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Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 15/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

 

Inhaltsverzeichnis

 

Tagungen, Lesungen, Diskussionen

23.11. Islamische Gemeinde MD

Gesprächsrunde zum Thema:

Kultur – Religion – Integration

mit dem Ersten Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde Magdeburg,
Dr. Moawia Al-Hamid

am Mittwoch, 23. November 2016, um 17:00 Uhr

Ort der Veranstaltung:
Islamische Gemeinde
Magdeburg, Weitlingstraße 1b

Einladung als PDF

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23.11. 2. Demokratiekonferenz in Magdeburg

Einladung zur 2. DemokratiekonferenzMagdeburg. Die „Partnerschaft für Demokratie“ möchte Menschen bei ihrem Engagement für Weltoffenheit, Demokratie und Respekt gegenüber anderen Menschen unterstützen und ihre Aktivitäten fördern. Daher ist die Demokratiekonferenz eine gute Gelegenheit für einen Austausch über eigene Bedürfnisse, Ideen, Fragen und Sichtweisen. Zur Konferenz kommen viele unterschiedliche Menschen zusammen, um gemeinsam die Problemlagen zu erörtern und Strategien zu entwickeln. Bei der zweiten Konferenz soll der Fokus auf die Rahmenbedingungen der Arbeit gelegt werden:

Haben wir die richtigen Ansatzpunkte und Mittel, um auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren?

Wie finden wir neue Akteure*innen für die Arbeit und wie können wir Menschen neu motivieren und Ermüdung und Resignation entgegenwirken?

Verrohrung und Hate Speech: Sind demokratische Diskurse bedroht?

Wie sind die konkreten Rahmenbedingungen der Partnerschaft für Demokratie? Was ist bei den Förderbedingungen zu beachten?

Termin: 23.11.2016, 14:00 – 16:00 Uhr
Ort: SBH Südost GmbH, Schönebecker Str. 67a, 39104 Magdeburg

Anmeldungen sowie Anregungen und Ideen werden bis zum 16. November 2016 per Mail entgegengenommen.

Miteinander e.V.
Netzwerkstelle Demokratisches Magdeburg
Erich-Weinert-Str. 30
39104 Magdeburg
Fon: 0391. 62 07 740
Mail: net.gs@miteinander-ev.de
Web: www.miteinander-ev.de

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24.11. Fachtag zum Hürdenlauf „Ankommen in Deutschland“

Migrationsguide – Fachtag zum Hürdenlauf „Ankommen in Deutschland“Schönebeck. Der Rückenwind e.V. Schönebeck veranstaltet am 24. November 2016 den Fachtag: Migrationsguide – Fachtag zum Hürdenlauf „Ankommen in Deutschland“. Thematisch geht es um den Umgang mit der „gesellschaftlichen Schere“ mit Bezug zum Thema Migration. Die damit einhergehenden Unsicherheiten der Fachkräfte werden ebenso beleuchtet, wie die Ursachen und der Umgang mit einer steigenden Gewaltbereitschaft (auch der geflüchteten Menschen untereinander).

Prof. Dr. Titus Simon wird in seinem Vortrag Impulse setzen und im Rahmen seines Workshops die Frage  „Wie kann unser (Hilfe-)System für Flüchtlinge nutzbar gemacht werden?“ thematisieren. Anja Brehme (Schulpsychologische Referentin: Schwerpunkt Migration) widmet sich in ihrem Workshop dem Thema: „Schulische Integration (von zugewanderten Kindern und Jugendlichen): Worauf ist dabei zu achten? Wie kann sie auf verschiedenen Ebenen gelingen?“ In einem dritten Workshop gehen Anke Ziese (Schulsozialarbeiterin des Rückenwind e.V.) und Claudia Koltermann (DAF-Lehrerin) auf die Thematik: „Stolpersteine in der Kindermigrationsarbeit – separate but equal?“ ein

Die Veranstaltung richtet sich an  Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsycholog*innen und weitere pädagogische Fachkräfte

Termin: 24.11.2016, 9.30 Uhr bis 16 Uhr
Ort: Bildungszentrum des Rückenwind e.V. Schönebeck, Bahnhofstraße 11/ 12, 39218 Schönebeck
Kosten: 20 Euro

Um Anmeldung per Formular bis zum 28.Oktober 2016 per Fax: 03928 7 68 77 49 oder Mail wird gebeten. Alle Informationen finden Sie im Flyer.

