Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 05/2017

Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an news@fluechtlingsrat-lsa.de

Für An- und Abmeldung siehe fluechtlingsrat-lsa.de/infoservice-anmeldung/

Inhaltsverzeichnis

 

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

12.04. in Magdeburg: Vortrag: Faschismus – was ist das eigentlich?

Faschismus – was ist das eigentlich?
Mit Mathias Wörsching (faschismustheorie.de) im Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg „Meinungsfaschismus“ warf Professor Gerald Wolf im Interview mit der „Volksstimme“ den Protestierenden vor, die im Januar dieses Jahres seinen Vortrag über „das männliche und weibliche Gehirn“ bei einer AfD-Veranstaltung an der Magdeburger Universität verhindert hatten. Das Wort „Meinungsfaschismus“ ist ähnlich wie „Linksfaschismus“ ein Kampfbegriff, den Rechte gerne gegen Menschen einsetzen, die ihre Ideologie und Propaganda nicht widerstandslos hinnehmen. Aber auch die politische Linke hat den Faschismusbegriff schon immer inflationär für alle möglichen autoritären und repressiven Tendenzen verwendet und diesen Begriff damit entgrenzt und entwertet.
Die Veranstaltung soll eine kritische Rekonstruktion des Faschismusbegriffs leisten und damit eine Grundlage für seine sinnvolle Anwendung schaffen. Gleichsam im Vorbeigehen werden dabei einige wichtige Grundgedanken verschiedener Faschismustheorien vorgestellt und Hinweise für eine weitergehende eigene Beschäftigung mit dem Thema gegeben.

Zum Referenten:
Mathias Wörsching ist Historiker und Politologe aus Berlin, betreibt die Internetseite „faschismustheorie.de“ und wird 2017 ein Einführungsbuch zum Thema in der Reihe „theorie.org“ veröffentlichen.

12.4., Start 19 Uhr im Tagungsraum der Universitätsbibliothek.

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April bis Mai in Magdeburg: Veranstaltungsreihe „Faschismus und Antifaschismus – Begriff, Entwicklungen, Praxis“

Faschismus – was ist das eigentlich?
12.4., Start 19 Uhr im Tagungsraum der Universitätsbibliothek.

Die weiteren Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe:
Veranstaltung 2:
Wie die Antifa entstand – Mit Bernd Langer (Künstler und Schriftsteller)
am 19.4.2017, um 19 Uhr
im Tagungsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg
https://md-linksdrehend.org/node/2558

Veranstaltung 3:
F*antifa – Feministische Antifa- Arbeit damals und heute –
Mit Referierenden des Bündnis „Kämpfe verbinden – Grenzen überwinden“am 26.4.2017, um 19 Uhr
Gebäude 40 B der Hauptuniversität, Raum 231

Veranstaltung 4:
Neonazistische Strukturen an der Uni?! – Mit Referierenden der AG „Rechte Strukturen aufdecken“
am 3.5.2017, um 19 Uhr
Gebäude 40 B der Hauptuniversität, Raum 238
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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ab 19. April in Merseburg: Veranstaltungsreihe »Rechtspopulismus im Fokus«

die Veranstaltungsreihe „Rechtspopulismus im Fokus“, die am Mittwoch, den 19. April 2017 im Ständehaus in Merseburg beginnt und im Mai fortgesetzt wird (Flyer für die ersten 3 Termine im Anhang):

Termine:

19.4.2017, 18.00 Uhr
„Das Volk“ als höchstes Prinzip?
Begriffsbestimmung, ideologische Grundlagen und Erscheinungsformen des Rechtspopulismus.
Vortragender: Dr. Marcel Lewandowsky, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

16.5.2017, 18.00 Uhr
Von Spaltungen und Feindseligkeiten
Rechte Einstellungen in der „Mitte“ der Gesellschaft?
Vortragende: Dipl. Soz. Daniela Krause, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Universität Bielefeld, Co-Autorin der „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung

24.5.2017, 18.00 Uhr
„Denen da oben“ mal einen Denkzettel verpassen
Die Wählerklientel rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa.
Vortragender: Dr. Carl Berning, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Innenpolitik/Politische Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

31.5.2017, 18.00 Uhr
Kulturkampf von rechts: Schwingt das Pendel zurück?
Globalisierung als Bedrohungsszenario, Abstiegsangst, Nationalismus und Kulturkampf als Grundlagen des Rechtspopulismus.
Vortragender: Helmut Kellershohn, Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung

7.6.2017, 17.30 Uhr
Gegen Demagogie: Bildung für die offene Gesellschaft
Interventionsmöglichkeiten aus Sicht der politischen Bildung sowie aus Sicht der Sozialen Arbeit
Vortragende: Prof. Dr. Andreas Petrik, Didaktik der Sozialkunde/ Politische Bildung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und
Dr. Björn Milbradt, Leiter der Fachgruppe „Politische Sozialisation und Demokratieförderung“, Deutsches Jugendinstitut

14.6.2017, 18.00 Uhr
Der Schoß ist fruchtbar noch. Was also tun?
Abschlusspodium: Handlungsmöglichkeiten und Intervention, gesellschaftliche Diskursverschiebungen
Vortragende: mit David Begrich, Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V. in Magdeburg,
Katharina Nocun, Bürgerrechtlerin und Publizistin und
Sebastian Striegel, MdL Sachsen-Anhalt

Infoflyer FES

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29.04.: Hochschulinformationstag Hochschule Merseburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, den 29. April 2017 findet ab 10:00 Uhr wieder der Hochschulinformationstag an der Hochschule Merseburg statt.

Die Hochschule Merseburg lädt alle studieninteressierten Flüchtlinge zum Hochschulinformationstag auf den Campus nach Merseburg ein, an dem sie einen umfassenden Einblick in das Studienangebot erhalten.

Eine Informationsveranstaltung findet um 10.15 Uhr im Hörsaal 4 mit dem Thema „Der Weg zum Studium für Studieninteressierte Geflüchtete “ in 4 Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, und Persisch) statt.

Weitere Information  finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschulinformationstag/refugees0/.

Außerdem gibt es die Möglichkeit an einem Campusrundgang teilzunehmen, Labore zu besichtigen, die verschiedenen Informationsstände zu besuchen – und sich am Hochschulstand für Flüchtlinge beraten zu lassen bzw. einen Termin für einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Die Hochschule Merseburg bietet in diesem Jahr allen HIT-Teilnehmenden in Merseburg einen kostenlosen Tram-Transfer von Halle-Kröllwitz über
Hauptbahnhof Halle bis hin zum Bahnhof Merseburg an. Auch die HIT-Teilnehmenden aus Leipzig können kostenlos mit dem Shuttle-Bus bis zum Campus der Hochschule Merseburg fahren.
à Weitere Information über Anreise und Rückreise finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschulinformationstag/anreise-rueckreise/

Für studieninteressierte Flüchtlinge aus anderen Orten können die Reisekosten erstattet werden.
Sprechen Sie uns Vorort an!

