Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 5/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

100 Veranstaltungen

200 Informationen, Webportale & Broschüren

300 Aufrufe & Kampagnen

400 Stellenausschreibungen und Projektförderungen

500 Weiterbildungen

600 weitere Meldungen

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100 Veranstaltungen

101 INTERVENTIONEN 2016: REFUGEES IN ARTS & EDUCATION Festival & Tagung am 3. – 4. Juni 2016 in Berlin

Die INTERVENTIONEN 2016 wollen die Zugangsfragen von Menschen mit Migrationserfahrung und Menschen mit Fluchterfahrung zusammenbringen: Was muss geschehen, damit  kulturelle, gesellschaftliche und politische Teilhabe – auch strukturell – für alle hier Lebenden Wirklichkeit wird? Wir laden zum praxisorientierten Erfahrungsaustausch von Migrant*innen- und Geflüchteten-Selbstorganisationen und zur Entwicklung gemeinsamer Handlungsperspektiven sowie notwendiger politischer Forderungen ein. 

Neben einer ganztägigen Arbeitstagung am Freitag zum Thema Teilhabe sind am Samstag Touren im Stadtraum geplant, bei denen sich ausgewählte Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet vorstellen können (siehe Call for Projects).

INTERVENTIONEN 2016 wird veranstaltet von Kulturprojekte Berlin und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie von der Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten.

Teilnahme und Besuch der INTERVENTIONEN sind kostenfrei. Die Anmeldung zur Tagung erfolgt nach Erscheinen des detaillierten Programms Mitte April.

Podewil – Klosterstraße 68 – 10179 Berlin – U2 Klosterstraße
www.interventionen-berlin.de – facebook.com/interventionen
Kontakt: info@interventionen-berlin.de

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102 »In our own words – Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen«

Veranstaltung am 26.04.16 // 17:00 Uhr // EineWeltHaus
Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen / Refugee women tell their stories
Die Aktivistinnen vom International Women Space (IWS) haben es sich als Aufgabe gesetzt, die Lebensgeschichten von geflüchteten Frauen in Deutschland zu dokumentieren. Sie nähern sich dem Projekt mit Hilfe der lateinamerikanischen Tradition der Testimonial-Literatur an – dabei immer mit dem Blick darauf, die Stimme der Stimmlosen zu verstärken.

„Zwei Jahre nachdem sich viele über ihre Geschichten miteinander ausgetauscht haben und viele Frauen kollektiv an diesem Projekt gearbeitet haben, freut sich der IWS die Veröffentlichung von IN UNSEREN EIGENEN WORTEN bekannt geben zu können. Das Buch enthält Text von und über Frauen und beinhaltet zehn Testimonials von geflüchteten Frauen in Deutschland: Frauen, die migrieren hätten können, aber denen keine Visa ausgestellt wurden. Frauen, die in ihren eigenen Regionen zu Geflüchteten wurden, bevor sie versuchten über die tödlichen Routen nach Europa zu kommen. Frauen, die vor Krieg, Armut und Umweltkatastrophen fliehen, welche durch die Gier von Unternehmen erzeugt werden; Frauen, die der Verfolgung entfliehen müssen, da sie nicht dem Geschlecht entsprechen, welches ihnen bei ihrer Geburt zugeteilt wurde. Frauen, die vor ihren eigenen Familien weglaufen müssen, da sie nicht die durch das Patriarchat verursachte häusliche Gewalt akzeptieren.

IN UNSEREN EIGENEN WORTEN dokumentiert mutige Frauen, die gegen schwierige Realitäten gekämpft haben, wir sind sicher, das wird uns alle in unserem Kampf für Emanzipation inspirieren. Die Wahl des Veröffentlichungsdatum, der 25. November geschieht nicht zufällig – es ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Gewalt, insbesondere gegen Frauen und aufgrund von geschlechtsbezogener Verfolgung, sowie die Möglichkeiten, die Frauen finden, um diese Unterdrückungsmechanismen zu überleben sind die gemeinsamen Themen der Lebenserfahrungen, die in diesem Buch aufgezeigt werden. Eine der Hauptforderungen des IWS ist es, dass Frauen das Recht auf Asyl aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung zugestanden wird, ohne Angst vor Deportation haben zu müssen.“

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103 Fachtagung: „It`s Migration, Stupid!“
Nürnberg. Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. veranstaltet Anfang Juni eine Fachtagung zur Thematik „It’s Migration, Stupid! – Migration als Herausforderung für die politische Bildung“. Es soll diskutiert werden, Ideen sollen entwickelt und neue Methoden ausprobiert werden.

