Tel.: 0391-50549613 oder 0345-44502521
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Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 6/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

100 Veranstaltungen

200 Informationen, Webportale & Broschüren

300 Aufrufe & Kampagnen

400 Stellenausschreibungen und Projektförderungen

500 Weiterbildungen

600 weitere Meldungen

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100 Veranstaltungen

101 Fachtag zu rechtsextremer und islamistischer Radikalisierung

Magdeburg. Der Fachtag „Erkennen – Verstehen– Handeln“ beschäftigt sich mit den Verläufen rechtsextremer und islamistischer Radikalisierung von Jugendlichen und möglichen Handlungsansätzen. Auch wenn beide Phänomene eine unterschiedlich hohe Relevanz für Sachsen-Anhalt haben, lohnt sich ein Blick auf Einstiegspfade, Entwicklungsverläufe, Dynamiken und Wechselwirkungen sowie sich daraus ergebende neue Herausforderungen für die pädagogische Praxis.

Die Tagung wendet sich an Fachkräfte und Engagierte der Bildungs-, Beratungs- und Jugendarbeit aus Verbänden, Vereinen, Schulen, Netzwerken und Bündnissen sowie an Kommunalpolitik und Verwaltung.

Termin: 17.05.2016, 09:30 – 16:00 Uhr
Ort: Ministerium für Arbeit und Soziales,Tagungszentrum Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg
Kosten: keine

Programm: Im ersten Teil der Tagung werden die wesentlichen Neuerungen rechtsoffener Jugendszenen und Bestrebungen rechtsextremer politischer Strukturen mit ihren Aktionsformen beschrieben, die für die Politisierung und Rekrutierung von Jugendlichen bedeutsam sind. Seit einigen Jahren rücken neben dem Rechtsextremismus weitere demokratie- und menschenfeindliche Phänomene wie der gewaltförmige Islamismus in den Fokus der fachlichen Aufmerksamkeit. Daher wird die Tagung besonders auf jihad salafistische Ideologien und Praktiken eingehen und einen Überblick über Einstiegs- und Radikalisierungswege in den gewaltförmigen Islamismus geben.
Im zweiten Teil der Fachtagung werden in unterschiedlichen Workshops Praxisbeispiele von Präventions- und Interventionsansätzen sowie mögliche Handlungsstrategien vor- und zur Diskussion gestellt.

Das gesamte Programm ist hier einzusehen.

Veranstaltet wird der Fachtag gemeinsam von der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, dem Verein Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V., dem Multikulturellen Zentrum Dessau, dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt und dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.

Anmeldungen richten Sie bitte bis zum 4. Mai 2016 an den Verein Miteinander per Mail oder per Telefon 0345.226 64 50.
Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt
Turmschanzenstr. 25
39114 Magdeburg
Fon: 0391.567 46 07
Mail: ms-presse@ms.sachsen-anhalt.de
Web: www.ms.sachsen-anhalt.de

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102 Vortrag zu Asylrecht am 03.05.: Kenne deine Rechte

366 Tage Konsequent,3.5.2016,Teil II kenne deine Rechte

Das Jahr 2015 steht für Vieles.
Krieg und Krisen verschärfen sich, Menschen fliehen, EU-Außengrenzen werden dicht gemacht,
während Boote im Mittelmeer versinken. Aber Asylpolitik ist nicht nur Europapolitik – auch in
Deutschland tut sich einiges. Es sind die umfangreichen und abseits von großen Protesten
durchgesetzten Gesetze, die geflüchtete Menschen betreffen. Sie haben so imposante Namen
wie „
Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz“ oder „Gesetz zur Neuregelung des Bleiberechts und
der Aufenthaltsbeendigung“. Diese Gesetze stehen in der Kontinuität der gesetzlichen
Verschärfung, die mit dem sogenannten „Asylkompromiss“ im Jahr 1993 ihren Anfang
nahmen.Die neuen Gesetze stellen dabei selbst die Forderungen von Asylgegner*innen der AfD
und der PEGIDA-Bewegung in den Schatten und lassen das Menschenrecht auf Asyl faktisch
verschwinden.
Ziel der Veranstaltung ist es, die gravierenden Einschnitte der Rechte von Geflüchteten zu zeigen
und ein Bewusstsein dafür zu bekommen, wie die aktuelle Asyl- und Flüchtlingspolitik des
Bundes und der Länder nahezu aussichtslose Lagen für schutzssuchende Menschen in
Deutschland schafft.
Die Veranstaltung richtet sich an Refugees, Unterstützer_innen, Freund*innen, Bündnisse und
alle Interessierten.
Auch für eigene Fragen soll natürlich Raum sein.
Für die Veranstaltung sind Grundlagen im Asylrecht keine Voraussetzung.
*mit Übersetzung in arabisch, französisch und englisch
*außerdem wird es vegane Küche-für-alle und Getränke geben.
Fortsetzung / Ergänzung unserer Veranstaltung im Dezember.
Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Antirassismus Magdeburg mit dem Rechtsanwalt Paulo Dias
Es gibt Übersetzung in Französich,Englisch,Arabisch

