Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 11/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

 

Inhaltsverzeichnis

 

Veranstaltungen

22.-24.07 Ferropolis: Einladung auf die Insel

Hiermit laden wir Sie sehr herzlich ein zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung in Ferropolis. Auf der schwimmenden Recyclinginsel „Insula Communis“, dem temporären KlimaKunstWerk von Joy Lohmann und den Makers-For-Humanity wollen wir uns in ausgesuchter Gesellschaft über wichtige Themen austauschen.

Einladung als PDF

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13.08. Motivieren.Vernetzen.Stärken – Klausurtagung der Willkommensinitiativen in Anhalt, Bitterfeld, Dessau und Wittenberg

LIEBE ENGAGIERTE UND FLÜCHTLINGSUNTERSTÜTZER_INNEN,
im Sommer/ Herbst 2015 stiegen auch in der Region Anhalt die Zahlen der Asylanträge ge üchteter Men- schen. Krisen, Kriege, politische oder religiöse Verfol- gung sind nur einige Gründe, die Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen dieser Welt zur Flucht aus ihrem Lebensumfeld treiben. Sie suchen in ihren Aufnahmeorten Schutz für Leib und Leben, Ruhe, Frieden – einen Neuanfang.
Um diese Menschen willkommen zu heißen und ihnen zu helfen, sich an ihrem neuen Wohnort zurecht zu  nden und so den Start in einen neuen Lebensab- schnitt zu erleichtern, haben sich Initiativen gegründet und Einzelpersonen dazu entschieden, sich für asyl- suchende und ge üchtete Menschen zu engagieren. Diese vielfältige und breite Solidarisierung, sowie das Engagement für Demokratie, Asyl und Menschenrech- te – gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit – ist ein wichti- ger, notwendiger und nicht zu unterschätzender Bei- trag zu einer demokratischen und menschenrechtsorientierten Alltagskultur und Gesellschaft. Dabei steht dieses Engagement vor diversen Herausforderungen und Problemen – von schwachen Infrastrukturen. „All- tagsproblemen“ und fehlender Unterstützung, über institutionellen und strukturellen Rassismus, bis hin
zu rassistischen Mobilisierungen, Bedrohungen und Angri en. Diesen Herausforderungen zu begegnen und die engagierten Initiativen und Einzelpersonen
zu unterstützen ist Motivation und Ziel zugleich, eine Tagung der regionalen Flüchtlingsinitiativen und Bür- ger_innenbündnisse pro Demokratie zu veranstalten. Auf der Grundlage eigener Erfahrungen, Wünsche und Bedarfe möchten wir in Diskussionen und Workshops gemeinsam und zielorientiert in Austausch treten – ganz nach dem Motto:
Motivieren. Vernetzen. Stärken.

Für die Anmeldung verwenden Sie bitte das beigefügte Formular und senden es an
Mail: seminare@fluechtlingsrat-lsa.de
Fax: 0345 44 50 25 22
Post: Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V., Kurallee 15, 06114 Halle (Saale)

Mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung bekommen Sie auch den Veranstaltungsort bekannt gegeben.

Ausschlussklausel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Anmeldebogen

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20.08. in Magdeburg: Erstes landesweites Initiativentreffen

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt lädt zum ersten
landesweiten Initiativentreffen nach Magdeburg ein!
Alle Infos…
…als Flyer: http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/wp-content/uploads/2016/07/FlueRa_Erstes_landesweites_Initiativentreffen_Einladungs_Flyer_online.pdf
…als Webseite: http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2016/07/6702/
…auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1736172896633271/

Ausschlussklausel
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Informationen, Webportale & Broschüren

Dokumente: Angebote zur Förderung von Willkommenskultur Sachsen-Anhalt
Angebote zur Förderung von Willkommenskultur

In Sachsen-Anhalt führten die Entwicklungen im Bereich Flucht und Asyl ab Ende 2014 zu einem enormen Anstieg des nachbarschaftlichen Engagements für Geflüchtete. Viele Bürger*innen waren und sind bereit, die Ankommenden in dem Integrationsprozess zu unterstützen. Vielerorts entstanden Bündnisse und Initiativen. So entstanden zahlreiche Angebote, die die Geflüchteten willkommen heißen und im Alltag begleiten. Die landesweite Koordinierungsstelle „Engagierte Nachbarschaft – Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt“ übernimmt die Aufgabe, zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen, die sich für Geflüchtete und Migrant*innen einsetzen, in ihrem Engagement zu unterstützen.

Uwe Lummitsch, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt und Vorsitzender der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit, und Cornelia Geißler, Sozialpädagogin und Koordinatorin der Netzwerkstellen „Schulen ohne Rassismus“, stellen hier die Arbeit und die Angebote der Koordinierungsstelle vor.

Stiftung Mitarbeit
Ellerstr. 67
53119 Bonn
Fon: 0228.60 42 40
Mail: info@wegweiser-buergergesellschaft.de
Web: www.buergergesellschaft.de

Der ganze Beitrag als PDF

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Dokumente: Legale Zugänge zum Flüchtlingsschutz – Resettlement und andere Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge

Kurzdossier
Legale Zugänge zum Flüchtlingsschutz: Resettlement und andere Aufnahmeprogramme für Flüchtlinge
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Menschen, die in einem anderen Land Asyl beantragen wollen, sind zumeist zu einer irregulären Einreise gezwungen, da Asylanträge in der Regel nur auf dem Territorium des Zielstaates gestellt werden können. Eine Alternative bieten die Resettlementprogramme des UN-Flüchtlingshilfswerks.
http://www.bpb.de/230488

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Dokumente: Mittendrin oder nur dabei?!

Publikation: „Mittendrin oder nur dabei?!“

Was kann bürgerschaftliches Engagement leisten, damit Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft nicht diskriminiert werden? Wie können Zugänge zu bürgerschaftlichen Engagement für Menschen mit Behinderungen geschaffen und erleichtert werden? Mit diesen Fragen hat sich das Projekt Forum Inklusive Gesellschaft (FIG) beschäftigt, das das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) durchgeführt hat.

In sechs thematischen Dialogforen zwischen Januar 2015 und Mai 2016 wurde diskutiert und erarbeitet, welche Schritte Staat und Zivilgesellschaft auf dem Weg zu einer inklusiven Bürgergesellschaft machen können. Barrierefreiheit und Mobilität, Engagement im Ausland, ein inklusives Gesundheits-und Pflegesystem, Bildung und nicht zuletzt Antidiskriminierung: Zu all dem kann bürgerschaftliches Engagement einen Beitrag leisten. Worin dieser besteht und wie er praktisch bereits umgesetzt wird, beantwortet die Publikation. Darüber hinaus wird auch der grundlegende Zusammenhang zwischen bürgerschaftlichem Engagement und Inklusion betrachtet und aufgezeigt, wie eine inklusive Bürgergesellschaft Realität werden kann.