Termin: 01.-03.06.2016, 19:00 Uhr
Ort: Künstlerhaus Nürnberg, Königstr. 93, 90402 Nürnberg
Kosten:

50 Euro Teilnahmekosten
Bis 04.04.2016: EarlyBird 44 Euro
Inklusive Mittag- und Abendessen sowie Seminargetränke
Lunchpaket für den Abreisetag
Anreise und Übernachtung auf Eigenverantwortung
Zimmerkontingente zu Sonderkonditionen stehen bis zum 27. April 2016 unter dem Stichwort „Gesicht Zeigen!“ in folgenden fußläufig gelegenen Hotels zur Verfügung:
IBIS Nürnberg Altstadt, Königstraße 74, 90402 Nürnberg, Tel. 0911 232 000, (Tarife 63,00 bis 79,00 Euro)
Motel One Nürnberg-City, Bahnhofstraße 18, 90402 Nürnberg, Tel. 0911 27 43 170, (Tarif 69,00 Euro)
Am nachfolgenden Wochenende findet übrigens in Nürnberg das Festival „Rock im Park“ statt, daher empfiehlt sich die frühzeitige Hotelbuchung
Geboten werden unter anderem:

Viel Zeit für Gespräche
Sechs spannende Workshop-Formate
Neue Methoden zum Kennenlernen
Eine Town-Hall-Debatte
Impulse aus unterschiedlichen Disziplinen
Kulturprogramm, Filmabend, Flüster-Ecken an der Kaffee-Bar, die Wanderausstellung „Freiheit und ich“, Körperarbeit, Spieleecke für Erwachsene u.v.m.
Das vollständige Programm finden Sie ab dem 6. April 2016 unter www.gesichtzeigen.de. Weitere Informationen zur Anmeldung und Veranstaltung finden Sie hier.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Glinkastr. 24
10117 Berlin
Fon: 030.18 55 50
Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Web: www.bmfsfj.de

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104 Sprechcafé des Willkommensbündnis MD-Neustadt

21. April, wieder 16 bis 19 Uhr im Medientreff zone! am Universitätsplatz

Alle Infos und Flyer unter https://www.dropbox.com/sh/z032gy2pcnxiarq/AADkT66Rcox_kXikY7qqziUwa?dl=0

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105 BfDT Jugendkongress 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

nun ist es soweit, die Anmeldung für den Jugendkongress 2016 ist ab sofort freigeschaltet!

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) lädt Sie und Ihre Gruppe vom 20.-24. Mai 2016 ganz herzlich zum Jugendkongress 2016 nach Berlin ein. Wie auch in den letzten Jahren erwartet die Teilnehmenden ein spannendes Programm mit Workshops und Außenforen. Weitere Informationen zum Jugendkongress finden Sie unter www.jugendkongress-berlin.de.

Die Online-Anmeldung für Sie und Ihre Gruppenmitglieder (1 Betreuungsperson und max. 6 Jugendliche) können Sie unter folgendem Link vornehmen: http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/169010/jugendkongress

Ungefähr Mitte April werden Sie von uns nach Anmeldung noch einmal per E-Mail benachrichtigt, wenn das gesamte Programm 2016 online steht und die Anmeldung für die Workshops und Außenforen freigeschaltet ist.

Kosten für Übernachtungen sowie Verpflegung und Transport vor Ort werden vom BfDT übernommen (gemäß Programm; Änderungen vorbehalten). Die Reisekosten nach Berlin und zurück müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden.

Für organisatorische Fragen stehen wir jederzeit sehr gerne zur Verfügung.
Jugendkongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)
c/o Organisationsbüro
Valentum Kommunikation GmbH
Bischof-von-Henle-Str. 2b
93051 Regensburg
Tel 0941 696463-2
Fax 0941 696463-1
BfDT-Jugendkongress@valentum.de
www.jugendkongress-berlin.de
www.facebook.com/JugendkongressBfDT

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106 Der Krieg gegen die Kurden in der Türkei | Infoveranstaltung mit Ismail Küpeli am 25. Mai 2016