Die Flyer und die Poster zum Hochschulinformationstag und Integrationsangebote finden Sie im Anhang. Gern senden wir Ihnen auch die Flyer per Post zu. Bitte teilen Sie uns dazu Anschrift und Anzahl der gewünschten Exemplare mit.

Bitte teilen Sie die Nachricht mit den Ihnen bekannten Flüchtlingen mit Studienwunsch und mit Multiplikator_innen, die Kontakt zu studieninteressierten Flüchtlingen haben.

Poster Allgemeine Information

Einladungsplakat Hochschulinformationstage

Einladungsplakat HIT Version Quer

Einladungsflyer

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02.05. in Magdeburg: Tuvia Tenenbom liest »Allein unter Flüchtlingen«

02.05.2017 | Dienstag  19.30 Uhr I Buchlesung | Magdeburg
Allein unter Flüchtlingen

mit dem amerikanischen Autor Tuvia Tenenbom

Übersetzung: Isi Tenenbom

Moderation: Pascal Begrich, miteinander e.V.

Eintritt 5€, ermäßigt 3€

gemeinsame Veranstaltung der RLS Sachsen-Anhalt mit der Stadtbibliothek Magdeburg, der Landeszentrale für politische Bildung und miteinander e.V.

in der Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg

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06.05. in Hannover: Einladung zum Initiativentreffen am 06.05.2017 im Conti Campus

Liebe Freund_innen, liebe Interessierte,

wir laden Sie und Euch zusammen mit der „Refugee Law Clinic Hannover e.V.“ herzlich zum nächsten Initiativentreffen am Samstag, 06. Mai 2017 ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, die Geflüchtete unterstützen, mit ihnen arbeiten oder dies zukünftig tun wollen. Das Thema unseres Treffens lautet:
„Wie umgehen mit Rassismus? Ideen – Handlungsmöglichkeiten – Austausch“

Geflüchtete und ihre Unterstützer_innen sind täglich mit rassistische Ressentiments und rechtspopulistischen Argumentation- und Agitationsstrategien konfrontiert. Insbesondere angesichts der bevorstehenden Bundes- und Landtagswahlen werden in politischen Debatten Schutzsuchende als „Gefahr für die innere Sicherheit“ dargestellt. Immer wieder werden Vorurteile geschürt und rassistische Stereotype bedient. Sprach- und handlungsfähig werden und bleiben ist jetzt besonders wichtig, um rechten Parolen Einhalt zu gebieten und für eine offene Gesellschaft zu streiten.
Wie können wir der immer stärker werdenden Flut an diskriminierenden und menschenverachtenden Äußerungen konkret begegnen? Welche Strategien können wir verfolgen? Wie kann ich Betroffene rechter Gewalt unterstützen und welche Formen der Solidarität sind möglich? Dies wollen wir zusammen mit Ihnen und Euch bei unserem nächsten Treffen diskutieren.
Wann?   Samstag, 06. Mai. 2017, von 12 bis 17 Uhr
Wo?      Conti Campus Uni Hannover
             Königsworther Platz 1
             Juristische Fakultät (Gebäude 1502), Raum 003
              30167 Hannover
weitere Infos in der angehängten pdf und auf unserer Homepage
Herzliche Grüße,
Anna-Maria Muhi, Laura Müller, Muzaffer Öztürkyilmaz, Sebastian Rose und Sascha Schießl 

Einladungstext als PDF

 

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20.05. in Merseburg: Netzwerkkonferenz „engagiert. miteinander. gestalten.“

Gemeinsam möchten wir mit Interessierten und Engagierten im Saalekreis die Zukunft des lokalen Demokratie-Netzwerks gestalten. Mit einen Blick auf bisheriges Engagement und lokale Entwicklungen möchten wir aktuelle Herausforderungen diskutieren und die Strategien und Schwerpunkte für die Zukunft entwickeln. Dazu laden wir zur Netzwerkkonferenz „engagiert. miteinander. gestalten.“ am 20. Mai 2017 ins Ständehaus Merseburg ein.

Populistischer Stimmungsmache und Demokratiedistanz befördern eine gesellschaftliche Spaltung und Entsolidarisierung. Demokratische AkteurInnen benötigen praktischen Rückhalt und Unterstützung, um gemeinsam eine offene BürgerInnengesellschaft mitzugestalten und Zusammenhalt zu gewährleisten.

Zur Konferenz werden Best-practise-Projekte aus Vergangenheit und Gegenwart sowie neue Ideen und Impulse vorgestellt. An Thementischen werden Bedarfe und zukünftige Arbeitsschwerpunkte vertieft und gemeinsame Vernetzung ausgebaut. Zudem wird bei der Veranstaltung der neue Begleitausschuss des Netzwerks für die nächsten zwei Jahre gewählt*.

Wann: Samstag, 20. Mai 2017 von 10.00 bis 16.00 Uhr

Wo: Ständehaus Merseburg (Oberaltenburg 2, 06217 Merseburg)

Zur besseren Planung bitten wir um vorherige Anmeldung: kontakt@weltoffener-saalekreis.de oder 03461 / 3094846.

http://weltoffener-saalekreis.de/index.php/85-netzwerkkonferenz-engagiert-miteinander-gestalten

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Save the Date 20.06.2017: Partizipation in der Kommune – geflüchtete Jugendliche als Aktive vor Ort stärken

Eine Fachtagung für Fachkräfte in den Bereichen Jugend und Bildung, Verantwortliche aus der Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft

am 20. Juni 2017 in Frankfurt  am Main

wenn junge Menschen mitbestimmen können, lernen sie, was demokratisches Handeln in der Praxis bedeutet. Das gilt auch für Kinder- und Jugendliche, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Ihre Umgebung mitgestalten zu können, ist für sie ein wichtiger Schritt zur Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen in Deutschland.

Inwiefern kann die Partizipation junger Geflüchteter zur Stärkung des Gemeinwesens und einer demokratischen Kultur beitragen? Was brauchen geflüchtete Jugendliche, um vor Ort aktiv zu sein? Wie können gute Beteiligungskonzepte in den Kommunen verankert werden? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren beim:
3. Transferforum im Programm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“

„Partizipation in der Kommune – geflüchtete Jugendliche als Aktive vor Ort stärken“

20. Juni 2017 in Frankfurt am Main

Merken Sie sich den Termin gern schon einmal vor. In den kommenden Wochen bekommen Sie eine Einladung mit detaillierten Informationen zur Veranstaltung sowie der Möglichkeit zur Online-Anmeldung.

Das Transferforum findet im Rahmen von „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“, dem gemeinsamen Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt. Ziel ist es, vor Ort Bündnisse aus engagierten Menschen der Kommunalverwaltung, freien Trägern und der Zivilgesellschaft zu stärken und neue zu etablieren.

