Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 16/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

Inhaltsverzeichnis

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

ab 23.01.2017: Fotoausstellung zur Flucht

23.01.2017 | Montag bis 15.2.2017 | Ausstellung | Magdeburg

Grenzgänger. Menschen auf der Flucht.

Fotos von Olga Klikau, Studentin

Hochschule Magdeburg-Stendal, Foyer der Mensa, Breitscheidstr. 2, 39114 Magdeburg

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Puppentheater Magdeburg: Stücke zu den Themen Heimat & Flucht, Freundschaft & Ausgrenzung

Magdeburg. Das Puppentheater Magdeburg stellt im Jahr 2017 viele verschiedene Stücke zum Thema Heimat und Flucht- Freundschaft und Ausgrenzung zur Schau. Egal ob für groß oder klein: für jede Altersgruppe findet sich eine Darbietung zu diesem Thema. Auf Wunsch kann davor oder danach auch mit den Spielenden gesprochen werden, um sich über die Inhalte auszutauschen und diese zu bearbeiten. Der Eintritt für Schüler*Innen beträgt 5 Euro.

Jim Knopf (ab 4)
Auf ihrer Reise ins Unbekannte begegnen Jim und sein Freund Lukas skurrilen Gestalten. Sie wollen nicht nur die chinesische Prinzessin vor dem Furcht erregenden Drachen Frau Mahlzahn befreien, sondern lösen auch das Geheimnis von Jims Herkunft.
Termin: 13.04.17, 09:00 Uhr & 10: 30 Uhr
Das Lumpenpack von San Cristóbal (ab 16)
In einer stürmischen Nacht öffnet ein Wächter den Friedhof für eine Gruppe von hilfesuchenden Menschen, die ihre Wellblechhütten durch eine Überschwemmung verloren haben. Unter den Dächern der Mausoleen finden die Heimatlosen Schutz und beginnen bald, sich häuslich einzurichten. Das löst Verwirrung bei den Hinterbliebenen aus – manche freuen sich über die ungewohnte Lebendigkeit, manche sehen die heilige Ruhe der Toten in Gefahr. Die eindrückliche Inszenierung konfrontiert uns mit der wegweisenden Frage: Was wird unsere Zukunft prägen – das Prinzip der Solidarität oder das Gesetz des Stärkeren?
Termin: 02.02.17, 10:00 Uhr
Jojo am Rande der Welt (ab 12)
Das preisgekrönte Stück von Stéphane Jaubertie erzählt berührend und urkomisch vom Weg ins eigene Leben mit all den Nebeneffekten des Erwachsen-Werdens.
+ Nachbereitung: „Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“ – Eine Märchenhafte Initiationsreise
Termine: 02.03.17, 10:30 Uhr // 03.03.17, 10:30 Uhr

Der kleine Onkel (ab 6)
Eine behutsame Geschichte ohne Wörter, die ganz auf die Kraft der Puppenanimation vertraut und so eine ganz eigene Figurenwelt erschafft. Für junge Theaterzuschauer, die sich auch trauen wollen, anders, aber dafür individueller zu leben.
Termine: 17.03.17, 09.00 Uhr& 10.30 Uhr // 20.03.17, 09:00 Uhr & 10:30 Uhr

Stark für einen Tag (ab 6)
Ivan ist sechs Jahre alt und glücklich mit sich und seiner Welt. Aber: da sind die großen Jungen und da ist sein Vater, die ihn nicht akzeptieren, wie er ist. Eines Tages jedoch begegnet er einer Hexe und hat einen Wunsch frei!
+ Nachbereitung: „Wie werde ich ein Superheld?“ – In verschiedenen Improvisationsübungen werden die eigenen Heldenfiguren unter die Lupe genommen.
Termine: 20.04.17, 11: 00 Uhr // 21.04.17 09:00 Uhr & 11:00 Uhr

Die Legende vom Anfang (ab 9) – TIPP für alle  ETHIK-und RELIGIONSLEHRER                          TIPP 2017
Wir tauchen ein in die Welt eines Nerds, der seine ganz eigene Welt kreiert, in der Hoffnung der Langeweile zu entgehen. Wir sehen ihm amüsiert dabei zu, wie er seine Welt erschafft (und zerstört) und bekommen annähernd eine Vorstellung davon, wie wohl unsere Welt vor vielen Jahren erschaffen wurde. Ein amüsanter Blick auf die Bibel…oder zumindest einen Teil davon.
+ Nachbereitung: „Wir spielen Gott“ – Interessante Einblicke in die Welt eines Puppenspielers
Termine:
21.04.17                  11:00 Uhr
24.04.17                  09:00 Uhr & 11:00 Uhr
25.04.17                  09:00 Uhr & 11:00 Uhr
26.04.17                  09:00 Uhr & 11:00 Uhr
Don Quichote (ab 8)
Alonso Qujano ist überzeugt, ein Ritter zu sein – einer muss schließlich die Welt gegen böse Riesen und feindliche Heere verteidigen. Also sattelt er seinen klapprigen Gaul Rosinante, nennt sich Don Quijote, verpflichtet Sancho Panza als Knappen und zieht ins Abenteuer. Dass ihm seine Phantasie dabei Streiche spielt, macht ihn zu einer der berühmtesten Gestalten der Weltliteratur. Der Magdeburger Komponist Georg Philipp Telemann, dessen 250. Todestag wir 2017 begehen, widmete dem Ritter von der traurigen Gestalt eine eigene Suite. Gespielt vom jungen Magdeburger Ensemble KONbarock wird sie zum Ausgangspunkt für ein aberwitziges Bühnenspektakel.
Termine:
12.06.17, 10:00 Uhr
13.06.17, 10:00 Uhr
14.06.17, 10:00 Uhr
15.06.17, 10:00 Uhr
16.06.17, 10:00 Uhr

Puppentheater Magdeburg
Warschauer Str. 25
39104 Magdeburg
Fon: 0391.540 331 020
Web: www.puppentheater-magdeburg.de

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28.01.2017: Magdeburger Vereinsforum

Magdeburg. Auf dem 7. Magdeburger Vereinsforum der Volkshochschule Magdeburg und Freiwilligenagentur Magdeburg am 28. Januar 2017 werden den Teilnehmenden praxisorientierte Workshops zu zahlreichen Themen, die für Haupt- und Ehrenamtliche im Vereinsalltag relevant sind, geboten.