Der Krieg in der Türkei dauert schon über 5 Monate. Die Ausgangssperren und Belagerungen von kurdischen Städten im Osten der Türkei haben sich inzwischen zu einem Dauerzustand entwickelt. In einigen dieser Städte, wie etwa Cizre, Silopi und Nusaybin, finden immer wieder Militäroffensiven statt. Während dieser Ausgangssperren und Militäroffensiven in den Städten wurden über 140 kurdische Zivilisten getötet, unzählige Menschen verletzt und ganze Straßenzüge zerstört. 2016 dürften die Kämpfe noch zunehmen, weil inzwischen auch auf kurdischer Seite die Stimmen für den militanten und militärischen Weg lauter werden. Die EU hat sich eindeutig auf die Seite der türkischen Regierung gestellt – und damit gegen eine demokratische und friedliche Lösung des Konfliktes.
Ismail Küpeli berichtet über die aktuelle Situation und beleuchtet die Hintergründe. Er ist Politikwissenschaftler und Journalist mit Schwerpunkt Türkei, Naher und Mittlerer Osten.

Wann? Mittwoch, 25. Mai 2016, ab 19 Uhr
Wo? Universitäts-Bibliothek OvGU, Konferenzraum

Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Journalist. Er analysiert die Konflikte in der Türkei und im Nahen und Mittleren Osten. Ebenso berichtet er über die sozialen Proteste und die Folgen der neoliberalen Krisenpolitik in Europa. Er schreibt für Tages- und Wochenzeitungen (Neues Deutschland, Jungle World), Zeitschriften (Analyse&Kritik), gibt Interviews (ZDF, WDR, arte, RTL, Deutschlandfunk u.v.m.) hält Vorträge und moderiert Podiumsdiskussionen.

Wir als Veranstalter*innen möchten, dass sich Besucher*innen auf unserer Veranstaltung wohlfühlen. Für Sexismus, Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen ist hier kein Platz. Genauso sieht es mit Verschwörungsideologien aus. Personen, die derartige Einstellungen kundtun oder bekannt dafür sind, werden von der Veranstaltung konsequent ausgeschlossen.

http://www.linke-jugend-md.blogspot.de/2016/03/der-krieg-gegen-die-kurden-in-der.html#more

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Termin: 06.-07.06.2016
Ort: MESSE MAGDEBURG Ausstellungs- und Tagungszentrum, Tessenowstraße 9a, 39114 Magdeburg
Kosten: Bühnenprogramm kostenlos, sonstige Kosten finden Sie hier

Neben verschiedener Angebote und Austauschmöglichkeiten für Fachkräfte findet eine Schüleruniversität statt. Mit seinem Bühnenprogramm wenden sich der Deutsche Präventionstag, das Kultusministerium und der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt direkt an interessierte Personengruppen aus Magdeburg und Umgebung, insbesondere Schulen, Schülerhorte, Verbände, Vereine und Initiativen.

Gezeigt werden Aufführungen, die Bestandteil der Präventionsarbeit sind und aktuelle Problematiken oder Gefährdungen thematisieren, dafür sensibilisieren sowie Gegenstrategien aufzeigen. Im Rahmen der Schüleruni werden speziell auf die Altersgruppe der Kinder und Jugendlichen zugeschnittene Vorträge zum Themenfeld der Präventionsarbeit angeboten.

Der Besuch dieser Angebote ist kostenlos. Das vollständige Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung erhalten Sie auf www.praeventionstag.de
DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG gemeinnützige Gesellschaft mbH
Am Waterlooplatz 5 A
30169 Hannover
Fon: 0511.235 49 49
Web: www.praeventionstag.de

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107 Themenabend der Freiwilligenagentur: Zwischen Unsicherheit und Perspektive am 26.04.
Hintergrundinformationen zu Asylrecht, Beratungsangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten für Geflüchtete,
18-20 Uhr, VHS, Leibnitzstr. 23 / R009,
mehr Infos und weitere Termine: 2016_Themenabende_Integration-Willkommenskultur

