Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 03/2017

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

01.03. Vortrag und Diskussion in Magdeburg: Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen

mit Jürgen Grässlin, Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, DFG-VK

Kooperationsveranstaltung mit Vitopia und dem Friedenskreis Halle e.V.

19.00 Uhr
Café Verde der Genossenschaft Vitopia,
Magdeburg, Herrenkrug 2, 39114 Magdeburg

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02.03. Vortrag und Diskussion in Halle: Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen

mit Jürgen Grässlin, Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, DFG-VK

Kooperationsveranstaltung mit dem Friedenskreis Halle e.V.

19 Uhr
Stadthaus Halle, Marktplatz 2, 06108 Halle

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13.03. Podiums- und Publikumsgespräch zum Umgang mit Rechtspopulismus

Rechtspopulismus ist so stark wie nie zuvor in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands. Parlamentarisch hat sich diese Strömung  in acht Landtagen und zahlreichen Kommunalparlamenten verankert, auf der Straße machten Bewegungen wie PEGIDA von sich reden, in den sozialen Netzwerken hagelt es pauschalen Hass  – auf „die Flüchtlinge“, auf alle, die irgendwie „anders“ sind, auf die sogenannten „Altparteien“ und die Regierenden, die für eine liberale Demokratie stehen. Wie kann ein offensiver Umgang der demokratischen Mehrheit mit dieser Entwicklung aussehen? Wie kann der Teil der Mitte der Gesellschaft, der immer anfälliger für populistische Ideologien wird, für die Demokratie zurückgewonnen werden?

In der Strategie der Zivilgesellschaft  gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist in Verbindung mit Bildungsarbeit und Beratungsangeboten die Ächtung dieser antidemokratischen Ideologie ein zentrales Moment des Bürger-Engagements. Bürgeraktionen der zurückliegenden fünfzehn Jahre in Orten wie Dresden, Halbe, Wunsiedel, Pirna, die Magdeburger Meile der Demokratie oder die jährliche Dessauer Menschenkette dokumentieren dies eindrücklich. Das Anwachsen des Rechtspopulismus führte in der Zivilgesellschaft vielerorts zu dem Reflex, dieselben Elemente in Anschlag zu bringen wie beim rechtsextremen Rest.

Aber ist die konsequente Ausgrenzung aus dem eigenen gesellschaftspolitischen Diskurs in diesem Kontext zielführend und kann das überhaupt gelingen? Und darf eine Gesellschaft, die Grundrechte und Minderheitenschutz weit oben auf der politischen Agenda führt,  den Gürtel des denk- und diskutierbaren immer enger schnallen? Was wird aus den Mitläufern des Rechtspopulismus, wenn die Mehrheitsgesellschaft für sie nur die eine Botschaft hat, nämlich: Ihr gehört nicht dazu? (Wie) kann eine Entzauberung im Diskurs funktionieren und wo sind die Grenzen? Aber bedeutet nicht die Bereitschaft zum Dialog mit den Protagonisten des Populismus Aufwertung und Normalisierung?

Diese Fragen wollen wir mit Ihnen in einem kontroversen Podiums- und Publikumsgespräch diskutieren:

Blockieren? Ignorieren? Debattieren? – Zum Umgang mit dem Rechtspopulismus
Montag, 13. März 2017, 18:30 Uhr
Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Straße 12/13, 39104 Magdeburg

Am Tisch sitzen:
Stephan Kuzmany, Kulturredakteur, Spiegel online
Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
Prof. Dr. Werner Patzelt, Politikwissenschaftler, TU Dresden
Anetta Kahane, Amadeu-Antonio-Stiftung, angefr.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung vorab, spätestens bis zum 03. März 2017, notwendig. Bitte nutzen Sie dazu das beiliegende Anmeldeformular.

Anmeldeformular

Informationen zur Veranstaltung

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21.03. Vortrag und Diskussion in Halle: Wissenschaft zwischen Kolonialismus und interkulturellem Dialog

mit Dr. Hilmar Preuß

Kooperationsveranstaltung mit der GEW Hochschulgruppe Halle im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus

18 Uhr
im Hörsaal Z, Melanchtonianum, Universitätsplatz, 06108 Halle (Saale)

 

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23.03. in Halle: Klare Kante gegen Rechtspopulismus – Erfahrungen der schwedischen Gewerkschaften

17-19 Uhr im Löwengebäude der MLU

In Kooperation mit der DGB Jugend.

Veranstaltung in englischer Sprache!

Nicht nur in Deutschland haben derzeit rechte Bewegungen Rückenwind: In Schweden haben die Schwedendemokraten – eine rechtsextreme, nationalistische Partei – konstante Umfragewerte von knapp 20%. Es gibt viele Parallelen zu anderen rechtspopulistischen Parteien in Europa: Die Hetze gegen Flüchtende und Minderheiten, ein bemüht bürgerliches Auftreten bei gleichzeitiger Vernetzung mit militanten Faschist_innen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Der schwedische Gewerkschaftsverband „Landsorganisationen i Sverige“ (LO) organisierte Kampagnen, um die Zustimmung zu den menschenfeindlichen Positionen der Schwedendemokraten in den eigenen Reihen und in der gesamten Gesellschaft zurückzudrängen – aktuell haben die Schwedendemokraten rückläufige Umfrageergebnisse.

Bei der Veranstaltung wird Johan Ulvenlöv vom LO, der die Kampagne mit organisierte, die Strategien und Vorgehensweisen des Kampfes der schwedischen Gewerkschaften gegen rechtspopulistische und rechtsextreme Einstellungen vorstellen.

Alle Infos zur Veranstaltung

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24.03. Regionalkonferenz zum Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit

Halle (Saale). Die Regionalkonferenz Süd ist eine von insgesamt vier Regionalkonferenzen, bei denen Teilnehmende Erfahrungen und Anregungen zur Weiterentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit  in Sachsen-Anhalt einbringen können. Das Programm soll breiter aufgestellt und gemeinsam mit interessierten Partnern und vielfältigen Akteuren aus den Regionen des Landes vor Ort fortentwickelt werden.