 

BBE Geschäftsstelle gemeinnützige GmbH
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte
Fon: 030.629 801 10
Mail: info@b-b-e.de
Web: www.b-b-e.de

Die komplette Publikation als PDF

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Dokumente: Standesamtliche Registrierung von Neugeborenen

Es gibt vermehrt Hinweise, dass Geflüchtete Probleme mit den Standesämtern haben, wenn sie neugeborene Kinder registrieren lassen wollen. Auch wenn sie nicht alle notwendigen Unterlagen vorlegen können, haben sie das Recht auf einen Auszug aus dem Geburtsregister, was aber nicht überall in den Standesämtern angekommen zu sein scheint.

Das will das Deutsche Institut für Menschenrechte jetzt mit einem Infoblatt ändern:

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuell/news/meldung/article/2-auflage-so-registrieren-sie-ihr-neugeborenes-kind-informationen-fuer-gefluechtete-jetzt-onl/ 

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Dokumente: Türkei: Situation syrischer Flüchtlinge in der Türkei

Länderprofil
Türkei: Situation syrischer Flüchtlinge in der Türkei
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Mehr als vier Millionen Syrer haben in einem der syrischen Nachbarländer Schutz vor dem Krieg in ihrem Heimatland gesucht. Die Türkei beherbergt die meisten von ihnen. Die Lebenssituation der Flüchtlinge verschlechtert sich zunehmend. Insbesondere Syrer in türkischen Städten haben kaum Zugang zu staatlicher Unterstützung.
http://www.bpb.de/229963

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Materialsammlung: Aktuelle Infos zum Familiennachzug

Die nachfolgende Zusammenstellung von Informationen stammt vom BBZ – Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und Migrant*innen, Projekt “Willkommen in Berlin! – Asylaufnahme verbessern und Flüchtlinge aus Syrien unterstützen” sowie der Fachstelle für minderjährige und unbegleitete Flüchtlinge im BBZ. (www.bbzberlin.de):

http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2016/07/aktuelle-informationen-zum-familiennachzug-zu-gefluechteten-aus-syrien/ 

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Materialsammlung: Augen auf! Newsletter Juli 2016

Die aktuelle Ausgabe des Newsletter im Projekt Gegenpart ist frisch erschienen:
http://www.projektgegenpart.de/index.php/augen-auf 

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Materialsammlung: Dossier zu rechten und »grauzonen«-Gruppen

Grauzonen
In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland waren Parteien und Gruppierungen am rechten Rand des politischen Systems wenig präsent. In den letzten beiden Jahren hat sich allerdings eine Gewichtsverlagerung vom Rechtsextremismus hin zum Rechtskonservatismus vollzogen. In der Grauzone dazwischen tummelen sich verschiedene Kräfte mit teils sehr unterschiedlicher ideologischer Ausrichtung. Gemeinsam ist ihnen aber, dass sie die Prinzipien einer liberalen Demokratie ablehnen und eine autoritär-etatische Gesellschaft mit einem starken Staat befürworten. Einen Staat, der sich auf eine möglichst homogene (Volks-)Gemeinschaft stützt.

http://www.bpb.de/2299802 

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Materialsammlung: Flucht nach Europa

Schriftenreihe
Flucht nach Europa
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Die Flucht so vieler Menschen nach Europa wirft Fragen auf. Stefan Luft fragt nach Fluchtgründen und -routen, dem Umgang Europas mit der Fluchtbewegung, und, ganz grundsätzlich nach der Ungleichheit der Lebenschancen auf der Erde.
http://www.bpb.de/230471 

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Materialsammlung: Integrationsgesetz

Hier die aktuellsten Informationen zu den Änderungen durch das neue sogennante Integrationsgesetz:

http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2016/07/ggua-hinweise-zum-sogenanntes-integrationsgesetz/6 

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Materialsammlung: Übersetzte Formulare

DAS PROJEKT „FORMULARE VERSTEHBAR MACHEN“
…der KuB Berlin soll Flüchtlingen und Migrant_innen helfen, sich im deutschen Amtsdschungel zurechtzufinden.
Ehrenamtliche Übersetzer_ innen übersetzen Formulare in nachgefragte Sprachen. Wir stellen allen Interessierten die Ergebnisse auf dieser Seite zur Verfügung.

ACHTUNG, BITTE BEACHTEN:
* nur als Hilfe zum Ausfüllen und Besprechen –nicht als Antrag nutzen!
* bitte immer mit Hilfe ausfüllen

http://www.kub-berlin.org/formularprojekt/de/uebersetzte-formulare/ 

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Materialsammlung: Zugang zu Förderung für Asylsuchende, Duldung für die Ausbildung, Kürzungen im AsylbLG

Ab Juli (Inkrafttreten der Deutsch-Förder-Verordnung zum 1. Juli und wohl im Laufe des Monats Inkrafttreten des so genannten Integrationsgesetzes) wird es Änderungen in den Zugängen zu bestimmten Leistungen und Maßnahmen für Asylsuchende geben. Für noch mehr Instrumente und Leistungen als zuvor wird das völlig untaugliche Kriterium der „guten Bleibeperspektive“ der Türsteher. Hierzu findet ihr hier Kurzübersichten, die ganz grob eine Orientierung vermitteln sollen, jedoch keine intensive Begutachtung des Einzelfalls ersetzen können:

Übersicht: Zugang zur Ausbildungsförderung für Asylsuchende (Juni 2016)
http://www.einwanderer.net/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/ausbildungsfoerderung.pdf

Übersicht: Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Arbeitsförderung für Asylsuchende (Juni 2016)
http://www.einwanderer.net/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/arbeitsfoerderung_und_arbeitserlaubnis.pdf

Übersicht: Zugang zu Sprachförderung für Asylsuchende (Juni 2016)
http://www.einwanderer.net/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/sprachfoerderung.pdf

Übersicht: Zugang zu Freiwilligendiensten, Arbeitsgelegenheiten und Studium für Asylsuchende (Juni 2016)
http://www.einwanderer.net/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/Freiwilligendienst__Hospitation__Arbeitsgelegenheiten.pdf

