen ihrer Herkunft benachteiligen und ausschließen. Es ist ein ultra-rechtes Programm und dahinter steht die ganze Partei. Daher schaut dieses Heft vor allem in das Grundsatzprogramm und auf ausgewählte Forderungen der AfD.

Das Heft soll zum Weiterlesen, Nachdenken und Diskutieren anregen, denn: Wer sich mit Rechtspopulismus auseinander setzen will, sollte nicht bei der AfD stehen bleiben. Es braucht eine Debatte darüber, was Demokratie ausmacht, und wie wir Solidarität und Teilhabe in der Gesellschaft leben können.

Inhaltsverzeichnis:
Die Broschüre enthält Texte zum Programm und Positionen der AfD zu folgenden Themen

  • Sicherheitspolitik
  • Frauen-, Familienpolitik und Standpunkte zu Homosexualität
  • Sozial- und Steuerpolitik
  • Europa
  • Demokratie, direkte Demokratie und Mitbestimmung
  • Rassismus, Antisemitismus und völkischer Nationalismus
  • Asyl, Integration, „Leitkultur“
  • Umwelt und Klima
  • Kultur und Medien

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Filme zu verschiedenen Gesundheitsthemen für zugewanderte Menschen

Liebe in der Integrationsarbeit Aktive,

das Land Nordrhein-Westfalen hat sieben leicht verständliche Filme zu verschiedenen Gesundheitsthemen für zugewanderte Menschen erstellt.

Diese Filme sollen zugewanderten Menschen ermöglichen, sich besser über das Gesundheitswesen, medizinische Versorgung und Prävention zu informieren. Sie können außerdem die Arbeit von haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingshilfe, im Gesundheitswesen sowie von Sprach- und Integrationskursen unterstützen.

Die Informationsfilme, die natürlich über NRW hinaus einsatzfähig sind, können auf der mehrsprachigen Internetseite www.drk-gesundheitsfilme.de sowohl angesehen als auch kostenfrei heruntergeladen werden. Sie sind in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Sorani (Kurdisch) verfügbar und informieren zu den Themen:
·         Gesundheitssystem
·         Schwangerschaft und Geburt
·         Schutz vor Infektionen
·         Psychische Gesundheit
·         Kindergesundheit
·         Gesunde Zähne
·         Krebsvorsorge

Geplant sind noch 2 weitere Filme mit Infos für neuangekommene Geflüchtete (zur Inaugenscheinnahme, TB-Ausschluss, pp.) und zum Substanzkonsum sowie die Übersetzungen in weitere Sprachen.

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Gesundheitsheft von MediNetz Halle

Das Gesundheitsheft ist ein zweisprachiger Hefter, der dem Asylsuchenden möglichst beim ersten Arztkontakt in Deutschland, d.h. im Rahmen der Erstuntersuchung in den Zentralen Aufnahmestellen ausgehändigt werden soll. Er enthält folgende Elemente, die es Ärztin/Arzt und Patient*in erleichtern sollen, miteinander zu einem besseren Gelingen der Gesundheitsversorgung zu gelangen:

  • Informationsblatt über den Hefter auf Deutsch
  • Informationsblatt über das deutsche Gesundheitssystem in der Sprache des Patienten
  • zweisprachiger Anamnesebogen zur Dokumentation der Krankengeschichte

Sowie Vorlagen zum Gebrauch im medizinischen Alltag:

  • zweisprachiger Anamnesebogen zur Dokumentation der aktuellen Symptomatik
  • Übersichtstabelle zur Dokumentation von Arztterminen
  • Vorlage „Kurzarztbrief“ zur Dokumentation von Diagnostik und Therapie

Das Gesundheitsheft soll beim Asylsuchenden verbleiben, und alle relevanten Informationen über erfolgte Arztkontakte, Diagnostik, Therapie und Planung sammeln. So kann der Informationsfluss zwischen allen Ärztinnen/Ärzten und Unterstützer*innen auch über Ortswechsel hinweg gesichert werden.

Infos, Download und Bestellung:
http://medinetz-halle.de/gesundheitsheft/

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Große Anfrage zur Unterbringung von Geflüchteten in Sachsen-Anhalt

Seit Juni 2017 liegt die Antwort der Landesregierung zur aktualisierten Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden vor:

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Handreichung für die Zusammenarbeit der Akteure im Bereich der Familienzusammenführung

Die Handreichung konzentriert sich im ersten Abschnitt auf die Fallkonstellationen der Familienzusammenführung nach dem Aufenthaltsgesetz, die als Flüchtlinge bzw. subsidiär Schutzberechtigte anerkannt wurden, denen Asylberechtigung zuerkannt wurde bzw. die als „Resettlement-Flüchtling“ aufgenom- men wurden.

Insbesondere während des laufenden Asylverfahrens gibt es für die Familienzusammenführung innerhalb des sogenannten Dublin-Gebiets sowie innerhalb Deutschlands spezifische Vorgaben für die Familienzusammenführung. Deshalb befassen sich zwei weitere Abschnitte mit den Themen Familienzusammenführung nach der Dublin-III-Verordnung bzw. innerhalb Deutschlands.
In einem eigenen Abschnitt widmet sich die Handreichung den Möglichkeiten der Familienzusammenführung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gelten aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit von Minderjährigen unter 18 Jahren Spezialregelungen.