Save The Date: Transferforum

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Informationen, Webportale & Broschüren

 

Beratung: regelmäßige Beratung zur Studienvorbereitung an der Hochschule Magdeburg-Stendal

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie auf die kommenden Angebote zur Studienvorbereitung für Geflüchtete in Magdeburg und Stendal aufmerksam machen und Sie zur Weiterleitung an Interessierte ermuntern.

Angebote der Hochschule Magdeburg-Stendal (HS MD-SDL)
Die HS MD-SDL startet ab Mitte September 2017 einen weiteren Durchgang der Initiative zur akademischen Integration an ihren beiden Standorten, Magdeburg und Stendal. Diese beinhaltet studienvorbereitende Intensivsprachkurse „Deutsch als Fremsprache“ (Prüfung TestDaF) sowie dazugehörige Integrationsangebote wie Late Summer School, Gasthörerschaft, Buddyprogramm und RONDO.
Details entnehmen Sie bitte dem angehängten Infoblatt (auf Arabisch, Deutsch und Englisch).

Beratungszeiten auf dem Campus Herrenkrug in Magdeburg:
Breitscheidstr. 2, 39114 Magdeburg
Haus 4, Raum 2.18

Dienstag        10:00 bis 12.00 und 14:00 bis 16:00
Mittwoch         10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 16:00
Freitag           10:00 bis 12:00
Oder nach Vereinbarung über integration@hs-magdeburg.de

Beratungszeiten auf dem Campus Stendal:
Osterburger Str. 25, 39576 Stendal
Haus 3, Raum 1.20

Montag        14:00 bis 16:00
Oder nach Vereinbarung über integration@hs-magdeburg.de

Studienberatung an der HS MD-SDL
Darüber hinaus möchten wir Ihnen unsere Studienberatung empfehlen – vor allem für diejenigen Studieninteressierten, die Unsicherheiten bei ihrem weiteren Bildungsweg haben.

Ansprechperson für beide Standorte (MD und SDL) ist unsere Studienberaterin auf dem Campus Herrenkrug in Magdeburg
Frau Dr. Monika Lehmann
Breitscheidstr. 2, 39114 Magdeburg
Haus 2, Raum 0.07.2

Dienstag            9:30 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Mittwoch             9:30 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag       14:00 bis 16:00 Uhr

Besondere Gelegenheit für Informationen rund um das Studium bieten unsere Campus Days in Magdeburg (20.05., 14 bis 18 Uhr) und in Stendal (10.06., 10 bis 14 Uhr). Bei Interesse zur Teilnahme von geflüchteten Studieninteressierten bitten wir um Anmeldung bis zum 30.04. über integration@hs-magdeburg.de.

Angebote der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) / MDWI
Die OvGU bietet in Kooperation mit dem privaten Studienkolleg MDWI Intensivsprachkurse „Deutsch als Fremsprache“ (Prüfung DSH) sowie fachliche Studienkollegskurse (nur T-Kurs: Informationstechnologie, Mathematik, Physik, Chemie) an. Die nächsten Kurse beginnen im April 2018.

Ansprechpersonen für die Angebote an der OvGU / MDWI sind für Informationen zum Studienmotivations- und Spracheinstufungstest (Voraussetzung für Kursaufnahme) Shereen Elayan über s.elayan@mdwi.de und Ahmad Al Mhamad über almhamad@mdwi.de. Die Internetseite der MDWI wird diesbezüglich derzeit überarbeitet und enthält dann weitere Informationen.

Studienberatung an der OvGU
Darüber hinaus möchten wir Ihnen ebenso die Studienberatung empfehlen – vor allem für diejenigen Studieninteressierten, die Unsicherheiten bei ihrem weiteren Bildungsweg haben.

Ansprechperson ist der Koordinator „Flüchtlinge – Willkommen an der OvGU!“ und Mitarbeiter der Studienberatung
Herr Hanna Astafan, M.A.
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg
Gebäude 06, Raum 122
Telefon: +49 (391) 67 57103
Telefax: +49 (391) 67 11140
E-Mail: hanna1.astafan@ovgu.de

Montag              10:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag            10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag       10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag              10:00 bis 12:00 Uhr

Auf ihrem Studieninfotag campusdateLIVE (20.05., 13 bis 18 Uhr) bietet die OvGU ebenso besondere Gelegenheit zu Informationen rund um das Studium.

Anerkennung ausländischer Schulzeugnisse und Bildungsnachweise (Abitur/ Hochschulzugang)
Voraussetzung zur Teilnahme an den Angeboten der HS MD-SDL in Magdeburg und Stendal ist der Nachweis der Anerkennung des Schulabschlusses / Hochschulabschlusses zum Zweck der Hochschulzulassung (bis spätestens Mitte September).
Eine Möglichkeit zur Erlangung dieses Nachweises ist die Prüfung durch das Landesschulamt. Ansprechperson für den Norden Sachsen-Anhalts (Salzlandkreis, Landkreis Harz, Landkreis Börde, Stadt Magdeburg, Landkreis Jerichower Land, Altmarkkreis Salzwedel, Landkreis Stendal) ist:

Landesschulamt, Ref. 24
Turmschanzenstr. 32
39114 Magdeburg

Frau Matschke, Raum 2 05
E-Mail: stefanie.matschke@lscha.mb.sachsen-anhalt.de
Telefon: +49 391 567 5871

Das Antragsformular sowie die einzureichenden Unterlagen zur Prüfung finden Sie auf der Internetseite des Landesschulamtes:
https://landesschulamt.sachsen-anhalt.de/behoerde/schulfachliche-beratung/anerkennung-auslaendischer-schulzeugnisse/

Angebote im Land Sachsen-Anhalt
Eine Übersicht der Ansprechpersonen der Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt für Angebote zur Studienvorbereitung von Geflüchteten finden Sie unter „Angebote in Sachsen-Anhalt“ auf folgender Internetseite des Verbundprojektes HET LSA („Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre in Sachsen-Anhalt“):
http://studiumfueralle.de/wissenskarte-gefluechtete.html

Berufsbezogene Sprachkurse
Als Alternative zur akademischen Qualifizierung finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Informationen zur berufsbezogenen Sprachförderung:
http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/DeutschBeruf/Bundesprogramm-45a/bundesprogramm-45a-node.html

Ihre Ansprechpersonen dazu finden Sie im jeweiligen Jobcenter bzw. in der jeweiligen Agentur für Arbeit.

Bei Anmerkungen und Fragen melden Sie sich bitte sehr gerne!