Deutliche Verbesserungen wird es hingegen geben bei der Erteilung einer Duldung für die Ausbildung: Hier wird sowohl die Altersgrenze gestrichen als auch der kategorische Ausschluss von Menschen aus den so genannten sicheren Herkunftsstaaten. Die Duldung für die Ausbildung muss in Zukunft erteilt werden und ist keine Ermessensregelung mehr. Die Änderungen treten mit dem so genannten Integrationsgesetz in Kraft, also vermutlich im Laufe des Juli. Auch dazu eine Kurzübersicht:

Übersicht: Duldung für die Ausbildung (Juni 2016)
http://www.einwanderer.net/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/ausbildungsduldung.pdf

Und hier noch eine Übersicht über die bald geltenden 16 (!) Sanktionstatbestände im AsylbLG, von denen wohl alle verfassungswidrig und ein Teil zudem europarechtswidrig sein dürfte:

Übersicht: Die neuen Kürzungstatbestände im AsylbLG (Juni 2016)
http://www.einwanderer.net/fileadmin/downloads/tabellen_und_uebersichten/asylblg-Kuerzung.pdf 

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Portal: Fachkraft im Fokus

Die Landesinitiative Fachkraft im Fokus Sachsen-Anhalt unterstützt Sie in allen Fragen der Fachkräftesicherung und richtet sich sowohl an Privatpersonen, Unternehmen als auch an Regionen. Wir beraten Sie zu Weiterbildungen, Förderprogrammen, Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt und bieten Ihnen mit unserer Fachkräftebörse die Möglichkeit, Stellenangebote zu finden sowie Jobangebote zu veröffentlichen. Im Netzwerk mit anderen Akteur*innen des Landes können wir Sie in Ihrem Anliegen unterstützen.

https://arbeitsmarkt.fachkraft-im-fokus.de/fif/ 

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Portal: Job portal for migrants عمل بوابة للمهاجرين Job-Portal für Migranten

Job portal for migrants

عمل بوابة للمهاجرين

Job-Portal für Migranten

https://workeer.de 

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Zahlen: PRO ASYL Halbjahresstatistik

Presseerklärung
8. Juli 2016
PRO ASYL zur Halbjahresasylstatistik
Sinkende Zugangszahlen, mehr Entscheidungen auf Kosten der Qualität

„Dass immer weniger Flüchtlinge an der Grenze im sogenannten EASY-System registriert werden, ist kein Grund zur Freude, sondern zur Besorgnis“, so Bernd Mesovic, stellvertretender Geschäftsführer von PRO ASYL. „Denn während in Deutschland Unterkünfte leer stehen, leben Flüchtlinge in Griechenland (und einigen anderen Staaten) auf der Straße, oft monatelang ohne Chance auf Registrierung ihres Asylgesuchs, von seiner inhaltlichen Prüfung ganz zu schweigen.“

Die aktuelle Asylstatistik ist in Bezug auf registrierte Asylneuanträge nur begrenzt aussagekräftig, weil immer noch bereits im vergangenen Jahr im EASY-System registrierte Menschen mit großer Verspätung offiziell beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ins Asylverfahren aufgenommen werden. Immer noch tauchen ganze Kontingente von den Behörden „Vergessener“ in den Kommunen auf (Fachbegriff: „EASY-Gap“, das Schwarze Loch der Kommunikation zwischen Bundesamt und unterbringenden Behörden).

Im ersten Halbjahr 2016 traf das Bundesamt 283.236 Entscheidungen, eine Steigerung um 148,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2015. In den letzten Monaten, so die Erfahrung von PRO ASYL, nimmt der Druck auf Bundesamtsmitarbeiter, eine größere Zahl von Fällen zu entscheiden, drastisch zu. Darunter leidet die Qualität der Entscheidungen.

Nachdem die Asylverfahren von AntragstellerInnen aus den Balkanstaaten weitgehend mit fast ausnahmslos negativem Ausgang abgearbeitet worden sind, scheint man mit denselben Methoden die Fälle von AntragstellerInnen aus anderen, nicht als sicher eingestuften Herkunftsstaaten, abarbeiten zu wollen. Aktuell häufen sich auch in diesen Fällen Entscheidungen als „offensichtlich unbegründet“ – mit der Folge eines verkürzten Rechtsweges. Das für die Schnellverfahren im Falle angeblich sicherer Herkunftsländer und anderer „eindeutiger“ Fallkonstellationen gedachte Instrument wird von Amts wegen missbraucht. Vorgefertigte Textbausteine werden eingesetzt wie Äxte: Auch was auf den Einzelfall gar nicht passt, wird zurechtgehauen.

Festzustellen ist zudem eine zunehmende Tendenz, schutzsuchenden SyrerInnen nur noch den subsidiären Schutz zu gewähren – mit der Folge einer lediglich einjährigen Aufenthaltserlaubnis und bis zum 16. März 2018 ausgesetzten Familiennachzug. Damit laufen ihr zutiefst menschliches Bedürfnis und ihr Recht, Angehörige durch den Familiennachzug zu retten, ins Leere. PRO ASYL hat die Rechtswidrigkeit dieser Entscheidungspraxis des BAMF bereits mehrfach kritisiert.

https://www.proasyl.de/pressemitteilung/pro-asyl-zur-halbjahresasylstatistik/ 

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Zahlen: Asylzahlen im Juni 2016 – Fast die Hälfte aller syrischen Asylsuchenden erhielt nur subsidiären Schutz

Presseerklärung
14. Juli 2016

Asylzahlen im Juni 2016: Fast die Hälfte aller syrischen Asylsuchenden erhielt nur subsidiären Schutz

PRO ASYL: Politisch forcierte Entscheidungspraxis des BAMF verhindert, dass Tausende ihre Familien legal nachholen können

Immer mehr syrischen Flüchtlingen wird nur noch subsidiärer Schutz zugesprochen. Ihre Zahl ist im Juni 2016 massiv nach oben geschnellt: In rund 10.250 Fällen – das ist mit ca. 46% fast die Hälfte aller inhaltlichen Entscheidungen – wurde syrischen AsylantragstellerInnen lediglich subsidiärer Schutz gewährt. Wie exorbitant dieser Anstieg ist, zeigt ein Vergleich zum Jahr 2014, als der Anteil subsidiär Geschützter gemessen an allen syrischen AntragstellerInnen 13,6% betrug. (Im Jahr 2015 wurden Anträge von SyrerInnen in einem beschleunigten Schriftverfahren entschieden, in dem sie fast ausschließlich Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention zugesprochen bekamen. Wir haben das Jahr 2015 deshalb nicht zum Vergleich herangezogen.)