Rückenwind e.V.
Bahnhofstraße 11 / 12
39218 Schönebeck
Telefon: 03928 76 877 40
Mail: jana.dosdall@rueckenwind-schoenebeck.de
Web: www.rueckenwind-schoenebeck.de

Programm und Einladung als PDF

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26.11. Vernetzungstreffen Flüchtlingshilfe im Bistum Magdeburg

Magdeburg. Das Bistum Magdeburg und der Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V. laden ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe am 26. November 2016 zu einem Erfahrungsaustausch in die Kathedralpfarrei St. Sebastian nach Magdeburg ein.Termin: 26.11.2016, 09:30-14:30 Uhr
Ort: Kathedralpfarrei St. Sebastian, großer Saal, Max-Josef-Metzger-Str. 1A, 39104 Magdeburg
Kosten: keineGemeinsam wird auf die gemachten Erfahrungen in der Flüchtlingshilfe Sachsen-Anhalt zurückgeblickt, um einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen zu werfen. Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Bischof Dr. Gerhard Feige sowie die Staatssekretärin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt Frau Susi Möbbeck.Lesen Sie hier das vollständige Programm. Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldebogen bis zum 27. Oktober 2016 per Mail an.Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.
Langer Weg 65-66
39112 Magdeburg
Fon: 0391.605 30
Mail: kontakt@caritas-magdeburg.de 
Web: www.caritas-magdeburg.de/fluechtlingshilfe

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29.11. Fachtagung: Fortführung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit

Fortführung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit – Save the date: Fachtagung am 29.11.2016Sehr geehrte Projektpartnerinnen und Projektpartner, Netzwerker,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vereinen, Verbänden und Organisationen,
liebe Freundinnen und Freunde und Akteure des Landesprogramms,
das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt
wird fortgeführt und nimmt wieder Fahrtwind auf!Globale und nationale Herausforderungen brachten in der letzten Zeit weitreichende Veränderungen mit sich. Die fremdenfeindliche, rassistische und menschenverachtende Agitation im Land hat zugenommen. Die demokratische Kultur ist gefordert, in der Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Gruppierungen nicht nachzulassen.Der Koalitionsvertrag der 7. Legislaturperiode legte fest, dass das „Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“ nicht nur fortgesetzt, sondern weiterentwickelt und in seinen Fördermöglichkeiten für Institutionen und Vereine gestärkt wird.
Das Programm Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wird künftig federführend im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration koordiniert.Das nun fortgeführte Landesprogramm wird eine Bündelung von Maßnahmen enthalten, die einen maßgeblichen Beitrag zur Demokratiestärkung in Sachsen-Anhalt leisten. Gemeinsames Ziel ist die Stärkung des demokratischen Bewusstseins, die Förderung einer gelebten demokratischen Kultur, Auseinandersetzung mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie Radikalisierungsprävention.

Im Koalitionsvertrag sind unter anderem folgende Punkte geregelt:
·         „Das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wird als Querschnittsvorhaben der gesamten Landesregierung fortgeführt, gestärkt und sowohl ressortübergreifend als auch zivil-gesellschaftlich begleitet.
·         Gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, lokalen Bündnissen und Initiativen soll es in einem dialogischen Verfahren im Hinblick auf die bestehenden fremdenfeindlichen und demokratiekritischen Ressentiments weiter ausgebaut werden.
·         Die Förderung des Landesprogramms soll in Anlehnung an die Ausstattung in den neuen Bundes- ländern ausgebaut und durch eine wissenschaftliche Begleitung in der Durchführung begleitet werden.“

Das Landesprogramm wird fortentwickelt und möchte sich breiter aufstellen, noch mehr Akteure, Vereine, Verbände, Netzwerke und Projektpartnerinnen und Projektpartner sollen eingebunden werden und mitmischen, um ein demokratisches Miteinander mitzugestalten.

