Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 8/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

100 Veranstaltungen

200 Informationen, Webportale & Broschüren

300 Aufrufe & Kampagnen

400 Stellenausschreibungen und Projektförderungen

500 Weiterbildungen

600 weitere Meldungen und Fundstücke

100 Veranstaltungen

❏ 101 Forum: Gemeinsam für Flüchtlinge
Friedensau. Anfang Juni lädt die Theologische Hochschule Friedensau zum Forum „Gemeinsam für Flüchtlinge“ ein. Es finden Referate und Workshops in verschiedenen Räumlichkeiten der Hochschule statt. Die Veranstaltung richtet sich an Sozialarbeiter*innen, Flüchtlingshelfer*innen aus staatlichen Einrichtungen, Lehrer*innen, Helfer*innen im Ehrenamt und an Tätige der Flüchtlingsarbeit.

Termin: 05.06.2016, 10:00-16:30 Uhr
Ort: Theologische Hochschule Friedensau, An der Ihle 2, 39291 Möckern-Friedensau
Kosten: keine

Anmeldungen erfolgen per Mail oder telefonisch unter 03921.91 61 07 bei Frau Martina Lucke. Nähere Informationen finden Sie hier und hier.

Theologische Hochschule Friedensau
An der Ihle 19
39291 Möckern-Friedensau
Fon: 03921.91 61 16
Mail: szilvia.szabo@thh-friedensau.de
Web: www.thh-friedensau.de

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❏ 102 Tagung: Traumatische Zeiten – Geflüchtete zwischen Solidarität und Abwehr
Abwehr und Solidarität – das sind zwei Seiten der derzeitigen gesellschaftlichen Diskussion um Geflüchtete in Deutschland und Europa. Auf der einen Seite stehen Asylrechtsverschärfungen, rassistische Proteste und das Erstarken von asylfeindlichen Parteien. Dem gegenüber stehen auf der anderen Seite die große Solidarität, das ehrenamtliche Engagement und das Empowerment für geflüchtete Menschen. Es ergibt sich ein schwer zu ertragendes Spannungsfeld.

Auf der Tagung richten wir den Blick auf die traumatisierenden Erfahrungen von Geflüchteten und fragen, was die Menschen krank macht – im Herkunftsland, auf der Flucht und nach Ankunft im Exilland. Und wir fragen, was ihnen hilft, um mit ihren Erlebnissen umzugehen. Dabei wird die Wechselwirkung zwischen gesellschaftlichem Kontext, Traumadiskursen und subjektivem Erleben in den Fokus genommen und danach gefragt, wie politisch psychosoziale Arbeit sein muss, die solidarisch die Perspektive der Geflüchteten mitdenkt.

In zeitlicher Nähe zum „Internationalen Tag zur Unterstützung der Folteropfer“(26.06.2016) laden wir Sie herzlich zur Tagung „Traumatische Zeiten“ am Freitag, den 24.06.2016, in Berlin ein.

Die Tagung „Traumatische Zeiten – Geflüchtete zwischen Solidarität und Abwehr“ wird gemeinsam von der BAfF e.V. und medico international organisiert. Veranstaltungsort ist der Festsaal der Berliner Stadtmission.

Zum Tagungsflyer: http://www.baff-zentren.org/wp-content/uploads/2016/05/Flyer_Traumatische-Zeiten.pdf

Veranstaltungsort
Festsaal der Berliner Stadtmission
Lehrter Str. 68, 10557 Berlin
Der Tagungsort ist barrierefrei erreichbar.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich für die Tagung „Traumatische Zeiten“ bis zum 17.06.2016 per E-Mail (anmeldung@baff-zentren.org) unter Angabe der Namen der Teilnehmenden, Institution, E-Mail-Adresse und Anschrift an. Die Anmeldung wird gültig, wenn der Teilnahmebeitrag auf dem Konto eingegangen ist.

Teilnahmebeitrag inkl. Verpflegung
15 € regulär / 10 € ermäßigt

Bitte überweisen Sie den Teilnahmebeitrag bis zum 17.06.2016 auf das Konto: BAfF e.V.,
Stichwort: Tagung 2016 / Name/n der Teilnehmenden
IBAN: DE86100205000003209600, BIC: BFSWDE33BER

Zertifizierung
Die Tagung ist von der Psychotherapeutenkammer Berlin zertifiziert. Teilnehmende können 6 Fortbildungspunkte erhalten.