Adressaten der Handreichung sind alle Fachstellen, die Geflüchtete bei der Familienzusammenführung unterstützen.
Die Ausführungen zeigen, dass es für gelingende Familienzusammenführungen grundlegend ist, dass die beteiligten Behörden flächendeckend mit ausreichen- den Ressourcen ausgestattet sind, damit sie ihre Aufgaben im Bereich Familienzusammenführung erfüllen können.

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Infoblatt: Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus in Krankenhaus und Praxis

Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus gehören in Deutschland zur gesellschaftlichen Realität. Die Zahl der Menschen ohne Papiere hierzulande  liegt Schätzungen zufolge noch immer zwischen 200.000 und 600.000. Oft gehen diese „Menschen ohne Papiere“ bei einer Erkrankung erst sehr  spät zum Arzt; aus Angst, entdeckt und abgeschoben zu werden. Nicht selten endet dies im medizinischen Notfall. Vor diesem Hintergrund hat die  Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Berlin und unter Mitwirkung des Büros für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin das  Faltblatt „Patientinnen und Patienten ohne legalen Aufenthaltsstatus in Krankenhaus und Praxis“ erstellt. Es soll Ärzten für die Behandlung von  Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus bezüglich der rechtlichen Situation und bei Fragen der Kostenerstattung eine Orientierungshilfe geben.  Das Faltblatt wurde redaktionell überarbeitet und ergänzt. So finden sich in der Neuauflage auch Hinweise zur Regelung der ärztlichen  Schweigepflicht gegenüber den Sozialämtern und Ausländerbehörden.

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Informationen zur Ausbildungsduldung

Mit dem am 6.8.2016 in Kraft getretenen Integrationsgesetz ist auch die sogenannte Ausbildungsduldung neu geregelt worden. Diese produziert nach wie vor viele Fragen und Missverständnisse ganz grundlegender Art.

Folgende Ausführungen sind der Versuch, einige davon zu beseitigen. Sie beinhalten daneben Tipps und Hinweise für die (Beratungs-)Praxis. Die Angabe von Paragraphen an vielen Stellen soll ein Nachlesen im Gesetz ermöglichen.

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Kurzanalyse: Sozialstruktur, Qualifikationsniveau und Berufstätigkeit von Asylantragstellenden

Die achte BAMF-Kurzanalyse zeigt auf, wie die Schulbildung von Befragten in einzelnen Tätigkeitsbereichen ist.

Etwa jeder zehnte Asylerstantragsteller im Jahr 2016 hat im Herkunftsland zuletzt im Handwerksbereich gearbeitet. Damit war dies der wichtigste Tätigkeitssektor, gefolgt von Dienstleistungen und Hilfstätigkeiten. Frauen arbeiteten in diesen Bereichen deutlich seltener, dafür stellten lehrende Berufe bei ihnen die häufigste letzte Tätigkeit dar.

Die durchschnittlich höchste Bildung hatten die über 11.000 Antragstellenden, deren zuletzt ausgeübte Tätigkeit in die Kategorie „Lehrende Berufe“ fällt. Die niedrigste Bildung hatten Befragte, die zuletzt in der Landwirtschaft, als Hilfskraft oder im Baugewerbe tätig waren. Die über 35.000 zuletzt handwerklich tätigen Personen besaßen ebenfalls ein unterdurchschnittliches Bildungsniveau.

Mit 31,1 Prozent gaben die meisten Befragten an, als höchste Bildungseinrichtung eine Mittelschule besucht zu haben. Danach folgen Gymnasium und Grundschule mit 21,5 bzw. 20,5 Prozent. 11,3 Prozent hatten keine formelle Schulbildung und 15,5 Prozent besuchten eine Hochschule. Frauen hatten häufiger als Männer keine formelle Schulbildung.

Die meisten volljährigen Asylantragstellenden im Jahr 2016 kamen aus Syrien, Afghanistan und Irak und waren im Alter von 18 bis 29 Jahren; fast 70 Prozent waren Männer. Der Frauenanteil ist gegenüber dem Jahr 2015 um 4,5 Prozentpunkte gestiegen. Sowohl unter syrischen als auch irakischen Staatsangehörigen wuchs der Frauenanteil mit jeweils über 10 Prozentpunkten überdurchschnittlich stark, aber auch unter den Antragstellenden aus Afghanistan waren mehr Frauen als im Vorjahr.

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MedGuide: Medizinischer Sprachführer

Welcher Mensch mit Migrationshintergrund geht gern zum Arzt? Und dann auch noch mit für ihn fremdsprachigen Fachbegriffen? Aktuell ist es zudem noch schwieriger geworden, überhaupt einen Termin zu bekommen. Aus Sicht von Praxen sei ein Patienten-Aufnahmestopp dramatischerweise der einzige Weg, um die grundlegende medizinische Versorgung (außerhalb von Notfällen) zu leisten.

Deswegen haben wir im Dezember 2016 einen medizinischen Sprachführer entwickelt, der in Deutschland bislang einmalig ist: Über 500 Fragen und Antworten umfassen fast alle gesundheitlichen Probleme – und vor allem: dieser neuartige MedGuide erleichtert die Kommunikation zwischen Arzt und Patient.