Infoblatt Englisch

Infoblatt Deutsch

Infoblatt Arabisch

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Buch: Schwarzbuch AfD

Beschreibung von correctiv.org:

»Wir finden, es reicht langsam. Es reicht, dass viele Medien fortwährend über das Stöckchen springen, das die AfD ihnen hinhält und über deren gezielte Provokationen berichten. Wir wollen selbst bestimmen, was wir über die AfD berichten und wann. Deshalb dieses „Schwarzbuch AfD“. Es beschreibt Dinge, die die AfD lieber nicht über sich lesen will: Die Verbindungen einiger ihrer Protagonisten ins rechtsextreme Milieu, die dubiose Finanzierung der Partei, die unsozialen Punkte ihres Parteiprogramms, die Intrigen ihrer Führungsfiguren.«

https://correctiv.org/recherchen/neue-rechte/artikel/2017/04/10/schwarzbuch-afd-einleitung-wir-finden-es-reicht/

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Chronik und Jahresbilanz: Fälle 2016 der Opferberatung und des Mobilen Beratungsteams  in Anhalt

Allzeithoch bei rechten Angriffen in der Region zu verzeichnen // Neue Phänomene des Rechtsextremismus wie Hate Speech und die „Identitäre Bewegung“ nehmen zu

Die Opferberatungsstelle (OBS) registrierte im Berichtzeitraum (Gesamtahr 2016) insgesamt 45 Straf- und Gewalttaten mit einer rechtsextremen Motivation. Damit ist ein Allzeithoch seit Bestehen der OBS-Statistik im Jahr 2002 zu konstatieren (mehr dazu hier…). Im Vergleich zum Vorjahr (2015: 38 Meldungen) sind die rechten Angriffe demnach um 19 % angestiegen. Die vom Mobilen Beratungsteam (Projekt GegenPart) in einer Chronik festgehaltenen rechtsextremen Ereignislagen für Anhalt im Gesamtjahr 2016 (mehr dazu hier…) unterstreichen diesen Trend. Hier ist ein Aufwuchs von 427 Meldungen (2015) auf 470 Einträge (2016) festzustellen. Überdies bilanziert das Projekt GegenPart, dass in der Region neue Phänomene und Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Neonazismus, wie der als Hate Speech bezeichnete „Hass im Netz“ oder Aktivitäten der völkisch-nationalistischen „Identitären Bewegung“ immer mehr zunehmen.

Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus – Chronik Gesamtjahr 2016

Presse_Bilanz_Jahr_2016_final

Jahresbilanz Opferberatung Anhalt 2016

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Materialreihe der Caritas: »Fluchtpunkte«

Die Reihe „Fluchtpunkte“ dient der Darstellung der Positionen des Deutschen Caritasverbands im Bereich Flucht, Asyl und humanitärer Aufenthalt. Enthalten sind neben der Position die zentralen Fakten und Lösungsansätze zu Einzelthemen, sowie ein Einblick in das Engagement der Caritas für Schutzsuchende.

https://www.caritas.de/fuerprofis/fachthemen/migration/fluchtpunkte/fluchtpunkte

Projektankündigung in der Diakonie Mitteldeutschland: Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge

„Vom Hilfesuchenden zum Helfenden – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in diakonischen Einrichtungen der Altenhilfe“

Zu Beginn des Jahres initiierte die Diakonie Mitteldeutschland das Projekt „Vom Hilfesuchenden zum Helfenden – Berufliche Perspektiven für Flüchtlinge in diakonischen Einrichtungen der Altenhilfe“. Im Rahmen dieses Projektes wollen wir mit einigen unserer diakonischen Einrichtungen Methoden entwickeln, um den hier lebenden Schutzsuchenden eine nachhaltige berufliche Perspektive zu bieten. Dies beinhaltet vor allem das Angebot einer grundständigen Ausbildung im Bereich der Altenpflege. Darüber hinaus ist es unser Ziel, dem Fachkräftemangel in der Pflege vor allem im ländlichen Raum in Sachsen-Anhalt und Thüringen in Akzenten zu begegnen.D
Da wir für dieses Projekt interessierte Geflüchtete in den verschiedenen Regionen Mitteldeutschlands suchen, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Wir freuen uns sehr über Ihre Rückmeldung, falls Sie Menschen kennen, die an einer Ausbildung im Altenhilfebereich interessiert sind.
Die Mindestvoraussetzungen für eine Teilnahme am Projekt sind ein (anerkannter) Hauptschulabschluss, Sprachniveau B1/B2, ein Interesse und die Aufgeschlossenheit für eine Tätigkeit im Bereich der Altenhilfe.
Ihr Ansprechpartner für alle Fragen das Projekt betreffend ist:
Florian Roch  Projektkoordinator    Tel.: 0345 / 122 99 354     E-Mail: roch@diakonie-ekm.de

Kurzkonzept für Koordinierungs-, Beratungs- und Servicestellen

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Video zum Thema »Selbstfürsorge im Ehrenamt und sozialen Berufen«

Mein Name ist Stefan Junker <https://www.doktorjunker.de/> . Ich bin
Psychologischer Psychotherapeut und arbeite in freier Praxis in der Nähe von
Heidelberg. Daneben bin ich Lehrtherapeut an verschiedenen Instituten und
mache viel Supervision in psychosozialen, pädagogischen und medizinischen
Einrichtungen, auch in Initiativen von Ehrenamtlichen.

In den letzten Jahren habe ich zahlreiche Teams buchstäblich komplett
zusammenklappen gesehen, darunter vor allem sehr viele Menschen in der
Flüchtlingshilfe. Bei Recherchen im Netz fand ich nur wenige Materialien,
die Helfer in der eigenen Selbstfürsorge im Umgang mit traumatisierten,
belasteten Menschen unterstützen.

Unter diesen Eindrücken entstand die Idee, möglichst vielen Menschen in
helfenden Rollen einen leichten, alltagstauglichen und kompakten Zugangsweg
zum Thema „Selbstfürsorge“ zu ermöglichen. Zufällig traf ich auf eine
Kollegin (Joana Kauer <http://www.tinbird.de/> ), die primär als
Filmemacherin tätig ist. Gemeinsam beschlossen wir, quasi als
„Ehrenamtsprojekt“, einen Film zum Thema „Selbstfürsorge für Helfer“ zu
drehen.

Dieser Film ist nun fertig und steht im Internet kostenlos zur Verfügung:

Facebook: https://www.facebook.com/Dr-Stefan-Junker-988326814635611/
Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=GueGN3nRn9g

Jetzt wäre es natürlich auch toll, wenn der Film seine Empfänger finden
würde – die vielen Helfer, für die er gemacht wurde.

Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie uns mit Ihren Möglichkeiten bei
der Verbreitung des Filmes behilflich sein könnten.

Bitte leiten Sie ihn doch an möglichst viele interessierte Personenkreise,
Initiativen, Einrichtungen und Organisationen weiter, oder verlinken Sie
ihn, teilen Sie ihn in sozialen Netzwerken, kommentieren oder bewerten Sie
ihn.

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Aufrufe und Kampagnen

Humanitäre Korridore im Mittelmeer

Die Humanitären Korridore sind eine „gute Praxis“, welche durch die Zusammenarbeit von Mediterranean Hope, der Gemeinschaft von Sant‘ Egidio und der Tavola Valdese ins Leben gerufen wurde, als im Dezember 2015 gemeinsam mit dem italienischen Außen- und Innenministeri- um ein diesbezügliches Abkommen unter- schrieben wurde. Dieses Protokoll erlaubt besonders schutzbedürftigen Migranten, Dank des Schengen-Abkommens, in italienischen Konsulaten im Libanon, in Marokko und in Äthiopien ein „human- itäres Visum“ zu beantragen. Sicher und unter regulären Umständen in Italien angekommen, werden die Migranten in geeigneten Aufnahmezentren unterge- bracht. Die Kosten werden vollständig von den das Projekt fördernden Organisa- tionen getragen, in erster Linie durch Mittel der Kultursteuer Otto per mille der Tavola Valdese.