Termin: 28.01.2016, 09:00-17:00 Uhr
Ort: Volkshochschule Magdeburg, Leibnizstr. 23, 39104 Magdeburg
Kosten: 10 Euro

Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung sind hier zu finden:

Programm Magdeburger Vereinsforum

Freiwilligenagentur Magdeburg
Einsteinstraße 9,
39104 Magdeburg
Fon 0391.549 58 40
Mail info@freiwilligenagentur-magdeburg.de
Web: www.freiwilligenagentur-magdeburg.de

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bis Mai 2017: Ausstellung des DHM zum deutschen Kolonialismus

Berlin. Das Deutsche Historische Museum öffnet seit dem 14.Oktober 2016 täglich seine Pforten für alle Besucher*innen der Ausstellung „Deutscher Kolonialismus – Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart“.
Die Ausstellung zeigt offen die stark vom Überlegenheitsdenken Europas geprägte koloniale Ideologie.
Zuzüglich zu den Texten in deutscher und englischer Sprache, werden wichtige Informationen auch in Brailleschrift (Blindenschrift), Leichter Sprache und als Video mit Gebärdensprache dargestellt. Auch Rollstuhlfahrer*innen werden keinen Hindernissen ausgesetzt.

Termin: 14.10.2016 – 14.05.2016, 10:00 – 18:00 Uhr
Ort:       Deutsches Historisches Museum, Zeughaus und Ausstellungshalle, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Kosten: Führung 4 Euro + Eintritt 8 Euro
Führung 2 Euro ermäßigt + Eintritt 4 Euro
Eintritt bis 18 Jahre frei
Familienkarte: 18 Euro (Eintritt und Führung für 2 Erwachsene und max. 3 Kinder)
Gruppen: 75 Euro (max. 25 Teilnehmer + Eintritt)
Schulklassen zzgl. 1 Euro Eintritt pro Schüler

Deutsches Historisches Museum
Zeughaus und Ausstellungshalle
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Fon: 030. 20 30 40
Mail: info@dhm.de
Web: www.dhm.de

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Informationen, Webportale & Broschüren

App: halloDeutsch

halloDeutsch ist eine neuartige Lern-App für die deutsche Sprache. Initiiert von Prof. Dr. Rudolf Bayer, Informatik-Professor an der Technischen Universität München, und entwickelt im Rahmen der Bachelorarbeiten von Johannes Ismair und Robin Jespersen, ist die App im Google Play Store verfügbar.

http://hallodeutsch.de

Flyer in verschiedenen Sprachen:

Arabisch

Farsi

Englisch

Deutsch

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Broschüre: BAMF-Geschäftsbericht 11/2016

Hier erhalten Sie die Asylgeschäftsstatistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Sie wird monatlich aktualisiert und enthält Informationen zu den gestellten Asylanträgen, den Entscheidungen sowie aktuellen Entwicklungen im Asylbereich.

BAMF Geschäftsbericht 11/2016

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Broschüre: Demokratiestärkung ländlich Raum

Neue Veröffentlichung des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Eine europäisch-vergleichende Recherche zu Ansätzen und Maßnahmen der Stärkung des Bürgerengagements für eine lebendige Demokratie im ländlichen Raum als Beitrag zur Prävention von Rechtsextremismus und Fremdenfeindichkeit

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) legt in seiner Arbeit, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, den Fokus auf die Prävention und Intervention von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus im ländlichen Raum. Dabei sieht es Deutschland nicht isoliert, sondern beschäftigt sich auch intensiv mit ländlichen Räumen in anderen europäischen Ländern und ihren Ansätzen bei der Bekämpfung extrem rechter Aktivitäten. Erfolgreiche europäische Ansätze können damit auch in Deutschland, wenn sie zu den jeweiligen Fällen passen, angewandt werden.

Die Broschüre analysiert im ersten Teil die Ausgangslage in Deutschland hinsichtlich des ländlichen Raums (inkl. Definition zu ländlichem Raum) und wertet aufgrund der erhobenen Analysedaten den Handlungsbedarf der 60 Partnerschaften für Demokratie aus. Dem wird die europäische vergleichende Perspektive  gegenüber gestellt, in der ebenfalls die Ausgangslage hinsichtlich des ländlichen Raums (inkl. Definition zu ländlichem Raum) analysiert wird und Praxisbeispiele zur Nachahmung vorgestellt werden.

http://www.vielfalt-mediathek.de/mediathek/6088/demokratiest-rkung-im-l-ndli-chen-raum-eine-europ-isch-vergleichende-recherche-zu.html 

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Broschüre: Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität (zehnsprachig)

Neue Broschüre in zehn Sprachen: „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“

Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft. Daher wurde vom LSVD, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und dem Paritätischen Gesamtverband eine Broschüre zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ entwickelt. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von www.refugeeguide.de und Staatsministerin Aydan Özoğuz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Die Publikation eignet sich z.B. als Einleger für Willkommensmappen in Flüchtlingsunterkünften oder zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Bildungsstätten.

Die Broschüre erläutert kurz und knapp die rechtliche Situation von Frauen und Männern bzw. von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Dabei wird die gelebte Vielfalt von Lebensentwürfen betont und sich für ein respektvolles Zusammenleben ausgesprochen.

Die Orientierungshilfe wurde für die Broschüre in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch) übersetzt.