Zunächst war dieser Sprachführer auf Deutsch, Arabisch und Farsi erschienen. Auf zahlreichen Wunsch bieten wir diesen MedGuide nun auch auf …

Deutsch-Russisch (-Türkisch)

… an. Die Besonderheit liegt in den aussagekräftigen Illustrationen, die eine funktionierende Verständigung auch unabhängig von Sprache und Herkunft ermöglicht. Anbei finden Sie eine Gratis-Leseprobe als PDF.

Nach häufiger Schilderung von Migrationsbegleitern im Lande ist der MedGuide ein „Eintrittsticket“, damit der Doktor auch dann helfen kann, wenn niemand aus der Familie oder dem Freundeskreis als Übersetzer dabei ist. (Ein Übersetzer wird ja nach dem SGB nicht von den Krankenkassen übernommen).

Der MedGuide „Allgemeinmedizin“ ist im großzügigen DIN A4-Format erschienen, umfasst 100 Seiten mit Zeige-Ausklappkarte und kostet € 19,90 pro Exemplar.

Sie können ihn über das beiliegende PDF per Fax direkt bei uns bestellen. Das geht versandkostenfrei / mit beiliegender Rechnung, also ganz problemlos (der MedGuide hat keine ISBN).

Unser Engagement aus dem Ehrenamt heraus wird von Stiftungen unterstützt. Die gesundheitlich auch für Laien verständlichen Übersetzungen wurden von professionellen Agenturen geleistet. Der MedGuide wurde im Mai 2017 in Berlin mit einem Preis zur „Interkulturellen Kommunikation“ ausgezeichnet.

Nicht ist so wichtig wie eine funktionierende – unabhängige – Kommunikation zwischen Arzt und Patient.
Bitte leiten Sie diese Mail mit PDF an Ihre mit-engagierten Menschen weiter.

Freundliche Grüße aus Husum – Michael Schwarz, M.A.

PS: Etliche Frauenärzte haben sich einen Sprachführer zum Thema „Schwangerschaft / Geburtshilfe“ gewünscht. Dieser erscheint nun im August und ist ebenso in verschiedenen Sprachkombinationen vorbestellbar. Er ist aufgrund der zahlreichen Untersuchungsfolgen und Schwangerschafts-Details mit ca. 120 Seiten noch umfassender und kostet bei Erscheinen € 24,80 (versandkostenfrei / mit beiliegender Rechnung).


MedGuide – medizinischer Sprachführer (verschiedene Sprach-Editionen)
in der Edition Willkommen

http://www.edition-willkommen.de

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Studie: Die AfD vor der Bundestagswahl 2017

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Aufrufe und Kampagnen

05.08. in Letzlingen: »Krieg beginnt hier – unser Widerstand auch!«

Demo: Krieg beginnt hier – unser Widerstand auch!
Samstag 5. August fünf nach 12 Uhr
vom Marktplatz in Letzlingen zum Gefechtsübungszentrum Colbitz- Letzlinger Heide
Hier am Gefechtsübungszentrum (GÜZ) wird Krieg geübt, trainiert,
vorbereitet.  Und der Betreiber Rheinmetall liefert das Material, um
Kriege zu führen und  Rebellion zu bekämpfen. Diesen Ort wollen wir mit
einer kraftvollen Demo sichtbar machen und ein deutliches Zeichen setzen
gegen die kriegerischen Verhältnisse, die hinter Krieg, Terror, Flucht
und Armut stehen.  Gemeinsam mit Euch wollen wir uns  stark machen für
ein  solidarisches und sozial gerechtes Miteinander weltweit.

Plakat (PDF):
http://www.war-starts-here.camp/wp-content/uploads/2017/07/Plakat_Demo.pdf

Demo-Aufruf (PDF):
http://www.war-starts-here.camp/wp-content/uploads/2017/07/Falter-Demo.pdf

Die Demo findet im Rahmen des War Starts Here Camps 2017 statt.

Das vorläufige Programm: (Zeiten können sich noch ändern)
http://www.war-starts-here.camp/programm-2/

Das Camp ist als Versammlung angemeldet, es gibt eine sehr leckere
Vollverpflegung (vegan), Zeltwiese & Co., Anwält*innen vor Ort,…

vom 31.7. – 6.8. in Potzehne bei Magdeburg
infos: *http://war-starts-here.camp*

*Aufruf*: http://www.war-starts-here.camp/startseite/der-aufruf-2/

*Mobiclip von In.Flammen* (Daisy Chain, Refpolk, und andere):
https://www.youtube.com/watch?v=SM7Jxb_n4xM&feature=youtu.be

*Statement* gegen rechtspopulistische Agitation
(nicht nur) in der sogenannten „Neuen Friedensbewegung“:
http://www.war-starts-here.camp/ratschlag/gegen-rechtspopulistische-positionen-in-der-neuen-friedensbewegung/

WAR STARTS HERE – LETS STOP IT HERE.

*******************************************************************
Demo-Aufruf:

Deutschland. Macht. Krieg.

Die aktuelle weltweite Entwicklung verunsichert viele Menschen und macht
ihnen Angst. Es fällt immer schwerer, nicht wahrzunehmen oder zu
verdrängen, was so passiert: verheerende kriegerische
Auseinandersetzungen, Terroranschläge, Zerstörung von Umwelt und
Lebensbedingungen für immer mehr Menschen weltweit, Klimawandel und
seine katastrophalen Folgen, soziale Ungerechtigkeit und zunehmende
Armut – auch hier bei uns. Und über 60 Millionen Menschen sind weltweit
auf der Flucht, weil sie aufgrund dieser Entwicklung nicht mehr in ihrer
gewohnten Umgebung leben können.