Kontakt & weitere Informationen
Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen
Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer – BAfF e.V.
Paulsenstr. 55-56, 12163 Berlin
E-Mail: info@baff-zentren.org; Tel.: 030-31012463
www.baff-zentren.org

Die Tagung wird organisiert von BAfF e.V. und medico international und wird gefördert von: Ärzte der Welt, Bundespsychotherapeutenkammer, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Tagung wird über das Projekt KasQu aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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❏ 103 Veranstaltungsreihe: Fokus »Neue Rechte«  (Nächster Termin am 07. Juni)
Eine Veranstaltungsreihe zu neuen rechten Bewegungen in Deutschland

Noch im vergangenen Sommer schien es, als sei die AfD auf dem absteigenden Ast. Innere Zerwürfnisse verdeutlichten die Politikunfähigkeit der Partei und die Agitation gegen Flüchtlinge konnte in der Phase, als viele Stimmen öffentlich eine “Willkommenskultur” forderten, nicht so recht greifen. Doch schon im Herbst wandelte sich dies. Die AfD gab sich als politischer Arm einer außerparlamentarischen Bewegung gegen Zuwanderung, deren Mobilisierung seit über zwei Jahren anhält. Betrachtet man zudem die seit Jahren gut erforschte Verbreitung extrem rechter Einstellungen, so ist der Schock über das Wahlergebnis der AfD wenig nachvollziehbar.

Dieser Schock und die nach den Landtagswahlen einsetzende Debatte machen deutlich, dass das Phänomen der aktuellen rechten Mobilisierung immer noch nicht hinreichend verstanden worden ist. Wir wollen mit dieser Veranstaltungsreihe einen Beitrag zur Analyse und zum Verstehen der neuen (extrem) rechten Bewegung und der AfD als ihr parlamentarischer Arm leisten. Dies speist sich aus der Überzeugung, dass es für eine wirksame Gegenstrategie gegen die (extrem) rechte Bewegung zunächst fundierten Wissens bedarf.

Zum Flyer mit allen Daten zur Veranstaltungsreihe

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200 Informationen, Webportale & Broschüren

❏ 201 Dokumentation: Zur Unterbringung geflüchteter Menschen in Sachsen-Anhalt
Die Mitarbeiter_innen des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. besuchen immer wieder zentrale und dezentrale Unterbringungen in ganz Sachsen-Anhalt, reden dort mit Bewohner_innen, Heimleitungen und Verwaltung. Die dadurch gewonnenen Eindrücke und daraus abgeleiteten Forderungen sind nun auch auf der Webseite des Flüchtlingsrats nachzulesen und werden in den kommenden Wochen und Monaten erweitert:
http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/category/unterbringung/dokumentation-unterbringung/

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❏ 202 Dossier der BpB: Zivilgesellschaftliches Engagement in der Migrationsgesellschaft

In der Migrationsgesellschaft werden Zugehörigkeiten, Anerkennungs- und Teilhabefragen fortwährend neu ausgehandelt. „Wie wollen und wie können wir zusammenleben?“, lautet dabei eine der Leitfragen gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse, über die sich die in einer demokratischen Migrationsgesellschaft lebenden Menschen immer wieder neu verständigen müssen. Zivilgesellschaftliche Akteure spielen in diesen Aushandlungsprozessen eine wesentliche Rolle.

alle Dossiers sind verfügbar unter: bpb.de/227503

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❏ 203 Neue Fachzeitschrift: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit
Diese Ausgabe: »Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge ?!«
Eine zweimal jährlich erscheinende Fachzeitschrift kann nicht der Ort für die Diskussion tagesaktueller Ereignisse sein, jedoch erscheint die erste Ausgabe in einer Zeit, die unter den Vorzeichen eines möglicherweise tief greifenden gesellschaftspolitischen Wandels steht, der sich in einigen markanten Punkten immer deutlicher offenbart.

