Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 12/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

Inhaltsverzeichnis

Veranstaltungen

18.-21.08 Magdeburg: POI Convention am Barleber See

POI-Convention 2016

Magdeburg. Ein Poi ist ein Jongliergerät, das aus einer Kette oder Schnur mit einem Gewicht am Ende besteht. Es wird meist in jeder Hand ein Poi in verschiedenen Bahnen um den Körper geschleudert. Begeisterte Jongleur*innen und Poi-Spieler*innen haben bei der Convention die Möglichkeit, sich zu treffen, auszutauschen und sich gegenseitig neue Tricks beizubringen. Doch auch Anfänger*innen sind willkommen, grundlegende Figuren und Tricks zu erlernen, mit dem Flowerstick zu hantieren oder an Capoeira und Tanz als auch dem sicheren Umgang mit dem Feuerpoi teilzuhaben.

Termin: 18.-21.08.2016
Ort: Internationales Jugendbegegnungszentrum, Am Mittellandkanal 5, 39126 Magdeburg
Kosten: je nach Aufenthaltsdauer 5-25 Euro

Darüber hinaus werden auf der POI-Convention zahlreiche kreative Workshops wie bspw. Siebdruck, Häkeln, Hula Hupp u.v.m. angeboten. Alle Teilnehmenden sind eingeladen selbst einen Workshop auf der POI-Convention anzubieten und sich aktiv in das Programm einzubringen. Die Jonglier- und Poi-Convention möchte junge Menschen zusammenbringen, die Freude am Experimentieren, an Bewegung und Koordination haben. Das alles vor der Kulisse des Barleber Sees, der bei gutem Wetter auch zum Baden einlädt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findet man hier.

POI-Convention 2016

Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V.
Schönebecker Str. 82-84
39104 Magdeburg
Fon: 0391.40 82 90 90
Mail: Bildung@AWO-Jugendwerk-LSA.de
Web: www.awo-jugendwerk-lsa.de

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20.08. in Magdeburg: Erstes landesweites Initiativentreffen

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt lädt zum ersten
landesweiten Initiativentreffen nach Magdeburg ein!

Alle Infos…
…als Flyer: http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/wp-content/uploads/2016/07/FlueRa_Erstes_landesweites_Initiativentreffen_Einladungs_Flyer_online.pdf
…als Webseite: http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2016/07/6702/
…auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1736172896633271/

Ausschlussklausel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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02.09. Berlin: Austauschtreffen LSBTIQ & Flucht

+++ Einladung Vernetzungsworkshop LSBTIQ & Flucht/Migration/Asyl | 02.09.16 in Berlin +++
Sie machen Bildungsarbeit an der Schnittstelle von Homo- und Transfeindlichkeit/LSBTIQ/sexuelle & geschlechtliche Vielfalt und Flucht/Migration/Asyl/Rassismus oder zu einem der beiden Bereiche, und sind an einem Austausch über diese Verschränkung interessiert?
Dann würden wir uns sehr freuen, Sie zu einem gemeinsamen Austausch in Berlin begrüßen zu dürfen.

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld wurde 2011 durch die Bundesrepublik Deutschland errichtet, um der gesellschaftlichen Diskriminierung von Menschen unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität (namentlich Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen, oder kurz: LSBTIQ) entgegenzuwirken. Zur Erreichung dieser Ziele verfolgt die BMH eigene Bildungs- und Forschungsprojekte, fördert aber auch externe Projekte. Das Thema Flucht/Migration, insbesondere von Menschen, die in ihren Herkunftsländern unter geschlechtsspezifischer und sexueller Verfolgung leiden, berührt die Zwecke der Stiftung unmittelbar. Derzeit arbeiten wir an einem durch die Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Projekt mit dem Titel „LSBTIQ-Refugees welcome! Chancen einer emanzipatorischen Bildungs- und Vernetzungsarbeit“.

Im Rahmen dieses Projektes arbeiten wir auch an einer Zielgruppenanalyse an der Schnittstelle LSBTIQ & Flucht/Migration/Asyl um Bildungsbedarfe auszumachen. Bei unseren Recherchen wurde deutlich, dass es bereits sehr viele Initiativen gibt, die Sensibilisierungen, Seminare & andere Bildungsangebote zu diesen Themen durchführen.
Dennoch war unser Eindruck, dass in verschiedenen Städten derzeit ‚das Rad neu erfunden wird’ und bislang noch wenig regional übergreifender Austausch stattfindet.

Aus diesem Grund möchten wir Sie gerne einladen mit uns und anderen Initiativen in einen Austausch zu treten. Das Treffen soll am 02. September 2016 von 11.00-17.00 Uhr in den Räumen der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (Möhrenstr. 34, 10117 Berlin) stattfinden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme unabhängig davon, ob Ihr Projekt direkt an der Schnittstelle queere Geflüchtete angesiedelt ist oder einen weiter gefassten Ansatz hat. Auch Bildungsinitiativen, die zu den Themen Vielfaltspädagogik, Sexismus, Homo- und Trans*feindlichkeit, LSBTIQ, Flucht, Asyl, Migration, Antirassismus o.ä. arbeiten und Interesse an einem Austausch und Vernetzung haben, sind herzlich willkommen.

Das Ziel des Treffens ist es zum einen abzubilden, was für Angebote in welcher Form bereits existieren und wie wir uns alle hierzu gegenseitig unterstützen und voneinander lernen können. Zum anderen wollen wir diskutieren, welche Möglichkeiten und Synergien sich aus der Zusammenarbeit zwischen (im weitesten Sinne) antirassistischen und queeren Bildungsinitiativen ergeben können. Last but not least wollen wir uns mit Ihnen darüber austauschen, welche Bedarfe, Best Practices und Visionen es für Bildungsprojekte an der Schnittstelle LSBTIQ-Geflüchtete gibt.

Die Reisekosten (DB 2. Klasse oder Fernbus) können übernommen werden.
Bitte melden Sie sich hierzu bis zum 15.08.2016 bei Felicitas Grabow (felicitas.grabow@mh-stiftung.de) verbindlich an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Gerne können Sie diese Einladung an Interessierte weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen,
Carolin Küppers

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04.09. Berlin: welcome2stay – Einladung zum bundesweiten Beratungstreffen

Einladung zum bundesweiten Beratungstreffen am 4. September in Berlin
Sonntag, 4.9.2016, 10 – 17 Uhr
Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin
Franz Mehring Platz 1
10243 Berlin

