Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 06/2017

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

Inhaltsverzeichnis

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

jeden Donnerstag um 19 Uhr: Rainbow Connection – The Meeting Point For Queer Internationals And Friends In Magdeburg

„Rainbow Connection – The Meeting Point For Queer Internationals And Friends In Magdeburg“
Ab dem 01.06.2017 wird es im Regenbogencafé des LSVD (Schäfferstraße 16; 39122 Magdeburg) einen regelmäßigen Treffpunkt für queere Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung sowie deren Freund*innen geben. Dort können sich Interessierte an einem geschützten Ort treffen und kennenlernen sowie Beratung und Unterstützung erhalten.
Ziel ist es, den Austausch zwischen alteingesessenen und neu hinzugekommenen Bürger*innen zu fördern, Barrieren abzubauen, ein soziales Miteinander zu pflegen und Unterstützung und Beratung zu bieten, sofern dies im Rahmen der Veranstaltung möglich ist.
Der Treff ist immer donnerstags von 19:00 bis 22:00 Uhr. Ansprechpartner: Georg Matzel / georg.matzel@lsvd.de

„Rainbow Connection – The Meeting Point For Queer Internationals And Friends In Magdeburg“
Beginning with Thursday, 1st of June 2017, there will be a regular meeting place for queer migrants and displaced people and their friends at the LSVD Regenbogencafé (Schäfferstraße 16; 39122 Magdeburg).
There, interested people can meet and get together in a safe space, and also get support if needed.
The intention is to encourage the exchange between new citizens and long-time residents, take down barriers, encourage socialising and to provide support, if possible.
The meeting point will take place every Thursday from 7pm to 10pm. Contact person is: Georg Matzel / georg.matzel@lsvd.de

15. und 16.07.: Aktionskonferenz welcome2stay in Berlin

Wir laden Euch herzlich zu einem gemeinsamen Wochenende nach Berlin ein. Am 15. Und 16. Juli wollen wir uns zwei Tage Zeit nehmen, um unsere gemeinsamen Aktionen im September vorzubereiten und unsere Diskussionen voranzubringen.

Wir wollen am Samstag zunächst in verschiedenen Netzwerken (Abschiebestopp Afghanistan / Solidarity Cities / Dublin / Welcome United) die politische Situation analysieren und erste Überlegungen für den September beginnen. Am Sonntag steigen wir dann mit hoffentlich vielen Menschen in die konkreten Planungen für unseren „Wahlkampf der besonderen Art“ ein.

Bitte meldet Euch bei uns an, wenn Ihr kommt. Und falls Ihr es nicht schafft, Euch eigenständig einen Schlafplatz zu organisieren.  piquemacha@riseup.net

Wir freuen uns auf Euch!

Mehr Infos:
http://www.welcome-united.org/de/aktionskonferenz/

22.07.2017: Kundgebung für Bleiberecht in Leipzig

Eine Bewegung muss die Stimmen derjenigen laut werden lassen, die sie verteidigen will…

Wir (der Rechtshilfefonds Peperoncini aus Leipzig) laden euch sehr herzlich zu unserer KUNDGEBUNG FÜR BLEIBERECHT am 22. Juli ein!
Die Menschen, die mit uns gegen ihre Abschiebung geklagt haben, werden Reden zu Themen ihrer Wahl halten, auf sechs verschiedenen Sprachen.
Wir treffen uns um 16 Uhr auf dem Augustusplatz in Leipzig und werden zusammen zuhören, tanzen und protestieren!
Mehr Infos findet ihr in unserem Aufruf auf deutsch und englisch (Anhang).

thumbnail of Liebe Mitstreiter_innen

https://www.facebook.com/events/1354953394600195/
https://www.kleinrotbissig.org/2017/07/03/together-for-bleiberecht/

05.08.2017: Konzert für Vielfalt und Toleranz in Rosslau

Konzert für Vielfalt & Toleranz steigt auf dem Schillerplatz

Zum zweiten Mal ruft die Initiative BUNTES ROSSLAU zum Konzert für Vielfalt und Toleranz auf. Am Samstag, den 05. August 2017 spielen ab 15 Uhr die lokalen Bands Freispruch, 100KILOHERZ, Folk’n’Fun und vielleicht ja noch ein paar weitere Überraschungsgäste am Schillerplatz in Roßlau auf.