wann & wo:
03.05.2016 // 18:00h

BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Olvenstedter Str. 10
39108 Magdeburg

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und
Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische,
nationalistische, antisemitische, islamophobe, sexistische oder sonstige menschenverachtende
Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von diese

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200 Informationen, Webportale & Broschüren

201 Gemeinsames Positionspapier der ostdeutschen Landtagsfraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur AfD

Positionspapier_AfD

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202 ENDLICH AM START: Hinterland #31 | Mob

Hinterland #31: „Mob“

(92 Seiten, 4,50 Euro)
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Liebe Leute,

in Deutschland tobt der Mob. Jeden Montag ziehen tausende Rassistinnen und Rassisten durch die Straßen und grölen menschenfeindliche Parolen. Im Internet sammeln sich terabyteweise Hasskommentare. Und tausend Anschläge auf Asylunterkünfte im Jahr 2015 sprechen eine deutliche Sprache: Eine rassistische Revolte ist im Gange. Anstatt dem Aufstand entgegenzutreten, schlägt die Politik mit voller Wucht in die gleiche Kerbe. Eine Asylrechtsverschärfung folgt der nächsten, ein Abschiebezentrum dem anderen – und von links bis rechts ist zu hören, dass Geflüchtete ihr „Gastrecht“ auch mal verwirkt haben können.

Wir haben uns diese Mobs genauer angesehen. Celia Rothe lebt in Sachsen, wo Übergriffe und Hass an der Tagesordnung sind. In ihrem Artikel beschreibt sie eindringlich, wie sich das Leben dort anfühlt. Wir haben den Facebook-Mob, den Zombie-Mob und eine Bürgerversammlung unter die Lupe genommen – und mit Journalisten gesprochen, die seit Jahren der fanatischen Schwungmasse vis-à-vis ausgesetzt sind. Wie sich die extreme Rechte in Frankreich derzeit aufstellt, berichtet uns der Schriftsteller Karim Miské im Interview. Wir haben ein Interview mit der Wissenschaftlerin Grada Kilomba über Rassismus und koloniale Wissensvermittlung geführt.

Wie sich der Rassismus im derzeitigen Migrationsregime manifestiert, wird insbesondere in Griechenland deutlich. Naemi Gerloff und Katalin Kuse waren dort und informieren über einen der ersten zentralen „Hotspots“.

Vom Hotmob bis zum Hotspot ist in der vorliegenden Ausgabe also allerhand Bedrückendes zu lesen. Auch die Bilder sind nicht verdächtig, ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Doch nicht alle Mobs sind gefährlich. Phil Zero widmet seine Glosse dem Bienenmob. St. Müller ist Straßenmusiker. Er erzählt von der erwünschten Traube, die sich häufig um ihn herum beim Musizieren bildet: den Pedestrian-Kraut-Mob. Gerne hätten wir auch in dieser Ausgabe mehr Erfreuliches beigetragen – aber angesichts der aktuellen Niederlage bleibt auch uns nichts anderes übrig, als das Elend abzubilden. Auf eine wieder bessere Zeit hofft,

Eure Hinterland-Redaktion

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zudem im Heft:

Wissen sollte geführt werden
Grada Kilomba über alternative Wissensproduktion in Medien, Kunst & Kultur

Phantasma der Einheit
Der französische Schriftsteller Karim Miské zu Rechtsextremismus
in Frankreich und Deutschland