Termin: 24.03.2017, 09:30-16:00 Uhr
Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 31, Hörsaal, Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1, 06110 Halle

Ziel des Landesprogramms ist die Stärkung des demokratischen Bewusstseins, die Förderung einer gelebten demokratischen Kultur, die Auseinandersetzung mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Radikalisierungsprävention. Die Tagung wendet sich an Fachkräfte und Engagierte aus Bildungseinrichtungen, Vereinen, Netzwerken, Initiativen, Bündnissen und aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und Verwaltung im südlichen Sachsen-Anhalt.

Anmeldungen können bis zum 17. März 2017 bevorzugt online eingereicht werden. Nähere Informationen sind im Flyer zu finden.

Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.
Leipziger Str. 37
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.470 13 57
Mail: rbt.sw@freiwilligen-agentur.de
Web: www.freiwilligen-agentur.de

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27.03. Vortrag und Diskussion in Köthen: Die Radikalisierung der AFD und die Herausforderung einer solidarische Alternative

mit Andreas Kemper, Publizist und Soziologe

18 Uhr
in der Gaststätte Am Stadion, Sebastian-Bach-Straße 23, 06366 Köthen

 

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04.04. Vereinsforum Halle

Einladung zum 5. Vereinsforum in Halle am 4. März, 9:30 – 16 Uhr – Jetzt anmelden

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe ehrenamtlich Engagierte, liebe Vereinsvorstände,

hiermit möchten wir Sie ganz herzlich zum 5. Vereinsforum in Halle am 4. März 2017, 9:30 – 16 Uhr im Stadthaus Halle, Marktplatz 2 einladen!

Die Stadt Halle, die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis und das House of Ressources des Verbandes der Migrantenorganisationen Halle organisieren ein interessantes Programm mit praxisnahen Workshops und Praxisforen zu vereinsrelevanten Themen, z.B. zur Öffentlichkeitsarbeit, Vereinsgründung und Satzungsgestaltung, Spendenakquise oder zu Fragen der wirtschaftlichen Betätigung von Vereinen. In vier Praxisforen stehen erfahrene Vereinsvertreter zum Erfahrungsaustausch bereit.

Die Teilnehmenden erwarten insgesamt 2-Workshop-Runden (10 – 12 Uhr/ 13 – 15 Uhr) mit jeweils 4 Kurzworkshops sowie parallel zur 2. Workshop-Runde vier Praxisforen erfahrener Vereine zu den Themenbereichen Rechtliches, Finanzen, Vereinsleben und Öffentlichkeitsarbeit. Im Anhang finden Sie das ausführliche Programm. Bitte melden Sie sich zu den konkreten Workshops mit dem Anmeldebogen (bitte Link folgen) bis spätestens 1. März an.

Es wird ein Teilnahmebeitrag von 10 Euro vor Ort in bar erhoben, in dem bereits ein Teilnahmezertifikat, Tagungsmaterialien und eine Mittagsversorgung beinhaltet sind. In der Mittagspause von 12 – 13 Uhr können Sie sich an verschiedenen Infoständen zu Fragen der Vereinsfinanzen, Versicherung, zu den MZ-Bürgerreportern oder zum Freiwilligen-Management informieren.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an ehrenamtlich tätige Vereinsvorstände und -mitglieder, aber auch andere interessierte ehrenamtlich Engagierte. Die Veranstaltung findet im Stadthaus Halle, Marktplatz 2, 06108 Halle (Saale) statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter 0345/ 200 28 10.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch und neues Know-how und Erkenntnisse beim 5. Vereinsforum.

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Informationen, Webportale & Broschüren

Arbeitshilfe zur Ausbildungsduldung

Herausgeber: Der Paritätische Gesamtverband e.V
Autor: Kirsten Eichler, GGUA Münster
Redaktion: Kerstin Becker
Erscheinungsdatum: 01.02.2017

Am 06. August 2016 ist das Integrationsgesetz in Kraft getreten, mit welchem erstmals ausdrücklich der  Anspruch auf Erteilung einer Duldung zum Zwecke der Ausbildung ins Aufenthaltsgesetz aufgenommen wurde. Die vorliegende Arbeitshilfe soll dieser Regelung größtmögliche Wirksamkeit verleihen und macht deutlich, dass Rechtsprechung und viele Bundesländer die restriktive Auslegung dieser Vorschrift durch Bayern und das Bundesministerium des Innern nicht teilen. Autorin der Arbeitshilfe ist Kirsten Eichler, Mitarbeiterin der GGUA Flüchtlingshilfe aus Münster. Die Arbeitshilfe gibt den Stand am 01.02.2017 wieder, eine Aktualisierung ist vorgesehen und kann dann auf unserer Homepage eingesehen werden. Über Anmerkungen und die Übersendung weiterer Anwendungshinweise aus den Ländern sind wir Ihnen dankbar.

Die Arbeitshilfe als PDF

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BAMF: Asylgeschäftsstatistik Januar 2017

Im Januar 2017 hat das Bundesamt über die Anträge von 70.750 Personen (Vorjahresmonat: 49.384) entschieden. Zudem konnte die Zahl der anhängigen Verfahren von 433.719 Ende Dezember 2016 auf 384.523 Ende Januar 2017 abgebaut werden. Im Kerndatensystem wurden im Januar 14.476 Personen erfasst, die in diesem Zeitraum als Asylsuchende nach Deutschland einreisten. Damit ist die Zahl der Asylsuchenden weiter rückläufig: Im Januar 2016 wurde auf Grundlage des EASY-Systems noch von 90.000 Schutzsuchenden ausgegangen.

Die gesamte Übersicht:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2017/20170208-asylgeschaeftsstatistik-januar.html 

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Handreichung: Dialog? Dialog! – Reden. Mit wem und in welchem Rahmen?