Zur Fortentwicklung sind Ideen und Impulse, aber auch Kritiken und Fehlbedarfe gefragt. Eine wissenschaftlich fundierte Expertise über die Herausforderungen und Gefährdungslagen der demokratischen Kultur in Sachsen-Anhalt wird zur Weiterentwicklung herangezogen.

Eine Fachkonferenz zur Fortentwicklung des Landesprogramms wird am Dienstag, dem 29.11.2016,
ab 9.30 Uhr im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Turmschanzenstraße 25 stattfinden.
Bitte den Termin vormerken, eine Einladung dazu folgt in Kürze.

Weitere Termine:
IMAK-Sitzung: 28.10.2016
Berufung und Sitzung Beirat: 09.12.2016

Mehr Informationen zum Landesprogramm und zur bisherigen Umsetzung gibt es online unter: http://www.ms.sachsen-anhalt.de/themen/integration/demokratie-vielfalt-und-weltoffenheit/

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Fricke unter der Telefonnummer 0391-567-4674 oder per Mail Petra.Fricke@ms.sachsen-anhalt.de gern zur Verfügung.

Ich freue mich auf die gemeinsame Fortführung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in unserem Land.

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1. und 2.12. Fachtag: Selbstschutzbewusstes Haupt- und Ehrenamt

hiermit laden wir Sie herzlich zum zweiten Fachtag des Projektes „Gemeinsam engagiert“ zum Thema Selbstschutzbewusstes Haupt- und Ehrenamt am 01.-02. Dezember 2016 auf Kloster Drübeck ein.
Die Einladung finden Sie anbei. Die Anmeldung erfolgt über den angegebenen Link über die Projektwebsite ab 26.10.2016. Bitte beachten Sie auch die Anmeldefrist: https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/projekte_gemeinsam_engagiert_de.html

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Informationen, Webportale & Broschüren

Themenseite: Wie sich Nordeuropa gegen Flüchtlinge abschottet

Wie sich Nordeuropa gegen Flüchtlinge abschottet
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Ob am Ärmelkanal, in Dänemark oder an der norwegisch-russischen Grenze – in Nordeuropa werden allerorts Flüchtlinge an der Einreise gehindert. Sogar das liberale Schweden hat seine Asylpolitik verschärft. Nur in einem Land lassen sich mit rechtspopulistischen Positionen noch keine Wahlen gewinnen.
http://www.bpb.de/235280 

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Broschüre: Orientierungshilfe zur Flüchtlingssozialarbeit der Caritas

Die umfangreiche Broschüre als PDF

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Film: Blickwechsel – Welche Hilfe heißt Willkommen?

Über den Film:
Wir haben Geflüchtete gefragt, welche Art von Hilfe für sie sinnvoll ist und welche Erfahrungen sie mit freiwillig Engagierten gemacht haben. In vier weiteren Videoclips befragen Flüchtlinge freiwillig Engagierte zu deren Motivation.http://fluechtlingshelfer.info/projekte/filmprojekt/ 

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Buch von Firas Alshater: Ich komm‘ auf Deutschland zu