An der sogenannten „Flüchtlingsfrage“ lässt sich aber wie unter dem Brennglas ablesen, was sich die neu gegründete Zeitschrift „Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit“ auf die Fahne geschrieben hat: die Beschreibung und Analyse von Themen und Herausforderungen aus Sicht von und für Wissenschaft und Praxis. Dazu gehören Analysen der aktuellen politischen Debatten und ihrer Auswirkungen auf die Praxis sowie der Wirkmächtigkeit menschenfeindlicher Stimmungsmache, die in Diskriminierung und Gewalt münden kann, aber eben auch die Vorstellung von Best-practice-Beispielen zivilgesellschaftlichen Engagements und die Darstellung der Herausforderungen für die Entwicklung einer demokratischen Kultur. Das aktuelle Heft greift einige der Themenstränge sowohl analytisch auf und ordnet sie empirisch und praxisbezogen ein.

http://www.wochenschau-verlag.de/jugend-und-erwachsenenbildung/demokratie-menschenfeindlichkeit.html
Die Flüchtlingskrise als Vorzeichen eines möglicherweise tief greifenden gesellschaftspolitischen Wandels?

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❏ 204 Neues PRO ASYL Heft zum EU-Türkei-Deal

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300 Aufrufe & Kampagnen
❏ 301 LAMSA sucht ehrenamtliche Sprachmittler*innen für das Projekt „SiSA – Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt“
Zur weiteren Durchführung des Projekts suchen wir  Menschen, die bereit sind, ehrenamtlich bei uns zu helfen. Dabei geht es um Dolmetschen am Telefon und um Begleitungen vor Ort. Ein Gespräch am Telefon dauert oft nicht länger als fünf bis fünfzehn Minuten und man kann natürlich selbst entscheiden, ob man es annehmen möchte.

Auch Anfragen für Begleitungen erreichen uns häufig. Für Menschen ohne Kenntnisse der deutschen Sprache ist es sehr schwierig, allein zum Arzt oder zur Behörde zu gehen, eine Wohnung zu suchen oder einen Kindergartenplatz. Hier hilft es, wenn jemand mitkommt, der gut Deutsch spricht bzw. in manchen Fällen z.B. bei seltenen Sprachen kann auch schon Englisch eine große Hilfe sein.

Außerdem gibt es auch immer wieder Anfragen für Übersetzungen kurzer Texte und Dolmetschen bei Veranstaltungen. Auch dafür suchen wir Unterstützung und dafür können wir sogar  jeweils eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen.

Wir möchten alle Menschen in Sachsen-Anhalt, die neben Deutsch eine weitere Sprache sprechen, aufrufen sich für unseren Sprachmittlungsdienst als Freiwillige zu registrieren. Mit wenig Aufwand – ein Telefon genügt! – kann man Menschen in einer sprachlichen Notsituation helfen.

Besonders suchen wir Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch und Pashtu werden gerade besonders dringend gebraucht ebenso wie Tigrinya oder Somali. Aber wir bekommen auch immer wieder Anfragen für Französisch, Romanes und für viele andere Sprachen und jede neue Registrierung hilft uns deswegen sehr weiter.

Für weitere Informationen können Sie sich gerne auf unserer Projektseite umschauen (http://www.lamsa.de/migration/de/7193,,/Themen-und-Projekte/SiSA-Sprachmittlung-in-Sachsen-Anhalt/Projektbeschreibung.html). Für telefonische Nachfragen und weitere Infos erreichen Sie uns unter sprachmittler@lamsa.de oder telefonisch unter 0345/213 893 90.

Informationen zum Sprachdienst

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❏ 302 PRO ASYL Kampagne gegen das Integrations(verhinderungs)gesetz

Geplantes „Integrationsgesetz“ ist in Wahrheit Desintegrationsgesetz

 

Petition gegen das geplante Gesetz und für einen Integrationsvertrag

https://www.openpetition.de/petition/online/das-geplante-integrationsgesetz-spaltet-wir-brauchen-einen-integrationsvertrag-fuer-alle