Für syrische Flüchtlinge hat die Erteilung nur des subsidiären Schutzes gravierende Folgen. Durch das Asylpaket II wurde der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte nach § 104 Abs. 13 Aufenthaltsgesetz für zwei Jahre ausgesetzt. Das heißt konkret: Alle AsylantragstellerInnen, die nach dem 17. März 2016 den subsidiären Schutz zuerkannt bekommen haben, können erst ab 16. März 2018 (!) einen Antrag auf Familienzusammenführung zu stellen. Bei den gravierenden Problemen beim Familiennachzug für syrische Angehörige wird die Entscheidungspraxis des BAMF dafür sorgen, dass Familien subsidiär geschützter SyrerInnen auf Jahre hinaus getrennt bleiben.

Dass die Asylpraxis ein Ausdruck politischer Einflussnahme auf das BAMF ist, zeigt sich daran, dass bereits im April 2016 – unmittelbar nach dem oben genannten Stichdatum 17. März 2016 – die Zahl von subsidiären Schutzentscheidungen bei SyrerInnen signifikant anstieg: Von den knapp 21.000 Entscheidungen, die im April zu SyrerInnen getroffen wurden, bekamen knapp 3.500 subsidiären Schutz – das entspricht einem Anteil von rund 16 Prozent. Seitdem ist ihr Anteil kontinuierlich gestiegen, im Juni auf fast die Hälfte aller inhaltlichen Entscheidungen. PRO ASYL hatte vor dem Anstieg der Zahlen gewarnt und die neue Asylpraxis in einem Positionspapier scharf kritisiert.

Die Prognose, dass von der Erteilung des subsidiären Schutzes und der damit verbundenen Aussetzung des Familiennachzugs nur wenige SyrerInnen betroffen sein würden, wie die SPD noch während der Verhandlungen zum Asylpaket II betonte, hat sich als schlicht falsch herausgestellt. Die jetzige Asylpraxis zeigt: Der Trend geht in die andere Richtung.

Die Schlechterstellung syrischer Asylsuchender beim gewährten Schutzstatus entbehrt jeglicher rechtlichen Grundlage und ist allein Ausdruck politischen Willens. Die Situation für die Zivilbevölkerung in Syrien ist seit Jahren unverändert katastrophal. Noch im vergangenen November 2015 hat das UN-Flüchtlingshilfswerk dargestellt, warum bei syrischen Flüchtlingen die Anerkennung als GFK-Flüchtling angesichts der Situation im Land nur adäquat ist.

https://www.proasyl.de/pressemitteilung/asylzahlen-im-juni-2016-fast-die-haelfte-aller-syrischen-asylsuchenden-erhielt-nur-subsidiaeren-schutz/ 

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Zahlen: Halbjahreschronik rechter Gewalt

Die rassistische Gewalt gegen Geflüchtete ist 2016 massiv angestiegen – im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 hat sich die Zahl der Übergriffe mehr als verdoppelt. Bereits 90 Brandanschläge und 202 Verletzte in 2016.

Alle Informationen:
https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/neue-dimension-der-gewalt-2016-06

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Aufrufe und Kampagnen

Aufstehen gegen Rassismus: Teamer*innen-Schulung und Aktiventreffen am 23./24.07 in Leipzig

Jetzt anmelden! Teamer*innen-Schulung und Aktiventreffen am 23./24.07 in Leipzig.

Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ hat sich zum Ziel gesetzt bis zur Bundestagswahl Ende 2017 10.000 Stammtischkämpfer*innen auszubilden. Mit der ersten Teamer*innenschulung für die Region Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen wird dafür der erste Grundstein gelegt. Die Schulung ist ein Kernstück des Bündnisses, das sich zum Ziel gesetzt hat den Aufstieg der AFD und rechter Hetze ein breites Bündnis entgegen zu setzen. Im Anschluss an die Ausbildung soll sich ein Netzwerk aus Teamer*innen bilden, die ehrenamtlich Argumentationstrainings für bspw. Schüler*innen, Betriebsräte oder Studierende durchführen, sich untereinander vernetzen und die Trainings durch gegenseitiges Feedback verbessern. In der Ausbildung erarbeitet Ihr euch vordergründig die Kompetenzen, um Menschen dazu zu ermutigen im Alltag ihre Stimme zu erheben. Die Schulung in Leipzig wird von einem Kreis qualifizierter Ausbilder*innen durchgeführt. Erfahrungen in der Bildungsarbeit sind dabei wünschenswert, aber keine Voraussetzung.

Zusätzlich dazu wird es ein überregionales Aktiventreffen geben, wo wir uns weiter vernetzen, lokale Aktionen planen und die Mobilisierung für den 3.9. verstärken.

Wenn du also Lust hast als Teamer*in für die Stammtischkämpfer*innenausbildung aktiv zu werden oder am Aktiventreffen teilnehmen willst, melde dich unter www.aufstehen-gegen-rassismus.de/regionalkonferenzen für Leipzig an. Bei Rückfragen melde dich unter agr-leipzig@posteo.de

Bei Bedarf können wir einige kostenlose Schlafplätze für die Teamer*innen in Leipzig organisieren. Bitte gib dies bei der Anmeldung an. Nach deiner Anmeldung schicken wir dir dann weitere Infos und den Ablaufplan zu.

Samstag, 23.07. und Sonntag, 24.07. im Volkshaus Leipzig (Karl-Liebknecht-Straße 32, 04107 Leipzig)

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Studie über den Einfluss der Lebensumstände von Geflüchteten: Arabischsprachige Teilnehmer_innen gesucht

Für eine Studie über den Einfluss der Lebensumstände von Geflüchteten auf die Schwere der Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit nach traumatischen Erlebnissen werden arabischsprachige Teilnehmer_innen gesucht:

»Wir erforschen den „Zusammenhang zwischen traumatischen
Erfahrungen und Psychopathologie (PTBS, Depressionen, Angst,
psychische Belastung) bei Geflüchteten unter Berücksichtigung von
postmigratorischen Umständen als Moderatoren“. Unsere Studie richtet
sich an arabischsprachige Geflüchtete.

Wir gehen davon aus, dass die Lebensumstände hier in Deutschland einen
wichtigen Faktor in der psychischen Gesundheit von Geflüchteten
darstellen. Wir erhoffen uns durch unsere Arbeit zumindest einige neue
Erkenntnisse zu gewinnen, damit langfristig die Situation von
Geflüchteten in Deutschland verbessert werden kann. Zur näheren
Erklärung hänge ich der Mail noch den deutschen Einleitungstext an.