Firas Alshater ist ein ganz normaler Berliner mit Hipsterbart und Brille, ein Comedian und erfolgreicher YouTuber. Nur, dass er bis vor zwei Jahren in Syrien für seine politischen Videos sowohl vom Assad-Regime als auch von Islamisten verhaftet und gefoltert wurde. Erst die Arbeit an einem Film erbrachte ihm das ersehnte Visum für Deutschland, und Firas betrat den größten Kokon der Welt: den Westen. Seitdem versucht er, uns zu verstehen: das Pfandsystem, private Briefkästen, Fahrkartenautomaten und die deutsche Sprache („Da reicht ein Leben nicht für“). Doch als sein Bruder mit Familie über das Mittelmeer nach Europa kommt, erkennt Firas: Ich bin schon total deutsch. Kann also noch was werden mit uns und diesem neuen Land. Von seinen Erlebnissen in Deutschland und Syrien erzählt Firas witzig, tragikomisch, offen und immer liebenswert frech.http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/ich-komm-auf-deutschland-zu-9783864930492.html 

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Checkliste: Basiskonto

Ab dem 18. Juni gibt es das Basiskonto. Nun haben auch Personen ohne festen Wohnsitz sowie Asylsuchende und Geduldete einen Rechtsanspruch auf ein Konto. Alle Infos in der Checkliste – auch auf Englisch und Arabisch.http://www.diakonie.de/checkliste-basiskonto-fuer-alle-17146.html 

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Broschüre: Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements für Schutzsuchende

Basisinformation (Nr.4) „Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements für Schutzsuchende“ über Standards wie Datenschutz, Verschwiegenheit, Einhaltung von Kompetenzgrenzen und Themen wie Versicherung etc.http://www.asyl.net/fileadmin/user_upload/redaktion/Dokumente/Publikationen/Basisinformationen/Basisinf_4fin.pdf

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Aufrufe und Kampagnen

Positionspapier des Landesflüchtlingsrats für ein Gewaltschutzkonzept zur Unterbringung von Geflüchteten

Wir begrüßen sehr, dass sich das Ministerium für Justiz und Gleichstellung (MJ) des Landes Sachsen-Anhalt (ST) dazu entschlossen hat, ein Gewaltschutzkonzept für die Unterkünfte in Sachsen-Anhalt zu erstellen. Mit diesem Vorhaben erfüllt das Land europarechtliche Vorgaben. Die EU-Aufnahmerichtlinie 2013/33/EU sieht einheitliche Mindeststandards und festgelegte Aufnahmebedingungen für Asylsuchende sowie Regelungen für die Identifizierung und den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personengruppen vor und fordert die EU-Mitgliedsstaaten u.a. dazu auf, geschlechtsspezifische Gewalt in Unterkünften zu verhindern. Die EU-Richtlinie wurde von der Bundesrepublik bislang nicht umgesetzt. Indessen ist sie seit dem Ablauf der Umsetzungsfrist am 20. Juli 2015 geltendes Recht in der BRD.Als Interessenvertretung von geflüchteten Menschen bietet der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt eine langjährige Expertise zu den Themen Unterbringung, Lebensbedingungen und Rechte von geflüchteten Menschen in Sachsen-Anhalt an. Aus unserer Sicht schaffen die Unterbringungen – von der Erstaufnahmeeinrichtung, den Gemeinschaftsunterkünften bis zu den sogenannten dezentralen Wohnblockunterbringungen,die den Betroffenen zugewiesen werden und die vorrangig infrastrukturell ungünstig in ländlichen Regionen liegen – Problemlagen für die Bewohnenden. Diese können durch ein Gewaltschutzkonzept nur bedingt minimiert werden.

Wir empfehlen ein Gewaltschutzkonzept mit Prinzipien, die eine grundlegende Verbesserung der Sicherheit und der Betreuung für alle Bewohner*innen bedeuten. Mit diesem Positionspapier möchten wir dem MJ gern die folgenden Empfehlungen für die Erarbeitung eines Gewaltschutzkonzeptes zur Verfügung stellen.

http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2016/11/fr-lsa-positionspapier-fuer-ein-gewaltschutzkonzept-zur-unterbringung-von-gefluechteten-in-sachsen-anhalt/ 

 

Das Positionspapier als PDF

Rückbau des Sprachunterrrichts verhindern

Ab 01.01.2017 ist der Sprachunterricht und die Unterrichtsversorgung an den Schulen in Sachsen-Anhalt gefährdet, weil das Bildungsministerium die befristeten Arbeitsverträge der Sprachlehrkräfte nicht verlängern will.Wir als ehrenamtliche Vormünder von minderjährigen Flüchtlingen haben eine Petition für die Fortführung des derzeit praktizierten Sprachunterrichts verfasst und bitten Sie, diese zu unterstützen.