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❏ 303 PRO ASYL Kampagne gegen den EU-Türkei-Deal
An Europas Außengrenze wird das individuelle Recht auf Asyl ausgehebelt: Die EU versperrt möglichst viele Wege nach Europa, auf denen Flüchtlinge in Sicherheit gelangen und Asyl beantragen könnten. Sie definiert „Sichere Drittstaaten“ wie z.B. die Türkei, in denen Flüchtlinge angeblich Schutz finden.
Für Flüchtlinge, die es trotz der gefahrvollen Wege auf das EU-Gebiet schaffen, bedeutet dies, dass sie in die Türkei abgeschoben werden können. Individuelle Schutzbedürfnisse oder Fluchtgründe wie Krieg, Folter oder Verfolgung werden nicht berücksichtigt.
PRO ASYL fordert die Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, den EU-Türkei-Deal zu stoppen! Europa muss die Menschenrechte von Flüchtlingen einhalten.
Protestieren Sie mit uns!

EU-Türkei-Deal

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400 Stellenausschreibungen und Projektförderungen
❏ 401 Fördermittel der Bosch-Stiftung: Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten

Die gesellschaftlichen Entwicklungen, die sich vor dem Hintergrund der zunehmenden Flüchtlingszuwanderung abzeichnen, betreffen uns alle. Wo Menschen sich fremd sind, können schnell Vorurteile gegenüber den „Anderen“ entstehen. Für das gemeinsame Zusammenleben ist es daher umso wichtiger, die Öffnung der Gesellschaft zu fördern und einen konstruktiven Umgang mit Vielfalt zu stärken.

Aus diesem Grund fördert die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms „Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten“ Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiieren. Die Herkunft und alle damit verbundenen möglichen Unterschiede geraten dabei in den Hintergrund, das Gemeinsame rückt in den Vordergrund: Mit vereinten Kräften stellen lokale Bevölkerung und Flüchtlinge Projekte auf die Beine und profitieren von den gegenseitigen Stärken. So kann ein lebendiges Miteinander und Füreinander für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entstehen.

  • Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland, die von der lokalen Bevölkerung und Flüchtlingen gemeinsam ausgeführt werden. Initiatoren oder Partner können Einrichtungen (z.B. Kultureinrichtungen), Gemeinden, Migrantenorganisationen, Flüchtlings(selbst)organisationen oder Vereine sein.
  • Lokale Bevölkerung und Flüchtlinge müssen gleichberechtigt an der Gestaltung der Begegnung beteiligt sein. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch sind geeignet, nachhaltige Verbindungen zu schaffen und ein gemeinsames Vorhaben zu begründen. Flüchtlinge sollen nicht Hilfsempfänger sein, sondern ihre Ideen und Fähigkeiten aktiv einbringen. Zielsetzung der Vorhaben ist immer eine doppelte: Gesellschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen zu ermöglichen und Vorurteile in der aufnehmenden Gesellschaft abzubauen.
  • Gefördert werden neue Ansätze sowie der Transfer andernorts bereits erprobter Projektideen auf das eigene Umfeld.
  • Zielgruppen der Projekte sind in erster Linie Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung.
  • Es kann eine Förderung von 1.000 bis maximal 15.000 € beantragt werden. Die Mindestprojektlaufzeit beträgt drei Monate.
  • Nicht gefördert werden Einzelveranstaltungen (z.B. Willkommensfeste) sowie reine Sprachkurse und Projekte zur Traumabewältigung. Auch Begegnungscafés, Onlineangebote für Flüchtlinge oder reine Freizeitaktivitäten können nicht gefördert werden.
  • Es gibt keine Bewerbungsfrist. Bewerbungen sind laufend möglich.

Bitte beachten Sie bei Projektanfragen unsere Hinweise in der rechten Spalte sowie die FAQs zu „Miteinander, füreinander“. Wir weisen darauf hin, dass eine Bearbeitung von Anfragen bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen kann.

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/64720.asp

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❏ 402 FSJ beim Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Sachsen-Anhalt e.V.
Ausschreibung: FSJ beim Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) Sachsen-Anhalt e.V.

Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) ist ein bundesweites Netzwerk, in dem sich junge Menschen für die Stärkung der demokratischen Kultur und von zivilgesellschaftlichen Strukturen sowie gegen menschenverachtendes Denken engagieren.
Das NDC Sachsen-Anhalt mit Sitz in Magdeburg-Buckau führt im Bundesland verschiedene Projekte im Themenfeld Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus durch. Die Haupttätigkeiten sind dabei die Ausbildung von jungen Menschen zu Multiplikator_innen sowie die Durchführung von Projekttagen mit Schulklassen und Jugendgruppen.