108 Fest der Begegnung am 05. Mai 2016

Liebe Akteur*innen aus den Willkommensbündnissen,
ich möchte Euch hiermit gern auf das diesjährige Fest der Begegnung am 5. Mai ab 11.00 Uhr am Familienhaus Magdeburg aufmerksam machen.
Wenn Ihr die Möglichkeit habt, die mehrsprachigen Plakate an geeigneten Stellen zu platzieren bzw. bei den nächsten Gelegenheiten auch nochmal mündlich auf das Fest hinzuweisen und Geflüchtete sowie haupt- und ehrenamtliche Akteur*innen in eurem Umfeld darauf aufmerksam machen könntet, wäre das toll.
Vielleicht habt ihr auch Lust, euch selbst mit einem Stand zu präsentieren?
Dann gibt es bis zum 18. April die Möglichkeit, sich bei der Polizei zurück- und anzumelden (siehe die Worddokumente im Anhang;-).
Zum Fest der Begegnung können Info-, Aktions- und Essensständen gern auch nach 15.00 Uhr geöffnet bleiben. Thorsten Giefers, Chef vom Familienhaus, plant, bis max. 22.00 Uhr den Park für Begegnung, Imbiss und musikalische Umrahmung geöffnet zu lassen. Auch Bühne und Technik stehen noch in den Nachmittags- und Abendstunden bereit. Interessierte Musikgruppen und Einzelakteur*innen melden sich bitte bei ihm unter Telefon: 01577/3920198, E-Mail: thorsten.giefers@familienhaus-magdeburg.de.
Wem das Fest der Begegnung sowie die Hintergründe des Entstehens noch nicht bekannt sein sollten, empfehlen wir folgende Lektüre:

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200 Informationen, Webportale & Broschüren

201 Broschüre des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt: Für ein menschenwürdiges Ankommen, Wohnen und Leben geflüchteter Menschen

Die neue Broschüre des Flüchtlingsrates fordert Weiterentwicklung der Unterbringungsleitlinien und macht konkrete Vorschläge für ein umfassendes Aufnahme- und Integrationskonzept.

Die Aussetzung der Leitlinien zur Unterbringung von Geflüchteten durch die Kommunen endet am 1. Mai 2016. Die neue Broschüre des Flüchtlingsrates ist ein Beitrag zur Weiterentwicklung der bis dato unverbindlichen Leitlinien hin zu einer verbindlichen und umfassenden Regelung. Ziel und Zweck müssen dabei die menschenwürdige Unterbringung und Behandlung sein, sowie die Stärkung der Rechte geflüchteter Menschen. Nur so ist gesellschaftlicher Zusammenhalt und Teilhabe möglich.

Die Broschüre überprüft die Bestimmungen der Leitlinien daraufhin, ob sie ausreichend sind, um in den sogenannten Gemeinschaftsunterkünften menschenwürdige Bedingungen für die Geflüchteten zu schaffen. Darüber hinaus werden konkrete Forderungen mit dem Ziel eines umfassenden Unterbringungs- und Integrationskonzepts formuliert. Anhand guter Beispiele werden Umsetzungsvorschläge für ein solches Konzept in die politische Diskussion eingebracht.

Zentrale Forderungen sind:

Verbindliche Mindeststandards für alle Formen der Unterbringung
Vorrangige Unterbringung in Wohnungen in der Mitte der Gesellschaft
Entwicklung eines umfassenden Integrationskonzeptes, das die Selbstbestimmung der Geflüchteten in den Fokus nimmt
Etablierung eines unabhängigen Beschwerdemanagements

Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Schellingstr. 3-4
39104 Magdeburg
Fon: 0391 537 12 81
Mail: seminare@fluechtlingsrat-lsa.de
Web: www.fluechtlingsrat-lsa.de

Broschüre zur Unterbringung Geflüchteter in Sachsen-Anhalt

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202 Jobbörse für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund

Am 1. März 2016 ist „www.mygreatjobs.de“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar) an den Start gegangen.

Auf der Plattform finden sich sowohl Jobs, die für Flüchtlinge geeignet sind, die erst kürzlich in Deutschland angekommen sind, als auch Stellenangebote für Menschen, die schon seit zwei oder drei Generationen hier leben. Und auch die typischen „Expat“-Familien sollen hier interessante Angeboten finden. „‚mygreatjobs’ klingt wie ‚migrate jobs‘ und das ist natürlich kein Zufall“, sagt Johanna Ballerstein, Pressesprecherin der greenjobs GmbH, die die mygreatjobs betreibt.

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203 Informationen für haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Migrant*innen- und Flüchtlingshilfe

Die AG „Selbst Aktiv“ Sachsen-Anhalt-Menschen mit Behinderungen in der SPD- hat festgestellt, dass es bislang kaum Informationen zu der Thematik Flüchtlinge mit Behinderungen gibt. Die Mitglieder der AG haben deshalb das in der Anlage befindliche Informationsblatt zusammengestellt, damit Geflüchtete mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen, Verletzungen und Traumata identifiziert werden und Hilfe bekommen können.