Über 800 Menschen haben an unserer ersten Zusammenkunft vom 10.-12. Juni in Leipzig teilgenommen. Wir waren viele, aus vielen Orten, aus verschiedenen Organisationen und Initiativen: Selbstorganisationen von Geflüchteten und Migrant*innen, Willkommensinitiativen, linken und antirassistischen Gruppen, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Nach drei Tagen intensiven Austauschs und Diskussion haben wir im Abschlussplenum mit breiter Zustimmung beschlossen: Welcome2Stay wird weitergehen!
Denn wir brauchen den Austausch, den Kontakt und die Vernetzung zwischen den einzelnen Initiativen und Bewegungen, damit wir in der Fülle unserer alltäglichen Aufgaben nicht mutlos und phantasielos werden, damit wir praktisch erleben, dass wir viele sind und dass es eine breite gesellschaftliche Bewegung der Solidarität tatsächlich gibt.
Doch wir wollen noch mehr: Unsere Sprachlosigkeit überwinden und unseren Teil dazu beitragen, dass rassistische Hetze, die ständigen Verschärfungen des Asylrechts und die mörderische Abschottungspolitik nicht unwidersprochen bleiben. Wir wollen nicht bei begleitender Hilfe und praktischer Solidarität stehen bleiben, sondern öffentlichen Widerspruch und Widerstand entwickeln.
Die Grundsatzpunkte unserer weiteren Zusammenarbeit: Gegen die Politik der Abschottung, der schändlichen Abkommen zur Flüchtlingsabwehr, der Abschiebungen und eines absurden Asylverfahrens treten wir ein für das Recht aller Menschen weltweit  zu gehen, zu kommen und zu bleiben.
Der Politik der Spaltung, Entrechtung, des Sparzwangs und des Sozialabbaus wollen wir das Prinzip gleicher, umfassender sozialer und politischer Rechte entgegensetzen – Rechte auf Bildung, Gesundheit, Wohnung, soziale Sicherheit und politische Teilhabe für alle Menschen, die hier leben, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Pass und ihrem Status.
Diese Grundsätze wollen wir auf unserem nächsten Treffen zum Sommerende in Berlin weiterentwickeln und konkretisieren. In Berlin ruft das Blockupy-Bündnis am Freitag, den 02.09. zu Protestaktionen gegen die europäische Austeritätspolitik vor dem Arbeitsministerium auf. Am Samstag, den 03.09. findet die bundesweite Demonstration „Aufstehen gegen Rassismus“ statt.
Gemeinsam wollen wir dann am Sonntag, den 04.09. die Zusammenarbeit und die politischen Perspektiven von Welcome2Stay diskutieren.

Vorschlag zur Tagesordnung
10:00 Begrüßung und kurzer Rückblick
11:00 Arbeitsgruppen

Vernetzung und Organisierung (Welche Form der Organisierung ist sinnvoll? – Austausch über bestehende lokale und bundesweite Vernetzungsinitiativen, Erfahrungen und Entwicklung gemeinsamer Perspektiven)
Inhaltliche und strategische Grundlagen (Wie kann unser gemeinsames politisches Programm aussehen? Welche Punkte setzen wir den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen entgegen und wie formulieren wir sie?)
Aktionen und Kampagnen (Wie machen wir die Politik der Solidarität und des Antirassismus gesellschaftlich sichtbar?)

13:00 Mittagspause
14:00 World-Cafe – Diskussion über unsere nächsten Projekte und unsere künftige Arbeitsweise in wechselnden, kleinen Runden
15:30 Abschlussplenum
17:00 Ende

Nachfragen, Mitmachen, Anmelden unter: mail@welcome2stay.org

Wir freuen uns auf Euch!

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08.09. Leipzig: Fachtag – Willkommen vor Ort

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte,

die Heinrich-Böll-Landesstiftungen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veranstalten am 8. September 2016 in Leipzig (Grassimuseum) einen kommunalen Fachtag zum Thema „Gut Ankommen – Integration vor Ort in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen“.
Wir sind davon überzeugt, dass lokal bereits viele gute Lösungen zum Umgang mit Migration existieren, aber auch noch Fragen offen sind. Gemeinsam mit lokalen Erfahrungsträger*innen und Expert*innen wollen wir daher auf dem Fachtag Raum zum gemeinsamen Austausch in wichtigen kommunalen Themenfeldern schaffen und perspektivisch fragen, welche Potentiale Integration vor Ort entfalten kann.

Der Mehrwert des Fachtags liegt dabei einerseits auf dem speziellen Fokus der ostdeutschen Bundesländer, die eben mehrheitlich nicht durch große Metropolen bestimmt sind und andererseits in einer Beschäftigung mit Themen, die bereits über das gegenwärtige Handeln hinausweisen und von einer mittelfristigen Perspektive geprägt sind – um die Weichen für zukünftige kommunale Integration und gesellschaftliche Teilhabe in einer Einwanderungsgesellschaft zu stellen. Er richtet sich an die verschiedenen kommunalen Akteure und Akteurinnen – von Verwaltungsmitarbeiter*innen und lokalen Politiker*innen bis zu freien Trägern, Praktiker*innen und Engagierten.

Das Programm unserer Veranstaltung finden Sie im anhängenden Flyer, detailliertere Informationen und Leitfragen der einzelnen Workshops und Gesprächsforen finden Sie hier.

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung (per Mail, Fax oder Post) bis zum 31. August 2016 je einen Wunschworkshop/-gesprächsforum aus dem Vormittags- und Nachmittagsblock an.

Mit Ihrer Anmeldebestätigung erhalten Sie dann weitere organisatorische Informationen von uns.

Gern können Sie dieses Angebot an Interessierte weiterleiten.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Rebecca Plassa
(Geschäftsführerin)

Alle Infos im Flyer

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23.09. Magdeburg: Vierte Sommerakademie in Sachsen-Anhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Frau Prof. Dr. Dalbert und der Minister für Landesentwicklung und Verkehr Herr Webel möchten Sie herzlich zur vierten Sommerakademie zum Thema „Integration im ländlichen Raum“ am 23. September 2016 in die Landeshauptstadt nach Magdeburg einladen.

Die Einladung und Tagesordnung finden Sie anliegend. Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte das Anmeldeformular in der Anlage.

Einladung zur vierten Sommerakademie

Sommerakademie – Anmeldeformular

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24.09. Berlin: Konferenz – Willkommensstruktur trifft Selbstorganisation

 

24.09.2016, 10.00-18.00Uhr Alice Salomon Hochschule Berlin, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
Eintritt: kostenfrei

Spätestens seit 2015 ist das Thema Flucht in Deutschland wieder im Fokus und zeigt, wie die Themen gesellschaftlicher Vielfalt und Teilhabe neu verhandelt werden müssen. Nachdem in 2015 „Krise“ und „Willkommenskultur“ beschworen wurden und wir trotzdem ein unfassbares Ausmaß an rassistischen Übergriffen und strukturellen Ausschlüssen von Minderheiten in Deutschland verzeichnen mussten, soll es nun darum gehen, sinnvolle und nachhaltige Lösungen mit allen Beteiligten zu entwickeln.

Unsere Gesellschaft muss anfangen, inklusiv zu denken und zu handeln. Die Konferenz connect will die verschiedenen Perspektiven, die für eine solche gesellschaftliche Öffnung unabdingbar sind, zusammenbringen und miteinander verknüpfen. Die bereits vorhandenen Expertisen – vor allem aus dem ländlichen Raum – sollen dabei sichtbar(er) werden und mehr Gewicht bekommen.