Immer häufiger wird die Frage gestellt, wie lange das  noch so
weitergehen kann. Viele wünschen sich Veränderung, ein Leben in
„Frieden“. Sie sind überzeugt, dass  gesellschaftliche Konflikte nicht
mit Gewalt und Krieg gelöst werden können.

Aber das herrschende Wirtschaftssystem mit seinem Zwang zu immer mehr
Wachstum und Profit basiert auf Gewalt und braucht für seine
Durchsetzung politische und wirtschaftliche Macht und setzt dafür immer
mehr militärische Mittel ein. Wir befinden uns auf einem rissigen
unsicheren Boden. Aber statt die menschengemachten Ursachen dieser
Entwicklung grundlegend zu verändern, werden Risse notdürftig geklebt,
verdeckt und neue zerstörerische Wege eingeschlagen.

So rüstet Deutschland auf und mischt immer mehr mit in kriegerischen
Auseinandersetzungen weltweit. Sogar über den Besitz und Einsatz von
Atomwaffen wird wieder nachgedacht. Gerade der Hiroshima-Jahrestag an
diesem Wochenende erinnert uns daran, was für grauenvolle Folgen so eine
Aufwärtsspirale der Militarisierung mit sich bringt. Vor dieser
Bedrohung wollen wir nicht die Augen erschliessen, sondern uns mit aller
Kraft dagegenstellen.
Es ist fünf nach 12, allerhöchste Zeit, aktiv zu werden

Wir wollen nicht zusehen, wie das Leben auf dieser Erde immer weniger
lebenswert wird. Das herrschende Modell zu leben und zu wirtschaften ist
weder natur- noch gottgegeben, sondern menschengemacht
und  veränderbar. Nur mit einer radikalen Veränderung der kriegerischen
Verhältnisse  zu einer herrschaftsfreien,  solidarischen  und sozial
gerechten Welt  kann es wirklichen Frieden geben.
Krieg beginnt hier:  im GÜZ

Hier bündeln sich viele Facetten von Krieg und Militarisierung nach
Aussen und Innen. Es ist ein Kristallisationspunkt, der die
Zusammenhänge Niederschlagung von Rebellion, Krieg und Abschottung als
ökonomische, machtpolitische und militärische  Herrschaftssicherung an
einem zentralen Ort deutlich macht. Im GÜZ, dem modernsten
Truppenübungsplatz Europas, wird Krieg geübt, trainiert, vorbereitet.
Rheinmetall – das Geschäft mit dem Tod

Der Betreiber des GÜZ, das Rheinmetalldienstleistungszentrum Altmark als
Teil eines international agierenden Rüstungskonzerns, liefert das
Material, um Kriege zu führen und Aufstände zu bekämpfen.  Hauptsächlich
mit der Herstellung von Waffen und Munition fährt der Konzern todsichere
Gewinne ein. Die Hauptabsatzmärkte sind logischerweise Spannungs-,
Krisen- und Kriegsgebiete wie die Region Mittlerer Osten und Nordafrika.
Zu den Kunden von Rheinmetall gehören Staaten, die Krieg führen ebenso
wie solche, die in Krisengebieten liegen und auch Länder, in denen die
„Sicherheitskräfte“ Diktaturen und autoritäre Regierungen an der Macht
halten. Waffen und Munition von Rheinmetall tragen dazu bei, dass Kriege
angeheizt und geführt werden.

Waffen und Munition von Rheinmetall werden auch eingesetzt, um
bestehende zerstörerische Machtstrukturen aufrechtzuerhalten und Protest
und Widerstand  zu bekämpfen (Krieg nach Innen), zum Beispiel beim
Arabischen Frühling. Da das so gut und uneingeschränkt funktioniert, hat
Rheinmetall den Rüstungsbereich umstrukturiert und internationalisiert,
um unabhängig von den politischen und gesetzlichen Vorgaben in
Deutschland gewinnbringende Geschäfte mit Ländern wie Saudi-Arabien
machen zu können.

Im GÜZ werden Kriege, also die militärische Absicherung von
wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen vorbereitet und
trainiert. Der Betreiber Rheinmetall liefert dafür das notwendige
Material in Form von Waffen und Munition bedenkenlos und unter Umgehung
von rechtlichen Beschränkungen in alle Welt, vor allem in Krisengebiete
und unterstützt damit auch die Bekämpfung von widerständigen sozialen
Bewegungen. Damit werden immer wieder neue Fluchtursachen geschaffen und
letztendlich die Geflüchteten wiederum mit militärischen Mitteln
ferngehalten.

Krieg beginnt hier!  Unser Widerstand auch!

    Wir sehen uns am
    Samstag 5. August 2017 fünf nach 12 Uhr
    Letzlingen Marktplatz

http://www.war-starts-here.camp/mobilisierung/demo-am-samstag/

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Call for Applications 2017: M.A. in Social Sciences for Refugees

The „GeT MA Berlin Track / GeT MA for Refugees Initiative” enables refugees to continue their academic education in a master program and to obtain an M.A. in Social Sciences at a German university. It is a new track of the established GeT MA Program.

All applicants holding a B.A. degree or an equivalent degree in a relevant area of study (such as Political Science, Sociology, International Relations, History, Public Administration, Public Policy, Law, Economics, …) are welcome!