Ein Download der Broschüre als PDF ist hier (http://www.queer-refugees.de/?page_id=587) möglich. Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Hintergrund
Geflüchtete – Fragen und Antworten: http://www.lsvd.de/politik/asyl/fragen-und-antworten-gefluechtete.html

Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen – 44seitige Broschüre, herausgegeben vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem LSVD und dem Paritätischen Gesamtverband: http://www.queer-refugees.de/wp-content/uploads/ASB-NRW-Broschuere-LSBTTI-Fluechtlinge_interaktiv.pdf

„Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ – Broschüre in zehn Sprachen, herausgegeben vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem LSVD und dem Paritätischen Gesamtverband: http://www.queer-refugees.de/?page_id=587 

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Broschüre: Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland

Mit diesem Memorandum fordern die unterzeichnenden Verbände angesichts von bestehenden Mängeln im Asylverfahren: Qualität vor Schnelligkeit und die Einhaltung von Verfahrensstandards! Besorgniserregend an der aktuellen Praxis sind vor allem die mangelnde Aufklärung der Fluchtgründe im Asylverfahren und die systematische Trennung von Anhörung und Entscheidung.

http://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/Studien/Memorandum-f%C3%BCr-faire-und-sorgf%C3%A4ltige-Asylverfahren-in-Deutschland-2016.pdf 

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Broschüre: Minas – Atlas über Migration, Integration und Asyl (7. Ausgabe)

Die Themen Migration, Integration und Asyl bilden das Fundament der Arbeit des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.
Der Minas – Atlas über Migration, Integration und Asyl gibt mit kartographischen und informativen Grafiken einen anschaulichen Überblick zu den Themenfeldern und über das Migrationsgeschehen in Deutschland, Europa und der Welt.
7. Ausgabe (Stand: August 2016)

Migrationsatlas

Buch: Wörterbuch des besorgten Bürgers

Von »Asylindustrie« über »Merkeljugend« bis »Volkstod«: In Kreisen besorgter Bürger machen dieser Tage Begriffe die Runde, deren Unsinn nicht selbstverständlich ist.

Dieses Wörterbuch kartografiert und kritisiert – unvollständig und selbst wertend – in 150 Einträgen den sprachlichen Zauber, der weite Teile der politischen Öffentlichkeit erfasst hat und der beharrlich mit stilisierten Ängsten spielt. Konsequent aus einer falschen Opferperspektive werden Tabubrüche inszeniert, um noch so derbe Zumutungen als verkannte Wahrheit zu deklarieren. Neben der politischen Schärfe, welche die Aufarbeitung besorgter Sprache unweigerlich zeigt, kommt auch (ungewollt) Komisches zum Vorschein: Wer etwa von »Volksverdünnern« spricht, hat nicht darüber nachgedacht, dass Besorgte – um im Bild zu bleiben – dann die Arterien der Gesellschaft verstopfen.

https://www.ventil-verlag.de/titel/1770/woerterbuch-des-besorgten-buergers 

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Handreichung: 10 Punkte für das Engagement mit Flüchtlingen

Wenn Flüchtlinge den Weg zu uns gefunden haben, brauchen sie Unterstützung. Nicht jede Unterstützung kann oder sollte von „ehrenamtlichen“ Privatpersonen angegangen werden. Aber engagierte Laien sind wichtig: Sie unterstützen Flüchtlinge bei der Wahrnehmung ihrer Rechte, helfen im Alltag und vermitteln den Betroffenen das Gefühl, willkommen zu sein.

Diese 10 Punkte geben Anregungen, wie Sie sich aktiv einbringen können, damit geflüchtete Menschen gut ankommen, in Sicherheit leben, die Chance auf Teilhabe erhalten und sich zuhause fühlen können.

Die Handreichung „10 Punkte für das Engagement mit Flüchtlingen“ liegt der Publikation „Neue Nachbarn. Vom Willkommen zum Ankommen“ bei. Sie kann kostenfrei bei der Amadeu Antonio Stiftung im Internet heruntergeladen werden.

10 Punkte (PDF)

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Informationssammlung: Quellen und Ansprechpartner zu Roma

Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma und Zentralrat deutscher Sinti und Roma (Wichtig: versteht sich nicht unbedingt stellvertretend für Osteuropäische Roma)
http://www.sintiundroma.de

Gesellschaft für Antiziganismusforschung (Termine und wissenschaftliche Publikationen)
http://www.antiziganismus.de/

Romacenter Göttingen (Aktuelle Infos, Termine, Kampagnen, insb. zu Bleiberecht)
http://www.roma-center.de/

Amaro Drom (Bundesweite Jugendselbstorganisation von Roma und Nicht-Roma)
http://amarodrom.de/

RomaRespekt – Lokalrecherchen & Empowerment (Projekt in Sachsen und Sachsen-Anhalt von Heinrich-Böll-Stiftung)
http://www.weiterdenken.de/de/romarespekt

Übersicht mit allgemeinen Infos und Links
https://mediendienst-integration.de/weitere-rubriken/sinti-roma.html

Aktuelle Arbeiten und Bücher:

http://www.weiterdenken.de/de/2016/08/01/viele-kaempfe-und-vielleicht-einige-siege

http://www.sintiundroma.de/fileadmin/dokumente/publikationen/extern/2014StudieMarkusEndAntiziganismus.pdf

https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/2011_Strauss_Studie_Sinti_Bildung.pdf 

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Informationssammlung: Resonanzboden Newsletter zu Fördermöglichkeiten

Das Projekt „Resonanzboden“ gibt jede Woche einen Newsletter zu aktuellen Fördermöglichkeiten heraus. Im Mittelpunkt des aktuellen Newsletters stehen Stiftungen, die Projekte in den Bereichen Toleranz, Antirassismus, internationale Gesinnung, Völkerverständigung und/ oder Menschenrechte fördern.