Infoflyer

Informationsblatt

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Jugendamt sucht engagierte Magdeburger für ehrenamtliche Vormundschaften

Informationsveranstaltung am 25. April im Roncalli-Haus

Das Jugendamt sucht engagierte Magdeburgerinnen und Magdeburger, die eine Vormundschaft für einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling übernehmen möchten. Als ehrenamtlicher Vormund ist man unter anderem persönlicher Ansprechpartner und trifft Entscheidungen zur Unterbringung, ärztlichen Versorgung und beruflichen Integration. Interessenten lädt das Jugendamt zu einer Informationsveranstaltung am 25. April ein. Beginn ist um 18.00 Uhr im Roncalli-Haus.

Unter den Menschen, die nach Deutschland kommen und Schutz oder eine bessere Lebensperspektive suchen, sind viele Minderjährige. Etliche kommen ohne erwachsene Familienangehörige hierher und benötigen deshalb jemanden, der die elterliche Sorge für sie ausübt. Seit Herbst 2015 sind über 130 unbegleitete Minderjährige nach Magdeburg gekommen, fast ausschließlich Jungen zwischen 15 und 17 Jahren. Die meisten stammen aus Krisenherden in Afghanistan, Syrien und Eritrea. Aber auch aus anderen Ländern machen sich Jugendliche, z.B. nach dem Verlust eines oder beider Elternteile, allein auf den Weg oder werden von den Familien geschickt.

Aufgaben eines ehrenamtlichen Vormundes
Für diese Menschen werden ehrenamtliche Vormünder gesucht, die Verantwortung übernehmen und die elterliche Sorge ausüben. Sie übernehmen die rechtliche Vertretung für den jungen Menschen, sind sein persönlicher Ansprechpartner, beraten und begleiten in vielen Alltagsfragen und treffen als Sorgeberechtigter in seinem Interesse Entscheidungen. Dazu gehören unter anderem Fragen zu Unterbringung, Asyl, ärztlicher Versorgung, Schule und beruflicher Integration. Ehrenamtliche Vormünder arbeiten mit verschiedenen Partnern wie Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen und dem Jugendamt zusammen und stimmen sich in ihrem Engagement ab. Die jungen Menschen wohnen nicht beim Vormund, sondern sind entweder bei Verwandten oder in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht.

Voraussetzungen für eine Vormundschaft
Grundsätzlich kann sich jeder als Vormund engagieren. Es gibt keine formale  Mindestqualifikation, da die Vormundschaft ehrenamtlich geführt wird. Wichtig ist jedoch, dass man ein offenes Ohr für die Interessen minderjähriger unbegleiteter Flüchtlinge hat und sich mit Augenmaß für sie engagiert. Auch ein Interesse für andere Kulturen ist hilfreich, weil man Ansprechpartner und Bezugsperson für einen jungen Menschen aus einem anderen Kulturkreis ist. Oft ist es erforderlich, kulturelle Unterschiede zu vermitteln. Der Respekt, den man vor der eigenen Kultur erwartet, sollte auch dem anderen entgegengebracht werden. Ehrenamtliche Vormünder beschreiben gerade diesen Teil ihres Engagements als persönlich bereichernd. Sprachkenntnisse wären von Vorteil, sind aber nicht zwingend erforderlich.

Rahmenbedingungen
Vormünder erhalten vom Jugendamt eine entsprechende Vorbereitung Auch während der Vormundschaft werden sie umfassend beraten und können sich bei Fragen jederzeit an das Jugendamt oder den Refugium e.V. wenden. Darüber hinaus gibt es einen intensiven Austausch unter den Vormündern. Dies ist insbesondere bei schwierigen Entscheidungen wichtig.

Rechtlich sind Vormünder unabhängig, niemand ist ihnen weisungsberechtigt. Sie müssen jedoch dem Familiengericht, das sie bestellt, jährlich über die Lebenssituation des jungen Menschen, den Sie vertreten, berichten.

Die Vormundschaft ist ein Ehrenamt, wobei der Aufwand vom Familiengericht ersetzt wird. Dafür wird eine Pauschale von jährlich 399 Euro gezahlt – bei höherem Aufwand im Einzelfall auch mehr. Der Zeitaufwand für eine Vormundschaft hängt sehr stark davon ab, wie viel Unterstützung der junge Mensch braucht. Die zeitliche Länge einer Vormundschaft hängt vom Alter des jungen Menschen ab. Sie endet grundsätzlich erst mit seiner Volljährigkeit. Da die meisten unbegleiteten Flüchtlinge zwischen 15 und 17 Jahre sind, kann man von ein bis drei Jahren ausgehen. Interessenten können diesbezüglich auch Wünsche äußern.

Bestellung zum ehrenamtlichen Vormund
Ehrenamtliche Vormünder werden auf Vorschlag des Jugendamtes vom Familiengericht bestellt. Interessenten können das Team Vormundschaften des Jugendamtes (Tel. 03 91/5 40 38 35, E-Mail vormundschaft@jga.magdeburg.de) für weitere Informationen kontaktieren oder einen individuellen Gesprächstermin vereinbaren.

Kontaktdaten:
Landeshauptstadt Magdeburg
Büro des Oberbürgermeisters
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69, -2717
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de

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Pressemitteilung: Kirchengemeinden unter Druck – BAG Asyl in der Kirche betont Notwendigkeit des Kirchenasyls

Kirchengemeinden unter Druck:
Bundesarbeitsgemeinschaft betont Notwendigkeit des Kirchenasyls

Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Asyl in der Kirche
zeigt sich besorgt über den im Wahljahr 2017 steigenden Druck auf
Kirchengemeinden, die Kirchenasyl gewähren: Gemeinden sehen sich
aufgrund der forcierten Abschiebepraxis einer immer weiter steigenden
Zahl von Anfragen gegenüber. Zugleich werden vermehrt Ermittlungsverfahren
gegen Pastorinnen und Pfarrer eingeleitet und das Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge (BAMF) übt Kritik an der Kirchenasylpraxis.