Unser Forschungsvorhaben wurde von der Ethikkommission der Uni Leipzig
abgesegnet. Eine Bestätigung dessen finden Sie ebenfalls im Anhang.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Verbreitung des Fragebogens
unterstützen würden. Es gibt ihn sowohl als Online-Version über den
nachfolgenden Link, als auch als Papier-Version.«

Die Informationen zur Studie (arabisch)

Der Link zur Online-Studie:
http://ww2.unipark.de/uc/StudieAsyl/ospe.php?SES=b75d19628f6958bfaaa312a8d4d7c50f&syid=288439&sid=288440&act=start

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Stellenauschreibungen und Förderungen

Projektmitarbeiter/in beim Hessischen Flüchtlingsrat

Stellenausschreibung
Projektmitarbeiter/in beim Hessischen Flüchtlingsrat

Der Förderverein Hessischer Flüchtlingsrat e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Geschäftsstelle in Frankfurt a.M. eine/n Mitarbeiter/in für die  Arbeit im Rahmen des  Netzwerkes BLEIB in Hessen II. Das Netzwerk arbeitet innerhalb der ESF-Integrationsrichtlinie Bund mit dem Handlungsschwerpunkt Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen (IvAF) und soll v.a. die Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden und Flüchtlingen fördern.

Aufgaben des hfr in diesem Netzwerk sind:

Schulungen von Mitarbeitenden der im Projekt mitwirkenden Landkreise sowie Jobcenter und regionalen Arbeitsagenturen in Fragen des Aufenthaltsrechts im Zusammenwirken aufenthaltsrechtlicher, arbeitsrechtlicher und sozialrechtlicher Fragestellungen
Unterstützung der Projektpartner in ausländer- und asylrechtlichen Fragen und Beratung in Einzelfällen
Zuweisung von Geflüchteten zu BAMF-ESF-Sprachkursen
Schulung ehrenamtlicher FlüchtlingsberaterInnen im o. g. Themenfeld
Erarbeitung von Handreichungen und Materialien
·         Darüber hinaus Kontaktpflege mit landesweiten Akteuren der Flüchtlingsberatung und arbeitsmarktlichen Förderung von Flüchtlingen wie Ministerien, die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit, Wohlfahrtsverbände etc.

Wir erwarten:

·         Abgeschlossenes Hochschulstudium mit sozialwissenschaftlichem oder sozialpädagogischen Schwerpunkt oder vergleichbare Qualifikation
·         Gute Kenntnisse im Asyl- und Ausländerrecht, Kenntnisse in der arbeitsmarktlichen Förderung von Geflüchteten sind erwünscht
·         Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit
·         Mobilität – der Arbeitsplatz befindet sich in Frankfurt a.M., Termine fallen hessenweit an
·         Sicheres Auftreten, geübt im Halten von Vorträgen
·         Teamfähigkeit – der hfr ist noch an einem weiteren IvAF-Projekt beteiligt, eine enge Zusammenarbeit ist unabdingbar

Vergütung:

Vorgesehen ist eine 1/1 Stelle, diese ist ggf. auch teilbar.
Die Vergütung erfolgt angelehnt an den TVöD, Entgeltgruppe 9
Die Stelle ist für die Laufzeit des Projektes (bis zum 30.06.2019) befristet. Eine Verlängerung wird – vorbehaltlich der Bewilligung von Projektmitteln –  angestrebt.

Bewerbungen richten Sie bitte bis 15.07.2016 an den
Förderverein Hessischer Flüchtlingsrat e. V.
z. H. des Vorstands
Leipziger Str. 17
60487 Frankfurt a.M.

Oder per E-Mail an
vorstand@fr-hessen.de

Schriftliche Bewerbungsunterlagen bitte nur in Kopie, da die Unterlagen nicht zurückgesandt werden. Bewerbungen per Email sollen die Größe von 5 MB nicht überschreiten.

Nachfragen richten Sie bitte an die
Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates
Timmo Scherenberg
069/976 987 10
hfr@fr-hessen.de

Die gesamte Ausschreibung als PDF

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FSJ beim NDC Sachsen-Anhalt e.V.

aus gegebenem Anlass, veröffentlichen wir nochmals die FSJ Ausschreibung des NDC Sachsen-Anhalt:

Das Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum 1. September 2016 eine*n FSJ`ler*in für das Freie Soziale Jahr Kultur.

Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) ist ein bundesweites Netzwerk, in dem sich junge Menschen für die Stärkung der demokratischen Kultur und von zivilgesellschaftlichen Strukturen sowie gegen menschenverachtendes Denken engagieren. Das NDC Sachsen-Anhalt mit Sitz in Magdeburg-Buckau führt im Bundesland verschiedene Projekte im Themenfeld Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus durch. Die Haupttätigkeiten sind dabei die Ausbildung von jungen Menschen zu Multiplikator*innen sowie die Durchführung von Projekttagen mit Schulklassen und Jugendgruppen.

Bewerbungen reicht ihr ab sofort per Mail ein.

Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)
Landesnetzstelle Sachsen-Anhalt
Schönebecker Str. 82-84
39104 Magdeburg
Fon: 0176.979 196 67 oder 0391.520 937 31
Mail: sarah.berndt@netzwerk-courage.de
Web: www.netzwerk-courage.de

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Sozialarbeiter*in für Gemeinschaftsunterkunft Oschersleben

Sozialarbeiter*in für Gemeinschaftsunterkunft Oschersleben
Oschersleben. Für eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge suchen die Malteser in Oschersleben ab dem 1. August 2016  eine/n engagierte/n Sozialarbeiter*in für 40 Stunden pro Woche. Eine Aufteilung der Stelle in zwei Teilzeitstellen ist möglich. Die Malteser sind ein katholisches Dienstleistungsunternehmen mit vielfältigen sozialen und karitativen Aufgabenschwerpunkten, insbesondere in den Bereichen Soziale Dienste, Rettungsdienst, Fahrdienste und Ausbildung.