Anmeldung ist hier möglich: http://resonanzboden.global/aktuelles/newsletter/

Hintergrund:
Fördermittel-Newsletter zum Thema Integration

Das Projektbüro „Resonanzboden“ gibt ab sofort einen Newsletter heraus, der sich mit Fördermöglichkeiten rund um das Thema „Integration“ beschäftigt. Staatliche als auch private Initiativen bieten Unterstützung für Vereine, Verbände und Personen, die sich für Demokratie, Toleranz sowie Integration engagieren.

Folgende Fördermöglichkeiten werden vorgestellt:

Stiftung gegen Rassismus fördert Modellprojekte zur Überwindung von Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten
Fonds „Auf Augenhöhe“ bietet Unterstützung bei Projekten, die Dialoge ermöglichen
Förderung von Kulturprojekten mit geflüchteten Frauen durch „Frauen ID“

Nähere Informationen zu diesen Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen finden Sie hier: http://www.jissa.de/000Foerdermittel-Newsletter_l_Resonanzboden_10.11.16.pdf

Projekt „Resonanzboden“
lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Fon: 0391.244 51 77
Mail: resonanzboden@lkj-sachsen-anhalt.de
Web: www.resonanzboden.global

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Manuskripteband: Durchmarsch von rechts

Dieser Manuskripteband vereinigt die spannenden Beiträge von zwei Treffen des Gesprächskreises Rechts der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Das erste fand am 5. Dezember 2015 in Potsdam statt, das zweite am 23. April 2016 in Göttingen. Neu ist, dass die Potsdamer Referate im Nachhinein, die Beiträge für das Göttinger Gesprächskreistreffen vorab veröffentlicht werden. Geschuldet ist diese «Eile» dem Eindruck, dass die Geschehnisse sich überschlagen und der Bedarf an diskussionswürdigen Thesen, Papieren, Einschätzungen und Analysen riesig ist.

http://www.rosalux.de/publication/42266/durchmarsch-von-rechts.html 

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Studie: „Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände“ (FES-Mitte-Studie)

Neue „Mitte-Studie“ veröffentlicht
Deutschland. Unter dem Titel „Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände“ ist am 21. November 2016 im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. die neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu rechtsextremen und menschenfeindlichen Einstellungen in Deutschland (FES-Mitte-Studie) erschienen. Im Jahr 2016 hat die FES-Mitte-Studie erstmals auch die Zustimmung und Ablehnung neurechter Einstellungen in der Bevölkerung erfasst.

Zusammengefasst zeichnet sich folgendes Bild:

Verschwörungsmythen in Bezug auf eine vermeintliche Unterwanderung durch den Islam, die Behauptung eines Meinungsdiktats, eine Beschimpfung des „Establishments“ als illegitim, verlogen und betrügerisch, die Forderung nationaler Rückbesinnung gegen die EU und der Aufruf zum Widerstand gegen die aktuelle Politik bilden ein zusammenhängendes neurechtes Einstellungsmuster, das von fast 28 % der Bevölkerung vertreten wird. Je weiter rechts die Befragten sich selbst positionieren, desto eher vertreten sie auch diese Form neurechter Einstellungen. 84 % der AfD-Wähler*innen neigen zu neurechten Einstellungen. 40% aller Befragten meinen, die deutsche Gesellschaft würde durch den Islam unterwandert.

Dagegen ist die Stimmung in der Bevölkerung in Hinblick auf die Geflüchteten deutlich positiver. Die Mehrheit der Bevölkerung äußert sich im Sommer 2016 wohlwollend oder zumindest in der Tendenz positiv zur Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland. Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung: http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_16/pressemitteilung_2016.pdf

Die gesamte Studie kann im Internet als PDF-Version (http://www.fes.de/de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=11000&token=63d1583c0c01b940d67518cf250f334b87bf5fdb) gelesen werden. Nähere Informationen zur Studie und gebundenen Ausgabe gibt es hier: http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/inhalte/studien_Gutachten.php

Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Fon: 0228.88 30
Mail: presse@fes.de
Web: www.fes.de

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Themenheft: Rechtspopulismus

Deutschland. Rechtspopulistische Parteien mischen die politische Landschaft in Europa auf. Sie agitieren gegen Minderheiten, betrachten sich als strategische Partner gegen eine multikulturelle Gesellschaft. Sie fordern ein weißes, heterosexuelles Europa und versprechen ihrer Wählerschaft ein Zurück in Zeiten vermeintlicher nationaler und sozialer Sicherheit.

Im Themenheft Rechtspopulismus gehen die Autor*innen der Frage nach, was die Attraktivität von politischen Strömungen ausmacht, die davon ausgehen, dass manche Menschen aufgrund von Eigenschaften wie ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe mehr wert seien als andere. Rechtspopulisten teilen die Gesellschaft in ein „Ihr“ und „Wir“ und stellen wichtige Errungenschaften der Frauenemanzipation oder der sexuellen Selbstbestimmung in Frage.

Das Themenheft umfasst 72 Seiten, kostet 4,95 Euro (ab 20 Exemplaren je 3,95 Euro) inklusive Versandkosten und kann hier bestellt werden: http://courageshop.schule-ohne-rassismus.org/publikationen/55/themenheft-rechtspopulismus

Aktion Courage e.V.
Ahornstr. 5
10787 Berlin
Fon: 030.214 58 60
Mail: versand@aktioncourage.org
Web: www.courageshop.schule-ohne-rassismus.org

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Wörterbuch: Politiklexikon für Kinder auf Arabisch

Das Politik-Lexikon in arabischer Sprache

Das Kinderpolitiklexikon auf hanisauland.de gibt es nun auch auf Arabisch – mit knapp 240 Begriffen, die ins Arabische übersetzt wurden. Die Comicreihe „HanisauLand“ mit ihren Abenteuern führt Kinder spielerisch in die Welt der Politik ein.
weiter.
https://www.hanisauland.de/lexikon/lexikon-arabisch

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Aufrufe und Kampagnen

 

Kampgane: Haltung zeigen

https://www.wirzeigenhaltung.org/aufruf/

Wir zeigen Haltung
Machen wir gemeinsam sichtbar, dass wir Viele sind!