Gerne können Sie die Petition an Freunde, Bekannte und Geschäftspartner weiterleiten. Hierzu können Sie die Link: https://www.openpetition.de/petition/online/keine-individuelle-betreuung-im-sprachunterricht-bei-minderjaehrigen-fluechtlingen-ab-01-01-2017  nutzen

 

Der Petitionstext als PDF

Europäische Relocation: 50 aus Idomeni

Deutschland hat sich im Rahmen des europäischen „Relocation“-Programms verpflichtet, bis September 2017 etwa 27.300 Geflüchtete aus Griechenland und Italien aufzunehmen. Diese Selbstverpflichtung wurde bisher völlig unzureichend eingelöst.Eine gemeinsame Petition von Flüchtlingsinitiativen aus verschiedenen deutschen Städten, Flüchtlingsräten und anderen fordert die Bundesregierung auf, jetzt zügig und umfassend die zugesagten Relocation-Plätze zur Verfügung zu stellen.

Die Petition kann unter folgendem Link unterzeichnet und gern weiterverbreitet werden:
https://weact.campact.de/petitions/gefluchtete-aus-griechenland-und-italien-nach-deutschland-holen-relocation-jetzt-umsetzen

Auf www.50ausidomeni.de findet sich unter dem Menüpunkt „Petition Relocation jetzt Umsetzen/Downloads“ eine Flyer-Vorlage mit dem Petitionstext, eine Vorlage für eine Unterschriftenliste (zum traditionell Unterschriften Sammeln) und ein Schaubild mit den aktuellen Zahlen zur Umsetzung des Relocation-Programms, was man z.B. als Plakat für einen Infostand ausdrucken kann.

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Bildungswochen 2017 – Anmeldung eigener Veranstaltungen jetzt möglich

„Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ hat begonnen, die nunmehr sechsten Bildungswochen gegen Rassismus in Halle/Saale vom 10. bis 25. März 2017 zu planen . Die Aktionswochen werden erneut Teil der weltweiten Initiative “Internationale Wochen gegen Rassismus” sein.
Bisher konnten wir stets auf viel Engagement und interessante Veranstaltungen im Rahmen der Bildungswochen zählen; 2016 fanden über 80 Veranstaltungen statt. Daran möchten wir im kommenden Jahr gemeinsam mit Ihnen anknüpfen. Setzen Sie als Veranstalter*innen mit uns ein klares Zeichen für eine offene & menschenfreundliche Stadt Halle.Veranstaltungsanmeldung:
bildung@halle-gegen-rechts.de
http://www.bildungswochen.de

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Projektwettbewerb zum Thema »Ungleichheiten im Arbeitsalltag«

Deutschland. Auch im Jahr 2016 ruft der Verband Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V. auf, sich am Wettbewerb „Die Gelbe Hand zu beteiligen“, um auf Ungleichheiten und Ungerechtigkeit im Arbeitsalltag aufmerksam zu machen und dagegen ein Zeichen zu setzen. Mitmachen können Mitglieder der Gewerkschaftsjugend, Schüler*innen an Berufsschulen/-kollegs und alle Jugendlichen, die sich derzeit in einer beruflichen Ausbildung befinden, sowie Auszubildende und Beschäftigte aus Betrieben und VerwaltungenDie eingereichten Beiträge für Gleichberechtigung und gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rechtsextremismus in der alltäglichen Arbeitswelt müssen dabei im Jahr 2016 entstanden sein und bis zum 15. Januar 2017 eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es 1000 Euro für den ersten Platz, 500 Euro für den zweiten Platz und 300 Euro für den dritten Platz sowie diverse Sonderpreise.