Die BAG betont, dass Leidtragende der Politik und Verwaltungspraxis
zuallererst die Geflüchteten sind. „In den Anfragen werden die großen
Defizite des europäischen Flüchtlingsschutzes deutlich“, sagt Dietlind Jochims,
Vorsitzende der BAG.  „Europa ist eine Schutzlotterie. Die Anerkennungsquoten
in den einzelnen Ländern sind sehr unterschiedlich, die Abschiebungspolitik auch,
in einigen Ländern werden regelmäßig elementare Menschenrechte von
Geflüchteten missachtet.“

Bei weitem nicht alle Anfragen münden in ein Kirchenasyl. Kirchengemeinden
wägen sorgfältig ab und entscheiden. In besonderen Härtefällen ist Kirchenasyl
weiterhin notwendig – christlich geboten, aus humanitären Gründen und als
Menschenrechtsarbeit. Die Akzeptanz dafür war 2015 auch von staatlicher
Seite bekräftigt worden und hatte zu einer Vereinbarung zwischen Kirchen
und BAMF geführt.

Über das gesamte Jahr 2016 hat die BAG Asyl in der Kirche knapp 700 Kirchenasyle
gezählt. Für etliche Fälle konnte in Kommunikation mit den Behörden eine
Lösung gefunden werden: Familientrennungen wurden so verhindert, Abschiebungen
in unmenschliche und existenzbedrohende Verhältnisse zum Beispiel nach Ungarn
oder Bulgarien konnten abgewendet werden, gesundheitliche Belastungen wurden
anerkannt. „Wir haben daher großes Interesse an der Fortsetzung des seit zwei
Jahren geführten Dialogs zwischen Kirchen und Bundesamt und nicht an dem
Aufkündigen der Regelung. Einschüchterungen aber helfen bei der Suche nach
guten Lösungen nicht weiter. Mit der Kriminalisierung von Kirchenasyl im Wahljahr
punkten zu wollen, ist unlauter“ so Jochims weiter.

Kirchenasyl bleibt eine wichtige Tradition für die Wahrung und Durchsetzung von
Menschenrechten. Die BAG dankt Kirchengemeinden, die sich dafür einsetzen.

Pressemitteilung als PDF

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Stellenauschreibungen und Förderungen

djo fördert Kleinstprojekte mit Programm „Grenzenlos Willkommen“

Im Jahr 2017 stärkt der Deutsche Jugend in Europa Bundesverband (djo) erneut ehrenamtliche Initiativen für, mit und von geflüchteten Jugendlichen mit der Vergabe von zehn Kleinstprojekt-Förderungen mit jeweils 750 Euro für Projekte, an denen geflüchtete Kinder und Jugendliche beteiligt sind.

Die Projektentwicklung, Antragstellung, Umsetzung und Abrechnung wird bei Bedarf durch das Coaching-Programm begleitet. Zusätzlich können die Projekte mit einer Antragstellung im Förderprogramm „Noch viel mehr vor“ der Stiftung Aktion Mensch kombiniert werden. Die Projekte können kulturelle, künstlerische, erlebnispädagogische Aktivitäten sowie Aktivitäten zur Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe — z.B. Sprachlern-, Patenprojekte oder Projekte der politischen Bildung — umfassen. Projektvorschläge können bis zum 2. Mai 2017 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm der djo finden sich hier:
http://www.djo.de/de/content/foerderung-fuer-kleinstprojekte
und in der Ausschreibung.

Ausschreibung als PDF

djo-Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V.
Kuglerstr. 5
10439 Berlin
Fon: 030.446 77 80
Mail: info@djo.de
Web: www.djo.de

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Fördergelder Deutschunterricht für Geflüchtete

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie postalisch angekündigt, erhalten Sie hier nun zusätzlich auf elektronischem Weg Informationen zum Förderprojekt „Einstieg Deutsch“ des Deutschen Volkshochschulverbandes und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Bundesweit fördert das BMBF Lernangebote, die Geflüchteten einen schnellen und einfachen Zugang zur deutschen Sprache bieten. Fördermittel können laufend beantragt werden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Informationen über Ihre Kanäle verbreiten. Gerne können Sie diese E-Mail dazu weiterleiten.
Nachfolgend finden Sie eine Kurzinformation. Im Anhang zudem das Konzept und Informationen zu Antragsvoraussetzungen und Förderkonditionen.

Weitere Informationen
Details entnehmen Sie bitte der Website www.einstieg-deutsch.de. Dort können Sie auch Informationsmaterialien bestellen.

Bei Rückfragen stehen wir sehr gerne zur Verfügung.

—–
KURZINFORMATION

Einstieg Deutsch: Fördergelder für Deutschunterricht und soziale Orientierung von Geflüchteten

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt  bis Februar 2019 mit jährlich 19 Millionen Euro niedrigschwellige Sprachangebote. Sie sollen Geflüchteten einen schnellen und einfachen Zugang zur deutschen Sprache bieten und das Wichtigste für die Kommunikation im Alltag vermitteln. Bundesweit können gemeinnützige Bildungsträger Fördermittel für die Durchführung von Einstiegskursen beantragen.

Als Grundlage dient das bereits erprobte, vom Deutsche Volkshochschulverband (DVV) entwickelte Konzept für „Einstieg Deutsch“-Lernangebote. Es sieht eine Kombination aus klassischem Deutschunterricht und begleitetem Online-Lernen vor. Im Deutschunterricht werden anhand alltagsnaher Themen vor allem die Sprechfähigkeit und das Hörverstehen trainiert. Vertiefend lernen die Teilnehmenden anhand des Lernportals „Ich will Deutsch lernen (iwdl.de) und der SprachApp „Einstieg Deutsch“, die beide kostenlos vom DVV zur Verfügung gestellt werden. Beim Online-Lernen sollen die Geflüchteten von ehrenamtlichen Lernbegleitern unterstützt werden. Diese können für ihre Aufgabe vom Volkshochschulverband geschult werden. Die Lernangebote sollen vier bis zwölf Wochen dauern und 60 bis 200 Unterrichtsstunden umfassen. Für Geflüchtete ohne Schriftsprachenkenntnisse sind auch längere Laufzeiten von zehn bis fünfzehn Wochen förderfähig.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Bildungseinrichtungen mit zertifiziertem Qualitätsmanagement, die über Erfahrungen im Bereich Integration und Erwachsenenbildung verfügen.  Finanziert werden die Durchführung sowie Vor- und Nachbereitung, u.a. Honorare für Dozenten, Raumkosten, Unterrichtsmaterial, Fahrtkosten der Teilnehmer sowie der Aufwand für die administrative Abwicklung.

Anträge können laufend gestellt werden, es gibt keine Fristen. Von der Antragsstellung bis zur Bewilligung sind rund drei Wochen einzuplanen.

Details zu Konzept, Förderkonditionen und Antragstellung unter: www.einstieg-deutsch.de
Einstieg Deutsch Broschüre

Einstieg Deutsch Antragsvoraussetzungen Förderkonditionen

 

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Psycholog*in für Psychosoziales Zentrum für Migrant*innen gesucht

Magdeburg. Das Psychosoziale Zentrum für Migrant*innen in Sachsen-Anhalt (PSZ) in Trägerschaft der St. Johannis gmbH mit Standorten in Halle und Magdeburg bietet psychosoziale Begleitung und psychotherapeutische Behandlung für psychisch belastete und traumatisierte Migrant*innen und Flüchtlinge an.