Wie ein Strich durchs Leben
Auszug aus Christian Jakobs neuem Buch „Die Bleibenden“

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Mit Beiträgen von: Hubert Heinhold, Krim Miské, Elena Stingl, Katalin
Kuse, Celia Rothe, Pit Kühnöhl, Simone Rafael, Felix Bandalat, Phil Zéro,
Maximilian Pichl, Caspar Schmidt, Hamun Tanin, Matthias Weinzierl,
St. Müller, Dirk Burczyk, Robert Andreasch, Michael T., Florian Feichtmeier,
Sebastian Huber, Kristina Lunz, Marianne Walther, Naemi Gerloff, Grada
Kilomba, Agnes Andrae, Michael Genderkinger, Christian Jakob, Christine
Wolfrum, Christian Andrae.

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Bestellen und vorschmökern!
unter www.hinterland-magazin.de

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203 Kompass – AntiRa – Newsletter Nr. 48, April 2016

zum Newsletter

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204 Neue Broschüren für die Flüchtlingsarbeit

Afghanistan
Die Broschüre beschreibt das Land und die Fluchtursachen. Dazu wird auf die aktuelle Diskussion um Abschiebungen eingegangen: Die Bundesregierung kündigt für die Zukunft Abschiebungen an. Damit will sie vor allem zeigen, dass sie die Flüchtlingssituation „im Griff“ hat. Vorgestellt werden dazu die aktuellen Statistiken zu Asylanträgen und Asylentscheidungen. Für Flüchtlinge, deren Asylantrag abgelehnt wurde, werden mehrere Möglichkeiten vorgestellt, um auf anderem Wege zu einer Aufenthaltserlaubnis zu kommen.
2016, 48 Seiten, 2 Euro

Infoflyer

Dolmetschen für Flüchtlinge
Die Broschüre ist vor allem für diejenigen gedacht, die freiwillig für Flüchtlinge dolmetschen (kostenlos oder gegen Honorar), ohne das Dolmetschen gelernt zu haben. Die wichtigsten Grundregeln für das Dolmetschen, aber auch die Pflichten (Neutralität, Schweigepflicht) werden erläutert. Dann geht es um das notwenige Hintergrundwissen: Der Ablauf des Asylverfahrens wird erklärt. Außerdem geht es um Traumatisierung und das Dolmetschen in der Psychotherapie. Im letzten Kapitel geht es um die wichtigsten Schritte zur Existenzgründung – für alle, die aus dem Engagement einen Beruf machen wollen.
2016, 48 Seiten, 2 Euro

Infoflyer
Bestellungen:

www.brd-dritte-welt.de
http://www.brd-dritte-welt.de/html/details.php?id=58
http://www.brd-dritte-welt.de/html/details.php?id=90

 

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205 Umfangreiches Informationsportal für Flüchtlingshelfer_innen

http://www.fluechtlingshelfer.info/start/

 

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206 Studie über Flucht aus Afghanistan

Gestern wurde eine kurze Studie über die momentane Flucht- und Migrationsbewegung aus Afghanistan nach Europa veröffentlicht. Das Team des Afghanistan Analysts Network hat in Interviews mit Familien, deren Angehörige geflohen sind, über Planung, Ablauf und Gründe der Migration gesprochen. Es wird einmal mehr deutlich, dass in einem Land, welches seit 40 Jahren im Krieg ist, ökonomische Chancenlosigkeit, Verfolgung und Mord sowie gesellschaftliche Unfreiheit untrennbar miteinander verwoben sind – und das in allen Teilen Afghanistan. Außerdem wird deutlich, dass die politisch und medial oftmals vorgenommene Kategorisierung in „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „Kriegsflüchtlinge“ der komplexen und untragbaren Situation nicht annähernd gerecht.