Wir erfahren durch unser Handeln, dass die Integration von Geflüchteten gelingen kann. Mit Kreativität, Ausdauer und Empathie nehmen wir, viele tausend Engagierte, im ganzen Land diese Herausforderung an.

Mediale und politische Aufmerksamkeit erhalten aber derzeit vor allem Rechtspopulisten, die Unsicherheit und Ängste schüren und sie für politische Forderungen nach Ausgrenzung und Abschottung benutzen.

Das reicht uns jetzt! Wir wollen die gesellschaftliche Stimmung nicht den Angstmachern überlassen. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Wir erleben, dass die Politik mit Verschärfungen des Asylrechts und Schließen der Außengrenzen Europas reagiert, ohne hinreichend Verantwortung dafür zu übernehmen, dass unser Wohlstand und unsere Politik in anderen Ländern vielfältige Fluchtgründe mitverursachen. Kriege, Umweltzerstörung, Klimawandel und ungezügelte Außenwirtschaftspolitik lösen weltweit Migrationsbewegungen aus.

Wir erinnern daran: Humanistische und christliche Grundwerte müssen für alle Menschen gelten. Sie dürfen nicht zu reinen Worthülsen verkommen. Wir erwarten von allen politischen Parteien, dass sie sich auf dem Boden unseres Grundgesetzes und der UN-Menschenrechtskonvention bewegen. Themen und Probleme der Zukunft müssen benannt sowie gerechte und globale Lösungen ernsthaft diskutiert werden.

Von den Medien erwarten wir, dass sie unabhängig und ausgewogen berichten und nicht skandalisierend populistischen Tendenzen nachgeben.

Wir, die in der Flüchtlingshilfe engagiert sind, haben uns bisher darauf konzentriert anzupacken.

Nun aber ist es an der Zeit, die Stimme zu erheben und Haltung zu zeigen.

Es ist unsere Pflicht, Menschen in besonderer Not zu helfen. Wir vertrauen auf unsere Kraft und sind überzeugt, dass es uns als Individuen und als Gesellschaft bereichert, wenn wir Menschen verschiedener Kulturen und Religionen willkommen heißen. Respekt und Würde im Umgang mit Schutzsuchenden sind der beste Schlüssel zur Integration.

Unsere zivilgesellschaftliche Flüchtlingspolitik „von unten“ erinnert daran, wofür Europa stehen sollte: Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte.

Es ist an der Zeit, die Hoheit über die öffentliche Meinung zurück zu erobern. Es ist an der Zeit, gerade vor Bundestagswahlen, deutlich zu machen, dass wir bei komplexen Fragen nicht der Verführung einfacher Antworten erliegen dürfen. Die Solidarität mit Geflüchteten ist groß, aber bisher zu leise. So konnte der Eindruck entstehen, dass wir das Feld den Populisten überlassen. Das ist gefährlich und deshalb müssen wir jetzt Haltung zeigen.

Deshalb erheben wir mit dieser Kampagne unsere Stimme.

Zeigen Sie gemeinsam mit uns Haltung und erklären Sie sich solidarisch!

Hendrikje Blandow-Schlegel, Arnd Boekhoff, Thomas Dreyer, Carola Ensslen, Stephanie Nowicki, Manfred Ossenbeck, Heidrun Petersen-Römer, Johanna von Hammerstein
Mitglieder der Vereine Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V. , Hanseatic Help e.V., Herberge für Menschen auf der Flucht e.V.

Besuchen Sie uns auch auf facebook.

https://www.wirzeigenhaltung.org/aufruf/ 

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Stellenauschreibungen und Förderungen

PRO ASYL sucht Mitarbeiter(in) für die Öffentlichkeitsarbeit in Vollzeit

PRO ASYL, die bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge, ist eine europaweit
tätige unabhängige Menschenrechtsorganisation mit 23.000 Mitgliedern.

Für die Geschäftsstelle in Frankfurt am Main sucht der Förderverein PRO ASYL e.V.
eine(n)
Mitarbeiter(in) für die Öffentlichkeitsarbeit in Vollzeit
Die regelmäßigen Aufgaben umfassen insbesondere:
Anfragenkoordination: Pressetelefon und Pressemails, Koordination von Presse-
Hintergrundfragen
– Recherche und Zusammenstellen von vorhandenen Infos für die Presse
– Redigieren von Pressemitteilungen und News
– Vermittlung externer Ansprechpartner*innen bei externen Organisationen
– Evaluation Presseecho von Presseerklärungen
– Pflege des Presseverteilers
– Pressebeobachtung im Hinblick auf Anschlussmöglichkeiten an den allgemeinen
politischen Diskurs in Ergänzung
– Social Media: Verfassen von Postings, Sichten, Moderieren und Löschen von
Kommentaren
– Websiteredaktion, insbesondere Pflege und ständige Aktualisierung bestimmter
Seiten (z.B. Presse in den Medien, ISSUU, Angebote für Flüchtlinge, Initiativseite),
Assistenz beim Aufbau des Youtube-Accounts
– Beantwortung von Anfragen aus dem Öffentlichkeitsordner den eigenen
Arbeitsbereich betreffend
– Veranstaltungsanfragen: Priorisierung, Verteilung

Sie erfüllen folgende Voraussetzungen:
– Sehr gute Kenntnisse im gesamten Themenfeld Asyl und in der Praxis der
Asylarbeit
– Kenntnisse des Asyl- und Aufenthaltsrechts
– Kenntnisse in der politischen Arbeit in NGOs, Parteien und Verbänden
– Kenntnisse im Bereich Kommunikation und Journalismus
Wir bieten:
– die Mitarbeit in dem engagierten Team einer angesehenen
Nichtregierungsorganisation
– Gleitzeit
– Weiterbildungsmöglichkeiten
Rahmenbedingungen:
– Der vorgesehene Arbeitsbeginn ist zum 01.03.2017
– Entlohnung in Anlehnung an TVöD Bund
– Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit 39 Stunden
– Vertrag zunächst auf 1 Jahr befristet, eine Weiterbeschäftigung wird
angestrebt
– Dienstort: Frankfurt am Main