Infoblatt

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204 Fact Sheet: Aufenthaltsrechtliche Situation und Perspektiven afghanischer Staatsangehöriger in Niedersachsen

Bundesinnenminister de Maiziére will nach einem zehnjährigen Moratorium Abschiebungen nach Afghanistan wieder aufnehmen. Wir rechnen in Niedersachsen nicht damit, dass es zu massenhaften Abschiebungen in dieses vom Bürgerkrieg zerrissene Land kommen wird, aber afghanische Flüchtlinge können sich nicht mehr sicher sein, dass keine Abschiebungen stattfinden.
Wenn Sie zu den derzeit rund 500 Geflüchteten aus Afghanistan gehören, die mit einer „Duldung“ in Niedersachsen leben, sollten Sie Ihre rechtliche Situation prüfen und klären, ob für Sie ein Aufenthaltsrecht aus anderen als asylrechtlichen Gründen in Frage kommt. Hierbei sind der Nachweis der (teilweisen) Lebensunterhaltssicherung und einer guten Integration zentrale Faktoren.
Dieses Fact-Sheet ( siehe Anhang) gibt einen stichwortartigen Überblick über die Aufenthaltstitel, die für Sie/ für die Betroffenen möglicherweise in Frage kommen und über Aspekte des Zugangs zum Arbeitsmarkt.

Fact Sheet

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205 „Wir machen das! Bürgerdialog zur Flüchtlingssituation“

Der Leitfaden „Wir machen das! Bürgerdialog zur Flüchtlingssituation“, herausgegeben durch das Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit im Landkreis Stendal. Der Leitfaden richtet sich an Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft in den Kommunen und gibt Hinweise für die Durchführung von Bürgerversammlungen bzw. Bürgerdialogen bei geplanten Flüchtlingsunterbringungen.

Leitfaden

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206 Dossier »Welcome to Germany V« Zivilgesellschatliches Engagement 

Hinausgehend über das vage Konzept einer „Willkommenskultur“, die in den letzten Jahren zum Symbol bundesdeutscher Politik gegenüber Geflüchteten geworden ist, fragt die Heinrich Böll Stiftung mit der Dossier-Reihe „Welcome to Germany“, wie Teilhabe im Einwanderungsland Deutschland ganz konkret und praktisch realisiert werden kann.

Ziel ist es, die stellenweise verengte Diskussion um eine sogenannte Willkommenskultur zu öffnen und in den Kontext „Migration – Teilhabe – Menschenrechte“ zu stellen. Wie schaffen wir das? Wie können gemeinsames Lernen, Arbeiten, Wohnen, wie können Integration und Migrationspolitik gestaltet werden in einer sich verändernden Gesellschaft? Was bedeutet eine „Kultur des Willkommens“ angesichts struktureller Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Wohnungssuche? Und welche Rolle nimmt eine aktive Zivilgesellschaft ein?

Während sich die vorherigen Dossiers mit den Themenbereichen „Fachkräftemigration“, „Flucht und Asyl“, „Menschenhandel“ und „Visapolitiken“ beschäftigt haben, geht es in diesem Dossier um zivilgesellschaftliches Engagement. Dabei werden aus individueller und gemeinschaftlicher Perspektive Grenzüberwindungen entlang der Kategorien, anhand derer gesellschaftliches Zusammenleben konstruiert wird, in den Blick genommen.

Dossier »Welcome to Germany V«

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207 E-Paper »Meinungskampf von Rechts«

Ein Essay über Ideologie, Programmatik und Netzwerke konservativer Christen, neurechter Medien und der AfD, herausgegeben von der HBS Sachsen.

E-Paper »Meinungskampf von Rechts«

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208 Was geht? Das Heft zu Flucht und Asyl – Neues Unterrichtsmaterial

In der Unterrichtsreihe „Was geht?“ der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ist eine neue Ausgabe zum Thema Flucht und Asyl erschienen. In dem kostenlosen Heft werden aktuelle Debatten und Fragestellungen leicht verständlich für den Schulunterricht und die außerschulische Bildungsarbeit mit Jugendlichen aufbereitet.