GeT MA is an interdisciplinary two-year program taught in English. It focuses on current debates in social sciences such as modernization and democratization, Europeanization and migration. Looking at the cases of Germany, Turkey and other countries allows students to deepen their empirical knowledge of actual political processes in Europe and its neighboring regions.

After graduation students are able to pursue international careers in government agencies, diplomacy, public policy, NGOs, administration, consulting, journalism, teaching or research.
The specific asset of the GeT MA Berlin Track is that applicants don’t have to prove German language skills and can start to study directly in a regular study program.

Please send your application by email stating your motivation to apply, explain your aims and objectives, and describe your academic background. Please also send us your CV and all relevant certificates and diplomas you have obtained. Interviews with shortlisted applicants will be held in the week from August 28 to September 1.

For further inquiries please do not hesitate to contact us at any time: info.getma@sowi.hu-berlin.de or +49 (30) 2093-66547
Latest Application: August 15, 2017.

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SoliRADisch ist wieder aktiv – macht mit!

SOLIRADISCH

Du möchtest Dein eigenes Fahrrad reparieren können und nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Fahrradhändler hetzen? Oder du bist vielleicht einfach nicht in der Lage, ein Fahrrad zu kaufen – da du nur über beschränkte Mittel verfügst? – Das wollen wir ansetzen und freuen uns auf alle, die Interesse daran haben!

Das Projekt „SoliRadisch“ bietet als mobile Fahrradwerkstatt Hilfe zur Selbsthilfe an. Lerne, wie du deinen Drahtesel wieder fit machen kannst oder zeige uns und allen anderen ein paar Kniffe, wie es möglich ist selbst tätig zu werden.

Wie funktioniert das jetzt eigentlich? Unterwegs mit unserer mobilen Fahrradwerkstatt, einem alten Postfahrrad, bieten wir an verschiedenen Spots in Magdeburg den Service zum Reparieren eurer Fahrräder an. Es ist zusätzlich ein großes Ziel des Projektes, die Mobilität von Geflüchteten in Magdeburg auszubauen. Denn viele können sich kein Fahrrad leisten, sind aber trotzdem auf ein kostengünstiges Fortbewegungsmittel angewiesen.

DIESER SERVICE IST KOSTENLOS. Deshalb seid soliRADisch und unterstützt uns – Spenden, egal welcher Art, sind immer gern gesehen.

Du möchtest bei uns aktiv werden oder weist einen schönen Ort an dem wir mit unserer Werkstatt Halt machen können? Dann melde dich bei uns unter: buju@bund-sachsen-anhalt.de

Rückblick und Ausblick:

Mit Hilfe aller Teilnehmer der KonsumRausch-Party vom 25.Oktober 2014 oder des Solikonzerts vom 24.April 2016 wurden Gelder gesammelt, um der Fahrradwerkstatt eine soliRADische Hilfe zu verpassen!

Die BUNDjugend Sachsen-Anhalt, MagdeBewusst und die Emma des Spielwagen e.V. brachten das Projekt ins Rollen und nur innerhalb eines Jahres konnten unglaubliche 200 Fahrräder und Drahteselleichen wieder fahrtauglich gemacht und zum Teil auch in neue Hände gegeben werden. Wir sind alle von der riesigen Resonanz überrascht und begeistert.

KONTAKT

BUND Sachen-Anhalt e.V. – BUNDjugend
Olvenstedter Straße 10
39108 Magdeburg

Tel: 0391 / 56 30 78 20
Fax: 0391/ 56 30 78 29

http://www.bundjugend-sachsen-anhalt.de/projekt/soliradisch/

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Umfrage des House of Resources

Vor einigen Wochen haben wir Sie zur Teilnahme an der Online-Befragung zur Evaluierung des Pilotprojektes „House of Resources“ eingeladen. Am 04.08. endet die Befragung. Wir möchten Sie hiermit ermutigen, sich an der Befragung zu beteiligen. Ihre Erfahrungen und Angaben sind sehr wichtig für uns! Auch wenn Sie die Einladung jetzt zum ersten Mal erhalten, freuen wir uns über Ihre Mitwirkung.

Zur Beantwortung brauchen Sie nur 15 Minuten Zeit. Klicken Sie dazu bitte auf folgenden Link:

https://survey.kienbaum.com/studio/140620170850/HouseOfResources/index.php

Sollten Sie schon teilgenommen haben, bedanken wir uns recht herzlich bei Ihnen und bitten Sie, diese E-Mail zu ignorieren.

Falls Sie dazu Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Frau Maya Ivanova (maya.ivanova@kienbaum.de) wenden.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Sozialarbeiter*innen Streetwork in Halle (Saale)

Halle (Saale). Die Stadt Halle (Saale) sucht für den Fachbereich Bildung zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Sozialarbeiter*innen Streetwork.