Integration als assimilatives Konzept betrachtet die Gesellschaft aus einer Schieflage heraus und ist gescheitert. Gleichzeitig verschlechtern sich die Lebensbedingungen von Asylsuchenden durch die Verschärfung des Asylrechts und den sich zunehmend offen zeigenden Rassismus in der Gesellschaft. Errungenschaften, wie die Aufweichung der Residenzpflicht oder die Auszahlung von Bargeld statt Sachleistungen stehen wieder auf dem Prüfstand, der Schutz von Frauen und Mädchen ist in den Sammelunterkünften für Geflüchtete oftmals nicht gewährleistet und diese Liste ließe sich noch lange weiterführen.

Die Konferenz connect will eine Plattform bieten, um drängende Themen gemeinsam zu diskutieren, sich gegenseitig zuzuhören, Probleme zu analysieren, Visionen zu entwickeln, konkrete Handlungsansätze zu erarbeiten und um Netzwerke zu knüpfen.

Programm
Inhaltlich
–          Input & Fishbowl Diskussion mit Expert*innen aus migrantischer Selbstorganisation (Refugee Emancipation Brandenburg angefragt), Zivilgesellschaft (Migranet MV) und Flüchtlingssozialarbeit (Prof. Dr. Barbara Schäuble, ASH, hat zugesagt)

–          Future.Café mit vier Themenräumen

o   Selbstorganisation (dieser Raum soll nur von Selbstorganisationen besetzt werden)

o   Rassismus (Diversity Trainerin Tupoka Ogette moderiert, außerdem Anfragen an muslimische Aktivist*innen u.a.)

o   Frauen und Mädchen (angefragt werden migrantische Frauen-Selbstorganisationen und die Frauenbeauftragte vom Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf als Vertreterin von staatlicher Seite, die seit Jahren aktiv migrantische Selbstorganisation unterstützt und zeigen kann, wie es gehen kann)

o   Integration oder Inklusion? (ihr seid gefragt J )

–          Tagungsabschluss und Get together: iSlam, erster muslimischer Poetry Slam Deutschlands (angefragt)

Rahmengebend:
–          Vorstellung neu entwickelter Fortbildungsmodule für Unterstützer*innen

–          Markt der Möglichkeiten: Raum für Präsentation von Initiativen und Vernetzung

–          Tagungsdokumentation mittels Improvisations-Theater (Rosa Elefanten) und Graphic Recording

–          Tagungsmoderation: Pasquale Virginie Rotter

Wir freuen uns, Euch und Sie bald vor Ort zu begrüßen. Mitte Juli senden wir Euch und Ihnen das konkrete Programm und die Informationen zur Anmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
Tahera Ameer, Miriam Camara und Laura Piotrowski
(Organisationsteam)

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Informationen, Webportale & Broschüren

Arbeitshilfe: Integrationsgesetz tritt am 06.08. in Kraft

Anbei das Gesetzblatt und die zugehörige Verordnung.

Gesetzblatt

Verordnung zum IntG

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Arbeitshilfe: Musterklage gegen Bescheid über subsidiären Schutz

http://www.asyl.net/startseite/nachrichten/artikel/56014.html

Musterklage zur Erlangung des Flüchtlingsschutzes für Asylsuchende aus Syrien
03.08.2016
Vor dem Hintergrund der Aussetzung des Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten stellt der Bundesverband der Diakonie das Muster einer Klage zur Verfügung, mit der Betroffene aus Syrien den Flüchtlingsstatus einklagen können. Die Diakonie weist dabei darauf hin, dass diese Klage nur nach sorgfältiger Prüfung des Einzelfalls verwendet werden sollte.

Hinweise zur Musterklage

Musterklage zur Anerkennung nach GFK

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Dokumente: Dublin IV Entwurf und Stellungnahme von PRO ASYL

Anbei die deutsche Fassung des Kommissionsentwurfs für eine Dublin-IV-Verordnung vom 4.5.2016.

Entwurf Dublin IV VO 4.5.2016
Unten der Link zur Pro Asyl-Bewertung – insbesondere die Abschaffung des Zuständigkeitswechsels bei Ablauf der Überstellungsfrist. Ebenso problematisch: die Beschränkung des Selbsteintrittsrechts auf familiäre Konstellationen, die Einführung von Dublin-Abschiebungen von UMF sowie die zwingende Anwendung von Drittstaatenregelungen prioritär zu den Dublin-Kriterien.
https://www.proasyl.de/wp-content/uploads/2015/12/PRO-ASYL-Positionspapier-zur-geplanten-Dublin-Reform-Juni-2016-.pdf

 

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Dokumente: Fonds zur Untersützung der Familienzusammenführung

Die Diakonie Deutschland unterhält einen Fonds zur Unterstützung der Familienzusammenführung. Anbei sind Formulare für Anträge an den Fond, Merkblätter und Spendenaufrufe zu finden:
Antrag (PDF)
Antrag (XLS)
Merkblatt zum Antrag

Informationen und Spendenaufruf

 

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Publikation: Erstinfomation für Asylsuchende

Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt:
Nach unzähligen gesetzlichen Änderungen gibt es endlich wieder einen Flyer mit Erstinformationen für Asylsuchende vom Flüchtlingsrat. Dieser Flyer gibt einen ersten Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens. Er richtet sich an neu in Sachsen-Anhalt ankommende Asylsuchende und zeigt die wichtigsten rechtlichen Grundlagen auf.

Stand des Flyers ist Juli 2016.

Die Fassungen Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi und Tigrinya folgen in den kommenden Tagen.

Die Druckversion kann beim Flüchtlingsrat bestellt werden.

Deutsch
Englisch
Französisch

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Publikation: Was ist Populismus?

Schriftenreihe
Was ist Populismus?
—————————————————–
Populisten haben Zulauf und können sich der medialen Aufmerksamkeit sicher sein. Was aber unterscheidet sie von anderen Politikern und Bewegungen? Jan-Werner Müller schärft die Konturen des Phänomens und macht Vorschläge, wie Verfechter einer pluralistischen Demokratie dem begegnen können.
http://www.bpb.de/231263

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Schriftenreihe: Aus den Augen, aus dem Sinn – Flüchtlinge und Migranten an den Rändern Europas

Über die Reihe: In der Hoffnung, die Zahl der irregulären Einreisen in die EU zu reduzieren, errichtet die Europäische Union 2016 ein neues Grenzregime: Registrierzentren auf den griechischen Inseln, Rückübernahmeabkommen mit den Maghrebstaaten, die Ausweitung militärischer Operationen im Mittelmeer sowie das Abkommen mit der Türkei sind die vielleicht wichtigsten Komponente. Ob die Strategie der Grenzsicherung und Abschreckung aufgeht, bleibt fraglich. Zunächst einmal geht sie zu Lasten der Menschen auf der Flucht.