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 13.01.2017
ausschließlich per e-Mail an bewerbung@proasyl.de 

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Antirassismus-Wettbewerb „Die Gelbe Hand“

Deutschland. Auch im Jahr 2016 ruft der Verband „Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V“. auf, sich am Wettbewerb „Die Gelbe Hand zu beteiligen“, um auf Ungleichheiten und Ungerechtigkeit im Arbeitsalltag aufmerksam zu machen und dagegen ein Zeichen zu setzen. Mitmachen können Mitglieder der Gewerkschaftsjugend, Schüler*innen an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden, sowie Auszubildende und Beschäftigte aus Betrieben und Verwaltungen

Die eingereichten Beiträge für Gleichberechtigung und gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rechtsextremismus in der alltäglichen Arbeitswelt müssen dabei im Jahr 2016 entstanden sein und bis zum 15. Januar 2017 eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es 1000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 300 Euro für den dritten Platz sowie diverse Sonderpreise.

Informationen zu den Teilnahmebedingungen, zur Anmeldung und weitere Informationen gibt es hier:

http://www.gelbehand.de/setz-ein-zeichen/wettbewerb-aktuell/

Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung,
gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.
Hans-Böckler-Str. 39
40476 Düsseldorf
Fon: 0211.430 11 93
Mail: info@gelbehand.de 
Web: www.gelbehand.de

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Steh-Auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage

Zum dritten Mal lobt die F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz den mit 10.000 Euro dotierten

„Steh-Auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage“
aus.

Mit dem Preis, der alle zwei Jahre vergeben wird, zeichnet die Stiftung Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aus, die sich in besonderer Weise für die Ziele der Stiftung einsetzen

·für ein friedliches und tolerantes Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen,

·für Toleranz und Verständigung zwischen den Kulturen,

·für die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke begleitet und unterstützt den „Steh-Auf-Preis“ als Schirmherr.

Vorschläge können eingereicht werden zu Projekten, Einzelpersonen und Eigenbewerbungen. Die Ausschreibung erfolgt bundesweit; Initiativen in den fünf östlichen Bundesländern finden eine besondere Berücksichtigung.
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Januar 2017

Der Preis wird voraussichtlich im Sommer 2017 vergeben. Die Jury steht unter der Leitung der sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Die Bewerbungsunterlagen können an die F. C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz Schlossstraße 12, 14467 Potsdam oder per mail an info@stiftung-toleranz.de gesandt werden.

Sie sollten Ziele und Aktivitäten der BewerberInnen enthalten und eine Ansprechperson benennen.

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LAGFA Förderung: »Engagierte Nachbarschaft« noch bis Ende 2016 möglich

Sachsen-Anhalt. Bei der landesweiten Netzwerkstelle „Engagierte Nachbarschaft – Willkommensstruktur in Sachsen-Anhalt“ können bis Ende 2016 Fördergelder beantragt werden. Ziel ist es, Vereine und Privatinitiativen, die sich für ihre „neuen Nachbar*innen“ (Migrant*innen, Geflüchtete, EU-Bürger*innen) einsetzen, mit niedrigschwelligen Angeboten zu unterstützen, um ihr Engagement zu für eine weltoffene Nachbarschaft zu fördern und zu begleiten.

Mehr dazu gibt es hier: http://www.lagfa-lsa.de/projekte/engagiert-fuer-demokratie/netzwerkstelle-willkommenskultur.html

LAGFA Sachsen-Anhalt e.V.
Leipziger Str. 37
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.20 37 842
Mail: willkommenskultur@lagfa-lsa.de
Web: www.lagfa-lsa.de 

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Integrationspreis des Bündnis »Soziale Stadt«

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider hat uns eine wichtige Information der Ausloberverbände des Wettbewerbs Preis Soziale Stadt (der Deutsche Städtetag, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung, der Deutsche Mieterbund und der AWO Bundesverband) über deren neueste Initiative mit Verzögerung erreicht.

In Anbetracht der vielen Aktivitäten, die im Handlungsfeld „Integration vor Ort“ sich insbesondere im letzten Jahr entfaltet haben, und der öffentlichen und fachpolitischen Aufmerksamkeit, die den Preisträgern zukommen wird, empfehlen wir Ihnen diesen Aufruf zur Beteiligung an Interessierte weiterzugeben.

Vor dem Hintergrund der Zuwanderungsentwicklung mit seinen großen Herausforderungen für das Zusammenleben in den Städten und Gemeinden hat sich das Bündnis „Soziale Stadt“ entschlossen einen Sonderpreis, den Integrationspreis 2017, auszuloben. Er findet unter dem Motto „Zusammenleben mit neuen Nachbarn“ mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMUB) statt. Bis zum 23. Januar 2017 können Akteure Projekte einreichen, die beispielhaft zeigen, wie die Integration von Zugewanderten in Nachbarschaften und Wohnquartieren gefördert werden kann.

Für die Integration der vielen zugewanderten Menschen aus Krisengebieten spielt das Zusammenleben in den Wohnquartieren eine entscheidende Rolle. Die Wohnung und ihr Umfeld, die Begegnung und der Austausch mit den Nachbarn sowie die Kontakte in Kitas, Schulen, Gesundheitseinrichtungen oder Begegnungsstätten sind elementare Voraussetzungen dafür, dass sich Einheimische und Zugewanderte respektvoll wahrnehmen, miteinander statt nur nebeneinander im gleichen Quartier leben und Integration überhaupt erst beginnen kann. So sollen mit dem Wettbewerb zum Integrationspreis besondere Leistungen bei der Integration von Zugewanderten in Nachbarschaften und Wohnquartieren gewürdigt werden.