Aufgaben:

Einzelfallbegleitung: Beratung und Begleitung junger Menschen entsprechend ihrer individuellen Problemkonstellationen
Cliquenarbeit: Stadtteilbegehungen im jeweiligen Sozialraum bzw. übertragenem Gebiet, Vertrauensbildung und bedarfsspezifische Beratung der jeweiligen Zielgruppe, Kontinuität und Präsenz an Szenetreffs und Zielgruppen
Gemeinwesenarbeit: Mitwirkung in Arbeitsgremien, Ansprechpartner im Stadtteil
Fachschwerpunkte wie z. B. Begleitung/Organisation von Sport- und Szeneevents
organisatorische Fachaufgaben wie Berichtswesen und Statistik
Voraussetzungen:

Fachhochschul- oder Hochschulabschluss mindestens auf Bachelorniveau in der Fachrichtung Soziale Arbeit oder Erziehungs- und Bildungswissenschaften
Grundkenntnisse im Jugendhilferecht und den angrenzenden Rechtsgebieten
mehrjährige Berufserfahrung als Streetworker*in
Erfahrung und Kenntnissen im Kriseninterventionsmanagement
Fremdsprachenkenntnissen (Englisch, Französisch, Arabisch oder Kurdisch)
Teamfähigkeit und gutem Belastungs- und Stressmanagement
Empathie für die komplexe Lebenssituation junger Menschen verschiedener Herkunft
Fähigkeit zur Selbstreflexion
Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeit (auch in den Abend- und Nachtstunden sowie an Wochenenden)
Führerschein der Klasse B sowie Bereitschaft zum Führen eines Dienstfahrzeuges
EDV-Kenntnissen und Aufgeschlossenheit gegenüber technischer Anwendungen.
Alle Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, auf jeden Punkt des Anforderungsprofils einzugehen. Im Falle einer Einstellung ist ein erweitertes Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde nach § 30a BZRG vorzulegen.

Geboten wird je nach Stelle:

ein befristetes Beschäftigungsverhältnis für die Dauer des Mutterschutzes und der Elternzeit der Stelleninhaberin mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden in der Entgeltgruppe S 12 TVöD – Sozial- und Erziehungsdienst
zwei bis zum 31. Dezember 2018 befristete Beschäftigungsverhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden in der Entgeltgruppe S 12 TVöD – Sozial- und Erziehungsdienst.
Für fachspezifischen Fragen steht Ihnen Christine Heusch, Teamleiterin Jugendarbeit/Jugendpflege im Fachbereich Bildung, unter der Telefonnummer 0345.221 57 48 zur Verfügung. Organisatorische Fragen beantwortet Ihnen Oliver Hoppe im Fachbereich Personal unter der Telefonnummer 0345.221 61 45.

Senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen möglichst per Mail bis zum 11. August 2017 an oder per Post an Stadt Halle (Saale), Fachbereich Personal, Team Personalgewinnung, 06100 Halle (Saale).Die vollständige Stellenausschreibung ist hier zu finden: http://www.halle.de/de/Verwaltung/Stellenausschreibungen/

Stadt Halle (Saale)
Marktplatz 1
06100 Halle
Fon: 0345.221 11 15
Mail: personalauswahl@halle.de
Web: www.halle.de

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Dessau-Roßlau sucht Streetworker*in

Im Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Streetworkerin bzw. eines Streetworkers in der Abteilung Jugendförderung, Sachgebiet Straßensozialarbeit befristet bis zum 31. Juli 2020 zu besetzen.

Aufgaben:

Planung, Erstellung, Umsetzung und Evaluation der Konzeption für Straßensozialarbeit des Jugendamtes
Aufsuchen von Treffs der Jugendlichen im Stadtgebiet und regelmäßige Präsenz
Arbeit mit Rand- und Szenegruppen unter Wahrung von Vertraulichkeit, Distanz, Diskretion und Freiwilligkeit
Vertretung der Interessen der Adressat*innen
Orientierungshilfen in verschiedenen Lebenslagen unterbreiten
Entwicklung und Unterstützung bei der Umsetzung von tragfähigen Lebensperspektiven zur Alltagsbewältigung
eigenständige Unterbreitung unmittelbar adressatenbezogener Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche in besonders schwierigen Lebenslagen
Krisenintervention bei extrem gefährdeten Kindern und Jugendlichen in unmittelbaren Gefahrensituationen
eigenständige Organisation, Leitung und Durchführung von adressatenbezogenen freizeitpädagogischen Angeboten
eigenverantwortliche konzeptionelle Planung, Vorbereitung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Projekten der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit mit niederschwelligem Ansatz
Aufbau und Mitwirkung in Netzwerken sowie Mitarbeit in themenspezifischen Arbeitsgremien, Zusammenarbeit und Kooperation mit gemeinwesenorientierten Partnern
Vermittlung von Angeboten zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur im Stadtgebiet
Aufklärung und Information der Öffentlichkeit insbesondere von Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen sowie Verantwortlichen
Schaffung und Vermittlung von Akzeptanz für Kinder und Jugendliche im öffentlichen Raum
Erstellung der Haushaltsplanung des Fachgebietes Streetwork auf der Grundlage des aktuellen Konzeptes sowie Ersatz der finanziellen Mittel
Voraussetzungen:

Abschluss als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagoge*in mit staatlicher Anerkennung
berufspraktische Erfahrungen im Bereich der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit
PKW-Führerschein
Teamfähigkeit
Konfliktfähigkeit
Flexibilität
Objektivität sowie Loyalität
Diese Stelle ist in Vollzeit mit einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden zu besetzen. Die Tätigkeit ist eingruppiert in die Entgeltgruppe S 12 TVöD (Anlage C zum TVöD – TV für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst).