Ab sofort wird 1 Diplom-Psycholog*in oder M.Sc. Psycholog*in (w/m) in Teilzeit mit einer Wochenarbeitszeit von ca. 30 Stunden. Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2017 befristet. Der Arbeitsort ist Magdeburg.

Aufgaben:

psychosoziales Case-Management, Diagnostik und individuell abgestimmte psychotherapeutische Angebote für Migrant*innen, insbesondere Flüchtlinge
Schwerpunkt: Traumatherapeutische Interventionen
Verfassen von psychologischen Stellungnahmen bzgl. aufenthaltsrechtlicher und sozialer Fragestellungen
Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
Voraussetzungen:

Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie und fundierte Kenntnisse in Diagnostik sowie Erfahrungen in Psychotherapie
Erfahrung im Bereich der Traumatherapie
Interesse an interkultureller Therapie unter Einbeziehung von Dolmetschenden
Einfühlungsvermögen in die spezielle Erfahrungswelt und Lebenssituation von Flüchtlingen
Engagement, Belastbarkeit und Teamfähigkeit
Fähigkeit zur Organisation komplexer Arbeitsabläufe, selbstständigem, methodenintegrativen
Arbeiten und multidisziplinärer Kooperation
Von Vorteil:

psychotherapeutische Weiterbildung
fließende Fremdsprachenkenntnisse
nachgewiesene interkulturelle Kompetenz / Auslandserfahrung
eigener Migrationshintergrund
Geboten wird:

interessantes und vielschichtiges Aufgabenfeld in einem eingearbeiteten, kollegialen Team
externe Supervision
flexible Arbeitszeitmodelle
Vergütung in Anlehnung an TV-L-13
betrifft Psychotherapeut*innen i.A.: in Abhängigkeit des Ausbildungsinstituts können Anteile der Arbeitszeiten als freie Spitze angerechnet werden.

In der PDF ist die vollständige Ausschreibung zu finden: Stellenausschreibung als PDF
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte zeitnah per Mail an Frau Tiedemann.

Psychosoziales Zentrum für Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt
Liebknechtstr. 55
39108 Magdeburg
Fon: 0391.631 098 07
Mail: kontakt@psz-sachsen-anhalt.de
Web: www.psz-sachsen-anhalt.de

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Robert-Bosch-Stiftung: Zweite Ausschreibungsrunde „Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“

Sehr geehrte Damen und Herren,

für unser Zusammenleben ist es entscheidend, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und eine solidarische, offene und von Vielfalt geprägte Gesellschaft aktiv zu gestalten. Wie könnte das besser gelingen als über den Weg der persönlichen Begegnung?

Daher möchten wir Sie heute gerne aufmerksam machen auf die zweite Ausschreibungsrunde unseres Programms

„Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“

Mit unserem Programm fördern wir gute Ansätze, die sich zum Ziel gesetzt haben, Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung herzustellen. Um eine Förderung bewerben können sich Initiativen aus Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohnern oder strukturschwache Regionen. Die Höchstfördersumme beträgt 20.000€. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/64720.asp

Wir freuen uns, wenn Sie die Ausschreibung an weitere potentielle Interessenten weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen
Sara Genç
Projektmanagerin
Themenbereich Gesellschaft
Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstr. 31
70184 Stuttgart
Tel: + 49 (0) 711/460 84-159
Fax: + 49 (0) 711/460 84-10159
Sara.Genc@bosch-stiftung.de
www.bosch-stiftung.de
Postfach 10 06 28
70005 Stuttgart

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Saalekreis: Fördermittel für lokale Projekte 2017

 

Netzwerk Weltoffener Saalekreis schreibt restliche Fördermittel für 2017 aus

Ab sofort können gemeinnützige Organisationen wieder Projektanträge für Demokratie-Projekte im Saalekreis einreichen. Gesucht werden wieder Projektideen, die geeignet sind, Verständnis für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit zu fördern und über rechte, rassistische und menschenfeindliche Einstellungen aufklären und sensibilisieren. Die geplanten Projekte sollten einen präventiven und nachhaltigen Ansatz verfolgen und dabei die Zielgruppen aktiv mit einbeziehen. 2017 setzt das Netzwerk insbesondere einen Schwerpunkt auf Projekte, die in geeigneter Weise das jeweilige Engagement öffentlichkeitswirksam sichtbar machen, die bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum fördern, sowie Maßnahmen, die Rassismus und Rechtsextremismus thematisieren und auf die Stärkung nicht-rechter (Jugend-)Kultur abzielen.

Die Projektförderung setzt sich dabei aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ sowie des Landkreises Saalekreis zusammen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die Projekte im Landkreis Saalekreis umsetzen.

Anträge können bis einschließlich Montag, 08. Mai 2017 (Post- & Maileingang) bei der Koordination des Netzwerks Weltoffener Saalekreis (Roßmarkt 02, 06217 Merseburg) eingereicht werden. Noch im selben Monat ist vorgesehen, dass der Begleitausschuss des Netzwerks über die eingereichten Anträge entscheiden wird. Frühestmöglicher Projektbeginn kann der 01. Juni 2017 sein. Die Projektförderung ist dabei immer an das jeweilige Kalenderjahr gebunden. Die Maßnahmen müssen demnach spätestens bis 31. Dezember 2017 beendet sein.

Die aktuellen Förderrichtlinien des Bundesprogramms (PDF) sowie Hinweise zur Antragstellung (PDF) sind unter www.weltoffener-saalekreis.de, im Bereich „Förderung“ zu finden. Eine Antragstellung kann ausschließlich mit den hier veröffentlichten Antragsformularen erfolgen. Eine weitere Ausschreibung für das Jahr 2017 ist geplant.

http://weltoffener-saalekreis.de/index.php/84-foerdermittel-fuer-lokale-projekte-2017

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

22.04.2017 Frauen und Flucht/ Migration – Workshop für Multiplikator*innen

Referentin: Behshid Najafi vom Agisra e.V./Köln

Der Workshop stellt die Frage, warum Frauen flüchten oder migrieren und thematisiert die Situation der Frauen, sowohl in ihren Herkunftsländern als auch in Deutschland. Der Fokus liegt auf der Sensibilisierung für die Fluchtursachen und die dadurch entstehenden speziellen Situationen von Frauen. Der Workshop richtet sich an Sozialarbeiter*innen, Berater*innen und Multiplikator*innen, die mit und für geflüchtete Frauen arbeiten.

Ort: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. l Brandenburger Straße 9 l 39104 Magdeburg l Raum 2.12.
Anmeldung erbeten bis 19.4. per E-Mail: info@resonanzboden.global oder Telefon: 0391-244 51 76/-77

Eine Kinderbetreuung kann auf Anfrage organisiert werden.