Was ist das NDC? – Ein Erklärfilm: https://vimeo.com/102763410

Wir suchen ab dem 01.09.2016 einen oder eine offene, engagierte und kritische FSJler_in zur Unterstützung unseres Teams. Wir bieten abwechslungsreiche Tätigkeiten, interessante Begegnungen und die Möglichkeit vieles dazuzulernen.

Bewerbungen bitte ab sofort an: sachsen-anhalt@netzwerk-courage.de


Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)
Landesnetzstelle Sachsen-Anhalt

T: 0176 – 97 91 96 67
T: 0391 – 52 09 37 31
M: sarah.berndt@netzwerk-courage.de
www.netzwerk-courage.de

c/o Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt
Schönebecker Straße 82-84 | 39104 Magdeburg

Ausschreibungstext FSJ beim NDC

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❏ 403 Projektmitarbeiter/in für das Projekt „Salam Aleikum – Friede sei mit Dir“ Prävention gegen Islamismus“
+++Projektmitarbeiter/in für das Projekt „Salam Aleikum – Friede sei mit Dir“
Prävention gegen Islamismus“+++

Der gewaltbereite Islamismus könnte auch in Sachsen-Anhalt eine ernste Gefahr für die öffentliche Sicherheit und das gesellschaftliche Zusammenleben werden. Dies belegen die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Konflikt in Syrien und im Irak.
Die Bekämpfung von islamistischer Radikalisierung kann nur erfolgreich sein, wenn sie neben repressiven Maßnahmen im Kern auch auf Prävention und Deradikalisierung gewaltbereiter Islamisten und Islamistinnen setzt. Aus diesem Grund wird das Präventionsprojekt „Salam Aleikum – Friede sei mit Dir“ seit letztem Jahr im Rahmen des Bundesprojekts „Demokratie leben!“ gefördert (geplanter Förderzeitraum bis 2019).

Aktuell soll bei „Salam Aleikum“ zum 01.Juli 2016 die Stelle eines/einer Projektmitarbeiter/in mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden neu besetzt werden.  Die Stelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2016 befristet. Eine Verlängerung bis 31. Dezember 2019 wird angestrebt.

Träger des Projekts ist der Verein Multikulturelles Zentrum Dessau e.V. .Das Zentrum ist Interessenvertreter und lokaler Akteur von Migranten/innen in Sachsen-Anhalt. Die Hauptziele des Vereins bestehen u.a. darin, die Integration von Migrant_innen und die interkulturelle Verständigung zu fördern.

Aufgaben des/der zukünftigen Projektmitarbeiters/in

konzeptionelle Projektentwicklung und -umsetzung
Netzwerkarbeit; Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Organisation von Veranstaltungen (Workshops, Weiterbildungen, Trainings etc.)
Auswahl, Fortbildung und Koordinierung von freien Referent/innen
Arbeit mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Multiplikator_innen in Regelstrukturen (z.B. Bildungseinrichtungen und Beratungsstellen)
Arbeit mit muslimischen Gemeinden, Aufbau eines Netzwerks
Anforderungen

erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich der Orientwissenschaften/Islamwissenschaft/Nahoststudien
Fachkenntnisse über den Islam, Islamismus, Islamophobie und islamistische Gruppierungen
Kenntnisse über interkulturellen und interreligiösen Dialog
Erfahrung mit modernen Kommunikationsmedien
Kommunikationsfähigkeit, Kreativität, Engagement
Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Schulen und Netzwerken
Fremdsprachenkenntnisse Englisch und Arabisch (weitere Sprachen von Vorteil)
Erfahrung in der politischen und antirassistischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen wünschenswert
Weitere Informationen:

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung nach TV-L in der E10 Stufe 1.