Informationen zu den Teilnahmebedingungen und weitere Informationen gibt es hier. Anmelden kann man sich online.

Mach meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung,
gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.
Hans-Böckler-Str. 39
40476 Düsseldorf
Fon: 0211.430 11 93
Mail: info@gelbehand.de 
Web: www.gelbehand.de

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Seminare, Workshops, Weiterbildungen

28.11. Seminar: „Interkulturelle Sensibilisierung und kulturelle Identität“

Magdeburg. Dass Migration eine gesellschaftliche Realität darstellt, wird auf gesellschaftlicher und politischer Ebene oft nicht ausreichend anerkannt. Aufgrund dessen fehlt in unseren Strukturen und Institutionen ein geeigneter Rahmen für die gesellschaftliche, berufliche oder persönliche Anpassung. Um sich diesem Wandel zu stellen, sind interkulturelle Sensibilität und Kompetenz nötig. Bevor man allerdings den Blick auf andere Kulturen wirft, ist es wichtig, die eigene kulturelle und gesellschaftliche Prägung zu kennen. Dieser Schritt ist entscheidend für interkulturell sensibles und kompetentes Handeln.

Um dieses Thema soll sich auch das Seminar drehen. Ana-Cara Methmann (Ethnologin, Trainerin zu den Themen Migration, Kultur und Rassismuskritik) will den Teilnehmenden eine Vorstellung von Kultur- und Interkulturalitätskonzepten näher bringen. Außerdem werden eigene Werte und Haltungen reflektiert und eigene Verhaltensweisen bei Unbekanntem aufgezeigt. Die Referentin möchte die im Kopf fest verankerten Bilder, sowie die gesellschaftliche Verankerung selbst, analysieren.

Termin: 28.11.2016 – 29.11.2016, 9:30 – 16:30
Ort: PARITÄTISCHES Bildungswerk LSA, Wiener Str. 2, 39112 Magdeburg
Kosten: 180 Euro

Die Anmeldungen werden bis zum 31.Oktober 2016 entgegengenommen, aber auch kurzfristige Anfragen sind möglich. Weitere Informationen sind hier zu entnehmen.

Paritätisches Bildungswerk
Wiener Str. 2
39112 Magdeburg
Fon: 0391. 62 93 313
Mail: bildungswerk@paritaet-lsa.de
Web: www.bildungswerk-lsa.de

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1.12. Weiterbildung: Das Asylbewerberleistungsgesetz praktisch

Weiterbildungsseminar des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt„Das Asylbewerberleistungsgesetz praktisch“

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt bietet dieses Jahr die zweite Weiterbildung für
hauptamtliche und ehrenamtliche Multiplikator*innen in der Beratung und Begleitung von geflüchteten Menschen in Sachsen-Anhalt an.

Termin:    Donnerstag, 01. Dezember 2016
10:00 – 16:00 Uhr
eineweltHaus, Schellingstr. 3-4, 39104 Magdeburg

– barrierefreier Zugang über den Hof auf der Rückseite des Gebäudes –

Referentin:
Claire Deery, Rechtsanwältin aus Göttingen

Inhalt:
Die praxisbezogene Weiterbildung bietet einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen des Sozialleistungsrechtes für Menschen mit Aufenthaltsgestattung, Duldung und mit humanitärer Aufenthaltserlaubnis.

Schwerpunkte der Weiterbildung sind:
– Auffrischung Basiswissen über die rechtlichen Grundlagen des Asylbewerberleistungsgesetzes
– Änderungen im AsylbLG seit Herbst 2015: Asylpaket II & Integrationsgesetz
– Kürzungstatbestände im AsylbLG, insbesondere Leistungseinschränkungen nach
§1a AsylbLG
– Rechtsmittel gegen Leistungseinschränkungen
– Medizinische Versorgung, Dolmetscher*innenkosten, Kosten für Passbeschaffung

Teilnahme:
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Kaffee und Tee werden vor Ort angeboten. Möglichkeiten zum Mittagessen sind fußläufig erreichbar.
Die Teilnahmebestätigung wird vor Ort ausgehändigt.
Grundkenntnisse im Ausländerrecht sind wünschenswert.
Den Teilnehmer*innen werden Seminarmaterialien im Anschluss zur Verfügung gestellt.