Die Teilnahme ist kostenlos!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.
Flyer als PDF

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23.04.2017 Empowerment Workshop für geflüchtete Frauen

23. April l 10:00 – 17:00 Uhr
Empowerment- Workshop für geflüchtete Frauen
Referentin: Behshid Najafi vom Agisra e.V./Köln

Die Ziele des Workshops sind
– Bewusstwerdung und Sensibilisierung gegen Unterdrückungsmechanismen
– Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierungen zu entwickeln und sich
für Einhaltung der Menschenrechte einzusetzen
– Information über Rechte (und Pflichten) in Deutschland zu geben

Ort: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. l Brandenburger Straße 9 l 39104
Magdeburg l Raum 2.12.
Anmeldung erbeten bis 17.4. per E-Mail: info@resonanzboden.global oder
Telefon: 0391-244 51 76/-77. Bitte geben Sie dabei auch die benötigte
Sprache an!
Sprachmittlung für Englisch, Arabisch, Französisch und Farsi ist
vorgesehen. Weitere können organisiert werden. Eine Kinderbetreuung ist
vorhanden.
Die Teilnahme ist kostenlos!

Flyer als PDF

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24. und 25.04.: Fortbildung: Politische Bildung für Geflüchtete

Mit kulturpädagogischen Methoden Sprachbarrieren überwinden / Angebot des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten am 24.! und 25. April 2017 in Bad Bevensen / Noch wenige Plätze frei!

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (AdB) und das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) veranstalten am 24. und 25. April 2017 eine Fortbildung zur politischen Bildungsarbeit mit Geflüchteten im Europäischen Bildungs- und Tagungshaus Bad Bevensen. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb fördert die Veranstaltung.

Politische Bildung mit geflüchteten Menschen ist von vielfältigen Herausforderungen geprägt. Die größte ist die Sprachbarriere. Während der Fortbildung „Politische Bildung kreativ – Kulturelle Methode! n für d ie politische Bildung mit geflüchteten Menschen“ werden Methoden vermittelt, um diese Barriere zu überwinden und gemeinsame Bildungsprozesse in Gang zu setzen. Die Methoden aus den Bereichen Theater- und Medienpädagogik, Spiel und Gestaltung eignen sich besonders gut für die Ansprache von Menschen mit geringen Sprachkenntnissen, da sie auf Kreativität und Gestaltung setzen.

Während der Fortbildung lernen die Teilnehmenden kulturpädagogische Praktiken zur Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Themen kennen und wenden sie gemeinsam an. Ergänzt wird der Methodenteil durch einen Kurzüberblick über Ansprechpartner, Finanzierung, Förderung und Fortbildungen für kreative politische Bildungsarbeit, nicht nur mit geflüchteten Menschen.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Bildungsstätten und anderen Einrichtungen der politis! chen Bild ung. Es sind noch wenige Plätze verfügbar, die Anmeldung ist noch bis zum 13. April 2017 möglich.

Weitere Informationen und das Formular zur Anmeldung unter: http://www.adb.de/content/adb-fortbildung-politische-bildung-kreativ-kulturelle-methoden-f%C3%BCr-die-politische

Auf einen Blick:
Fortbildung „Politische Bildung kreativ – Kulturelle Methoden für die politische Bildung mit geflüchteten Menschen“
Zeit: 24.-25. April 2017
Ort: Gustav-Stresemann-Institut in Niedersachsen e V., Europäisches Bildungs- und Tagungshaus Bad Bevensen, Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen
Anmeldung: bis zum 13. April unter: http://www.adb.de/content/adb-fortbildung-politische-bildung-kreativ-kulturelle-methoden-f%C3%BCr-die-politische

Kontakt für inhaltliche Rückfragen:
Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V.
Ina Bielenberg
Tel.: 030 400 401-18
Email: bielenberg@adb.de 

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ab Juni: Qualifizierungskurs „Beraterinnen und Berater für demokratische Prozesse“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ehrenamtliche oder Ehrenamtskoordinator*innen bauen jeden Tag aufs Neue Brücken in die Gesellschaft. Dabei begegnen ihnen immer wieder Situationen, in denen sie mit anders eingestellten Menschen diskutieren müssen und Konflikte lösen wollen. Oft fehlen die passenden Argumente, um sich besser diskriminierenden oder fremdenfeindlichen Aussagen entgegenstellen zu können. Andere wiederum wollen etwas verändern, doch es fehlt ihnen die nötige Begleitung und die richtige Methode, um die vorhandenen Steine aus dem Weg zu räumen.

Das Projekt „Demokratie gewinnt! In Sachsen-Anhalt und Thüringen“ bietet seit 2013 zu den Themen Rechtspopulismus/Rechtsextremismus, gleichberechtigte Teilhabe und Vielfalt ein Repertoire an Fortbildung und Beratung für Träger und Mitarbeitende aller Arbeitsfelder in Diakonie und Kirche in unserer Region.

Im kostenfreien Qualifizierungskurs „Beraterinnen und Berater für demokratische Prozesse“, der im Juni 2017 startet, erhalten Sie

Handlungsmöglichkeiten, um aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im eigenen beruflichen und ehrenamtlichen Kontext zu begegnen,
ein Repertoire an Methoden und Wissen für Beratung, Begleitung und Anleitung
Instrumente zur Analyse und Entwicklung von demokratischer Teilhabe,
Training von anwendungsbezogenen Kommunikationstechniken,
Stärkung der eigenen Arbeit und Persönlichkeit,
kollegialen Austausch.

Mit den anderen Teilnehmenden der Fortbildung werden Sie Teil eines Netzwerkes von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, das durch das Projekt während der Qualifizierung und danach eng begleitet wird.

Die Inhalte und Termine der Fortbildung sowie Informationen zum Projekt finden Sie im Anhang und auf unserer Webseite unter www.diakonie-mitteldeutschland.de, Unsere Themen – Demokratie gewinnt.

Die Anmeldung ist bis zum 5.Mai 2017 hier möglich.

Mit freundlichen Grüßen,
Anne-Katrin Linde

Anne-Katrin Linde
Projektleitung „Demokratie gewinnt! In Sachsen-Anhalt und Thüringen“
Diakonie Mitteldeutschland
Merseburger Str. 44
06110 Halle

Tel: 0345 / 1 22 99-157
Mobil: 01520 / 4545418
Fax: 0345 / 1 22 99-393
e-mail: linde@diakonie-ekm.de
www.diakonie-mitteldeutschland.de

Einladung: Qualifizierung Berater_in für demokratische Prozesse

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weitere Meldungen und Fundstücke

Newroz in Halberstadt

We are refugees from Halberstadt. First of all we applied to the administration of the camp that we wanted to celebrate Newroz and will make a fire, which is an important part of the celebration. They said that it’s forbidden to make a fire within the camp. But we didn’t care about that. We celebrated Newroz in Halberstadt at the refugee camp on March 17th. We made a symbolic fire in order to celebrate Newroz and we played Kurdish music as well.

http://oplatz.net/newroz-in-halberstadt/

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Sind »die Flüchtlinge« schuld, wenn Deutschland die Krise kriegt?

5 Irrtümer über die »Flüchtlingskrise«

https://perspective-daily.de/article/197/s1x8k576#/

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