Aufgaben:

Organisation und Durchführung von Aktionen für die Flüchtlinge
Ansprechpartner*in für die Flüchtlinge sein
Organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben nach Absprache
Zimmervergabe an die Flüchtlinge
Betreuung und Beratung der Bewohner*innen
Hilfestellung bei Fragen des täglichen Lebens
Unterstützung bei Kontakt zu Behörden
Allgemeine Informationen zum Asylverfahren
Informationen zur ärztlichen Versorgung
Unterstützung des Zusammenlebens und Bewältigung von Problemen in der Einrichtung
Unterstützung beim Zugang zu Bildungsangeboten
Organisation von Sprachkursen, Hausaufgaben- und Nachhilfebetreuung
Kooperation mit dem Malteser Ehrenamt
Konzeption neuer ehrenamtlicher Angebote
Sicherstellung einer telefonischen Erreichbarkeit
Voraussetzungen:

Qualifikation als Sozialarbeiter*in, Sozialpädagoge*in bzw. eine vergleichbare Ausbildung und Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit oder bereits Berufserfahrung im Bereich der Flüchtlingssozialarbeit
Grundlagenkenntnisse im Ausländer-, Asylbewerberleistungs-, Sozialhilfe- und Verwaltungsrecht sowie in angrenzenden Rechtsbereichen
Fremdsprachenkenntnisse (mindestens Schulwissen) in Englisch oder Französisch oder Russisch
Hohe Empathie und Einfühlungsvermögen
Konflikt- und Kritik- und Kommunikationsfähigkeit
Selbstständigkeit
Zuverlässigkeit
Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung
Identifikation mit den Zielen des katholisches Dienstleistungsunternehmens
Bereitschaft zur Übernahme des „Notfalltelefons“
Bereitschaft zum Fahrdienst
Geboten wird eine attraktive Vergütung gem. AVR inklusive betrieblicher Altersvorsorge, eine spannende Aufgabe in einem gesellschaftlich wichtigen Aufgabenbereich sowie die Mitwirkung am Aufbau einer neuen Einrichtung. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier. Bewerbungen senden Sie bitte per Mail an Anke Brumm.

Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH
Hermann-Hesse-Str. 1a
39118 Magdeburg
Fon: 0391.60 93 10
Mail: Anke.Brumm@malteser.org
Web: www.malteser-magdeburg.de

Die gesamte Ausschreibung als PDF

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Mitarbeiter(in) für englischsprachiges Sekretariat und Projektadministration bei PRO ASYL

Mitarbeiter(in) für englischsprachiges Sekretariat und Projektadministration (Teilzeit 20-30 Stunden pro Woche)

Die regelmäßigen Aufgaben umfassen insbesondere:

–       Assistenz Europareferat (Terminmanagement, Aufbau und Pflege einer Datenbank internationaler Kontakte, Organisation einer Bürostruktur im Europareferat etc.)
–       Englischsprachige Korrespondenz und Sekretariatsarbeit bzgl. europäischer Gremienarbeit, Lobbyaktivitäten, bilateraler Kooperationen etc.
–       Unterstützung Reiseplanung, Abwicklung aller Reisekosten innerhalb  der Europaprojekte, Überwachung des Reiseetats etc.
–       Sammlung und Prüfung aller Zahlungsanforderungen internationaler Projektpartner und Dienstleister
–       Vorbereitung von Auszahlungen an internationale Projektpartner
–       Abrechnung aller angefallenen Projektkosten
–       Unterstützung bei der Organisation von Projekttreffen und Veranstaltungen

Sie erfüllen folgende Voraussetzungen:

–       Abgeschlossene kaufmännische oder sekretariatsbezogene Ausbildung oder vergleichbare Qualifikation
–       Sehr gute Englischkenntnisse
–       Stilsichere schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
–       Zuverlässige, selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
–       Organisationstalent, Kosten- und Terminbewusstsein
–       Kommunikative Fähigkeiten, Engagement und Teamfähigkeit
–       bei gleicher Qualifikation stoßen Bewerbungen von Personen mit Fluchtbiografie auf besonderes Interesse

Wir bieten:

–       die Mitarbeit in dem engagierten Team einer angesehenen Nichtregierungsorganisation
–       Weiterbildungsmöglichkeiten
–       Gleitzeit

Rahmenbedingungen:

–       Der vorgesehene Arbeitsbeginn ist Mitte September/Anfang Oktober
–       Entlohnung in Anlehnung an TVöD Bund
–       Durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit 20-30 Stunden
–       Vertrag zunächst auf 1 Jahr befristet, eine Weiterbeschäftigung wird
angestrebt
–       Dienstort: Frankfurt am Main

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 21.08.2016 ausschließlich per E-Mail an bewerbung@proasyl.de.

Förderverein PRO ASYL e.V.
Bundesweite Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge
Postfach 16 06 24
60069 Frankfurt am Main

Tel: 069 / 24 23 14 – 0
Fax: 069 / 24 23 14 – 72

www.proasyl.de

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Stiftung Rechtsstaat: Projektförderung für Geflüchtete

Liebe Freund*innen,
liebe Kolleg*innen,

hier eine Information zu der Stiftung Rechtsstaat LSA: http://www.stiftung-rechtsstaat.de/
Dort gibt es jetzt die Möglichkeit der Förderung – in eher kleinem Umfang – für Projekte mit bzw. von Geflüchteten: http://www.stiftung-rechtsstaat.de/front_content.php?idcat=622&lang=15&client=10
Grundsätzlich ist die Stiftung daran interessiert Projekte zu unterstützen, die sich mit dem Rechtsstaat beschäftigen, z.B. in dem sie Seminare, Publikationen, Besuche etc. fördern, die Menschen mit rechtsstaatlichen Institutionen (Gerichten, Staatsanwaltschaften etc.) und Akteur*innen aus dem Feld in Kontakt bringen.

Siehe hier die Info von der Webseite
„Was wird gefördert?
Die Stiftung unterstützt Veranstaltungen zur Rechtsbildung in Sachsen-Anhalt. Relevant ist unter anderem der Bereich der Projektförderung an der Martin-Luther-Universität in Halle. Hier werden insbesondere Seminare, Kongresse und Studienfahrten der juristischen Fakultät unterstützt. An Schulen des Landes kann eine Unterstützung für Wettbewerbe und Schülerprojekte zu einschlägigen Themen sowie für Exkursionen zu Gerichten und Gedenkstätten beantragt werden. Referenten, die Lehrveranstaltungen zur Rechtsbildung an Schulen, Volkshochschulen oder ähnlichen Einrichtungen durchführen, kann die Stiftung mit einer Lehrvergütung honorieren.“
Siehe: http://www.stiftung-rechtsstaat.de/

Ein weiterer Hinweise dazu:
Menschen mit Fluchterfahrung sollen jetzt (!) als neue Zielgruppe einbezogen werden (neben Schüler*innen und Studierenden, was ggf. ja auch deckungsgleich ist). Z.B. durch Unterstützung von Besuchen von Flüchtlingsinitiativen bei Gericht, das Treffen mit Akteur*innen des Rechtsstaats etc.