Nach dem gelungen Auftakt im Vorjahr lockt auch diesmal ein buntes Programm alle Rosslauer/-innen auf die grüne Wiese in zentraler Lage. Neben der Livemusik haben die Organisatoren wieder viele interessante Aktionen im Angebot wie Poetry Slam, Kinderschminken, eine Tombola und natürlich etwas zu Essen und zu Trinken – da findet sich für jeden etwas: Jung & Alt, Groß & Klein sind herzlich eingeladen.

Die Veranstaltung ist erneut für alles Besucher kostenlos – nachdem im vergangenen Jahr eine finanzielle Unterstützung aus Projektmitteln der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE erfolgte, war die junge Initiative BUNTES ROSSLAU in 2017 Preisträger des Bürgerpreises der Sparkasse Dessau-Roßlau und konnte mit dem Preisgeld erneut ein tolles Programm auf die Beine stellen.

Ganz nach der grundsätzliche Haltung der Initiative BUNTES ROSSLAU legen die „Macher“ Mandy Münch und Marcus Geiger wert  auf die Feststellung, dass sich die Veranstaltung an alle interessierten Roßlauer/-innen (…und natürlich auch Dessauer/-innen) richtet, die sich für Vielfalt und Toleranz einsetzen wollen.

http://www.gelebtedemokratie.de/?p=2197#more-2197

 

Informationen, Webportale & Broschüren

Broschüre: Konfrontiert mit dem Ablehnungsbescheid. Was nun?

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. hat eine neue Informationsbroschüre zum Thema

„Konfrontiert mit dem Ablehnungsbescheid. Was nun? – Rechtliche Grundlagen und Strategien zum Umgang mit Ablehnungsbescheiden und Abschiebungsandrohungen“

veröffentlicht.

Betroffene und Unterstützer*innen erhalten wichtige Informationen bezüglich rechtlicher Möglichkeiten, sich gegen einen ablehnenden Bescheid zur Wehr zu setzen sowie hilfreiche Tipps, wie man sich anderweitig gegen eine drohende Abschiebung einsetzen kann.
http://www.frnrw.de/aktuell/artikel/f/r/neue-info-broschuere-zum-thema-konfrontiert-mit-dem-ablehnungsbescheid-was-nun.html

 

Broschüre: Wir sprechen hier von Menschenleben! POSITIONSPAPIER des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt zu Abschiebungen und »Rückkehrmanagement« (Juni 2017)

Die Wahl „Abschiebung oder Rückkehr“ ist zu wenig
Flüchtlingsrat veröffentlicht Positionspapier zum Umgang mit Fluchtgründen, Anerkennung und Ausreisepflicht in der BRD und Sachsen-Anhalt

Jährlich markiert der 20.06. den Weltflüchtlingstag. Ein umstrittener Aspekt der Flüchtlingspolitik ist der Umgang mit ausreisepflichtigen Personen. Die aktuelle politische Debatte suggeriert, dass es hier allein darum gehe, die Zahl ausreisepflichtiger Ausländer_innen zu senken und dass es für die Erreichung dieses Ziels lediglich zwei Alternativen gibt: Ausreise oder freiwillige Rückkehr. Entsprechend setzt auch das Innenministerium des Landes den Vorrang auf Ausreise – freiwillige und pseudo-freiwillige Rückkehr durch Rückkehrberatungen und Ausreiseanreizprogramme sowie erzwungene Rückkehr durch Abschiebungen.

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt möchte diese Debatte um die sachlich nötigen Nuancen erweitern. Grundlage dafür ist das neu erscheinende Positionspapier, mit einem Überblick über die Argumente der Debatte, einer kritischen Einordnung und Darstellung möglicher Alternativen zu rigoroser Abschiebepolitik und „Rückkehrmanagement“.