Unsere E-Paper-Reihe „Aus den Augen, aus dem Sinn“ – Flüchtlinge und Migranten an den Rändern Europas analysiert die Mechanismen und Instrumente der europäischen Flüchtlingspolitik. Die Ausgaben werfen zudem einen Blick auf die Staaten, die die Hauptlast des Krieges in Syrien schultern und längst an den Grenzen ihrer politischen und ökonomischen Kapazitäten angelangt sind.

https://www.boell.de/de/e-paper-aus-den-augen-aus-dem-sinn-fluechtlinge-und-migranten-an-den-raendern-europas

 

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Studie: Zur Bedeutung und Koordination ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit

Endlich ist es so weit. Die Studie zur Koordination ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit ist heute veröffentlicht worden – und sie ist dank Ihrer Unterstützung, wie wir meinen, ausgesprochen gut geworden!Es gibt zudem bereits jetzt eine große und durchaus sehr positive Resonanz in den Medien, die ein wichtiges Zeichen setzt: Das Engagement ist ungebrochen und weiterhin wichtig!

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mitarbeit und wünschen eine informative Lektüre.

Sie finden die Studie zum Download hier:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/koordinationsmodelle-und-herausforderungen-ehrenamtlicher-fluechtlingshilfe-in-den-kommunen/

Und die Pressemitteilung über den folgenden Link: http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2016/august/trotz-anschlagserie-freiwillige-fluechtlingshelfer-lassen-nicht-nach/

 

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Webseite: Naviki – Fahrrad-Mobilität von Geflüchteten fördern

Fahrrad-Mobilität von Geflüchteten fördern
Verehrte Aktive in der Flüchtlingshilfe,viele Initiativen und Menschen wie Sie kümmern sich darum, Geflüchteten die neue Umgebung „erfahrbar“ zu machen – auch und besonders über das Fahrrad. Mit unserem Fahrradrouten-Planer Naviki haben uns von den Ideen, die Mobilität von Geflüchteten zu fördern, inspirieren lassen. Unsere Navigations-App liegt nun auch in einer kostenfreien Arabisch-Version vor.Naviki versteht dies als kleinen Beitrag zur Willkommenskultur. Wir stellen uns an die Seite von Fahrrad-Werkstätten, die Gebrauchträder reparieren, an die Seite von Vereinen, die mit solchen Rädern Migrantinnen das Radfahren beibringen und an die Seite von interkulturellen Organisationen, die den Geflüchteten auf vielfache Weise Orientierungshilfe bieten. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe hat dieses Zusammenspiel als wichtigen Impuls für die „Fahrradhauptstadt“ gewürdigt.Wenn Sie wie wir meinen, Aktiven und Interessierten in Ihrem Umfeld könnte die Initiative der Organisationen aus Münster Inspriration sein, leiten Sie unsere nachfolgende Pressemitteilung gerne weiter. Auch die Bilder auf unserer Webseite stehen zur freien Verfügung.

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Aufrufe und Kampagnen

Website der „No Hate Speech“-Kampagne ist online

Deutschland. Um gegen Hass und Diskriminierung im Internet vorzugehen, hat der Europarat die „No Hate Speech Movement“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, sich offensiv gegen Hetze zu positionieren, Gegenstrategien zu entwickeln und Betroffene zu unterstützen. Jetzt ist auch die Website der Kampagne online.

Am 29. Juni 2016 hatte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) die Kampagne in Deutschland gestartet. Beim Auftakttreffen des Nationalen Kampagnen Komitees in Berlin nahm Schwesig im Namen der Bundesregierung das offizielle Abzeichen der „No Hate Speech Movement“ von Kampagnen-Botschafterin Anne Brasseur entgegen. Um in einem möglichst breiten Bündnis gegen Hate Speech vorzugehen und möglichst viele Menschen zu erreichen, wird ein Nationales Kampagnen Komitee das Projekt begleiten und beraten. In dem Komitee werden Akteur*innen aus Politik, Verwaltung und der Zivilgesellschaft vertreten sein.

Näheres zur Kampagne erfährt man hier. Wer sich an der „No Hate Speech“-Kampagne beteiligen möchte, findet alle Informationen auf der Website:

http://www.nohatespeechmovement.org

Neue Deutsche Medienmacher e.V.
Potsdamer Str. 99
10785 Berlin
Fon: 030.269 472 30
Mail: info@neuemedienmacher.de
Web: www.neuemedienmacher.de

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Petition gegen die Abschiebung von Roma

OPRE ROMA – Endlich eine Lösung für Generationen finden

Petition gegen die Abschiebung von Roma ist online

Gestern, am 2. August 2016, starteten wir unsere Petition gegen die
Abschiebungen von Roma und für ein Bleiberecht. Das Datum hat
historische Bedeutung: In der Nacht des 2. August 1944 wurden in
Auschwitz-Birkenau alle noch im sogenannten Zigeunerlager verbliebenen
Menschen, fast 3000 Männer und vor allem Frauen und Kinder, ermordet.
Deshalb ist der 2. August der Tag, an dem wir der Opfer des
nationalsozialistischen Genozids an den Roma und Sinti gedenken.
Insgesamt wurden über 90 Prozent der europäischen Roma ermordet –
mindestens eine halbe Million Menschen. Alle europäischen Roma heute
sind die Nachkommen von Opfern oder Überlebenden; jede Familie kennt die
furchtbaren Erzählungen von Vertreibung, Gewalt und Vernichtung.

Gerade vor diesem historischen Hintergrund ist es umso wichtiger, dass
die Bundesrepublik sich zu ihrer Verantwortung bekennt und Roma und
Sinti in Deutschland heute ein Leben in Frieden, Würde und
Sicherheit ermöglicht. Durch die Umsetzung von geltendem europäischen
Recht ebenso wie internationalen Menschenrechtskonventionen wäre es
möglich, Roma hier einen gesicherten Aufenthalt zu ermöglichen – dies
ginge etwa über eine sogenannte Kontingentlösung oder über die Rücknahme
der Sichere-Herkunftsstaaten-Regelung, die aus asylrechtlicher
Perspektive ohnehin grundsätzlich fragwürdig ist.

Wir fordern die Bundesregierung ebenso wie alle anderen deutschen
Politiker*innen auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und
menschenrechtliche Verpflichtungen einzulösen. Hier muss jeglicher
gesetzgeberische Spielraum genutzt oder notfalls geschaffen werden. Die
alljährlich am 2. August ebenso wie am Weltromatag von deutschen
Politiker*innen beschworene Solidarität mit der größten Minderheit
Europas muss endlich praktisch werden!

Setzen auch Sie ein Zeichen mit Ihrer Unterschrift und teilen Sie die
Petition in Ihren Netzwerken. Lassen Sie uns gemeinsam dem gestrigen
Gedenken Taten folgen und heute Solidarität mit Roma in die Praxis
umsetzen!

https://www.change.org/p/bleiberecht

BITTE DIESE PETITION UNTERSCHREIBEN UND ZAHLREICH WEITERLEITEN!!