Möglich sind bisher evtl. Förderungen kleineren Umfangs.

Hoffentlich ergibt sich durch eingereichte Anträge langfristig eine Erweiterung der Fördermöglichkeiten bei der Stiftung.

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Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2016

http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/aktiv-wettbewerb/170678/wettbewerb-aktiv-fuer-demokratie-und-toleranz-2016-ab-sofort-bewerben

Deutschland. Zum 16. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Den Gewinner*innen winken Geldpreise im Wert von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung.

Gesucht werden vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche Projekte, die bereits durchgeführt wurden und sich für praktische Demokratie-, Toleranz- und Integrationsförderung, für Radikalisierungsprävention oder gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen. Mit dem Wettbewerb sollen so ehrenamtliche, zivilgesellschaftliche Arbeit vor Ort für die breitere Öffentlichkeit sichtbar gemacht und übertragbare Beispiele identifiziert und zur Nachahmung empfohlen werden, er dient der Vernetzung und dem Wissenstransfer.

Einsendeschluss ist der 29. September 2016. Das Formblatt zur Registrierung sowie weitere Informationen gibt es hier.

Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
Friedrichstr. 50
10117 Berlin
Fon: 030.254 504 466
Fax: 030.254 504 478
Mail: buendnis@bpb.bund.de
Web: www.buendnis-toleranz.de

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Weiterbildung und Tagungen

04. – 09.09. NDC-Teamschulung in Magdeburg-Ottersleben

NDC-Teamschulung vom 04. bis 09.09.2016 in Magdeburg

Im Herbst führt das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung wieder eine Teamschulung durch. Dabei können sich junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren zu Teamer_innen von Projektschultagen gegen Diskriminierung, Rassismus und Neonazismus ausbilden lassen. In der 6-tägigen Schulung werden thematische wie auch methodische Grundkenntnisse für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen vermittelt.

Was ist das NDC? – Ein Erklärfilm: https://vimeo.com/102763410
Nähere Informationen zur Teamschulung finden Sie/ findet ihr im angehängten Flyer.

Zeit: 04.-09.09.2016
Ort: Magdeburg-Ottersleben
Kosten: 50 €
Anmeldungen bis zum 04.08.2016 unter:
Mail: sachsen-anhalt@netzwerk-courage.de
Online: www.netzwerk-courage.de >> aktiv werden

Bei Fragen:
sachsen-anhalt@netzwerk-courage.de
0391 – 52 09 37 31

TSFlyer2016-II_digital_s
Bei Interesse senden wir Ihnen/ euch unsere Flyer auch in Papierform zu.

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20.08.2016 in Erfurt: Laut(er) werden! – Workshop zur Pressearbeit für Initiativen

Workshop zu einer guten Pressearbeit. Für gelungene Außenwirkung, Gegenrede und Zielerreichung gehören Kommunikation und die richtigen Ansprechpartner*innen. Wir besprechen Probleme bei der Pressearbeit – von der gelungenen Presseinformation, cleveren Formulierung bis zu den richtigen Kontakten:

Wie trage ich mein Anliegen so in die Öffentlichkeit, dass es auch jemand hören will?
Wie bilde ich Netzwerke für eine erfolgreiche Pressearbeit und nutze diese richtig?
Referent*innen: Johanna Hemkentokrax (freie Journalistin) und Martin M. Arnold (Projekt CoRa, DGB Bildungswerk / Flüchtlingsrat Thüringen)

Das Angebot richtet sich an Unterstützer*innen und Initativen der Flüchtlings- und Antirassismusarbeit. Die Teilnahme ist kostenlos. Es sind nur begrenzt Teilnahmeplätze vorhanden. Der Workshop findet im Seminarraum 2 im Filler (Schillerstraße 44, Erfurt) am Samstag den 20. August 2016 von 10:00 bis 14:00 statt. Die Anmeldung erfolgt per Anmeldebogen bis zum 12. August.

http://fluechtlingsrat-thr.de/aktuelles/fortbildungen/lauter-werden-–-workshop-zur-pressearbeit-für-initiativen 

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25.08. Workshop: „Mädchen und junge Frauen mit Migrationsgeschichte in Krisen“

Magdeburg. Themen wie Zwangsverheiratung, häusliche Gewalt, Wahrung der Familienehre und sog. „Ehrenmorde“ gehen immer wieder durch die Medien. Was aber kann man als Fachkraft, Berater*in oder Freund*in konkret für die Betroffenen tun? Folgende Themen werden im Workshop behandelt: Was ist Gewalt im Namen der Ehre? Wer ist in Deutschland betroffen, wer ist gefährdet? Welche Handlungsempfehlungen sind zu beachten? Zwangsverheiratung und Verschleppung in die Ursprungsländer – wie kann den Betroffenen geholfen werden? Assistieren wird Anja Treichel, Projektleiterin des Projektes „Beratung für minderjährige Jugendliche“ bei LAMSA.

Termin: 25.08.2016, 09:30-16:00 Uhr
Ort: Roncallihaus, Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, 39104 Magdeburg
Kosten: keine

Um Anmeldung per Mail bis zum 20. August 2016 wird gebeten. Nähere Informationen gibt es in dieser Ausschreibung.

Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA)
Bernburger Str. 25a
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.171 940 51
Mail: mamad.mohamad@lamsa.de
Web: www.lamsa.de

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September und November 2016: Trainer_innenausbildung zum Thema »Hatespeech im Netz begegnen – Counterspeech anwenden«

Das „Train-the-Trainer“-Programm der Amadeu Antonio Stiftung vermittelt 20 Trainer*innen ein Programm, mit dessen Hilfe sie in der Lage sein sollen, praxisnah in Workshops von 2-.4 Stunden jungen Menschen (13-27 J.) zu vermitteln, was Hate Speech ist und wie man dagegen vorgehen kann – vor allem in Sozialen Netzwerken. Dabei wird mit einem Set von  3 Modulen gearbeitet:

Warum sind Hatespeech und menschenfeindliche Handlungen im Netz ein Problem? Und für wen?
Ursachen, Beweggründe und vor allem Quellen von rechtsextremem, rechtspopulistischem und antisemitischem Gedankengut im Netz
Counterspeech als eine Handlungstrategie dagegen