 

Handreichung zu Dialogveranstaltungen über die Themen Flucht und Asyl vor Ort

Die anhaltenden rassistischen Mobilisierungen gegen die Aufnahme geflüchteter Menschen und die wachsende Zustimmung zu rechtspopulistischen, völkischen und rassistischen Positionen und Parteien ließen in den letzten Monaten vielerorts den Wunsch nach einer Überwindung der Spaltung der Gesellschaft laut werden. Als Methode wurden öffentliche Veranstaltungen gewählt, auf denen Menschen mit stark divergierenden Meinungen und Wertvorstellungen
einen Dialog fuhren sollen. In der Umsetzung sind diese Veranstaltungen dann häufig von Vorhaltungen, Anfeindungen, stereotypen Bildern und starken Emotionen geprägt und lassen die Teilnehmer*innen ratlos oder bestärkt im eigenen Vorurteil zurück.

Die vorliegende Handreichung richtet sich an Engagierte in Willkommensinitiativen, Bürgerbündnissen, Kirchgemeinden, Gewerkschaften und Unternehmen ebenso wie an Verantwortungsträger*innen in Politik und Verwaltung.

Ihnen soll sie Anregungen zum Thema Kommunikation vor Ort liefern.

Das Dialogpapier als PDF

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Ratgeber »Flüchtlingshilfe« der AWO Sachsen-Anhalt

Der vorliegende Ratgeber ist im Rahmen des Projekts „Aktivieren. Motivieren. Bestärken. Demokratie ist, was du draus machst!“ zum Schwerpunkt Flucht und Asyl entstanden. Dieser richtet sich an alle ehrenamtlichen Helfer*innen, Sozialarbeiter*innen und andere Aktive in der Flüchtlingsarbeit. Zunächst wird das Asylver- fahren beschrieben. Im zweiten Teil wird auf die Rechte von Flüchtlingen eingegangen. Außerdem wird ein Überblick über die wichtigsten Themen im täglichen Leben sowie im Hinblick auf eine möglichst schnelle Integration gegeben. Im letzten Teil wird speziell auf das ehrenamtliche Engagement eingegangen.
Diese Veröffentlichung dient der Orientierung und gibt Empfehlungen für die praktische Arbeit mit Flücht- lingen. Sie kann nicht den Anspruch erheben, eine umfassende oder gar abschließende Darstellung der Themenbereiche zu geben. Eine intensive Einarbeitung in die einzelnen Themen und persönliche Beratung ist unbedingt notwendig, daher wird auf weiterführendes Informationsmaterial sowie auf Beratungsstellen, Ämter, Behörden und andere Netzwerke insbesondere in Sachsen-Anhalt verwiesen.

Der Ratgeber als PDF

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Sammlung: Antira-Newsletter 02/2017

Kompass Newsletter 02/2017

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Übersicht: Migrationsentwickliung Sachsen-Anhalt

Migrationsentwicklung 2016 in Sachsen-Anhalt (PDF)

 

Aufrufe und Kampagnen

11.03. in Dessau: Eine Menschenkette für Frieden und Toleranz

Aufruftexte und vieles mehr unter: http://www.gelebtedemokratie.de/?p=1906#more-1906

Mit buntem Protestprogramm gemeinsam gegen den Neonaziaufmarsch am 11. März 2017

Dessau. In den letzten vier Jahren war es eine Erfolgsgeschichte, eine Sternstunde der Demokratie in dieser Stadt: die Aktion EINE MENSCHENKETTE FÜR FRIEDEN UND TOLERANZ. Hatten doch 3.000 Menschen, vom Künstler bis zur Sportlerin, von der Unternehmerin bis zum Angestellten, vom Schüler bis zum Schuldirektor Gesicht gezeigt.

Zusammen für eine tolerante, offene und demokratische Stadtgesellschaft, lautet deshalb erneut die Losung für den 11. März 2017. Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE ruft an diesem Tag alle engagierten Bürgerinnen und Bürger zu einem bunten und phantasievollen Protest gegen einen Aufmarsch von Neonazis auf.

Rechte Kameradschaften wollen an diesem Tag mit ihrem Zug durch unser Zentrum erneut den wahren Geschichtsverlauf leugnen und ihre menschenfeindlichen Parolen skandieren. Zudem haben rechtsextrem motivierte Aufmärsche, Straftaten und Drohungen gegen Menschen, die sich für eine offene Gesellschaft engagieren, in den letzten Monaten sprunghaft zugenommen. Dem wollen wir uns  mit gemeinsamen, bunten, friedlichen und allen Menschen ansprechenden Aktionen entgegenstellen.

Die Vielfalt des demokratischen Gemeinwesens  spiegelt sich im umfangreichen Programm wider. Dabei ist die 5. Auflage der Aktion EINE MENSCHENKETTE FÜR FRIEDEN UND TOLERANZ erneut das zentrale Protestelement. Bereits jetzt haben zahlreiche Institutionen, Unternehmen, Kirchengemeinden und demokratischen Parteien ihre aktive Teilnahme an der Kette um die Innenstadt, die mit einem Glockenläuten  ab 14.00 Uhr beginnen wird, fest zugesagt. Komplettiert wird der demokratische Protest u. a. durch insgesamt 15 Mahnwachen mit kulturellen Beiträgen,  einem bunten Bühnenprogramm ab 13.00 Uhr auf dem Dessauer Marktplatz, dem TOLERANZLAUF, zu dem sich interessierte Sportler und Sportlerinnen ab 13.30 Uhr vor der Katholischen Kirche in der Zerbster Straße einfinden können.

Zudem finden erneut unter dem Motto DESSAU-NORD FÜR FRIEDEN UND TOLERANZ ab 16.00 Uhr insgesamt 8 Aktionen, darunter Mahnwachen, Konzerte und eine Lichterkette von der Petruskirche bis zum Liboriusgymnasium, statt.