Für Schwerbehinderte, die die gestellten fachlichen und persönlichen Anforderungen erfüllen, ist dieser Arbeitsplatz geeignet. Sie werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (lückenloser Lebenslauf, Tätigkeitsnachweise, Ausbildungs- und Prüfungszeugnisse, Beurteilungen, Referenzen, Nachweis Schwerbehinderung/Gleichstellung) richten Sie bitte an das Haupt- und Personalamt der Stadt Dessau-Roßlau. Unvollständige oder nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungsunterlagen finden im Auswahlverfahren keine Berücksichtigung.

bei persönlicher Abgabe:                     Zerbster Straße 4, Zimmer 443, 06844 Dessau-Roßlau
bei Abgabe auf dem Postweg:             Postfach 1425, 06813 Dessau-Roßlau.

Annahmeschluss für Bewerbungen ist der 18. August 2017 (Poststempel/persönliche Abgabe).

Stadt Dessau-Roßlau
Zerbster Str. 4
06844 Dessau-Roßlau
Fon: 0340.20 40
Mail: pressestelle@dessau-rosslau.de
Web: www.dessau-rosslau.de 

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Projektmitarbeiter_in beim Flüchtlingsrat Sachen-Anhalt

Stellenausschreibung des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.

Vorbehaltlich der Förderzusage sucht der Flüchtlingsrat Sachen-Anhalt

eine_n Mitarbeiter_in

für das Projekt »Right of Residence – Informationskampagne zu Bleiberecht und Aufenthaltsperspektiven«.
Projekt- und Stellenbeginn ist der 01.09.2017.

Mit dem Projekt soll landesweit über das stichtagsunabhängige Bleiberecht nach §§ 25a und 25b AufenthG für langjährig Geduldete sowie weitere Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung, z.B. durch § 60a AufenthG, informiert werden.

Das Aufgabenprofil umfasst
Recherche zur rechtlichen Lage und Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung
Analyse der Zugangsvoraussetzungen zu Informationen und Bildungsformaten der verschiedenen Kampagnenzielgruppen
Konzeption und Erstellung von mehrsprachigem Informationsmaterial
Planung und Umsetzung von Informations- und Bildungsveranstaltungen
Interessenvertretung gegenüber Landes- und kommunalen Behörden

Von Bewerber_innen erwarten wir:
(Fach-)Hochschulabschluss im sozialen oder geistes-, sozial-, politikwissenschaftlichen Bereich oder vergleichbare Qualifikation
Kenntnisse in den Themenbereichen Flüchtlingspolitik, Asyl- und Aufenthaltsrecht, Flüchtlingssozialarbeit
praktische Erfahrungen im Themenfeld
Erfahrungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit
sehr gute Deutschkenntnisse und Sprachfähigkeit in mind. einer flüchtlingsrelevanten Sprache
Team- und Kooperationsfähigkeit
Flexibilität, Belastbarkeit und persönliches Engagement

Die Stelle hat einen Umfang von 30 Stunden/Woche. Für das Projektfolgejahr 2018 sind 20 Stunden/Woche geplant.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L Ost, Gruppe 10. Ein erhöhter Stufeneinstieg ist mit Berufserfahrung möglich.

Arbeitsort ist Halle (Saale) oder Magdeburg.

Die Stelle ist befristet bis 31.12.2017. Die Verlängerung bis 31.12.2018 wird angestrebt, vorbehaltlich der Förderzusage für das Projektjahr 2018.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Migrant_innen, Schwarzen Menschen oder People of Color.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (ohne Foto) bis zum 16.08.2017 ausschließlich per Mail an info@fluechtlingsrat-lsa.de

Für Rückfragen steht Ihnen Christine Bölian unter  0391/50549613 zur Verfügung.

Die Bewerbungsgespräche werden am 22. und 23. August in Magdeburg stattfinden.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

15.08. Supervision – Ein Unterstützungsangebot für Freiwillige in der Arbeit mit Geflüchteten und Migranten

Ort: SeminarLaden am Welcome Treff, Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale)

von 16.30 bis 18.00 Uhr

Freiwillige investieren Zeit, Energie und stellen ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Geflüchteten zur Verfügung. Zugleich bekommen sie auch etwas zurück: Inspiration, neue Eindrücke, kulturellen Austausch, Dank und vieles mehr. Ab und zu stoßen Ehrenamtliche aber auch an Grenzen: Grenzen ihrer Kraft, erlebtes Leid anderer auszuhalten, Grenzen ihres Verständnisses anderer Sitten und Gepflogenheiten, Grenzen ihrer Zeit und ihrer Möglichkeiten.

Supervision bietet die Möglichkeit, über das eigene Engagement zu reflektieren. Die Ziele sind individuell unterschiedlich:  Grenzen wahrzunehmen und anzuerkennen, Konflikte gelassen handhaben zu können, interkulturelle Kompetenzen weiterzuentwickeln und bei all dem in guter Balance zu bleiben, um auch weiterhin motiviert und engagiert dabei sein zu können. Dieses Angebot ist für Ehrenamtliche kostenlos.

Moderiert wird das Treffen von Barbara Bräuer, systemische Supervision und Teamcoaching

Anmeldungen bitte per E-Mail an halle@freiwilligen-agentur.de

24.08. Nichtstun heißt Zustimmung! Couragiertes Verhalten bei Diskriminierung und Rassismus im Alltag

Was und warum: Wer kennt sie nicht – alltägliche Situationen, in denen Andere oder man selbst diskriminiert und/oder abschätzig behandelt werden. Das macht wütend, sprach- oder hilflos. Oft wünschen wir uns, einzugreifen oder uns zu behaupten. In diesem Workshop wird deswegen geübt, den Mund aufzumachen oder kreativ einzuschreiten.