Bitte senden Sie die Bewerbung in Form eines aussagekräftigen Motivationsschreibens und eines tabellarischen Lebenslaufes (ohne Zeugnisse, Bescheinigungen, Foto) in elektronischer Form per E-Mail an multikultizentrum@datel-dessau.de oder per Post an folgende Adresse:

Multikulturelles Zentrum Dessau e.V.
Herrn Razak Minhel
Parkstraße 7
06846 Dessau-Roßlau

Sollten Sie eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten, sind die entsprechenden Qualifikationsnachweise zur Verfügung zu stellen.

Der Bewerbungsschluss ist der 19. Juni 2016.

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500 Weiterbildungen
❏ 501 Workshop: Courage zeigen – aber wie?
Workshop: „Courage zeigen – aber wie?“
Halle (Saale). Der Friedenskreis Halle e.V. veranstaltet Anfang September einen Workshop für Jugendliche und Multiplikator*innen, der Möglichkeiten aufzeigen soll, wie in verschiedenen Situationen Courage gezeigt und effektiv vertreten werden und so auf Alltagsrassismus reagiert werden kann.

Termin: 10.09.2016, 10:00-18:00 Uhr
Ort: Halle (Saale), Genaueres bei der Anmeldung
Kosten: 20 Euro (30 Euro für Personen aus anderen Bundesländern als LSA, veg. Mittagsimbiss inklusive)

Nähere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier: http://friedenskreis-halle.de/bildungsprogramm/courage-zeigen-aber-wie-was-tun-gegen-diskriminierung-und-rassismus-im-alltag.html

Als Trainer*innen sind Frau Victoria Mine Röber und Herr Markus Wutzler zu Gast. Anmeldeschluss ist der 28. August 2016.

Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.279 807 10
Mail: info@friedenskreis-halle.de
Web: www.friedenskreis-halle.de

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❏ 502 Workshop: Diskriminierungskritisches Diversity und anerkennende Kommunikation
Sachsen-Anhalt. Die Servicestelle Interkulturelle Orientierung / Öffnung, Antidiskriminierung und Diversity Sachsen-Anhalt Nord lädt zum Workshop „Diskriminierungskritisches Diversity und anerkennende Kommunikation als Kompetenzen im Arbeitskontext“ ein. Darin wird es um die Frage gehen, inwieweit die gegenwärtige Gesellschaft rassistisch und exkludierend (ausschließend) strukturiert ist. Unter der Annahme der Vorurteilstheorie, die davon ausgeht, dass alle Individuen stets Teil der Gesellschaft sind und als handelnde Akteur*innen Mitgestalter*innen von gesellschaftlichen Wirklichkeiten sind, stellt dies Bildungsarbeiter*innen vor eine besondere Herausforderung.

Um das alltägliche Handeln reflektieren und verändern zu können, ist es wichtig folgende Fragen zu beantworten: Inwieweit werden wir selbst von Stereotypen und Vorurteilen in unserem Handeln geleitet? Wie wirken sich diese „blinden Stellen“ auf die Reproduktion und Weitergabe von rassistischen und diskriminierenden Strukturen in unseren sozialen Interaktionen aus?

Dazu werden im Workshop folgende Themen behandelt:

Plurale Gesellschaft
Diskriminierungskritisches Diversity: Erkennen rassistischer und diskriminierender Strukturen
Inklusion und Integration
Intersektionale Bezüge
Sprache als bedeutsames Instrument bei der Herstellung bzw. Dekonstruktion von Diskriminierung
Termin: 30.06.2016, 10:00-17:00 Uhr
Ort:  EineWelt-Haus Magdeburg, Schellingstr. 3-4, 39104 Magdeburg
Kosten: keine

Nähere Informationen finden Sie hier. Die Teilnehmendenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Um Anmeldung per Mail bis zum 25. Juni 2016 wird gebeten.

Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.
Schellingstraße 3-4
39104 Magdeburg
Fon: 0391. 537 12 01
Mail: maev@agsa.de
Web: www.agsa.de

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❏ 503 Zertifikatskurs: Migration & Asyl in Deutschland
Magdeburg. Das Paritätische Bildungswerk bietet Ende Juni 2016 einen Zertifikatskurs zum Thema „Migration/Asyl in Deutschland – Der Islam – (k)ein Mysterium“ an.