Hier gibt es die Studie auf Englisch zum Nachlesen: https://www.afghanistan-analysts.org/publication/other-publications/we-knew-that-they-had-no-future-in-kabul-why-and-how-afghan-families-decide-to-leave/

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300 Aufrufe & Kampagnen

301 Zendegi – زندگی — Keine Abschiebung nach Afghanistan – دیپورت به افغانیستان را متقف کنید

Mit der Kampagne Zendegi möchten wir auf die dramatische Situation in Afghanistan aufmerksam machen und versuchen dem gesellschaftlichen, medialen und politischen Diskurs eine Richtungsänderung geben. Weniger sollten sog. „Rückführungsabkommen“ und Abschiebeflüge auf der politischen Agenda stehen, als vielmehr die Problematisierung der gesellschaftlichen Exklusion von Asylsuchenden sowie die grassierenden rassistischen Ressentiments.

https://zendegiinfo.wordpress.com/kampagne/

 

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400 Stellenausschreibungen und Projektförderungen

401 Flüchtlingspolitische Öffentlichkeits-, Netzwerk- und Lobbyarbeit / Projektleitung beim Flüchtlingsrat Brandenburg

Der Förderverein des Flüchtlingsrats Brandenburg e.V. sucht ab 01. Juni 2016 eine/n MitarbeiterIn als
ReferentIn für flüchtlingspolitische Öffentlichkeits-, Netzwerk- und Lobbyarbeit / Projektleitung 

im Projekt „MentorInnen für Flüchtlingskinder – Begleitung der Integration von Flüchtlingskindern in Schule und Kita“. Es handelt sich um eine 80% Stelle, befristet bis 31.08.2018. Eine Weiterbeschäftigung im Förderverein des Flüchtlingsrats wird angestrebt. Aufgrund der vielfältigen Anforderungen ist diese Stelle nicht für BerufsanfängerInnen geeignet.


Aufgaben:

  • Teilnahme an Fach- und Lobbygesprächen, Verfassen von fachlichen Stellungnahmen, Vorträge bei Tagungen und anderen Veranstaltungen;
  • Verfassen von Pressemitteilungen, Beantworten von Medienanfragen, Beiträge und Interviews für Online- und Printmedien, Fernsehen und Rundfunk;
  • Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen und selbstorganisierten Flüchtlingsinitiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, staatlichen Einrichtungen, Regierungs- und Landtagsmitgliedern und anderen flüchtlingspolitischen Akteuren;
  • Organisation und Moderation von Fortbildungen und Informationsveranstaltungen;
  • Ausbau und Pflege eines MentorInnennetzwerks für die Unterstützung begleiteter geflüchteter Kinder und Jugendlicher beim Zugang zur Kita und Schule.

Wir erwarten:

  • fundierte asylpolitische Kenntnisse, Kenntnisse des Asyl- und Aufenthaltsrechts;
  • Erfahrungen und sicheres Auftreten in der politischen Lobbyarbeit, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
  • fundierte Kenntnisse der flüchtlingspolitischen Akteure und Spannungsfelder sowie die Fähigkeit, politische Impulse zu setzen; 
  • Kenntnisse im Themenfeld „Kinder und Jugendliche“ einschließlich Kinder- und Jugendhilferecht bzw. die Bereitschaft, sich diese schnell anzueignen;
  • Erfahrung in der Leitung öffentlich geförderter Projekte und in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen;
  • die Fähigkeit, sich schnell in komplexe rechtliche Themen einzuarbeiten;
  • sichere und schnelle Textproduktion für unterschiedliche LeserInnengruppen; 
  • die Bereitschaft und Fähigkeit, auf unterschiedliche Akteure zuzugehen, die unterschiedlichen Interessenlagen wahrzunehmen und zu analysieren; 
  • Koordinations- und Organisationskompetenzen sowie ein hohes Maß an Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeit;
  • Bereitschaft zu Dienstreisen sowie zu Abend- und Wochenendterminen.

Erwünscht sind:

  • Kenntnisse der orts- und sachspezifischen Begebenheiten Brandenburgs; 
  • Fahrerlaubnis für PKW.

Wir bieten: 

Eine vielseitige, abwechslungsreiche und politisch sinnstiftende Tätigkeit; 

ein nettes Team sowie Arbeitsstrukturen mit viel Gestaltungsspielraum; 

eine Vergütung angelehnt an TVöD 11.