Mit einem Quiz sowie einem Faktencheck gängiger Vorurteile werden die Jugendlichen an die Thematik herangeführt. Es geht unter anderem um Fluchtgründe, die Bedeutung des Wortes „Asyl“ und die Frage, ob Deutschland wirkli! ch viel m ehr Menschen aufnimmt als andere europäische Länder. Außerdem berichten geflüchtete Jugendliche über ihre Wege nach Deutschland. Die aktuelle Ausgabe soll dabei helfen, die Geschichten der Geflüchteten und ihre Lebenssituation zu verstehen. Auch Kontroversen rund um Flucht und Asyl werden nicht ausgespart.

Dank ansprechender grafischer Gestaltung und einer persönlichen, emotionalen Ansprache werden Jugendliche durch die Hefte der Reihe „Was geht?“ für Themen der politischen Bildung sensibilisiert. Alle Ausgaben werden durch Begleithefte für Pädagogen ergänzt. Neben einer Einführung ins Thema werden unterschiedliche Übungen vorgestellt, die den Jugendlichen einen altersgerechten und lebensweltlichen Zugang ermöglichen. Darüber hinaus enthalten die Begleithefte zahlreiche Verweise auf weiterführende Informationsmaterialien. Die kostenlosen Hefte können auch in Klassensatzstärke bestellt werden.

Produktinformation:
Was geht? Nr. 1/2016
Ausgabe: Was geht? Das Heft zu Flucht und Asyl
Bestellnummer Schülerheft: 9.607
Bestellnummer Begleitheft: 9.608

Kostenlos als PDF zum Download und bestellbar als Printausgabe unter: www.bpb.de/221893

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209 Neues Buch »In our own words«

Liebe Karawane-AktivistInnen,

heute ist im Christoph Links Verlag mein Buch erschienen, es heißt „Die
Bleibenden“ und ist der Versuch einer Geschichte der Flüchtlingsbewegung
in Deutschland ab 1994.

Hier die Verlagsseite dazu:
http://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?view=3&titel_nr=884

Heute reden alle in Deutschland über Flüchtlinge, fast niemand aber über
ihre Kämpfe. Das Buch ist ein kleiner Versuch, dagegenzuhalten, die
Geschichte dieser Kämpfe nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und sie
so vielleicht auch für die Gegenwart zu stärken.

Der wichtigste Teil des Buches sind Kampagnen von AktivistInnen von The
Voice oder der Karawane oder aus deren Umfeld. Sie werden in Form von
Porträts erzählt:

· Osaren Igbinoba (The Voice, Jena, Nigeria)
· Leonard Attoh (Karawane, Bremen, Togo)
· Mouctar Bah (Oury Jalloh Initiative, Dessau)
· Sunday Omwenyeke (The Voice, Bremen, Nigeria)
· Ali Safiano Touré (Voice, Mecklenburg, Togo)
· Salomon Wantchoucou (Voice, Wittenberg, Benin)
· Akubuo Chukwudi (The Voice, Mecklenburg, Nigeria)
· Elizabeth Ngari (Women in Exile, Potsdam, Kenia)
· Riadh Ben Ammar (Afrique Europe Interact, Berlin, Tunesien)
· Dzoni Sichelschmidt (Roma Initiative, Hamburg, Kosovo)
· Meryem Kaymaz (Jugendliche ohne Grenzen, Bremen, Libanon)
· Die protestierenden Flüchtlinge in Katzhütte, Thüringen

Ihr könnt das Buch in Papierform beim Verlag bestellen, aber ich kann Euch
bei Interesse sehr gern eine PDF-Datei schicken, die kostet dann natürlich
nichts.

Es wird im Juni und Herbst ein Lesungen geben, ich schicke nochmal die
Termine herum.

Und wenn Euch das Buch gefällt und Ihr vielleicht Lust eine
Veranstaltung/Lesung mit Porträtierten zu machen, würde ich mich freuen.

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210 Flyer der GEW zum Thema „Recht auf Bildung – auch ohne Papiere“

Eine wichtige Übersicht, da immer noch nicht überall bekannt ist, dass Schulen und andere Bildungs- und Erziehungseinrichtungen explizit von aufenthaltsrechtlichen Meldepflichten ausgenommen sind.