Der Wettbewerb möchte anhand guter Beispiele öffentlichkeitswirksam aufzeigen, dass erfolgreiche Integration im Quartier beginnt. Gemeinsam müssen Kommunen, Wohnungseigentümer, Wohlfahrtsverbände und bürgerschaftliche Initiativen in den Wohnquartieren die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Ausgrenzung vermieden und Integration unterstützt wird. Dabei dürfen vorhandene Nachbarschaften nicht überfordert werden.

Die Wettbewerbsunterlagen können auf der Website des Preis Soziale Stadt www.preis-soziale-stadt.de/integrationspreis abgerufen werden. Die Bewerbungsunterlagen sind bis Montag, den 23. Januar 2017, an die Geschäftsstelle des Wettbewerbs zu richten: vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., Fritschestraße 27/28, 10585 Berlin, Telefon: 030 390473-130

Der Integrationspreis 2017 wird am 13. Juni 2017 im Rahmen des Nationalen Stadtentwicklungskongresses in Hamburg verliehen.

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Fördermittel des Netzwerk Weltoffener Saalekreis

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Engagierte und Interessierte,

das „Netzwerk Weltoffener Saalekreis – engagiert für Demokratie & Vielfalt“ schreibt ab sofort Fördermittel für das Kalenderjahr 2017 aus. Gesucht werden wieder Projektideen, die geeignet sind, Verständnis für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit zu fördern und bezüglich rechter, rassistischer und menschenfeindlicher Einstellungen zu sensibilisieren und darüber aufzuklären. Die geplanten Projekte sollten einen präventiven und nachhaltigen Ansatz verfolgen und dabei die Zielgruppen aktiv mit einbeziehen. 2017 setzt das Netzwerk insbesondere einen Schwerpunkt auf Projekte, die in geeigneter Weise das jeweilige Engagement öffentlichkeitswirksam sichtbar machen, sowie Maßnahmen, die Rassismus und Rechtsextremismus thematisieren und auf die Stärkung nicht-rechter (Jugend-)Kultur abzielen.

Die Projektförderung setzt sich dabei aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ sowie des Landkreises Saalekreis zusammen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die Projekte im Landkreis Saalekreis umsetzen.

Anträge können bis einschließlich Montag, 16. Januar 2017 (Post- & Maileingang) bei der Koordination des Netzwerks Weltoffener Saalekreis (Roßmarkt 02, 06217 Merseburg) eingereicht werden. Noch im selben Monat ist vorgesehen, dass der Begleitausschuss des Netzwerks über die eingereichten Anträge entscheiden wird. Frühestmöglicher Projektbeginn kann der 01. Februar 2017 sein. Die Projektförderung ist dabei immer an das jeweilige Kalenderjahr gebunden. Die Maßnahmen müssen demnach spätestens bis 31. Dezember 2017 beendet sein.

Die aktuellen Förderrichtlinien des Bundesprogramms (PDF) sowie Hinweise zur Antragstellung (PDF) sind unter www.weltoffener-saalekreis.de, im Bereich „Förderung“ zu finden. Eine Antragstellung kann ausschließlich mit den hier veröffentlichten Antragsformularen erfolgen. Eine weitere Ausschreibung für das Jahr 2017 ist geplant.
Mit freundlichen Grüßen

Förderungen für ländliche Flüchtlingsintegration

Förderung im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit einer neuen Fördermaßnahme das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration.

Ehrenamtliche Initiativen investieren in erheblichem Umfang Zeit und persönliches Engagement in die Integrationsarbeit für Geflüchtete. Oft fehlen allerdings die Sachmittel, um wichtige Maßnahmen optimal umsetzen zu können. Auch mangelt es häufig an Geld, um externe Unterstützung zu gewinnen, die die Ehrenamtlichen entlastet und gleichzeitig die Qualität ihrer Arbeit erhöht.

Die Fördermaßnahme verringert diese Finanzierungslücke durch Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro. Die Fördergelder können beispielsweise für Anschaffungen oder die Beauftragung von Leistungen zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit eingesetzt werden.

http://www.ble.de/DE/04_Forschungsfoerderung/03_FoerderungAuftraege/12_LaendlicheEntwicklung/500LandInitiativen.html

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

 

bis Ende März 2017: Kostenlose Fortbildungen für ehrenamtliche Lernbegleiter
Angebot des Goethe-Instituts

Bis Ende März 2017 führen wir kostenlose Fortbildungen für ehrenamtliche Lernbegleitende durch, die Geflüchteten einen Zugang zur deutschen Sprache vermitteln.

Dieses Projekt FEELS (Flüchtlinge – Einführungskurs – Ehrenamtliche – Lernbegleitende -Spracharbeit) wird durch
das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Wir sehen in unseren Kursen einen wichtigen Beitrag zur
Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und zur Förderung der Integration von
Geflüchteten.  https://www.goethe.de/de/spr/flu/esd.html

An wen richten sich unsere Einführungskurse?

Ehrenamtlich Tätige, die alphabetisierten, erwachsenen Asylbewerber/innen Sprachvermittlung anbieten
Interessierte, die keine ausgebildeten Lehrkräfte sind
Personen, deren Deutschkenntnisse auf B2-Niveau oder höher liegen

Was beinhalten die 16-stündigen Kurse?

Auseinandersetzung mit den Aufgaben und der Rolle als Lernbegleitende
Interkulturelle Sensibilisierung
Tipps für das Vermitteln einer neuen Sprache
Überblick über Materialien für die Sprachvermittlung und Best Practice Beispiele
Einführung in die Nutzung eines Online-Kursraumes mit Informationen, Materialien und Praxisbeispielen aus den Tätigkeitsfeldern der ehrenamtlichen Lernbegleitenden

Diese Kurse bieten wir in Berlin und an 11 weiteren Standorten des Goethe-Instituts in Deutschland an.