Am Ende nehmen Alle mindestens 7 Ideen für die nächsten Vorfälle mit. Garantiert!

Für: Jugendliche, junge Erwachsene und Multiplikator*innen der Jugendarbeit

Kostet: 10 Euro, kostenfrei für Mitwirkende des Projektes „Film ab – Mut an!“

Inklusive: Snacks und Getränken

Sprache: deutsch. englisch möglich

Anmeldung unter: roeber@friedenskreis-halle.de

http://www.friedenskreis-halle.de/component/jem/event/188-kurzworkshop-courage-zeigen-aber-wie.html

Hinweis / AUSSCHLUSSERKLÄRUNG:

Die VeranstalterInnen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen!

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04.09. Konfliktbearbeitung im mehrsprachigen Kontext

Halle (Saale). Wie können wir uns in der interkulturellen Arbeit sicherer fühlen und dabei konstruktiv in Konflikten handeln, auch wenn wir uns sprachlich wenig verständigen können? Die Tagung „Konfliktbearbeitung im mehrsprachigen Kontext“ soll darüber Aufschluss geben.

Termin: 04.09.2017, 9:00 – 17:00 Uhr
Ort: Halle (Saale)
Kosten: 120 EUR inkl. Mittagsverpflegung und Seminargetränke. (Bei einem Netto-Einkommen zwischen 1200 und 900 EUR liegt ermäßigter Beitrag: 90,00 Euro,  bei  Einkommen unter 900 EUR: 60,00 Euro)

Anhand von praktischen Beispielen werden positive Erfahrungen und hilfreiche Ressourcen geteilt und reflektiert. Die Teilnehmenden tauschen sich über eigene Erfahrungen in der interkulturellen Arbeit aus und probieren konkrete Methoden der Konfliktlösung im Seminar direkt aus.

Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier: http://www.friedenskreis-halle.de/bildungsprogramm/konfliktbearbeitung-im-mehrsprachigen-kontext.html

Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.279 807 10
Mail: info@friedenskreis-halle.de
Web: www.friedenskreis-halle.de

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Ab September: Modulreihe Grundkompetenzen im Umgang mit Rechtspopulismus

Das „Netzwerk für Solidarität und Teilhabe“, in dem auch neue Mitglieder willkommen sind, unterstützt Menschen, die sich für Gerechtigkeit engagieren und sich hassgeleiteten Auseinandersetzungen entgegenstellen wollen.

Dafür wurde nun die modulare Weiterbildung „Grundkompetenzen im Umgang mit Rechtspopulismus“ entwickelt, die Teilnehmer*innen zusätzlich Unterstützung in Form von Supervision, Coaching und finanzieller Unterstützung für die Umsetzung kleinerer Projekte bietet.

Termine: Die Qualifizierung besteht aus 3 Pflichtmodulen und einem Wahlmodul von September 2017-September 2018. Alle Termine sind im Flyer zu finden.
Kosten: keine (Fahrtkosten können erstattet werden)

Anmeldungen sind bis zum 11. September 2017 einzureichen. Nähere Informationen sind auf der Webseite zu finden:

Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Projekt: Kompetent für Demokratie – Beratung und Bildung für eine offene Kirche
Max-Josef-Metzger-Str. 3
39104 Magdeburg
Fon: 0391.562 82 77
Mail: brandes@keb-sachsen-anhalt.de
Web: www.keb-sachsen-anhalt.de

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weitere Meldungen und Fundstücke

Artikel: Verbreitung rassistischen Gedankenguts – Die Meinungsfreiheit hat Grenzen

Die Meinungsfreiheit ist ein zentrales Menschenrecht, das – so formuliert es das Bundesverfassungsgericht – für die freiheitlich-de- mokratische Staatsordnung „schlechthin konstituierend“ ist. Die Meinungsfreiheit ist jedoch kein Freifahrtschein für rassistische Di amierungen und Parolen. So verp ichtet etwa das UN-Über- einkommen zur Beseitigung jeder Form rassistischer Diskriminie- rung (ICERD) Vertragsstaaten wie Deutschland, die Verbreitung rassistischen Gedankenguts gemäß Art. 4 a) ICERD unter Strafe zu stellen. Um die Bevölkerung vor rassistischer Propaganda zu schützen, können aber ebenso ordnungsrechtliche Maßnahmen in Betracht kommen. Demzufolge können Wahlplakate mit rassisti- schen Inhalten aufgrund der menschenrechtlichen Schutzp icht des Staates aus ICERD auch dann zu entfernen sein, wenn die Wahlplakate keinen Straftatbestand des deutschen Strafrechts erfüllen

Zum ganzen Artikel:

thumbnail of Cremer_2017_Verbreitung-rassistischen-Gedankenguts_ZDSR_Schriftenreihe_Bd11

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BPB Dossier zu Menschenrechten

Auch fast siebzig Jahre nach Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte ist die Frage nach Freiheit und Würde des Menschen aktuell. Sind Menschenrechte universell? Wer verfolgt Verstöße gegen Menschenrechte? Und wie sieht die Situation in verschiedenen Regionen aus?

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte

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