Verbindliche Anmeldungen unter: seminare@fluechtlingsrat-lsa.de bis zum 28.
November 2016 – bitte Namen und ggf. Institution angeben.

Anreise:
Haltestelle der Straßenbahn: AMO/Steubenallee (Straßenbahn 2 und 8). Für eine Fahrplanauskunft geben Sie bitte Ihre Abfahrtshaltestelle, Datum und Uhrzeit auf der Internetseite der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) ein. Bei der Anreise mit der S-Bahn oder Regionalbahn nutzen Sie den Bahnhof Magdeburg-Buckau. Von dort sind es etwa 10 Gehminuten. Vom Hauptbahnhof Magdeburg nutzen Sie bitte die S-Bahn oder Straßenbahn. Zu Fuß sind es ca. 20 Minuten.

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1. und 8.12. Seminar: „Fördermittel beantragen – Integration voranbringen“

Magdeburg. Besonders kleine Vereine und Initiativen stellen sich die Frage, wie sie ihr Projekt finanzieren sollen. Eine Möglichkeit ist das  Erwerben von Fördermitteln.
Aber wie  sieht die Struktur der Förderlandschaft aus? Welche Möglichkeiten der Recherche gibt es im Allgemeinen und welche zusätzlichen Wege gibt es für Akteure? Was  ist bei der Antragstellung zu beachten? Was ist die beste Vorgehensweise? Welche Methoden der Antragstellung haben sich bewährt? Was ist bei der Kostenkalkulation zu beachten? Das Seminar beantwortet nicht nur all diese Fragen, sondern bietet eine Grundlegende Einführung in die Thematik der Fördermittelakquise.Die Veranstaltung wird von Friederike Vorhof geleitet und findet im Rahmen des Projektes Resonanzboden der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. statt.Termin: 01.12.2016 und 08.12.2016, jeweils  10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Forum Gestaltung – Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft, Brandenburger Str. 9, 39104 Magdeburg
Kosten: keineAnmeldungen werden bis zum 28. November 2016 per Mail oder telefonisch unter 0391. 24 45 177 angenommen. Nähere Informationen gibt es hier: http://resonanzboden.global/veranstaltungen/seminar-foerdermittel-beantragen-integration-voranbringen/.lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Fon: 0391.244 51 77
Mail: resonanzboden@lkj-sachsen-anhalt.de
Web: www.resonanzboden.global

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10.12. Besuch der Gedenkstätte Buchenwald