Es wird gezeigt, dass die Rede vom enormen Anstieg bei ausreisepflichtigen Personen und „Vollzugsdefiziten“ bei Abschiebungen nichts als Panikmache ist. Nicht die Zahl der Ausreisepflichtigen, sondern die Zahl der Geflüchteten mit Schutzanerkennung steigt. „Um die Integration von Beginn an zu ermöglichen, gehört das diskriminierende und juristisch haltlose Konstrukt der Bleibeperspektiven abgeschafft. Statt sich immer perfidere Maßnahmen der Integrationsverhinderung zur vermeintlichen Durchsetzung von Abschiebungen auszudenken, sollten die aufenthaltsrechtlichen Möglichkeiten wie die Bleiberechtsregelung ausgeschöpft werden.“, fasst Stefanie Mürbe, Sprecherin des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt, einige Argumente und Forderungen des Positionspapiers zusammen. „Damit wäre endlich der dringend nötige, dritte Weg für den Umgang mit ausreisepflichtigen Personen beschritten. Die derzeitige Wahl zwischen Abschiebung oder Rückkehr ist den Realitäten der Menschen nicht angemessen und schlichtweg zu wenig.“

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Buch: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert

Christian Jakob / Simone Schlindwein
»Diktatoren als Türsteher Europas.
Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert«

Europa zieht erneut seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle – nicht nur in Form des Abkommens mit der Türkei – ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür milliardenschwere Militär- und Wirtschaftshilfe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten profitieren europäische IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne. Sie erhalten äußerst lukrative Aufträge, um Afrikas Grenzen aufzurüsten und Hunderte Millionen Menschen biometrisch zu erfassen. Seit Jahren recherchieren Simone Schlindwein und Christian Jakob zu diesem Thema. Ihr Buch ist die erste umfassende Darstellung der neuen europäischen Afrikapolitik. Europa zieht erneut seine Grenzen durch Afrika.

Dokument: BAMF Asylgeschäftsstatistik Mai 2017

Asylgeschäftsstatistik Mai 2017

Im Mai 2017 hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) über die Anträge von 87.649
Personen entschieden und damit die Zahl der anhängigen Verfahren um 29 Prozent auf 165.099
reduziert.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2017/20170609-asylgeschaeftsstatistik-mai.html

thumbnail of 201705-statistik-anlage-asyl-geschaeftsbericht

Flyer: Handlungsorientierung bei rassistischen Polizeikontrollen

Der EUGH hat mit Urteil vom 21.06.2017 – C-9/16 entschieden, dass verdachtsunabhängige und systematische Grenzkontrollen im Schengen-Raum unzulässig sind, dazu gibt es für die Praxis einen schönen Flyer samt „Taschenkarte“ zum persönlichen Engagement bei rassistischen Polizeikontrollen.

thumbnail of Rassistische Polizeikontrollen Flyer mit Taschenkarte_web_Layout final

Heft zum Tag des Flüchtlings 2017: VERANTWORTUNG TEILEN, NICHT ABGEBEN

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Positionspapier: Fluchtursachenbekämpfung

Das Schlagwort »Fluchtursachenbekämpfung« ist in aller Munde – doch anstatt um die Bekämpfung der Ursachen von Flucht, zielen die avisierten Maßnahmen der EU vielmehr weitgehend auf die Bekämpfung der Fluchtbewegungen selbst. PRO ASYL, Brot für die Welt und medico international veröffentlichen dazu ein Standpunktpapier.

https://www.proasyl.de/news/sie-nennen-es-fluchtursachenbekaempfung/
thumbnail of SP-Fluchtursachenbekaempfung-v07

Ratgeber: Lehrkräfte im Umgang mit Abschiebungen aus Schulen

Fälle von Abschiebungen, bei denen die Polizei oder Ausländerbehörden in der Schule erscheinen, um betroffene Schülerinnen aus dem Unterricht holen zu lassen, häufen sich in jüngster Zeit – für die GEW ein Skandal. Sie hat deshalb jetzt im Zusammenwirken mit dem Münchner Anwalt Hubert Heinold einen rechtlichen Leitfaden erstellen lassen, wie sich Lehrkräfte rechtssicher gegen die dann geforderte Mitwirkung zur Wehr setzen können. Der Ratgeber ist bundesweit relevant.

thumbnail of GEW_Leitfaden_Abschiebung_Schule_Bayern_Heinhold_Juni_2017

 

Aufrufe und Kampagnen

PRO ASYL: Stellung nehmen zur Bundestagswahl 2017

In Deutschland und Europa steht viel auf dem Spiel: Flüchtlinge haben Anspruch auf Solidarität, Schutz, Freiheit und eine menschenwürdige Zukunft. Die Menschenrechte sind unteilbar, ihre universelle Gültigkeit ist die Grundlage unserer politischen Positionen und Forderungen zur Bundestagswahl 2017.