Der Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats will bestehenden
gesellschaftlichen Benachteiligungen aktiv entgegenwirken. Im Sinn einer
positiven Maßnahme zur Verhinderung bzw. zum Ausgleich bestehender
Nachteile (§ 5 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) freuen wir uns insbesondere 
über Bewerbungen von Frauen, Menschen mit Schwerbehinderung und/oder
Flucht-/Migrationsgeschichte.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen ohne Foto nur in elektronischer Form 
(in einer Datei) bis zum 12. Mai 2016 an: bewerbung@fluechtlingsrat-brandenburg.de.

— Flüchtlingsrat Brandenburg Rudolf-Breitscheid-Str. 164 14482 Potsdam Tel.: 0331 71 64 99 Fax: 0331 88 71 54 60 www.fluechtlingsrat-brandenburg.de www.residenzpflicht.info

Stellenausschhreibung als PDF

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402 Übersicht  der Förderprogramme im Themenbereich Integration und Partizipation

Jährlich stellen die EU, der Bund und die verschiedenen Senatsverwaltungen des Landes Berlin in erheblichem Umfang Fördermittel für die Integration und Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund zur Verfügung. Zielgruppe der Fördergelder sind zumeist private Projektträger, die damit ihre Arbeit zur Integration von Zuwander*innen finanzieren. Der Bereich Sprachförderung gehört dazu, oder vorschulische und schulische Bildung, Ausbildung, Studium und Arbeitsmarkt. Darüber hinaus werden auch ehrenamtliche Aktivitäten und gesellschaftliche Teilhabe gefördert. Andere Initiativen engagieren sich mit Schwerpunkt Stärkung der Demokratie und Schutz vor Diskriminierung und Gewalt.

Die immer vielfältigeren Aufgaben stellen die Organisationen allerdings auch vor große Probleme, wie sich diese Aktivitäten finanzieren lassen. Dabei gibt es Unterstützung von verschiedener Seite. Herauszufinden, wo und wie Fördermittel zu beantragen sind, überfordert allerdings manchen Verein und manche Initiative. Aus diesem Grund hat der Berliner Integrationsbeauftragte auf seiner Internetseite eine Übersicht veröffentlicht, wo Mittel für Integrationsprojekte bereit stehen, wie die Vergabevoraussetzungen sind und welche Fristen einzuhalten sind.

Sie sind als PDF-Datei auf den Internetseiten des Integrationsbeauftragten hier abrufbar.

Um die Suche nach einzelnen Programmen zu vereinfachen, ist die Übersicht in drei Bereiche aufgeschlüsselt:

Förderprogramme des Bundes und der EU
Förderprogramme des Landes Berlin
Stiftungen und Förderprogramme von Vereinen
Aufgelistet sind Informationen zu den einzelnen Programmen, zu Vergabevoraussetzungen und Bewerbungsfristen. Die Informationen sind mit den entsprechenden Internetseiten der Stellen, die die Mittel vergeben, verlinkt. Das PDF mit den Förderprogrammen ermöglicht die Volltextsuche nach bestimmten Stichworten.
BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG
Karl-Liebknecht-Str. 29
10178 Berlin
Fon: 01806.23 27
Mail: Info@Berlin.de
Web: www.berlin.de

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403 Projektleitung für LAMSA

Halle (Saale). Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt (LAMSA) sucht zum 1. Juli 2016 eine Projektleitung für das Projekt „Migrant*innen in duale Ausbildung“. Die Stelle ist befristet bis zum 31. August 2019 und in Vollzeit zu besetzen.

Aufgaben:

Gesamtverantwortung für die Konzeption und Koordination von Qualifizierungs- und Netzwerkveranstaltungen in Abstimmung mit dem Vorstand und in Zusammenarbeit mit den regionalen Projektmitarbeiter*innen unter Berücksichtigung der Projektziele und der Richtlinien
Projektvertretung nach außen und enge Kooperation mit unterschiedlichsten Partner*innen
Erstellung von Konzepten zur interkulturellen Sensibilisierung von Unternehmen und deren inhaltliche Ausgestaltung
Entwicklung von Materialien der Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit der Verantwortlichen im Projekt unter Einhaltung der Publizitätsverordnung
Entwicklung einer zielgerichteten Öffentlichkeitsarbeit zur Akquise von Teilnehmer*innen aus Migrantenorganisationen
Akquise von Unternehmen für die im Rahmen des Projekts durchgeführten Qualifizierungen und Veranstaltungen
Kommunikationsschnittstelle zu internen Projektbeteiligten und zur Bewilligungsbehörde
Zielgerichtete Organisation und Moderation von netzwerkinternen Besprechungen
Mitteilungen von Änderungen und ggf. das Stellen von Änderungsanträgen
Finanzielle Projektverantwortung, Anleiten und Controlling
Verantwortung für Mainstream und Nachhaltigkeit
Verantwortung für die Dokumentation, Berichterstattung und die Evaluierung des Gesamtprojekts
Voraussetzungen:

Abgeschlossenes Studium (Universität oder Fachhochschule) oder adäquaten langjährigen Erfahrungsschatz
Erfahrung im Projektmanagement, insbesondere in der Koordination von Förderprojekten mit mehreren Partner*innen
Vertiefte Kenntnisse zu migrations- und ausbildungsspezifischen Fragestellungen
Erfahrungen im Umgang mit Unternehmen und Behörden
Erfahrungen und sehr gute Kompetenzen in der Netzwerkarbeit
Methodische und didaktische Kenntnisse zur Konzeption von Workshops, Trainings und Informationsveranstaltungen
Umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten in Office-Software
Kenntnisse in Software- und Online-gestützten Zuwendungsverfahren
Ausgeprägtes Kommunikations- und Verhandlungsgeschick sowie ein hohes Maß an Belastbarkeit, Zielorientierung und Verantwortungsbewusstsein
Umfangreiche Kenntnisse im Förderrecht
Geboten wird eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz, ein Arbeitsplatz mit hohem Maß an Selbständigkeit und räumlicher wie zeitlicher Flexibilität sowie eine attraktive Vergütung in Anlehnung an den TVöD EG 10.

Bewerbungen senden Sie bis spätestens 20. Mai 2016 per Mail oder Post mit dem Betreff „Projektleitung MiiDU“ ein. Für Rückfragen wenden Sie sich telefonisch unter 0345.171 648 90 an die Geschäftsstelle des LAMSA.
Landesnetzwerk Migrantenorganisationen
Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA)
Bernburger Str. 25a
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.171 940 51
Mail: mamad.mohamad@lamsa.de
Web: www.lamsa.de

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500 Weiterbildungen

501 Das Volk und die Anderen – Informationen und Argumente zu Populismus, der politischen Rechten und der Abwertung von Flüchtlingen – Seminar am 21.05.2016 in Sangerhausen

In Lichte der gegenwärtigen Debatten zur Asylpolitik und dem offensichtlichen Erfolg rechtspopulistischer Kommunikationsstrategien zum Thema lädt der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt zu einer Fortbildung für Ehrenamtliche und Multiplikator_innen der Flüchtlingshilfe ein.

Im Workshop sollen zunächst die Hintergründe und Zusammenhänge von populistischer Rhethorik und Strategie in der Politik, rechts-konservativer Weltanschauung und der Abwertung von ge üchteten und nun in der BRD Schutz suchenden Menschen erarbeitet werden. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, praxisorientierte Argumentationen für ein menschenfreundliches Miteinander unter professioneller Anleitung zu erproben.

Die Veranstaltung wird angeboten vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Förderverein PRO ASYL e.V. Die Referent_innen sind Argumentations- und Handlungstrainer_innen des Netzwerk für Demokratie und Courage. Die Teilnahme ist kostenlos und bei Bedarf stellen wir Ihnen eine Teilnahmebestätigung aus.

Bitte senden Sie zur Anmeldung das beigefügte Formular bis zum 06.05.2016 an seminare@fluechtlingsrat-lsa.de. Es sind 16 Plätze verfügbar. Mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung (spätestens am 10.05) wird Ihnen auch die Anschrift des Seminarorts bekannt gegeben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung:

Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Kurallee 15 06114 Halle (Saale)
Telefon: 0049 345 44 50 25 21
Mail: seminare@fluechtlingsrat-lsa.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Anmeldebogen

Einladung

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502 Migration und Asyl in Deutschland – Seminar am 27.05.2016

Das Paritätische Bildungswerk Sachsen-Anhalt e.V. bietet Ende Mai 2016 ein Seminar zum Thema „Flüchtlinge/Migranten in sozialen Einrichtungen“ an, welches Teil der gleichnamigen, modularisierten Qualifizierungsreihe ist.