GEW Flyer Recht auf Bildung

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211 Neuerscheinungen der Bundeszentrale für politische Bildung: Filme, Themenseiten und Dossiers zu Flucht, Asyl und Integration

Wir machen das. Pragmatische Ansätze in der kommunalen Flüchtlingspolitik
Es gibt vielfältige Ansätze in der kommunalen Flüchtlingspolitik, die sich mit der Integration von Geflüchteten befassen und die einheimische Bevölkerung einbeziehen. Im Film stellen wir einige dieser Ansätze vor und dokumentieren die Probleme, mit denen die Initiativen umgehen müssen.
http://www.bpb.de/223792

Themenseite Flucht: Migrationspolitik – März 2016

Was ist in der Migrations- und Asylpolitik im letzten Monat passiert? Wie haben sich die Flucht- und Asylzahlen entwickelt? Wir blicken zurück auf die Situation in Deutschland und Europa.
http://www.bpb.de/224023

Aus Politik und Zeitgeschichte – Zufluchtsgesellschaft Deutschland
Wir schaffen das, erklären viele. Wir schaffen das nicht, befürchten andere. Wir wollen das nicht schaffen, sagen manche. Die sogenannte Flüchtlingskrise ist auch und vielleicht vor allem eine der Identität. Wer gehört zum „Wir“? Wie hat sich dieses imaginierte Kollektiv verändert? Wie können „Fremde“ integriert werden?
http://www.bpb.de/223910fluter – Integration
Im letzten Jahr sind Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Die Frage „Wie geht es weiter?“ wird zum Angelpunkt vieler Auseinandersetzungen und zu einem Katalysator für die Neubestimmung von Politik und Gesellschaft. Wir fangen aber nicht bei null an. Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Integration hat Millionen Gesichter, sie ist ein generationsübergreifender Prozess, und es geht nicht ohne Konflikte.
http://www.bpb.de/223353
212 Returnwatch.org – a website to monitor refugees forcibly returned from Greece to Turkey
Driven by our desire to monitor what happens to refugees who are forcibly
returned from Greece to Turkey, my colleague and I set up a website:
http://returnwatch.org/
This website aims to be an accessible and practical tool for people to reach
us after having been forcibly returned to Turkey. We seek to connect
returnees to Turkey with lawyers and human rights NGOs in Turkey, as well as
to document the procedures implemented by Turkish authorities. The website
is also for third country nationals who will be deported from other EU
members states to Turkey after the 1st of June 2016.We need your help: Could you please inform researchers, NGOs or activists
about this initiative and ask them to encourage refugees at risk of
deportation to sign up. As a first step, we need to reach refugees in Greece
from Afghanistan, Iraq, Iran, Bangladesh, Pakistan and Syria.

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300 Aufrufe & Kampagnen

301 Aufstehen gegen Rassismus

Um dem Rechtsruck etwas entgegenzusetzen sind wir auf die Aktivität von Vielen angewiesen. Nur wer sich einbringt und engagiert kann auch etwas bewirken.

Du willst Teil dieser Bewegung werden? Dann trage dich hier ein und erhalte regelmäßige Infos über Aktivitäten vor Ort, die Aktionskonferenz und komm in Kontakt mit anderen Aktiven in deiner Umgebung. Um ein Zeichen gegen den Rechtsruck zu setzen, kannst du auch den Aufruf unterzeichnen.

Du bist in einer Gruppe aktiv, die sich gegen Rassismus und Faschismus engagiert und die mitmachen möchte bei dieser Kampagne? Dann trage deine Gruppeninfos in das Formular ein und wir werden Kontakt aufnehmen.

Ihr erreicht uns auch unter: mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de

https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/mitmachen/

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302 Züge der Hoffnung

Liebe Leute,
wir bitten euch darum, durch eine Veröffentlichung diesen Appell schnell und stark zu unterstützen.
Wir sind dessen bewußt, dass die Aufnahme von in Griechenland lebenden Flüchtlingen nur ein Mosaikstein bei den vielen notwendigen Aktivitäten und Kampagnen für eine humanitäre und gerechte Lösung der Fluchtbewegungen, für eine Beseitigung der Fluchtursachen ist.
Aber immerhin ein Mosaikstein, und eine gerade jetzt passende und notwendige Antwort zu den von der EU geplanten Massenabschiebungen aus Griechenland (Commission: 500 Migrants to be Relocated on Monday http://www.thepressproject.gr/article/91927/Commission-500-Migrants-to-be-Relocated-on-Monday,)
Über eine Unterstützung (Unterschrift: http://faktencheckhellas.org/appell/), über eine schnelle Veröffentlichung und Weiterleitung des Appells würden wir uns sehr freuen, über Aktivitäten in diesem Sinne ebenfalls! Danke!
Dieser Appell wird auf den Seiten von Lunapark21 und Sand im Getriebe erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Vakalis, Pfarrerin i.R., Thessaloniki
Marie-Dominique Vernhes, Redaktion von „Sand im Getriebe“, Mitglied der AG Internationales von Attac Deutschland.
Dr. Winfried Wolf, Chefredakteur Lunapark21 und verantwortlich für FaktenCheck:HELLAS, Wilhemshorst