https://www.proasyl.de/news/fluechtlingsrechte-sind-menschenrechte-zur-bundestagswahl-jetzt-position-beziehen/
thumbnail of PRO_ASYL_Flyer_Bundestagswahl_2017_Mai_2017

Wissenschaftliche Umfrage zu syrischen Flüchtlingen in Deutschland (Englisch)

My name is Jenna Starr. I am writing to you in regards to completing a short survey for my Masters dissertation. My dissertation topic is centered around the challenges Syrian refugees face in Germany. The survey itself consists of 11 questions, and will only take about 5-10 minutes to complete. This dissertation will be submitted to the School of Politics and International Relations at University College Dublin.

If you feel that someone else in your organisation is more equipped to answer the questions, would you please forward the e-mail to them? Additionally, if you are aware of any other organisations who aid refugees in Germany, would you please forward this e-mail to them as it would benefit my research immensely.

Thank you for your time. Please follow the link provided below to complete the survey. Do feel free to contact if you have any questions.

https://goo.gl/forms/iV5hoo414OVZ15M93

Wahlprüfsteine des Netzwerk für gelebte Demokratie

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE verschickt Fragen an Direktkandidaten

Wahlprüfsteine-2017_150pxIm Zuge der Bundestagswahlen am 24. September 2017 hat das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE thematische Wahlprüfsteine entwickelt und mit der Bitte um schriftliche Beantwortung an insgesamt sieben Direktkandidat_innen im Wahlkreis 70 (Dessau-Wittenberg) versandt.

Die darin enthaltenen Fragestellungen berühren die politischen Handlungsfelder Demokratie-Dialog, Rechtsextremismusprävention, Integration /Teilhabe, Ehrenamt und Bürgerbeteiligung.

„Diese inhaltlichen Schwerpunkte sind für die weitere Aus- und Mitgestaltung der demokratischen Gesellschaft, mithin auch für die Wählerinnen und Wähler, von großer Bedeutung und unser Netzwerk beschäftigt seit Jahren intensiv damit“, so Steffen Andersch, Sprecher des Bündnisses.

http://www.gelebtedemokratie.de/?p=2211#more-2211

 

Stellenauschreibungen und Förderungen

Fördermöglichkeiten von kulturellen Projekten von/mit/für geflüchtete Frauen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass das Paritätische Bildungswerk bis Oktober 2017

noch Fördergelder für Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen zwischen 18 und 26 Jahren vergeben kann!

Es können jederzeit Anträge für kulturell künstlerische Maßnahmen mit geflüchteten Frauen zwischen 18 und 26 Jahren eingereicht werden.

Die Projekte müssen im Oktober 2017 abgeschlossen sein.

Die niedrigschwelligen Maßnahmen sollen den Frauen einen Rahmen bieten, in dem sie sich austauschen und künstlerisch ausdrücken können.
Ob nach Oktober Projektanträge eingereicht werden können, erfahren Sie im Herbst auf unserer Homepage: www.frauen-id.de.

Zu dem Antragssystem gelangen Sie direkt über unsere Startseite: www.frauen-id.de oder aber über die Kultur macht stark Seite:

https://www.buendnisse-fuer-bildung.de/de/paritaetisches-bildungswerk-bundesverband-e-v–802.php

Wir freuen uns, wenn Sie diese Information auch an andere Interessierte Vereine/Verbände weiterleiten können!

Bei weiteren Fragen können Sie mich gerne telefonisch oder per Mail erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Indre Bogdan

– Projektleiterin Frauen iD –

Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.
Büro Berlin
Oranienburgerstr. 13-14
10178 Berlin

Tel.: 030 / 24 636 475

Email: bogdan@pb-paritaet.de

Freiwilligendienstleistende*n (FSJ Politik) im Bereich Öffentlichkeitsarbeit / Programme / Projekte

mit Spaß am Schreiben von Medienmitteilungen, Veranstaltungsbeiträgen, an aktiver Mitwirkung bei Veranstaltungen aber auch eigenständiger Konzeption und Umsetzung von Inhalten gemeinsam mit Europäischen Freiwilligendienstleistenden.