Termin: 28.06.2016, 09:00-16:00 Uhr
Ort: Paritätisches Bildungswerk LSA, Wiener Str. 2, 39112 Magdeburg
Kosten: 95 Euro

Der Islam ist derzeit in aller Munde. Mit ihm verbunden Schlagzeilen – meist negativ – die den Islam schwer begreifend machen sowie viele Fragezeichen hinterlassen, bis hin zu Vorurteilen und Ängsten. Das Bild des Islam in den Köpfen Vieler als eine aggressive, intolerante, Frauen unterdrückende, rückwärtsgewandte, gewaltbereite, menschenverachtende, humorlose Religion. Doch was ist dieser Islam eigentlich? Was besagt er als Religion, aber auch als Kultur? Ist Islam immer 5mal am Tag beten, Kopftuch tragen und gänzlich demokratieuntauglich? Welche Rollenbilder hat er und welche Traditionen? Wo lauern Stolpersteine im Miteinander? Dieses Seminar soll Ihnen Antworten geben und auch mit einem Augenzwinkern Fragezeichen nehmen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier. Dieses Seminar ist Bestandteil der modularisierten Qualifizierung „Flüchtlinge/Migranten in sozialen Einrichtungen“. Die Sem.-Nr. des Gesamtkurses lautet: 2B-004-16K.

Paritätisches Bildungswerk
Wiener Str. 2
39112 Magdeburg
Fon: 0391.629 33 13
Mail: bildungswerk@paritaet-lsa.de
Web: www.bildungswerk-lsa.de

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600 weitere Meldungen und Fundstücke
❏ 601 Fernsehbeitrag: Das Geschäft mit den Flüchtlingen
Eine empfehlenswerte Dokumentation über die die wirtschaftliche Ausbeutung kommunaler Notlagen bei der Unterbringung von Flüchtlingen:
http://www.br.de/mediathek/video/video/das-geschaeft-mit-den-fluechtlingen-100.html

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❏ 602 Politische Forderungen von Flüchtlingshelfer_innen: Göttinger Perspektiven
Wir als freiwillige Helfer*innen verschiedener Göttinger Geflüchteten- initiativen konnten in den vergangenen Monaten bei der Unterstützung von Geflüchteten, die in Sammelunterkünften in Göttingen untergebracht sind, vielfältige Erfahrungen sammeln. Die Unterbringung in Sammel- unterkünften mit vielen Menschen auf engstem Raum bedeutet für die Bewohner*innen oft eine große Belastung. Die Privatsphäre ist nicht geschützt, die hygienischen Bedingungen sind oftmals problematisch und das Zusammenleben auf engstem Raum begünstigt soziale Konflikte.
Wir setzen uns daher konsequent für ein dezentrales menschenwürdiges Wohnen für Alle ein. Dafür kann und soll vorhandener Wohnungsleerstand sowie vorhandenes Geldvermögen zur Schaffung von nachhaltig sozial- verträglichem Wohnraum sofort genutzt werden. Ziel muss mehr bezahl- barer Wohnraum sein…

Gesamtes Positionspapier:
https://omzehn.noblogs.org/files/2016/05/Göttinger-Perspektiven-in-der-Geflüchtetenhilfe_Mai_2016.pdf

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❏ 603 Stiftung Warentest zu Sprach-Apps
Sprach-Apps für Flüchtlinge: Nur zwei von zwölf empfehlenswert. Ohne Einschränkungen empfehlens­wert sind zwei Apps für Erwachsene: das Lern­programm „Ankommen“ vom Bundes­amt für Migration und Flücht­linge (BAMF) und das Lern­spiel „Lern Deutsch – Stadt der Wörter“ vom Goethe-Institut. Beide Apps bauen Wort­schatz auf, trainieren die Sprach­fertigkeiten Hören, Lesen und Schreiben und bieten sogar einige Grammatik­übungen ( Testergebnisse). Das ist viel für dieses Medium.

https://www.test.de/Apps-zum-Deutschlernen-Nur-zwei-von-zwoelf-empfehlenswert-4989440-0/

Und: Sie empfehlen, wie man Vormund für minderjährige Flüchtlinge wird.

https://www.test.de/Vormund-fuer-minderjaehrige-Fluechtlinge-Wie-Privatleute-helfen-koennen-5015652-0/

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