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Stellungnahme des Bayerischen Flüchtlingsrats: Die Situation von Flüchtlingen in den bayerischen Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE)

Stellungnahme des Bayerischen Flüchtlingsrats vom 28.07.2016
Anlässlich des PressegesprächsAusgeliefert, rechtlos, ohne Chancen:
die Situation von Flüchtlingen in den bayerischen Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE) Manching und BambergDie Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE) in Manching/Ingolstadt und Bamberg wurden im September 2015 in Bayern eröffnet, um Personen aus „sicheren Herkunftsländern“, insbesondere aus dem Balkan, im Schnellverfahren (Bundesamtsentscheidung innerhalb einer Woche) zu bearbeiten und dann möglichst schnell abzuschieben.
Laut einem Beschluss des Bayerischen Kabinetts sind diese Einrichtungen in „besondere Aufnahmeeinrichtung“ umgewidmet worden, wofür im Asylgesetz (AsylG) mit dem Paragraf 30a eine gesetzliche Grundlage geschaffen wurde. Was allerdings mit Personen passiert, über deren Verfahren nicht innerhalb einer Woche entschieden wird, bleibt ungeklärt. Eine Verweildauer von mehr als einer Woche ist jedoch die Regel in der ARE. Viele der Geflüchteten, die in die ARE zugewiesen wurden, sind nun bereits viele Monate dort.“Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert die sofortige Schließung der Abschiebelager in Manching und Bamberg. Wir sehen diese Orte als Orte vielfachen Rechtsbruchs und der willkürlichen Behandlung von Insassen, ohne dass eine öffentliche Kontrolle dem Einhalt gebieten kann,“ so Stephan Dünnwald, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.•    Der Bayerische Flüchtlingsrat kritisiert, dass auch Personen in die ARE zugewiesen wurden, bei denen eine Rückführung aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation bereits vor der Zuweisung fragwürdig und durch die Einweisung eine Anbindung an die bisher behandelnden Ärzte und Spezialkliniken an anderen Orten nicht aufrechterhalten werden konnte.•    In zahlreichen Fällen wurden auch Kinder und Jugendliche aus ihrem sozialen Umfeld und ihren Kindergärten und Schulen herausgerissen. Erst auf anwaltlichen Druck wurde für Kinder, die länger als sechs Monate in der ARE oder anderen Erstaufnahmen waren, der reguläre Schulbesuch wieder zugelassen.

•    Weiterhin kritisieren wir, dass die Asylverfahren nicht nach rechtsstaatlichen Verfahrensweisen durchgeführt werden, sondern nach äußerst oberflächlicher Anhörung und Prüfung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Regel als offensichtlich unbegründet abgelehnt werden.

•    Regelmäßig wird durch die Zentralen Ausländerbehörden, die mit hohem Personalschlüssel in den AREn vertreten sind, Druck auf Asylsuchende ausgeübt, bevor noch das Verfahren abgeschlossen ist. Dies ist absolut unzulässig und verletzt internationales Flüchtlingsrecht. Wegen dieser Repressalien sehen sich zahlreiche Insassen in Bamberg und Manching /Ingolstadt in die sogenannte „freiwillige“ Ausreise gedrängt.

•    Grundsätzlich kritisiert der Bayerische Flüchtlingsrat die Isolation von Insassen in Bamberg und Manching/Ingolstadt, die weitgehende Abwesenheit von Beratung und juristischer Unterstützung. Weder in Ingolstadt noch in Bamberg gibt es Fachanwälte für Asyl- und Ausländerrecht, Flüchtlinge bekommen keine Information, Kontakte nach Außen sind erschwert. In der Max-Immelmann-Kaserne in Manching gibt es eine Sozialberatung durch die Caritas Pfaffenhofen. In den drei Dependancen, in denen die meisten der Flüchtlinge leben, gibt es keine Beratung. In Bamberg gibt es überhaupt keine Beratung durch Wohlfahrtsverbände, obwohl hier schon länger ein Beratungskonzept diskutiert wird. Ein Ombudsteam ist für zwei Stunden pro Woche in Bamberg in der Kaserne und bietet Kontakt an. Der Bayerische Flüchtlingsrat sieht hier eine eklatante Verletzung der EU-Aufnahmerichtlinie und des Rechts auf unabhängige Information für alle Asylsuchenden.

•    Der Bayerische Flüchtlingsrat hat in der Vergangenheit auf zahlreiche weitere kritikwürdige Umstände in den Abschiebelagern aufmerksam gemacht. Hervorgehoben werden sollen hier nur die Verletzung von Kinderrechten und die Missachtung der Vorrangigkeit des Kindeswohls. Dies wird aktuell noch einmal unterstrichen durch die Kurzstudie der Hildegard-Lagrenne-Stiftung, die eine ganze Serie von Verletzungen der Kinderrechte in den AREn dokumentiert.

Wir haben einige Bewohnerinnen und Bewohner eingeladen, um ihre Sicht der Behandlung von Flüchtlingen in den Abschiebelagern darlegen zu können. Die Flüchtlinge nehmen damit das Risiko auf sich, wegen dieser Aussagen weitere Schikanen und auch Probleme mit der Zentralen Ausländerbehörde, der Betreuungsfirma und auch hinsichtlich ihrer Verfahren beim Bundesamt zu erleiden. Das verdient unsere Anerkennung. Wir hatten weitere Flüchtlinge aus Manching und Bamberg eingeladen, die allerdings aus Angst vor Repressalien davor zurückscheuten.
Wir stellen die Berechtigung dieser Sonderlager in Frage, v.a., wenn sie dazu führen, dass Asylverfahren nicht mehr geprüft, sondern unter dem Generalverdacht der offensichtlichen Unbegründetheit grundsätzlich abgelehnt werden, und wenn im Schutze der Isolation dieser Lager die Insassen zahlreichen Repressalien und Schäbigkeiten ausgesetzt sind.
Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert deshalb die Abschaffung der Sonderlager in Bayern und eine humanitäre Unterbringung insbesondere von schutzbedürftigen Personen. Außerdem fordern wir eine rechtstaatliche, umfassende und unvoreingenommene Prüfung der Asylverfahren.
Die Einzelschicksale machen deutlich, dass der Erfolg dieser Einrichtungen, von dem das bayerische Innenministerium regelmäßig schwärmt, in Frage zu stellen ist und zu Lasten von individuellen Schicksalen, der Flüchtlings-, Kinder- und Menschenrechte geht:

Herr P: Politischer Flüchtling (möchte anonym bleiben, um sich und seine Familie nicht weiter zu gefährden)
Herr P. floh aus dem Kosovo. Er ist der Bruder des einzigen Überlebenden und Augenzeugen eines Massakers serbischer Milizen an albanischen Kosovaren von 1999. Sein Bruder ist in Schweden längst als Flüchtling anerkannt und hat die schwedische Staatsbürgerschaft. Die EU-Rechtsstaatlichkeitsmission EULEX hat Ermittlungen zum Massaker aufgenommen und einen aktiven General der serbischen Armee als Hauptverantwortlichen des Massakers identifiziert. Der Bruder Herrn P.s war als Zeuge befragt worden und soll bei einem Verfahren vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag aussagen. Herr P., der mit seinen betagten Eltern noch im Kosovo wohnte, wurde daraufhin massiv von unbekannten Serben bedroht. So hat er mit seiner Familie den Kosovo verlassen und hat in Deutschland Asyl erbeten.
Trotz eindeutiger und schlüssig zu begründender Bedrohung und Schutzbedarfs hat das BAMF seinen Asylantrag vor wenigen Wochen als offensichtlich unbegründet abgelehnt.