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Aufruf: Holt den Film »Alles gut« in die Region

Nach dem gelungenen Dokumentarfilm ‚Willkommen auf Deutsch‘ hat die „Pier 53 Filmproduktion Carsten Rau und Hauke Wendler“ jetzt einen neuen Film gemacht: ,ALLES GUT´ (95 Min., PIER 53/NDR/SWR 2016), der im März 2017 Kinostart hat.
Darin erzählt die Regisseurin Pia Lenz vom Großthema Integration. Dazu hat sie mit ihrer Kamera ein Jahr lang die jungen Flüchtlinge Djaner, 7, (Mazedonien) und Ghofran, 11,(Syrien) begleitet, die mit ihren Eltern im Herbst 2015 nach Deutschland gekommen sind. Eine bildstarke Arbeit und ein Debattenbeitrag zur Frage: Wie geben wir denen eine Heimat, die dringend eine Zukunft brauchen?

Die Macher von PIER 53 wollen nun an das erfolgreiche Beispiel von ‚Willkommen auf Deutsch‘ anknüpfen und den Film ALLES GUT ab seinem Kinostart im März 2017 nutzen, möglichst viele Menschen zum Thema „Integration“ ins Gespräch zu bringen.

Lokalen und regionalen Gruppen, Initiativen, Verbänden, Stiftungen und anderen NGOs, die zum Thema Integration arbeiten, soll über den Film „ALLES GUT“ dabei ebenfalls die Möglichkeit gegeben werden, ihre Arbeit vorzustellen, neue MitstreiterInnen und mehr Unterstützung in der Öffentlichkeit zu gewinnen.

Wer Interesse hat, den Film vorzuführen und z.B. eine Podiumsdiskussion daran anzuschließen, findet im Anhang einen Leitfaden der Produktionsfirma wie das aussehen könnte und melde sich gerne bei:
PIER 53 Filmproduktion
Andrea Pittlik (Producerin)
Telefon: 040-89 72 69 27
Mail: pittlik@pier53.de

Alle Infos zum Film und wie man ihn zu sich holen kann

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Interviewanfrage für Forschungsprojekt

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zuge meiner Bachelorarbeit an der Universität Heidelberg beschäftige ich mich mit der politischen Subjektivierung von selbstorganisierten Geflüchteten und deren räumliche Vernetzung.
Ich möchte mich gerne an Menschen mit und ohne Fluchterfahrung richten, die in Initiativen organisiert sind um für die Rechte der Geflüchteten zu kämpfen und interessiert sind, ihr Expertenwissen in der Geflüchteten Bewegung in Form eines Interviews zu teilen.
Die Teilnehmenden erhalten 10 Euro im Anschluss des Interviews und bei Interesse stelle ich gerne die Untersuchungsergebnisse zur Verfügung.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den angehängten offiziellen Anfragetext in den Sprachen Deutsch und Englisch an Ihre Multiplikator*innen die in diesem Bereich aktiv sind weiterleiten könnten.

Bei Fragen stehe ich Ihnen jederzeit über diese Email-Adresse zur Verfügung:

simone.kiebler@hotmail.de

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Spenden für die Daily Resistance

Daily Resistance braucht Geld! Finanzielle Unterstützung gesucht

Liebe Leute,
die dritte Ausgabe von Daily Resistance ist fertig zum Drucken:

Die Bestellung ist diesmal erfreulicherweise sehr hoch (bis jetzt schon um die 12.000 Exemplare), weshalb die Druck- und Versandkosten sich erheblich gegenüber den vorigen Ausgaben erhöht haben.

Doch nun ist uns für die kommende Ausgabe eine erhoffte Finanzierungsquelle weggebrochen. Wir können also diese hohe Anzahl an Vorbestellungen nicht drucken, wenn wir nicht noch den fehlenden Betrag für die Druckkosten erhalten.

Wie bei den vorigen Ausgaben wollen wir DR auf Spendenbasis finanzieren, damit jede Person Zugang hat, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten.

Die Druckkosten konnten bei den ersten beiden Ausgaben durch Projektgelder und teilweise auch durch nachträgliche Spenden von Empfänger*innen gedeckt werden. Dies ist diesmal aus den oben genannten Punkten jedoch nicht möglich.

Wir müssten wenigstens die Druck- und Versandkosten im Voraus zur Verfügung haben, damit die Bestellung bei Euch ankommen kann. Es tut uns sehr leid, Euch mit Geld zu nerven, da wir um die schwierige Finanzlage der meisten Initiativen und Einzelpersonen wissen. Gleichzeitig wollen wir Euch transparent die Produktionskosten der Zeitung aufschlüsseln:

Wir haben ca 12.000 Bestellungen erhalten.

Wir wollen insgesamt 14.000  Exemplare drucken, um spätere Bestellungen erfüllen zu können.

Wir haben bis jetzt ca. 1.300 Euro zur Verfügung.

Wir brauchen ca. 3.890 Euro um die gewünschte Menge zu drucken.

Uns fehlen also noch ca. 2.590 Euro (noch ohne Versandkosten)

Ein Exemplar kostet (bei der hohen Auflage) ca. 30 cent.

Hinzukommen die Versandkosten (der AStA der FU Berlin unterstützt uns da zum Glück mit 500 Euro)

Bitte orientiert Euch am Druckkostenpreis plus Versand und überlegt Euch, ob Ihr nicht auch in Euren Netzwerken Unterstützung suchen und den Aufruf weiterleiten könnet. Denn genau das ist jetzt auch unser Plan:

Unsere Freund*innen und Netzwerke ansprechen. Wenn dabei nicht genug Geld rauskommt, müssen wir leider leider weniger drucken.

Vergesst auch nicht: mit höheren Spenden gewährleistet Ihr den Zugang von anderen. Mit jedem Exemplar, das Ihr zusätzlich finanziert, ermöglicht Ihr einer Person, die kein Geld zur Verfügung hat, die Zusendung von DR. Je mehr sich daran beteiligen umso einfacher wird es beim nächsten Mal! Sollten wir unerwartet zu viel Geld erhalten, werden wir es für die Produktion der nächsten Ausgaben ansparen.