Haupteinsatzort wird das einewelt haus (ewh) sein. In den fünf Veranstaltungsräumen finden wöchentlich 70 Veranstaltungen statt – zur Förderung des Zusammenlebens in Vielfalt in einem solidarischen Europa und einer fairen EINEN WELT. 16 überwiegend ehrenamtliche Organisationen haben im ewh ihren Sitz und bieten Information, Beratung, Begleitung und einen Großteil der ewh-Veranstaltungen an. Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) ist Trägerin des Hauses und ein Dachverband, dessen 42 Mitgliedsorganisationen sich in Sachsen-Anhalt haupt- und ehrenamtlich in den Themenfeldern Integration, Europapolitische Bildung und Globales Lernen engagieren.

Wer Interesse hat, im Rahmen des FSJ-Politik ab September für ein Jahr Teil eines interkulturellen und generationsübergreifenden Teams zu werden, politische Arbeit ohne parteipolitische Bindung kennenzulernen und die Arbeit des ewh mitzugestalten, soll sich gern bei mir melden. Auch unser derzeitiger FSJler Björn Peter Blumenhagen gibt gern Auskunft (unter E-Mail: fsj@agsa.de und Telefon: 0391-5371-206) – allerdings erst ab 10. Juli, da er momentan auf Seminar istJ

Projektkoordinator_in für Bildung/ Entwicklung bei der AGSA

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) sucht zum 01. August 2017 für das
Projekt „Netzwerk Interkulturelle Orientierung/Interkulturelle Öffnung – Fortbildungs- und
Beratungsservice für Verwaltungen“ Sachsen-Anhalt eine_n
Projektkoordinator_in für Bildung/ Entwicklung

Die Servicestelle unterstützt kommunale Behörden und Bedienstete, landesweite
Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, Migrant_innenorganisationen und ehrenamtliche
Strukturen in den Themenbereichen Willkommens- und Anerkennungskultur, Interkulturelle
Orientierung / Öffnung und Antidiskriminierung in Sachsen-Anhalt. Die Schwerpunkte sind
Fortbildungen, Fachveranstaltungen, Fachvorträge und Beratung/Prozessbegleitung. Das
Projekt ist als Netzwerkprojekt angelegt, deshalb ist ein ausgeprägter und ausgewogener
Kommunikations- und Verhandlungsstil von Relevanz.

Ihre Aufgaben:

Als Projektkoordinator_in für Erwachsenenbildung (Verwaltung, Schulleitung, Politiker_innen)
beraten und unterstützen Sie Kommunen, Bildungseinrichtungen und
Migrant_innenorganisationen im Prozess Interkultureller Orientierung / Öffnung. Sie
akquirieren Fortbildungen, konzipieren, organisieren und gestalten diese für oben genannte
Zielgruppen und übernehmen die Auswertung. Ihnen obliegt die Koordination der
Netzwerkforen und Unterstützung bei Fachtagungen.

Sie redigieren eigenverantwortlich einen Konzeptentwurf zur Etablierung eines Prozesses
Interkultureller Orientierung und Öffnung in den Schulen, koordinieren die Zusammenarbeit
mit dem Landesschulamt und redigieren einen Konzeptentwurf zu Fortbildungen für Soziale
Dienste wie z.B. Jugendamt, Sozialamt, Ausländerbehörden u.a.
Sie begleiten und unterstützen die konzeptionelle und methodische Mitwirkung bei der
Trainer_innenqualifizierung im Sektor Bildung/ Entwicklung, in Prozessen IKO/IKÖ in den
Kommunen in Sachsen-Anhalt. Ferner gehört die Mitarbeit bei der Planung und Durchführung
von Projekten in Kooperationen mit der regionalen und landesweiten Ebene zu Ihren
Aufgaben. Sie sorgen für die Vernetzung, Kooperation und fachliche Vertretung des Netzwerks
auf landesweiter Ebene und insbesondere in Sachsen-Anhalt. Ebenso beinhaltet die Stelle die
Mitarbeit im Berichtswesen sowie in projektträgerinternen und -externen Netzwerken.