Methoden werden von den Teilnehmenden unter Anleitung der Workshopleiter_innen  entwickelt, erprobt und angewandt. Zudem werden verschiedene Best-Practice-Beispiele von verschieden Counterspeech-Projekten kennengelernt, die auch dann in Nachgang von den Teilnehmenden selbst weiter fortgeführt werden können.

alle Infos unter:
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/train-the-trainer/

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Tagung in Nürnberg: Interkulturelle Kompetenz

Tagung: Interkulturelle Kompetenz
Nürnberg. Auch in ehrenamtlich tätigen Gruppen oder in der Flüchtlingsarbeit kann es zu Missverständnissen und Irritationen kommen, wenn Gruppenmitglieder mit einer anderen kulturellen Prägung Verhaltensweisen zeigen, die unerwartet sind. Unterschiede bestehen zum Beispiel im Kommunikationsverhalten, insbesondere in der Art, wie Kritik geäußert wird. Während deutsche Gruppenmitglieder oft direkt kommunizieren ist es in anderen Kulturen eher üblich, das Ganze blumig und indirekt zu formulieren. Dies kann zu Irritationen und persönlichen Verletzungen führen. Das Seminar gibt hierbei einen Überblick über kulturell geprägte Unterschiede.

Termin: 21.-22.10.2016, 14:30-20:00 Uhr und 07:30-16:00 Uhr
Ort: Tagungshaus Caritas-Pirckheimer-Haus, Königsstr. 64, 90402 Nürnberg
Kosten: 100 Euro (erm. 60 Euro, Unterstützerbeitrag 140 Euro, inkl. Verpflegung ohne Übernachtung)

Weitere Informationen zur Veranstaltung, Inhalten und Rahmenbedingungen finden Sie hier.

Stiftung Mitarbeit
Ellerstr. 67
53119 Bonn
Fon: 0228.604 24 12/-17
Mail: jaster@mitarbeit.de und lappe@mitarbeit.de
Web: www.mitarbeit.de

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weitere Meldungen und Fundstücke

Bleibeperspektive. Kritik einer begrifflichen Seifenblase

Bis Herbst 2015 existierte der Begriff der „Bleibeperspektive“ im bundesdeutschen Wortschatz nicht. Eingeführt wurde die Wortschöpfung mit dem Asylpaket I am 24. Oktober 2015 und hat seitdem einen rasanten Aufstieg hinter sich. Das Label der „hohen“ oder „geringen Bleibeperspektive“ ist seitdem zum zentralen Instrument der Verweigerung von Teilhabechancen für Asylsuchende avanciert und führt zu einem Drei- Klassen-System von Geflüchteten. Und: Es ist – gemessen an der Realität – gänzlich untauglich. Und dennoch dient es als Kern eines umfassenden Umbaus des bundesdeutschen Migrations- und Flüchtlingsmanagements.

Der gesamte Text als PDF

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Elie Wiesel und »Kein Mensch ist illegal!«: Know your history

Sonntag, 3. Juli 2016
Elie Wiesel und Kein Mensch ist Illegal ! know your history!

zum Tod von Elie Wiesel,  eine Erinnerung an seine Gedanke der das
Slogan von
kein Mensch ist illegal geworden ist : Elie Wiesel ist gestorben, KMII
wird weiter existieren und dagegen kämpfen das Menschen in Kategorien
sortiert werden, nach ihre Aufenthalts Status.
KEIN MENSCH IST ILLEGAL

Manifest 1997

„Ihr sollt wissen, daß kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch
in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. Sie können
gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal
sein?“ (Elie Wiesel)
….http://www.kmii-koeln.de/manifest-1997
Kein Mensch ist illegal ist einerseits ein zum geflügelten Wort
gewordener politischer Slogan, andererseits (auch in der Kurzform kmii)
der Name für ein bundesweites Netzwerk vor allem autonomer
antirassistischer Gruppen auf ehrenamtlicher Basis, aber auch von
Kirchenasyl-Initiativen, das sich für Ausländer ohne
Aufenthaltsberechtigung in Deutschland und/oder von Abschiebung bedrohte
Migranten einsetzt. Das Netzwerk begann mit Kampagnen und politischen
Veranstaltungen, um auf die Situation von Flüchtlingen in Deutschland
aufmerksam zu machen.

Die Geschichte des »kmii« auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kein_mensch_ist_illegal#Geschichte 

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Filmtipp: 01.08. im NDR – Protokoll einer Abschiebung

Die TV-Dokumentation PROTOKOLL EINER ABSCHIEBUNG läuft am Montag, den 01.08.2016 (22:00 Uhr), im NDR Fernsehen. Der Film zeigt, wohin es führt, wenn die Stimmung in einem Land kippt, wenn sich immer mehr Bundesbürger von der ‚Willkommenskultur‘ abwenden und stattdessen die Forderungen nach härteren Gesetzen sowie mehr Abschiebungen lauter werden.

Der Film PROTOKOLL EINER ABSCHIEBUNG (Länge: 45 Min., Produktion: NDR/PIER 53) zeichnet erstmals in Deutschland das umfassende Bild einer Sammelabschiebung: von der Planung am Schreibtisch über den nächtlichen Einsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu deren Ankunft im Zielland. Am Beispiel zweier Familie, die nach Albanien zurück müssen, stellt der Film aber auch die heikle Frage, was nach der Abschiebung kommt. Bewegende, teils erschütternde Bilder und Eindrücke, die durch die Anwesenheit des Innenministers von Mecklenburg-Vorpommern Lorenz Caffier während der Abschiebungen noch verstärkt werden.

Weitere Infos finden Sie auch unter:
http://www.pier53.de/dokumentation/protokollabschiebung.html 

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Zum Aufbau eines »Ankunftzentrums«

Für alle, die schon immer mal selbst ein Ankunftszentrum aufbauen wollten, hat das BAMF die nötigen Anleitungen als PDF:

leitfade-aufbau-ankunftszentrum

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ZuGleich Studie: Vorbehalte gegen Willkommenskultur wachsen

Was denkt die Bevölkerung in Deutschland über Zuwanderung und Integration? Die ZuGleich-Studie der Universität Bielefeld zeigt: Die Zustimmung zur Willkommenskultur ist innerhalb von zwei Jahren deutlich gesunken. Und die Einstellung zu Geflüchteten ist sehr zwiespältig. Das gilt sowohl für Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund.

Der ganze Artikel:
https://mediendienst-integration.de/artikel/zugleich-studie-zick-einstellungen-zu-willkommenskultur-und-gegenueber-asylbewerbern.html

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