„ … sich frei zu machen von Rassen- und Nationalhass, frei zu werden von wirtschaftlicher Not, ohne geistige Grenzpfähle, für die ewigen Menschenrechte zu kämpfen.“
– Erich Schilling, Gewerkschafter, Häftling des KZ BuchenwaldErich Schilling ist nur einer von vielen Gewerkschafter_innen, die unter den Nazis im KZ Buchenwald inhaftiert waren. Ebenso wie politische Oppositionelle, queere Menschen, Kriegsdienstverweiger_innen, Journalist_innen, Juden oder Roma – Menschen die nicht in das Welt- und Menschenbild des Nationalsozialismus passten  – wurden sie im KZ Buchenwald systematisch zugrunde gerichtet. Die Erinnerung und Mahnung an dieses unbeschreibliche Grauen, auf die Spitze getrieben in der industriellen Ermordung vermeintlich anderer Rassen ist heute wichtiger denn je. Gleichzeitig ist ein umfangreiches Wissen über die Konzentrationslager wichtig, um Geschichtsrevisionismus und Verharmlosung dieser Verbrechen etwas entgegenzusetzen. Und wenn AfD Politiker_innen die Volksgemeinschaft wieder salonfähig machen wollen, wenn rechte Bewegungen offen den Nationalsozialismus verherrlichen oder wenn Mensch um die eigene Gesundheit fürchten muss, weil er_sie für eine offene Gesellschaft einsteht, dann muss dem etwas entgegengehalten werden!Darum wollen wir als DGB Jugend Sachsen-Anhalt eine Fahrt zu der Gedenkstätte Buchenwald anbieten. Am Ort des Verbrechens kann der ganze Wahnsinn des Nationalsozialismus etwas greifbarer gemacht werden. Das Wissen um diese Verbrechen kann uns stärken für die tagtäglichen Auseinandersetzungen mit Rechten, ob an der Uni oder im Betrieb, auf der Straße oder im Netz!Zeitplan – 10.12.2016
Es wird eine gemeinsame Anreise mit der Bahn geben, Treffpunkt ist 10:00 am Hbf Halle. Die Kosten für die Fahrt werden übernommen. Zwischen 12:30 und 16:30 findet der Besuch der Gedenkstätte statt, beginnend mit einem Film, einer gemeinsamen Führung und anschließendem selbstständigen Museumsbesuch. Gegen 17:00 werden wir zurückfahren, Ankunft in Halle spätestens 20:00
Wer: Die Gedenkfahrt richtet sich an junge Gewerkschafter_innen, politisch Interessierte und Engagierte. Gewerkschaftsmitgliedschaft ist nicht vonnöten (aber sehr zu empfehlen), etwaige Vorkenntnisse werden auch nicht erwartet.Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 2.12.2016 an: louanton.dormann@dgb.de

+++ Die Veranstaltenden behalten sich vor Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, die Teilnahme an der gemeinsamen Fahrt zu verwehren oder von dieser auszuschließen. +++

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13.12. Workshop: Rechtsextremismus und der Umgang damit

Haldensleben. Laut der Leipziger Mittestudie 2016 sind in Sachsen-Anhalt, im Vergleich zu den anderen Bundesländern, die Vorurteile gegenüber Migranten am weitesten verbreitet. Aber sind Äußerungen wie „Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen.“ schon rechtsextrem? Was ist Rechtextremismus eigentlich und woran kann man eine rechtsextreme Einstellung erkennen? Aber am wichtigsten, wie geht man damit um?
All diese Fragen werden in der Veranstaltung behandelt. Ziel des Workshops ist eine Sensibilisierung gegenüber rechtem Gedankengut. Außerdem stehen Hintergrundwissen zur Dekonstruktion von rechtspopulistischen Statements im Fokus.Termin: 13.12.2016
Ort: Mehrgenerationenhaus, Gröperstr. 12, 39340 Alt-Haldensleben
Kosten: 6 EuroAnmeldungen werden bis zum 1. Dezember 2016 per Mail oder telefonisch unter 03904 720000 entgegengenommen.Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Börde e.V.
Puschkinstr. 5
39387 Oschersleben
Fon: 03949. 50 21 61
Mail: info@awoboerde.de
Web: www.awoboerde.de

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weitere Meldungen und Fundstücke

Politische Einstellung: Was denken Flüchtlinge?

Eine Umfrage unter Geflüchteten in Deutschland zeigt das »Unerwartete«: Menschen, die vor Diktatur und Unterdrückung fliehen, heißen demokratische und freiheitliche Werte gut.http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-studie-103.html 

Die Studie als PDF

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Ende des Mythos von »Merkels Einladung an die Flüchtlinge«

Ein guter Artikel zu dem verbreiteten Mythos, dass „Merkels Flüchtlingspolitik“ für die gestiegenen Zugangszahlen 2015 verantwortlich sei:http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/fluechtlingspolitik-fluechtlinge-angela-merkel-balkanroute-offene-grenze

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