Die Bewerbungsunterlagen sind vorzugsweise per E-Mail an teamassistenz@agsa.de zu senden. Bewerbungsunterlagen, die uns auf dem Postweg erreichen, werden nach Beendigung des Auswahlverfahrens nur auf ausdrücklichen Wunsch und mit frankiertem Rückumschlag zurückgeschickt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Katja Michalak, Projektleiterin, Tel. 0391 53 71 271.
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 22. Juli 2017 an:
Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. Dr. Katja Michalak, IKOE-Projektleitung Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg Mail: teamassistenz@agsa.de

Vollständige Stellenausschreibung:

thumbnail of Stellenausschreibung ab 01.08.2017

 

Projektkoordinator_in/Trainer_in für Interkultur, Antidiskriminierung und Diversity Management bei der AGSA

Die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) sucht zum 01. Oktober 2017 für die „Servicestelle Interkulturelle Öffnung und Kompetenzentwicklung“ Sachsen-Anhalt Nord im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) eine_n

Projektkoordinator_in/Trainer_in für Interkultur, Antidiskriminierung und Diversity Management

Die Servicestelle unterstützt Prozesse Interkultureller Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und an Diversity orientierter Organisationsentwicklung von Regelinstitutionen des Arbeitsmarkts. Schwerpunkte sind die Entwicklung von Fortbildungskonzepten in den oben genannten Themenbereichen und Interkulturelle Prozessbegleitung.

Es erwartet Sie die Mitarbeit in einem vielfältigen/heterogenen Team, eine anspruchsvolle, herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem wichtigen Zukunftsfeld. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 25 Stunden. Die Besetzung der Stelle ist zunächst bis 31.12.2017 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt, längstens jedoch bis 31.12.2018. Der Arbeitsplatz ist in Magdeburg, der Wirkungsraum liegt im Raum Sachsen-Anhalt Nord (Magdeburg, Stendal, Harz, Jerichower Land, Bördekreis, Salzlandkreis, Altmarkkreis Salzwedel).

Die Bewerbungsunterlagen sind vorzugsweise per E-Mail finanzen@agsa.de (nicht mehr als 10 MB) zu senden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Brigitte Lawson, Bereichsleiterin, integration@agsa.de.
Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 15. August 2017 an:
Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V. Finanzen und Personalabteilung
Frau Anja Preuß
Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg Mail: finanzen@agsa.de

Vollständige Stellenausschreibung:

thumbnail of Stellenausschreibung_AGSA_IQ_neu

Projektleiter*in zur Unterstützung von Bildungsarbeit mit Geflüchteten gesucht

Potsdam. Die Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e. V. (LAG) ist der Dachverband der freien Träger der politischen Bildung mit insgesamt 36 Mitgliedsorganisationen. Die LAG und viele dieser Vereine sind auch in der Bildungsarbeit mit Geflüchteten tätig bzw. unterstützen entsprechende Aktivitäten anderer Organisationen.

Zum schnellst möglichen Zeitpunkt wird ein*e Projektleiter*in für Multiplikator*innenschulungen zum Vereins- und Projektmanagement in der Bildungsarbeit mit Geflüchteten vorerst befristet bis zum 31. Dezember 2017 gesucht. Die Tätigkeit wird in Anlehnung an TVöD 9b vergütet. Die Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden.

Voraussetzungen:

mind. Fachhochschulausbildung
Erfahrungen in der organisatorischen und fachlichen Abwicklung von Projekten
Kenntnisse der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung in Brandenburg
Bewerbungsschluss ist der 20. Juli 2017. Bewerbungen können per Mail oder Post eingereicht werden. Die vollständige Stellenausschreibung mit weiteren Informationen gibt es hier: https://www.lag-brandenburg.de/stellenausschreibungen/

Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V.
Schulstr. 9
14482 Potsdam
Fon:  0331.581 32 27
Mail:  info@lag-brandenburg.de
Web: www.lag-brandenburg.de

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in diesem Jahr sucht das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) mit dem bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2017“ erfolgreiche übertragbare zivilgesellschaftliche Aktivitäten für eine lebendige und demokratische Gesellschaft.
                                                                                          
Den Preisträgerinnen und Preisträgern winken Geldpreise in Höhe von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Zum 17. Mal in Folge wollen wir so Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen. Gute Projekte sollen Schule machen und zum Nachahmen anregen!

Weitere Informationen finden Sie im Anhang oder auf unserer Homepage, wo Sie auch zum Bewerbungsformular gelangen.