Auf Anfrage vermitteln wir gerne auch eine Kursleitung in eine Einrichtung in Sachsen-Anhalt, wenn es für 8 bis maximal 16 Teilnehmende Räumlichkeiten dafür gibt.

Wie kann man sich anmelden?

Bei Interesse wird das sich im Anhang befindende Anmeldeformular vollständig ausgefüllt und an folgende E-Mail-Adresse geschickt: Ehrenamtliche-Lernbegleitende@goethe.de
Wir nehmen den Schutz persönlicher Angaben ernst und behandeln alle Daten vertraulich.

Wir bedanken uns für das Weiterleiten der Informationen über unser Kursangebot an interessierte Ehrenamtliche und würden uns freuen, wenn unsere Kurse Ihr Interesse finden!

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20.02.17: Infoveranstaltung zur Fördergeldbeantragung für kulturelle Projekte mit Geflüchteten

Magdeburg. Kulturelle Bildung kann dabei unterstützen, Erlebtes zu verarbeiten und Neues zu verstehen. Vor allem jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung, die nicht mehr zur Schule gehen und unter Umständen eine längere Zeit bis zum Übergang in eine berufliche Ausbildung oder Tätigkeit überbrücken müssen, kann kulturelle Bildung die Möglichkeit bieten, die deutsche Sprache zu erlernen und mehr über das das Leben in Deutschland zu erfahren. Im Rahmen des Bundesförderprogramms  „Kultur macht stark“ können Projekte  für junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren mit Fluchterfahrung beantragt werden. Bei der Informationsveranstaltung werden zwei konkrete Förderprogramme vorgestellt.

Termin: 20.02.17, 14:00-16:00 Uhr
Ort: .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg
Kosten: keine

Das Paritätische Bildungswerk stellt das Förderprogramm „Frauen iD“ mit der Zielgruppe junge Frauen mit Fluchterfahrung vor und  der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband präsentiert das Förderprogramm „Ich bin HIER! Willkommen“.  Von beiden Förderprogrammen sind Vertreterinnen vor Ort, die auch auf spezielle Fragen eingehen können. Bei beiden Förderprogrammen sind keine Privatpersonen, sondern gemeinnützige Einrichtungen antragsberechtigt. Generelle Informationen zum Bundesförderprogramm sind hier zu finden.

Anmeldungen können bis spätestens 12. Februar 2017 per Mail getätigt werden. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bei Rückfragen wenden Sie sich an:

.lkj)
Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Fon 0391.244 51 67
Mail: info@lkj-sachsen-anhalt.de
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de

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2017: Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Hamburg. Vorstellungen sozialer Ungleichwertigkeiten sind das verbindende Element extrem rechter Einstellungen. Diese prägen Strukturen, Handlungsmuster und Erscheinungsformen von Neonazis und Rechtspopulist*innen. Zur selben Zeit finden sich dieselben ausgrenzenden Gedanken und Argumentationsmuster in der Gesellschaft wieder und bilden damit einen Nährboden für Diskrimminierung, Ausgrenzung und Gewalt.Seit 2013 greift „breit aufgestellt!“ die Ideologieelemente der extremen Rechten auf und stellt ihr Zusammenwirken und ihre Bedeutung für die Gesellschaft dar.  Das Fortbildungskonzept beabsichtigt den extrem rechten Aktivitäten den Nährboden zu entziehen. Die Teilnehmenden sollen auf eine Schutzarbeit vorbereitet werden, sodass sie Ausgrenzmechanismen in Gesellschaft, Alltag und Lebensumfeld entgegenwirken können.

Termine: (jeweils Freitag: 14:00 – 20:00 Uhr, Samstag und Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr)

31.03.2017 – 02.04.2017
19.05.2017 – 21.05.2017
09.06.2017 – 11.06.2017
23.09.2017 – 24.09.2017
11.11.2017 – 12.11.2017

Ort:  Junges Hotel Hamburg, Kurt-Schumacher-Allee 14, 20097 Hamburg
Kosten:  600 Euro, inklusive Übernachtung und Verpflegung

Anmeldungen werden über das Anmeldeformular entgegengenommen.
Mehr ist der Website zu entnehmen: http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/seminar-workshop/236378/breit-aufgestellt-fortbildung-zur-praevention-von-ungleichwertigkeitsvorstellungen

Arbeit und Leben Hamburg
Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
Fon: 040. 28 40 16 11
Mail: office@hamburg.arbeitundleben.de
Web: www.hamburg.arbeitundleben.de

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weitere Meldungen und Fundstücke

Dossier: 15 Jahre Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Seit Ende 2001 sind deutsche Soldaten in Afghanistan. Was als sechsmonatige Friedensmission begann, wurde für die Bundeswehr zum langjährigen Kampfeinsatz – mit Verwundeten und Gefallenen. Ein schnelles Ende des Einsatzes ist nicht in Sicht.
http://www.bpb.de/politik/grundfragen/deutsche-verteidigungspolitik/238332/15-jahre-afghanistan-einsatz 

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Zur Aufregung um die vermeintliche »migrantische Kriminalität«

Fischer im Recht:

Eine Tote in Freiburg, die „Tagesschau“ berichtet nicht. Die Nichtmeldung führt zum Sturm der Berichterstattung – Deutschland im kommunikativen Krisenmodus

http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-12/kriminalitaet-massenmedien-freiburg-berichterstattung-tagesschau-fischer-im-recht/komplettansicht 

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Europäisches Milliardenprojekt zur Flüchtlingsabwehr

Die EU-Regierungen machen die Kontrolle der Außengrenzen zum zentralen Projekt. Das Journalisten-Kollektiv „Investigate Europe“ enthüllt: Das kostet Milliarden – doch nur Rüstungs- und Elektronikindustrie profitieren.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/sicherheitspolitik-europa-plant-den-ueberwachungsstaat/14956574-all.html 

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