Termin: 27.05.2016, 09:00-16:00 Uhr
Ort: Paritätisches Bildungswerk, Wiener Str. 2, 39112 Magdeburg
Kosten: 95 Euro

In diesem Seminar werden die rechtlichen Grundlagen von Flucht und Asyl dargestellt. Anschließend wird auf die rechtlichen Fragen des Aufenthaltes von Migrant*innen in Deutschland eingegangen – das heißt die Regelungen zu sozialen Leistungen dargestellt sowie der Arbeitsmarktzugang erläutert.

Weitere Informationen zu Daten, Inhalten und Anmeldung finden Sie hier. Als Referent ist Dr. Carsten Hörich zu Gast.
Paritätisches Bildungswerk Sachsen-Anhalt e.V.
Wiener Str. 2
39112 Magdeburg
Fon: 0391.629 33 13
Mail: bildungswerk@paritaet-lsa.de
Web: www.bildungswerk-lsa.de

 

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503 Deutsch – Jordanischer Trainingskurs „supporting refugees“

Magdeburg/Berlin. Das Thema Flucht und Asyl spielt schon seit vielen Jahren in Jordanien eine große Rolle, denn zahlreiche Geflüchtete sind dort auf der Suche nach Asyl. Auch in Deutschland ist besonders seit dem letzten Jahr ein Anstieg der Zahl der Geflüchteten zu verzeichnen, aber auch ein Anstieg des öffentlichen Interesse an diesem Thema ist sehr deutlich sichtbar.

Der Trainingskurs „supporting refugees“ möchte Fachkräften aus beiden Ländern die Möglichkeit der Weiterbildung und des Austauschs in diesem Bereich eröffnen. Er richtet sich an alle Interessierten, die bereits haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten arbeiten oder sich dafür interessieren in diesem Bereich tätig zu werden. Teilnehmende erhalten im Kurs einen Einblick, wie die Arbeit mit Geflüchteten in Deutschland und Jordanien aussieht. Außerdem bieten sich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit sowie neue Methoden zu entdecken und selbst zu entwickeln.

Der Kurs ist ideal für Frauen und Männer (Student*innen, Freiwillige oder Interessierte) ab 18 Jahren, die sich für die Unterstützung Geflüchteter interessieren; Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit; Multiplikator*nnen der Arbeit mit Geflüchteten. Die Projektsprache ist Englisch.

Termin: 15.07. – 23.07.2016
Ort: Magdeburg/Berlin
Kosten: 150 Euro (inkl. Fahrtkosten, Unterkunft und Verpflegung sowie alle Programmpunkte)*

* Das Projekt wird durch öffentliche Mittel mitfinanziert. Sollten nicht alle eingeplanten Mittel bewilligt werden, kann es zu einer Erhöhung der Teilnahmegebühr kommen. Darüber werden alle Teilnehmenden natürlich rechtzeitig informiert.

Nähere Informationen erhalten Sie im Flyer und auf der Website. Es wird um Anmeldung per Mail oder telefonisch unter (0391.509 689 814) bis zum 15. Juni 2016 gebeten. Rückfragen richten Sie an:
ijgd – Internationale Jugendgemeinschaftsdienste
Landesverein Sachsen-Anhalt e.V.
Schleinufer 14
39104 Magdeburg
Fon: 0391.509 6898-14
Mail: jugendbildung.lsa@ijgd.de
Web: www.freiwilligesjahr-sachsen-anhalt.ijgd.de

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504 Fortbildungen des evangelischen Flüchtlingsnetzwerks Hannover

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600 weitere Meldungen

601 Jahresbilanz der Mobilen Opferberatung: Mehr als 200 politisch rechts und rassistisch motivierte Gewalttaten in 2015

Pressemitteilung

Statistiken

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602 Die wundersame Metamorphose des AsylbLG oder wie aus einem Wolf ein Schafspelz werden soll.

Eine Polemik von Norbert Grehl-Schmitt, nachzulesen unter: http://www.nds-fluerat.org/19496/aktuelles/die-wundersame-metamorphose-des-asylblg/

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