Wir laden Sie außerdem herzlich ein, die Ausschreibung an Ihre Kontakte und Verteiler weiterzuleiten und/oder auf Ihrer Homepage zu verlinken. Gerne senden wir Ihnen unseren Ausschreibungs-Flyer auf Anfrage auch in Papierform zu, damit Sie diesen an interessierte Initiativen und Projekte weiterreichen können.

Der Einsendeschluss ist der 24.09.2017 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bei Interesse schauen Sie außerdem gerne auf unser zusammen mit dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. entwickeltes Serviceportal Demokratie vor Ort, auf dem Sie Ihre Organisation zur Vernetzung mit anderen Engagierten eintragen können.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Judith Bartsch

Bundeszentrale für politische Bildung
Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
Kommissarische Leitung Themenbereiche Toleranz, Extremismus
Friedrichstr. 50
10117 Berlin
buendnis@bpb.de
www.buendnis-toleranz.de
www.bpb.de
Tel +49 (0)30 – 254 504 – 466
Fax +49 (0)30 – 254 504 – 478

 

thumbnail of Wettbewerb Aktiv für Demokratie und Toleranz 2017

 

Seminare, Workshops, Weiterbildungen

14.-16.07.: Modellprojekt „Weltentausch“

für Kurzentschlossene: 14. – 16.07.2017 Modellprojekt „Weltentausch“
Halle (Saale). Im Modellprojekt „Weltentausch“ des Friedenskreis Halle e.V. wird gemeinsam mit jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung (16-27 Jahre) ein interaktives Spiel zur Situation von Asylsuchenden in Deutschland entwickelt, das mit ihnen gemeinsam in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt werden soll. Hierzu werden noch Teilnehmer*innen gesucht.

Die nächsten Termine sind:

Workshopreihe 1: Asyl vom 14. – 16. Juli 2017: Teil 1: Die Teilnehmer*innen setzen sich kritisch und kreativ mit dem Asylsystem auseinander. Was heißt es als Asylsuchende*r in Deutschland zu leben? Was ist hier wichtig für einen Menschen? Welche Erfahrungen und Eigenschaften prägen ein Individuum? Wie funktioniert das Asylsystem? Teil 2: Wie können diese Inhalte in einem Spiel vermittelt werden? Wie kann ein Rollenspiel entworfen werden?

Workshopreihe 2: Design vom 02. – 04. August 2017: Die Teilnehmer*innen entwickeln gemeinsam mit Spieldesigner*innen eigene Spiele, die die Themen aus Projektwoche 1 aufgreifen, und stellen diese her.

Die Workshops sind kostenfrei. Fahrtkosten werden erstattet und für Verpflegung wird gesorgt. Nähere Informationen gibt es in der Ausschreibung und online. Fragen können per Mail bei Julia Wenger gestellt werden.

http://www.friedenskreis-halle.de/projekt/weltentausch.html

Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.279 807 10
Mail: info@friedenskreis-halle.de
Web: www.friedenskreis-halle.de

thumbnail of Weltentausch_Werbung_1Seite

21.07.2017: Fahrradtraining für Frauen mit Fluchterfahrung

In diesem speziell für geflüchtete Frauen ausgeschriebenen Fahrradkurs lernen die Teilnehmerinnen Verkehrsregeln und alles Wichtige zum sicheren Radfahren kennen. Im Anschluss wird auf einem Parcours das Fahrradfahren geübt.
Es wird Sprachmittlung für Englisch, Arabisch, Portugiesisch und Paschtu/Farsi angeboten. Weitere können organisiert werden. Eine Kinderbetreuung ist vorhanden.
Um verbindliche Anmeldung per E-Mail an info@resonanzboden.global oder telefonisch unter 0391 24451-77 bis zum 17. Juli 2017 wird gebeten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Stadtverkehrswacht Magdeburg.
***Für dieses Fahrradtraining suchen wir noch dringend fahrbereite Fahrräder***

28.07.2017: Basisbausteine professioneller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

16:00-20:00 Uhr
Dozentin: Alice Lanzke

Gerade im zivilgesellschaftlichen Bereich ist Kommunikation Kernbestandteil jeder Arbeit: um die Ziele der eigenen Organisation in eingängigen Botschaften zu formulieren, um mit kritischen Fragen umzugehen, aber auch, um die eigene Motivation in Worte fassen zu können. Eben jene Punkte stellen allerdings in der täglichen Arbeit nicht selten eine große Herausforderung dar.
Der Workshop „Basisbausteine professioneller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ gibt sinnvolle und praxisnahe Werkzeuge an die Hand, um ein solides Fundament für die eigene Kommunikationsarbeit zu schaffen. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Formulierung klarer Botschaften mithilfe des „Message Building“ gelegt.