Auch denken wir über ein regelmäßiges Paten- bzw. Abonnentensystem nach,  um die Produktion der nächsten Ausgaben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Beste Grüße
Das DR Team

konto:
Verein ‚Mediengruppe‘
IBAN: DE89830654080004950682
BIC (SWIFT-Code): GENO DEF1 SLR

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Vorstellung von Flüchtlings-Initiativen auf dem Evangelischen Kirchentag

Für unseren Begegnungsort Willkommenskultur suchen wir noch für Freitag, den 26. Mai und Samstag, den 27. Mai, jeweils bis zu acht Flüchtlings-Initiativen, die sich vorstellen möchten. Der Begegnungsort Willkommenskultur bietet die Möglichkeiten, dass sich Initiativen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, vorstellen und vernetzen können und zusammen mit Geflüchteten den Kirchentag besuchen. Konditionen und weitere Informationen finden sich im angehängten Dokument.

Für Rückfragen steht Ihnen Annika Foltin als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung. Email: foltin@kirchentag.de

Einladungsbrief

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Förderprogramm: Werkstatt Vielfalt

Deutschland. Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist wie nie zuvor. Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen Milieus sind von grundlegender Bedeutung für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier setzen die Projekte der »Werkstatt Vielfalt« an: Sie bauen Brücken zwischen Lebenswelten. Sie tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft im Viertel oder in der Gemeinde bei. Sie sorgen dafür, dass Vielfalt zur Normalität wird. Neben interkulturellen Vorhaben wird die Begegnung zwischen Jung und Alt, von Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und aus verschiedenen sozialen oder religiösen Lebensbereichen gefördert. Die „Werkstatt Vielfalt“ ist ein Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung, das von der Stiftung Mitarbeit durchgeführt wird. Die neunte Ausschreibungsrunde startete am 16. September 2016 und endet am 15. März 2017. Interessierte können sich ab sofort mit ihren Projektideen bewerben.

Das Förderprogramm unterstützt ausgewählte Projekte mit bis zu 7.000 Euro für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bis maximal zwei Jahren. Mit der finanziellen Förderung verbindet sich für die Projektverantwortlichen zudem die Möglichkeit, an einer Projektwerkstatt teilzunehmen, bei der sie Erfahrungen austauschen, sich von Expert*innen beraten lassen und zur Weiterentwicklung des Programms beitragen können. Bewerbungsformulare und ausführliche Informationen zum Programm finden sich hier.

Stiftung Mitarbeit
Ellerstr. 67
53119 Bonn
Fon: 0228.604 24 12/-17
Mail: jaster@mitarbeit.de und lappe@mitarbeit.de
Web: www.mitarbeit.de

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Kinder und Jugendring Sachsen-Anhalt sucht Teamer_innen

Liebe Freundinnen und Freunde,

das Projekt wahlort³ des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. beschäftigt sich in diesem Jahr mit Themen rund um die Bundestagswahl. Denn bei wahlort³ dreht sich alles um die Mitbestimmung und das Mitentscheiden bei Wahlen. Das Projekt bietet vor allem jungen Menschen unterschiedliche Erfahrungsmöglichkeiten. In Vorbereitung auf die Bundestagswahl wird es in den Verbänden und Jugendfreizeiteinrichtungen in Sachsen-Anhalt vielfältige Aktionen rund um die Themen Wahlen, Demokratie und Beteiligung geben. Für interessierten Einrichtungen bieten wir in diesem Jahr Workshops zu verschiedenen Themen an.

Wir suchen Teamer_innen, die auf Honorarbasis Workshops für junge Menschen rund um die Themen Demokratie, Wahlen und  Mitbestimmung durchführen möchten.
Die Workshops können beispielweise zeigen, wie sich junge Menschen in die Gesellschaft einbringen können oder Aktionsideen und Anregungen für eine längerfristige Auseinandersetzung mit dem Thema Wahlen geben. Gern könnt ihr aber auch fertige und bereits erprobte Konzepte mitbringen.

Wenn ihr Interesse habt, dann meldet euch bei uns im Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.

Mit freundlichen Grüßen

Meike Achtel
Referentin „wahlort³“

Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.
Schleinufer 14
39104 Magdeburg
Tel.: 0391-535 394 80
Fax: 0391- 597 95 38
Email: meike.achtel@kjr-lsa.de
Web: www.kjr-lsa.de

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Malteser: Referent*in Verbandsentwicklung und Partizipation

  • Magdeburg. Die Malteser in Magdeburg suchen zum 1. März 2017 oder später eine engagierte Persönlichkeit, die die ehrenamtliche Verbandsentwicklung fördert und das Projekt „Zusammenhalt und Teilhabe“ im Bereich Extremismusprävention und Demokratiebildung verantwortet. Die Vollzeitstelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, eine Verlängerung wird allerdings angestrebt.Aufgaben:Projektleitung im Bundesprogramm „Zusammenhalt und Teilhabe“
  • Durchführung einer Standortbestimmung und Reflexion der Strukturen
  • Sicherstellung und Stärkung demokratischer Prozesse und Partizipation innerhalb der Verbandskultur
  • Beratung und Unterstützung der bestehenden Strukturen in allen Fragen von Extremismusprävention
  • Entwicklung und Organisation zusammenhängender Veranstaltungen, Workshops und Schulungen
  • Vernetzung mit lokalen zivilgesellschaftlichen Akteuren
  • Teilnahme an Gremien
  • Umsetzung der Ergebnisse der Verbandentwicklung
  • Projektmanagement der verbandsinternen Ehrenamtstrategie
  • Steuerung der zusammenhängenden Prozesse und entwickelten Maßnahmen
    Koordination des Verbandentwicklungsprozesses
  • Planung und Organisation der Führungskräftequalifizierung im Ehrenamt und einer strategischen Führungskräftegewinnung sowie –entwicklung
  • Begleitung der Umsetzung des Ehrenamtmanagemtents in Abstimmung mit allen Diensten und Ebenen
  • Unterstützung der Ortsleitung bei struktureller Ausrichtung und Weiterentwicklung der jeweiligen Gliederungen
  • Umsetzung von Verwaltungsprozessen und Aufgabenstellungen in Bezug auf Ehrenamtsarbeit
  • Mitwirkung in externen und internen Gremien und Arbeitskreisen