Familie Robelli: Einweisung in ARE trotz medizinischer Bedenken der Kinderklinik
Familie Robelli kommt aus dem Kosovo und wurde im Dezember 2015 in die ARE in Ingolstadt eingewiesen, trotz mehrfachen Interventionen der Haunerschen Kinderklinik in München, dies aus medizinischen Gründen zu verhindern.
Der Hauptgrund für die Flucht nach Deutschland war die Krankheit des jüngsten Kindes, die im Kosovo nicht behandelt werden konnte. Der Sohn Ornef kam im Januar 2014 mit einer schweren Stoffwechselerkrankung namens Mukoviszidose zur Welt. Sehr gute Hygienemaßnahmen sind neben einer dauerhaften medizinischen Behandlung dringend erforderlich. Die medizinische Versorgung und Unterstützung fand die Familie in der Haunerschen Kinderklinik in München, aber die hygienischen Bedingungen bleiben in dem „Balkanlager“ bedrohlich für das Kind.
Zum Zeitpunkt der Verlegung nach Ingolstadt war der Gesundheitszustand noch sehr instabil. Ornef musste zeitweise auch stationär behandelt werden. Regelmäßige Klinikbesuche waren also weiterhin erforderlich. Da dies keine Klinik in Ingolstadt übernehmen konnte, musste das Kind weiterhin regelmäßig nach München gefahren werden. Die Behandlung ist erfolgreich, so dass sich der Gesundheitszustand von Ornef mittlerweile etwas stabilisiert hat. Dennoch sind weiterhin regelmäßig Behandlungstermine in der Spezialklinik erforderlich. Für die Eltern ist die Entfernung zur Klinik eine große zusätzliche psychische und finanzielle Belastung.
Eine Rückführung ins Heimatland war in Fall der Familie Robelli nicht möglich, die Krankheit ist im Kosovo nicht behandelbar. Das Kind erhielt im Februar 2016 einen Abschiebeschutz vom BAMF. Schon Monate vor dem offiziellen Bescheid wussten die Behörden, dass die Familie nicht abgeschoben werden kann. Inzwischen muss die Familie weiterhin in der ARE leben, die eigentlich dafür eingerichtet wurde, Personen aus sicheren Herkunftsländern im Schnellverfahren (innerhalb einer Woche) zu entscheiden und dann entweder abzuschieben oder anzuerkennen. Die Behörde in Manching stellt es der Familie frei, aus der ARE in eine Privatwohnung zu ziehen.
Die Familie sucht dringend eine Wohnung im Raum München, die sie aufgrund fehlender Kontakte selbst nicht finden können.

Gashi:  Familie mit Kind
Familie Gashi aus dem Kosovo ist mit ihrem krebskranken Kind nach Deutschland eingereist. Sie reiste im September 2015 ein. Erst im Januar konnte sie ihren Asylantrag stellen. Nachdem das Bundesamt im Mai 2016 einen Abschiebeschutz feststellte, gab es keinen Grund mehr für die Behörden, die Unterbringung in der ARE aufrecht zu erhalten. Allerdings wurden sie bislang nur innerhalb der ARE an einen anderen Standort verlegt. In der ARE gibt es für die Familie mit dem kranken Sohn sehr viele Hürden im Alltag zu überwinden. Auch der Umgang mit den Behörden war zeitweise sehr schwierig. Für die Eltern, vor allem für die schwangere Mutter, ist die Situation eine enorme psychische Belastung.

Familie S: massiver Druck zur „freiwilligen“ Ausreise
Die fünfköpfige Familie aus Albanien hatte vor ihrer Zwangsumsiedlung in die ARE Bamberg 18 Monate in einer Gemeinschaftsunterkunft in Forchheim gewohnt. Schon bei der Ankunft und Registrierung im Bamberger Lager wurden die Familienmitglieder geduzt. Der Höhepunkt der Schikane aber folgte etwas später in den Räumen der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB). Ein Mitarbeiter fragte, warum sie noch kein „Negativ“ hätten, und dass er sofort den Fallentscheider anrufen würde. Er forderte die Familie auf, besser gleich ihre freiwillige Ausreise zu unterschreiben. Anfragen der Familie, die Einrichtung zeitweise zu verlassen, um weiterhin am Studienkolleg teilzunehmen, sowie ein geplantes Praktikum anzugehen, wurden mit dem Hinweis, dass wegen der baldigen Ausreise hier in Deutschland nichts Neues mehr anzufangen sei, abgelehnt. Gegen den Mitarbeiter der ZAB wurde mittlerweile eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.
Dass die Beschäftigten der Regierung von Oberfranken Gesetze nach Gutdünken auslegen, zeigen weitere Fälle. Dr. Marten Schrievers, Mitglied von Freund statt fremd e.V. konnte in mehreren Fällen anhand qualifizierter Atteste nachweisen, dass die ARE Bamberg als Unterbringung nicht angemessen ist. Der Leiter der Einrichtung, Herr Österlein, erkannte die Atteste jedoch nicht an und forderte neue und zusätzliche Gutachten, obwohl die vorgelegten Atteste den aktuellen strengen gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

Proteste werden ignoriert …
Albona Ademi: Proteste wegen fehlender Perspektiven
Mehrere Familien, die in den Abschiebelagern Manching und Bamberg untergebracht sind oder denen die Einweisung angedroht ist, haben sich Anfang Juli in den Schutz des Regensburger Doms begeben. Sie wollen mit dieser Aktion auf die Situation in ihren Herkunftsstaaten und auf die völlige Aussichtslosigkeit in den Abschiebelagern aufmerksam machen. Das Bistum Regensburg bemühte sich, die Familien aus dem Dom in die Räumlichkeiten einer kleinen Pfarrei zu bugsieren. Bislang duldete das Bistum Regensburg die Flüchtlinge dort. Mit Schreiben vom 27.07. aber beendete das Bistum diesen Status, eine Räumung der Flüchtlinge dort steht bevor. Das Bistum war mehrfach bemüht, die Flüchtlinge zur Aufgabe zu bewegen, und stellte dabei auch die Drohungen in den Raum, dass die Protestaktion gravierende negative Konsequenzen für die Flüchtlinge haben werden. Die Protestierenden wollen aber dem Rat des Bistums, wieder nach Manching zurückzugehen, nicht Folge leisten. Frau Ademi, deren Mann in Albanien bedroht ist, ist eine der SprecherInnen der Protestgruppe.