Alice Lanzke leitet das Projekt „Medientrainings“ bei den Neuen deutschen Medienmachern, wo sie sich für mehr Vielfalt in deutschen Redaktionen und eine diversere Berichterstattung einsetzt.

Anmeldung unter: info@resonnazboden.global oder 0391 24451-77

 

15.08.2017: Erfolgreiche Pressearbeit

Dienstag 15. August l 16:00-20:00 Uhr Dozentin: Ilona Wuschig
Seminarinhalte
-Guerilla-Marketing
-Pressegespräche
-Presseevents
-proaktive Pressearbeit
-übliche Werkzeuge
Pressemitteilungen, Presseberichte, Pressefotos, Pressemappe -Konkrete Zielgruppen anvisieren
-Pressebereich auf Webseite
Wie richte ich einen Pressebereich ein? Was sind dessen Inhalte?
Prof. Dr. Ilona Wuschig ist regelmäßig mit Lehraufträgen an der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg (Medien und Politik) und der Hochschule Magdeburg-Stendal tätig und gründete 2009 zusammen mit Prof. Christine Goutrie den MA Studiengang Cross Media. Sie ist zudem Leiterin des Projektes rund um die seit Juli 2013 online geschalteten partizipativen Internetplattform „DieWählerischen.de“.

Anmeldung unter: info@resonnazboden.global oder 0391 24451-77

15.08.2017: Supervision – Ein Unterstützungsangebot für Freiwillige in der Arbeit mit Geflüchteten und Migranten

Ort: SeminarLaden am Welcome Treff, Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale)

von 16.30 bis 18.00 Uhr

Freiwillige investieren Zeit, Energie und stellen ihre Kompetenzen in der Arbeit mit Geflüchteten zur Verfügung. Zugleich bekommen sie auch etwas zurück: Inspiration, neue Eindrücke, kulturellen Austausch, Dank und vieles mehr. Ab und zu stoßen Ehrenamtliche aber auch an Grenzen: Grenzen ihrer Kraft, erlebtes Leid anderer auszuhalten, Grenzen ihres Verständnisses anderer Sitten und Gepflogenheiten, Grenzen ihrer Zeit und ihrer Möglichkeiten.

Supervision bietet die Möglichkeit, über das eigene Engagement zu reflektieren. Die Ziele sind individuell unterschiedlich:  Grenzen wahrzunehmen und anzuerkennen, Konflikte gelassen handhaben zu können, interkulturelle Kompetenzen weiterzuentwickeln und bei all dem in guter Balance zu bleiben, um auch weiterhin motiviert und engagiert dabei sein zu können. Dieses Angebot ist für Ehrenamtliche kostenlos.

Moderiert wird das Treffen von Barbara Bräuer, systemische Supervision und Teamcoaching

Anmeldungen bitte per E-Mail an halle@freiwilligen-agentur.de.

 

 

weitere Meldungen und Fundstücke

Are NGOs responsible for the migration crisis in the Mediterranean? (Englisch)

2016 was an extraordinarily deadly year for migrants: 5,000 people perished in the Mediterranean Sea, vastly exceeding the death toll of 3,700 in 2015. And in the first six months of 2017, more than 1,000 deaths have been recorded.

Year after year, we see the same dynamics at work. Migrants flee conflict and instability in the Middle East and Africa trying to reach Europe. In order to avoid the land checkpoints established by European governments, they take their lives into their hands, setting off across the Mediterranean in makeshift boats, often operated by unscrupulous people smugglers.

This is not a recent tragedy; migrant advocate organisations have been recording the death toll of these people since the 1990s. But now they don’t simply tally up the dead, they directly intervene by rescuing migrants at sea.

Full text at: http://theconversation.com/are-ngos-responsible-for-the-migration-crisis-in-the-mediterranean-79699


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