Voraussetzungen:

  • Sozialorientierte Ausbildung, sozialpädagogischer bzw. sozialwissenschaftlicher akademischer oder gleichwertiger Abschluss
  • Erfahrungen im Bereich Partizipation und/oder Extremismusprävention und Demokratiebildung
  • hohe Affinität für das Ehrenamt, Freude an und Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen
  • Organisations- und Führungsfähigkeiten
  • Kenntnisse im Projektmanagement und Veränderungsmanagement
  • Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Motivationsfähigkeit, Überzeugungskraft,
  • Durchsetzungsvermögen, Konfliktfähigkeit
  • Moderations- und Beratungskompetenz
  • Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen
  • Fachübergreifendes, interdisziplinäres Denken
  • Fähigkeit zu zielorientiertem, strukturiertem, eigenständigem Arbeiten
  • Identifikation mit Werten und Zielen der Malteser, lebendige Beziehung zu einer christlichen Kirche
  • gute EDV-Kenntnisse
  • Führerschein Klasse B

Die Stelle bietet eine leistungsgerechte Vergütung, ein umfangreiches Sozialpaket inkl. betrieblicher Altersvorsorge und qualifizierte Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bis zum 5. März 2017 werden Bewerbungen per Mail entgegengenommen. Die vollständige

Ausschreibung können Sie hier einsehen: http://www.malteser-magdeburg.de/fileadmin/Files_sites/Regionen/NO/Magdeburg/Magdeburg/Anzeigen/Stellenanzeigen/Referent/2017_Stellenanzeige_Referent_Verbandsentwicklung.pdf

Malteser Hilfedienst e.V.
Hermann-Hesse-Str. 1a
39118 Magdeburg
Fon: 0391.609 31 20
Mail: Anke.Brumm@malteser.org
Web: www.malteser-magdeburg.de

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Projektausschreibung: Schulungen für Projektpersonal in Integrationsprojekten

Um dem Bedarf an einer zielorientierten und nachhaltigen Projektplanung durch die Projektträger gerecht zu werden, plant das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die Förderung von vier Projekten zur Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Träger BAMF-geförderter Integrationsprojekte zur nachhaltigen Zielplanung sowie zum Monitoring, Controlling und zur Evaluation.

Zur Förderung kommen sollen vier Projekte mit einer Laufzeit von jeweils fünf Monaten, für deren Förderung jeweils ein nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt werden soll. Die ausgewählten Projekte müssen am 31.12.2017 abgeschlossen sein. Die Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden vom Bundesamt jeweils benannt.

Alle Informationen zur Ausschreibung:
http://www.bamf.de/DE/Infothek/Projekttraeger/SchulungenProjektpersonal/schulungen-fuer-projektpersonal.html 

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Projektmittel für Demokratie und Vielfalt in Magdeburg

Magdeburg. Die Partnerschaft für Demokratie in der Landeshauptstadt Magdeburg schreibt Fördermittel für 2017 aus. Im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ und ihrer „Partnerschaft für Demokratie“ hat die Landeshauptstadt Magdeburg für 2017 Fördermittel für Projekte für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Gewalt und die unterschiedlichen Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zur Verfügung. Alle, die sich für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg einsetzen, sind eingeladen, Projekte umzusetzen und Förderanträge einzureichen.

Besonders gefragt sind in diesem Jahr Projekte, die den aktuellen Herausforderungen zwischen Hass auf der Straße und im Netz, Zweifeln an der Demokratie und der Bundestagswahl im September begegnen. Scheuen Sie sich nicht, dazu auch ungewöhnliche Ideen zu entwickeln und in einem Projekt neue Wege auszuprobieren.

Projekte sind nur förderfähig, wenn sie den aktuellen Fördergrundsätzen entsprechen und den Zielen dienen, die sich die Partnerschaft für Demokratie für Magdeburg gesetzt hat.
Die Förderbedingungen sind der Förderleitlinie des Bundesprogramms sowie den Fördergrundsätzen zu entnehmen. Sollen Projektanträge bei der nächsten Sitzung des Begleitausschusses beraten werden, müssen Sie bis zum 14. März 2017 bei der Netzwerkstelle bei Miteinander e.V. eingereicht werden.

Achtung bei Kleinprojekten und kurzfristigen Aktivitäten:
Kleinprojekte, die auf aktuelle Ereignislagen reagieren, oder kurzfristige Aktivitäten können in Kooperation mit der Netzwerkstelle bei Miteinander e.V. umgesetzt werden, so dass dazu evtl. keine Antragsstellung nötig ist. Wenden Sie sich in solchen Fällen direkt an die Netzwerkstelle. Außerdem gibt es die Möglichkeit, für Aktionen und Veranstaltungen Materialien wie z.B. eine mobile Lautsprecheranlage auszuleihen.

Nähere Informationen gibt es hier: http://www.miteinander-ev.de/index.php?page=96

Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.
Netzwerkstelle Demokratisches Magdeburg
Erich-Weinert-Str. 30
39104 Magdeburg
Fon: 0391.62 07 73
Mail: net.gs@miteinander-ev.de
Web: www.miteinander-ev.de

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Studentische Unterstützung an der HS Magdeburg-Stendal

Das International Office der Hochschule Magdeburg-Stendal sucht ab April 2017 am Standort Magdeburg weitere studentische Unterstützung bei der Umsetzung der Initiative zur akademischen Integration von geflüchteten Studieninteressierten.

Ausschreibung 1 als PDF

Ausschreibung 2 als PDF

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

3.3.-5.3. in Magdeburg: Wahlen 2017: Was? – SOLL?/KANN?/MUSS? – ICH? – TUN? Ein Seminar zu Demokratie und Partizipation

In Kooperation mit Arbeit und Leben e.V.