Die ARE Bamberg wird seit ihrer Eröffnung von mehreren Seiten aufs schärfste wegen zahlreichen Verstößen gegen die Menschenrechte kritisiert. Der Bayerische Flüchtlingsrat, der Flüchtlingshilfeverein Freund statt fremd e.V., die Migrations- und Integrationsbeiräte, der Zentralrat der Sinti und Roma und zuletzt auch der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick prangern die katastrophalen Verhältnisse im Bamberger Abschiebelager an. Flüchtlinge sind dort der Willkür der Behörden fast schutzlos ausgeliefert Sowohl die Stadt Bamberg als auch die Regierung von Oberfranken als auch das bayerische Innen- und das Sozialministerium haben die Vorwürfe bisher ohne nähere Prüfung zurückgewiesen.

… oder sabotiert
Wegen der restriktiven Asylpolitik und der daraus folgenden Missstände in den beiden Abschiebelagern hat sich ein breites Bündnis aus antirassistischen Gruppen gebildet, das unter dem Titel „solidarity4all! Gegen Ausgrenzung und Abschiebelager“ von 4. bis 7. August ein Protestcamp in Bamberg veranstaltet. Seit Monaten ist die Stadt Bamberg nicht bereit, einen geeigneten Platz für das Camp zur Verfügung zu stellen. Dass die geplanten Aktionen und Workshops trotzdem stattfinden werden, betont das Bündnis in seiner letzten Pressemitteilung.

Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:

Stephan Dünnwald

Bayerischer Flüchtlingsrat
Tel: 089-762234 / 0177 7216830

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Stellenauschreibungen und Förderungen

DRK sucht Projektkoordinator*in

Magdeburg. Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern fördert in ländlichen und strukturschwachen Gegenden eine selbstbewusste, lebendige und demokratische Gemeinwesenkultur. Im DRK Landesverband Sachsen-Anhalt setzt das Projekt IDEE diese Ziele durch die gezielte Förderung von Ehrenamt und die Bekämpfung von Diskriminierung um. Das DRK-interne Projekt arbeitet eng mit Kreisverbänden zusammen und unterstützt diese durch Erfahrungsaustausche, Gremiensitzungen und Projektmittel für innovative Beteiligungsmöglichkeiten. Zudem bietet es vielfältige Qualifizierungsangebote insbesondere  in den Bereichen Antidiskriminierungsberatung und Flucht/Asyl/Integration.

Für das Projekt wird zum 1. September 2016 ein*e Projektkoordinator*in gesucht.

Aufgaben:

  • Unterstützung der inhaltlich-strukturellen Weiterentwicklung des Gesamtprojektes
  • Vorbereitung, Organisation und Nachbereitung von Fortbildungsseminaren
  • Beratung, Unterstützung, ggf. Anleitung von Projektpartnern
  • Beantragung, Einsatz und Abrechnung von Fördermitteln zur Finanzierung des Projektes
  • Gewinnung von Partnern, Teilnehmer*innen und Referent*innen
  • Mitarbeit und Vertretung in Gremien
  • Erstellen von Handlungsempfehlungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Begleitung der Evaluation und Anfertigung regelmäßiger Sachberichterstattungen

Voraussetzungen:

  • sozialpädagogischer, sozialwissenschaftlicher oder vergleichbarer Abschluss
  • erste Erfahrungen im Projektmanagement
  • Identifikation mit den Grundsätzen des Roten Kreuzes

Die Stelle bietet einen interessanten Arbeitsplatz mit einer Vergütung nach tariflichen Regelungen, Betriebliche Gesundheitsförderung, ein flexibles Arbeitszeitmodell, Home Office, Weiterbildungsmöglichkeiten und eine betriebliche Altersvorsorge. Sie ist aufgrund der Laufzeit des Projektes bis zum 31. Dezember 2016 sachlich befristet. Eine Verlängerung um 3 Jahre ist im Fall der Bewilligung für das Folgeprojekt möglich. Als Arbeitszeit sind 35 Wochenstunden vorgesehen.

Bewerbungsfrist ist der 15. August 2016. Die vollständige Ausschreibung und die Möglichkeit der Onlinebewerbung finden Sie hier.

Deutsches Rotes Kreuz
Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Lüneburger Str. 2
39106 Magdeburg
Fon: 0391.610 68 90
Mail: info@sachsen-anhalt.drk.de
Web: www.sachsen-anhalt.drk.de

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FSJ beim Willkommensbündnis Neustadt

„FSJ Politik“: „Wir suchen einen jungen Menschen, der Lust hat, in verschiedenen Projekten der Engagementförderung mitzuwirken und eigene kleine Vorhaben umsetzen will.“ Meldet euch bei Interesse einfach nochmal bei uns (willkommensbuendnis.neustadt@gmail.com). Wir lassen euch Kontakt und weitere Infos zukommen.

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Projekt-Mitarbeiter*in für Freiwilligen-Agentur MD

Magdeburg. Die Freiwilligenagentur Magdeburg sucht zum 1. September 2016 eine*n Projekt-Mitarbeiter*in im Themenfeld Jugendengagement und Engagement-Beratung. Die Stelle umfasst 30 Wochenstunden und ist vorerst förderbedingt bis zum 31. Dezember 2016 befristet, eine Option auf Verlängerung besteht.

Aufgaben:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des landesweiten Projektes „freistil – Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt“
Beratung und Qualifizierung von jungen Menschen in Themenfeldern, die das Engagement unterstützen
Koordinierung des lokalen Förderprogramms „DurchStarten“, Anleitung einer Jugendjury
Engagement-Beratung von Freiwilligen und Interessierten
Beratung von Organisationen zu Engagementförderung und Freiwilligenmanagement
Mitgestaltung von Aktionen und Veranstaltungen der Freiwilligenagentur (z.B. Magdeburger Freiwilligentag)
Mitgestaltung der Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligenagentur (Dokumentation, Social-Media-Aktivitäten)
Gremien- und Netzwerkarbeit
Voraussetzungen:

Hochschulabschluss im geisteswissenschaftlichen Bereich
Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Projekt-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Erfahrungen in der Erschließung und Nutzung lokaler und überregionaler Netzwerke
Erfahrung in Beratungssituationen und Kompetenzen im Umgang mit Haupt- und Ehrenamtlichen
Fähigkeit zum selbstorganisierten und strukturierten Arbeiten
Sehr gute PC- und Internet-Kenntnisse (sicherer Umgang mit Content-Management-Systemen, insbesondere WordPress, Erfahrungen im Layout von Mitteln zur Öffentlichkeitsarbeit)
Humor, Konflikt- und Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft
Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und zur eigenen Weiterbildung
PKW-Führerschein (idealerweise mit eigenem Auto)
Wohnort Magdeburg oder unmittelbare Umgebung
Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung der Arbeit der Freiwilligenagentur Magdeburg
Geboten wird ein interessantes und vielseitiges Arbeitsfeld in einem motivierten, kompetenten und aufgeschlossenen Team mit viel Raum für Selbstständigkeit sowie eine Vergütung gemäß TV-L (Ost) Entgeltgruppe 9.

Bewerbungen senden Sie ausschließlich per Mail bis spätestens 15. August 2016 ein. Bewerbungsgespräche finden am 24. August 2016 statt.