Demokratien sind wandelbar, sie können sich anpassen an veränderte Rahmenbedingungen und Ansprüche der Bevölkerung. Sie sind angewiesen auf das Vertrauen ihrer Bürger in gemeinsame Grundwerte, staatliche Institutionen und auch in das politische Personal. Alles ist dauerhaft im Wandel begriffen, es werden immer neue Herausforderungen an uns, an die Gesellschaft und mithin an den Staat gestellt; wir können uns auf unterschiedlichen Ebenen an der Gestaltung dieses Veränderungsprozesses beteiligen. Wir können selbst Ideen entwickeln und umsetzen, wir haben eine Stimme – auch auf dem Wahlzettel.

Dreh- und Angelpunkt einer jeden Demokratie ist also das Individuum: Selbst- und Sozialkompetenz, das Wissen über Institutionen und Abläufe und nicht zuletzt auch das Interesse an der Gesellschaft und politischen Prozessen. Das Wissen über Regeln des Zusammenlebens ist dafür unabdingbar. Diese Regeln sollten wir kennen, um unserer Stimme auch Ausdruck verleihen zu können und gehört zu werden.

Aufgrund historischer Erfahrungen haben demokratische Staaten jeweils eigene Regeln entwickelt, wie eine Demokratie – also die Herrschaft des Volkes – funktionieren kann und welche Aufgaben der jeweilige Staat erfüllen soll. Folglich gibt es eine Vielfalt unterschiedlicher demokratischer Systeme. Allen gemein ist die Tatsache, dass die Beteiligung der Bevölkerung an gesamtgesellschaftlichen Fragen und auch an konkreten Veränderungsprojekten vor Ort erforderlich ist, um sie neuen Anforderungen anzupassen und das Miteinander zu gestalten. Demokratie braucht – wie Friedrich Ebert sagte – Demokraten.

Ziel dieses praxisorientierten Workshops ist die Entwicklung eigener Wünsche und Ideen zur Gestaltung der Umwelt. Die TeilnehmerInnen entdecken gemeinsam die Vielfalt demokratischer Kompetenzen und erkennen dass Demokratien bunt und lebendig sein können, dass sie Beteiligungsmöglichkeiten beinhalten und wir selbst in der Hand haben, ob und wie wir diese nutzen.

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de

Workshopbeschreibung als PDF

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ab 11.03.: Ausbildungsreihe für ehrenamtliche Eltern-Kita-Sprachmittler_innen (ElKiS)

Neue Ausbildungsreihe für ehrenamtliche Eltern-Kita-Sprachmittler_innen (ElKiS) beim Friedenskreis Halle e.V. startet!

Seit einem Jahr gibt es in Halle „ElKiS“, Eltern-Kita-Sprachmittler_innen, die ehrenamtlich bei Elterngesprächen in Kitas (Kindergarten, Krippe, Hort) in Halle dolmetschen. Sie bilden eine Brücke zwischen Eltern und Erzieher_innen und unterstützen beide Seiten bei Verständigungsschwierigkeiten. Das Projekt wird vom Friedenskreis Halle e.V. seit September 2015 aufgebaut und koordiniert. Ziel ist es, mehrsprachige Elternarbeit in Bildungseinrichtungen zu unterstützen und damit Chancengleichheit für alle zu gewährleisten.
Um diese anspruchsvolle ehrenamtliche Aufgabe erfüllen zu können, bietet der Friedenskreis Halle e.V. eine begleitende Qualifizierung an, bei der Grundlagen und Übungen zur Sprachmittlertätigkeit und Wissen über die Rahmenbedingen der frühkindlichen Erziehung und Bildung vermittelt werden. Das Einführungsmodul findet am Samstag, den 11.03.2017, die darauf aufbauenden Module am 08./09.04. sowie am 17.06.2017 statt. Die Teilnahme daran ist kostenlos.
Menschen, die Deutsch sowie eine andere Sprache auf handlungssicherem Niveau sprechen und Offenheit, Neugierde und Interesse für Engagement im Bereich frühkindlicher Bildung mitbringen, sind herzlich eingeladen und können sich anmelden unter elkis@friedenskreis-halle.de .
Das Projekt wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung.
Alle Informationen im Detail sind zu finden unter http://friedenskreis-halle.de/projekt/elkis.

Anmeldung und weitere Informationen:

Friedenskreis Halle e.V.
Elli Mack
Projektkoordinatorin
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Tel: 0345-279 807-10
Fax: 0345-279 807-11
Mail: elli.mack@friedenskreis-halle.de

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10.-25. März: Bildungswochen in Halle

Vom 10. bis 25. März 2017 veranstaltet „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ die 6.  Bildungswochen gegen Rassismus in Halle (Saale). Zum Schwerpunkt “Nachbarschaft – wie wollen wir zusammen leben” werden in fünf Stadtquartieren Infopoints eingerichtet, an denen Veranstaltungen stattfinden man ins Gespräch kommen kann.

http://www.bildungswochen.de

Das Gesamtprogramm als PDF

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15.03. Fortbildung/ Workshop: „Alltagskonflikte, Mobbing oder schon Rassismus“

Magdeburg. Der  Workshop „Alltagskonflikte, Mobbing oder schon Rassismus“ richtet sich gezielt an engagierte Schulsozialarbeiter*innen. Er findet am 15. März 2017 im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus im einewelt haus Magdeburg statt.

Termin:15.03.2017, 09:30-16:30 Uhr
Ort: einewelt haus Magdeburg, Schellingstr.3-4, 39104 Magdeburg
Kosten: keine (Reisekosten werden übernommen)

Fokus des Seminars sind Rassismus und Diskriminierung im Schulalltag. Abgegrenzt wird der Begriff der Diskriminierung von Konflikten, die täglich im Raum Schule entstehen, und anderen Ausgrenzungsprozessen wie Mobbing. Der Workshop gibt einen Einblick in die Antidiskriminierungspädagogik. Durch vielseitige Übungen reflektieren die Teilnehmer*innen ihr eigenen Einstellungen und ihre Rolle als Schulsozialarbeiter*innen mit ihren Grenzen und Möglichkeiten. Betrachtet wird die Wirkung von Rassismus in Sprache und Bild im Schulleben. Gemeinsam werden Handlungsoptionen für den Arbeitsalltag der Schulsozialarbeiter*innen erarbeitet.

Um Anmeldung per Mail bei Frau Franziska Bergmann wird gebeten. Anmeldeschluss ist der 1. März 2017.

Franziska Bergmann
Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.
Servicestelle Interkulturelle Orientierung/ Öffnung
Fortbildungs- und Beratungsservice für Verwaltungen (IKOE)
einewelt haus/Schellingstr. 3-4
39104 Magdeburg
Fon: 0391.537 12 40
Mail: interkulturelle-bildung@agsa.de
Web: www.serviceikoe.de

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ab 16.03.: Fortbildungsreihe Spielpädagogik

Termine:

16.03.2017 Spielpädagogik I
Break The Ice – Warming Up – Kennenlernen

„Das Eis brechen, Berührungsängste abbauen, neue Leute kennenlernen und miteinander warm werden. Das Kennenlernen und die Förderung der Fähigkeit, Bindungen aufzubauen stehen im Vordergrund.“

18.05.2017 Spielpädagogik II
ICH – DU – WIR … soziales Kompetenztraining „ICH … lerne mich selbst kennen, nehme meine Stärken und Schwächen wahr – Authentizität. ICH & DU … nehmen uns wahr, kommen in Kontakt – Neugierde u. Interesse – gegenseitige Akzeptanz. WIR … sind ein Team, unterstützen uns gegenseitig – Ankommen und Kommunikation in der Gruppe – Teamfähigkeit entwickeln“

07.09.2017 Spielpädagogik III

Abenteuer Spiel I – Einführung

„Kooperative Abenteuerspiele sind ideal geeignet, um innerhalb von Gruppen persönlich bedeutsame Lernprozesse zu initiieren und den Teilnehmenden Kompetenzen aus dem Bereich des sozialen Lernens zu vermitteln.“

29.-30.09.2017 Spielpädagogik IV
Abenteuer Spiel – Aufbaukurs
„Das Konzept der kooperativen Abenteuerspiele basiert auf einer Verzahnung von Elementen aus spiel-, erlebnispädagogischen und gruppen- dynamischen Überlegungen. Die anschließende Auseinandersetzung mit dem Erlebten gibt der Gruppe und den einzelnen Teilnehmenden die Gelegenheit, Rückschlüsse auf die Art und Weise der Zusammenarbeit in der Gruppe und das eigene Handeln zu ziehen.“

Die Fortbildungsreihe im Überblick

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20.-21.03.: Vorurteilsfrei – geht das überhaupt?! Antidiskriminierungsstrategien im Alltag

http://www.friedenskreis-halle.de/bildungsprogramm/antidiskriminierungsstrategien-im-alltag.html

dentitäten und Lebensrealitäten entstehen aus komplexen, individuellen Prozessen, welche Menschen mit sich selbst und ihrer Umwelt ausmachen.
In dieser Fortbildung laden wir die Teilnehmenden dazu ein, sich kritisch mit sich selbst, ihrer Wahrnehmung sowie ihren sozialen und politischen Positionen und Positionierungen auseinander zu setzen. Auf Grundlage des Anti-Bias-Ansatzes wollen wir die Teilnehmenden dazu ermutigen, die eigenen Vorurteile zu hinterfragen und für einen bewussten Umgang miteinander sensibilisieren. Dabei werden auch soziale und politische Machtstrukturen differenziert betrachtet und kritisch hinterfragt.
Ziel der Fortbildungist es, die eigene Rolle in gesellschaftlichen Prozessen zu erkennen, nutzbar zu machen und daraus Handlungsstrategien abzuleiten, um Diskriminierungen vorzubeugen und situativ zu bearbeiten.

Trainer*innen

Franziska Blath (Bildungsreferentin und Anti-Bias-Trainerin)
Fabian Schrader (Bildungsreferent und Theaterpädagoge)

Teilnahmegebühr € 120 / € 90 / € 60

Anmeldung unter:
http://www.friedenskreis-halle.de/seminare.html
oder:
http://www.friedenskreis-halle.de/kontakt-bildung.html

 

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31.03.-01.04.: Werkzeugkasten für Ehrenamt und Kommunalpolitik: Besprechungen leiten: Konstruktive Gesprächslenkung

Ein Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Alle Informationen zum Seminar

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Antifaschistische Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh: Programm 2017

Das Jahresprogramm der Fortbildungen und Veranstaltungen

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weitere Meldungen und Fundstücke

 

Caritas: Rassismus im Alltag – und was man dagegen tun kann

Die Vereinten Nationen haben Deutschland wiederholt gerügt, zu wenig gegen Rassismus im Alltag vorzugehen. Ob Diskriminierung am Arbeitsplatz oder faschistische Parolen – es gibt Möglichkeiten, diesen Tendenzen zu begegnen und Zivilcourage zu zeigen.

Zum gesamten Artikel:
https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2013/artikel/rassismus-im-alltag–und-was-man-dagegen 

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No endless summer of welcome: Volunteerism in Germany since 2015

The so-called ‘European refugee crisis’ of 2015 – during which over 1 million people applied for asylum in Germany – was not perceived as a crisis by the hundreds of thousands of volunteers who rushed enthusiastically to assist them. The enthusiasm has dimmed since then owing to changing public perceptions of refugees and asylum seekers and more restrictive moves by the government. Studies into volunteers’ demographics, motivations and working conditions show that their engagement has long-term potential only if volunteers are supported in the right ways.

Full article:
https://themigrationist.net/2017/02/24/no-endless-summer-of-welcome-volunteerism-in-germany-since-2015/ 

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