Freiwilligenagentur Magdeburg e.V.
Verein zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements in Magdeburg
Einsteinstr. 9
39104 Magdeburg
Fon: 0391.549 58 40
Mail: info@freiwilligenagentur-magdeburg.de
Web: www.freiwilligenagentur-magdeburg.de

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Referentenstelle in Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

Magdeburg. In der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/s Referent*in im Referat 34 „Öffentlichkeitsarbeit für Kultur und Medien“ des Presse- und Informationsamtes der Landesregierung am Dienstort Magdeburg nach Entgeltgruppe 13 bis 14 TV-L zu besetzen.

Aufgaben:

Öffentlichkeitsarbeit und Marketing für die Bereiche Kultur und Medien einschließlich crossmedialer Kommunikation
Konzeption, Organisation und Begleitung von ressortübergreifenden Veranstaltungen der Landesregierung
Übernahme administrativer und organisatorischer Aufgaben unter Einbeziehung und Bewertung wirtschaftlicher Zusammenhänge

Voraussetzungen:

überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium
Fachkenntnisse in den Gebieten Kultur, Medien oder Marketing
Kulturpolitische und/oder kulturwissenschaftliche Expertisen von Vorteil
Fähigkeit, in Netzwerken zu arbeiten
Auslandserfahrungen und/oder Europabezug wünschenswert
praktische Erfahrungen in der Presse und/oder Öffentlichkeitsarbeit, des Marketings, der crossmedialen Kommunikation sowie im Veranstaltungsmanagement/Projektmanagement erwünscht
Kenntnisse in Ausschreibungs- und Wettbewerbsverfahren
Verständnis für die Verwendung öffentlicher Gelder und deren Mittelnachweis im Haushaltsabrechnungsverfahren
Gute Sprachkenntnisse (mindestens Englisch)
Umgang mit gängigen IT-Programmen

Aussagekräftige Bewerbungen sind bis 8. August 2016 per Mail oder postalisch einzureichen. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
Referat 12
Postfach 4165
39016 Magdeburg
Fon: 0391.567 01
Mail: poststelle@stk.sachsen-anhalt.de
Web: www.stk.sachsen-anhalt.de

Ausschreibung_OeA_Kultur_und_Medien_LSA

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Weiterbildung und Tagungen

Fortbildung für Hauptamtliche in der Flüchtlingsarbeit zu Burn Out und sekundärer Traumatisierung

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, sehr geehrte Damen und Herren,

wir bieten Ende Oktober eine Fortbildung für Hauptamtliche an zu dem Thema:

Burn Out und sekundäre Traumatisierung in der Flüchtlingsarbeit – wie kann ich mich schützen ?
Zeit: Samstag, den 29. Oktober, 11.00-16.00,
Ort: Ärztekammer Niedersachsen in Hannover, Berliner Allee 20, 30175 Hannover.

Referentinnen:

° Frau Rita Köllner, Diplom-Sozialarbeiterin (Uni) – Fachrichtung Soziale Therapie, Traumafachberaterin (PITT), Bindungsbasierte Beratung & Therapie, Delbrück

° Frau Dipl. Psych. Sladjana Kosijer-Kappenberg, Psychologische Psychotherapeutin und Supervisorin, Leipzig

Das Programm versenden wir Anfang September.

Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor und geben Sie ihn geeignet weiter.
Gerne nehmen wir auch schon Anmeldungen entgegen (Name, Arbeitgeber, Arbeitsort/e).

Mit bestem Gruß,

Marisa Kretzschmar, Projektmitarbeiterin
(Urlaub 7.7.-20.7.2016)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.
Psychosoziales Zentrum
Marienstrasse 28
30171 Hannover
Tel.: 0511/ 856 44 524
Fax: 0511/856 44 515
www.ntfn.de

 

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Seminar Flüchtlingsarbeit: „Gemeinsam Lösungen finden“

Magdeburg. Der Kreisverband Magdeburg der AWO und die SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH der AWO veranstalten gemeinsam Ende August ein Seminar für Helfende in der Flüchtlingsarbeit unter dem Titel „Gemeinsam Lösungen finden“.

Termin: 24.08.2016, 09:00-16:00 Uhr
Ort: AWO KV Magdeburg, Schönebecker Str. 126, 39104 Magdeburg
Kosten: Unkostenbeitrag 2 Euro (inkl. Getränke & Verpflegung)

Im Fokus des Seminars steht der Umgang mit belastenden Situationen in der Flüchtlingshilfe. Das Seminar bietet Engagierten in der Flüchtlingsarbeit die Möglichkeit, ihre persönliche Belastungssituation in einem moderierten Erfahrungsaustausch zu reflektieren. „Gemeinsam Lösungen finden“ verfolgt dabei einen ressourcen- und kompetenzorientierten Ansatz. Während des Seminars entwickeln und erproben die Teilnehmenden gemeinsam Lösungsstrategien zur Bewältigung und Vermeidung von Stress. Sie werden angeregt und gestärkt, für ihre Arbeit in der Flüchtlingshilfe konkrete individuelle Ideen und Strategien zum Stressmanagement zu entwerfen und umzusetzen. Eine wichtige Rolle spielen die Reflexion und der Austausch von Erfahrungen.

Weitere Informationen zu Seminar und Anmeldung finden Sie hier

AWO Kreisverband Magdeburg e. V.
Schönebecker Str. 126
39104 Magdeburg
Fon: 0391.60 78 00
Mail: post@awo-kv-magdeburg.de
Web: www.awo-kv-magdeburg.de

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Seminar: „Meine, deine, unsere Kultur?“

Haldensleben. Der Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet Ende September ein Seminar zur Thematik „Meine, deine, unsere Kultur? – Workshop zum demokratischen Miteinander in einer globalisierten Welt“.

Termin: 23.-24.09.2016, 09:00-16:00 Uhr
Ort: Kulturfabrik Alsteinklub, Gerikestr. 3a, 39340 Haldensleben
Kosten: keine

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aller Art. Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier. Anmeldungen erfolgen bis spätestens 2. September 2016 per Mail.

Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt e.V.
Hallesche Str. X921
06258 Schkopau
Fon: 03461.72 33 00
Mail: weidner@arbeitundleben.org
Web: www.arbeitundleben.org

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weitere Meldungen und Fundstücke

Neueröffnung: Cafe Courage in Zeitz

Im September 2016 soll das Café Courage in Zeitz eröffnet werden. Das Café ist ein offenes Begegnungszentrum für den Sozialraum, Café mit Speisen und Getränken auf Spendenbasis sowie Beratungstreff für Flüchtlinge, Zeitzer und Interessierte offen steht.

http://www.freistadt-zeitz.de/index.php/cafe-courage

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Philosophie: Meinung und Meinungsmache

Wie kann man echte Meinungsfreiheit von rechten Manipulationsversuchen unterscheiden?
Michael Hampe philosophiert in der ZEIT zusammen mit Hannah Arendt über Wahrheit, Meinung, Demokratie, Pluralität, Freundschaft und die Suche nach dem richtigen Leben.

http://www.zeit.de/2016/30/sokrates-apologie-der-pluralitaet-hannah-arendt

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