Wir sind telefonisch zu erreichen: M.D. Vernhes 01577 5747647, W. Wolf 0172 296 9970
Zuschriften bitte an sig@attac.de, Stichwort „Züge der Hoffnung“

Appell – Züge der Hoffnung – April 2016

Unterschriftenliste Appell – Züge der Hoffnung – April 2016

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400 Stellenausschreibungen und Projektförderungen

401 Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. sucht Mitarbeiter*in in Teilzeit
Magdeburg. Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab sofort eine*n Mitarbeiter*in (20 Wochenstunden) für das Projekt „Mobile Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements für Geflüchtete“.

Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. wurde 1994 als landesweit aktiver, gemeinnütziger Verein gegründet und versteht sich als politisch unabhängige Lobbyorganisation, welche für die Menschenrechte von Schutz suchenden Menschen sowie aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus in Sachsen-Anhalt eintritt.

Das Projekt „Mobile Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements für Geflüchtete“ soll zur Vernetzung und Förderung der Ehrenamtlichen beitragen. Hierzu werden Initiativen und Einzelpersonen durch regelmäßige und passgenaue (Einzel-)Coachings, Beratungen und Workshops begleitet. Des Weiteren sollen sie Qualifizierungen erhalten, um das Ehrenamt auch auf lange Sicht vor Ermüdung zu schützen, gegen politische Deligitimierung stark zu machen und gesammeltes Wissen zugänglich zu machen.

Das Projekt hat seinen Sitz in Magdeburg, ist jedoch landesweit aktiv.

Aufgaben:

Bearbeitung der Beratungsanfragen
Aufsuchende Beratung und Einzel-Coachings
Konzeption und Durchführung von Workshops
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mitarbeit an einem Handlungsleitfaden für ehrenamtliche Arbeit
Dokumentation und Evaluation der Arbeit
Netzwerkarbeit
Voraussetzungen:

(Fach-)Hochschulabschluss im sozialen oder geistes-, sozial-, politikwissenschaftlichen Bereich oder vergleichbare Qualifikation
Kenntnisse in den Themenbereichen Flüchtlingspolitik, Asyl- und Aufenthaltsrecht, Flüchtlingssozialarbeit, antirassistische Bildungsarbeit, Erwachsenenbildung
Kenntnisse zu Beratung
Praktische Erfahrungen im Themenfeld bzw. einschlägige Berufserfahrungen
Sehr gute Deutschkenntnisse und gute Kenntnisse in mindestens einer weiteren Sprache
Team- und Kooperationsfähigkeit
Flexibilität, Belastbarkeit und persönliches Engagement
PKW-Fahrerlaubnis wünschenswert
Die Stelle hat einen Umfang von 20 Stunden/Woche und wird vergütet in Anlehnung an TV-L E 10. Die Stelle ist befristet auf 12 Monate. Eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt.

Bewerbungen von Migrant*innen, Schwarzen Menschen oder People of Color werden besonders begrüßt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (ohne Foto) bis zum 14. April 2016 ausschließlich per Mail. Für Rückfragen steht Ihnen Stefanie Mürbe unter 0391.537 12 81 zur Verfügung. Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich am 21. und 22. April stattfinden.
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Schellingstr. 3-4
39104 Magdeburg
Fon: 0391.537 12 81
Mail: info@fluechtlingsrat-lsa.de
Web: www.fluechtlingsrat-lsa.de

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402 Stadt Magdeburg sucht Sachbearbeiter*in für die Koordination der Integration von Flüchtlingen
Die Stadt Magdeburg sucht für das Dezernat „Soziales, Jugend und Gesundheit“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Sachbearbeiter*in für die Koordination der Integration von Flüchtlingen. Die Stelle ist befristet bis zum 31. Dezember 2016.

Aufgaben:

Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen im Zusammenwirken mit den Integrationslotsen
Stärkung der Kommunikationsstrukturen in den Stadtteilen
Koordination von Angeboten für Flüchtlinge zur verbesserten Integration
Mitwirkung bei der Erarbeitung, Weiterentwicklung und Umsetzung von Unterbringungskonzepten
Öffentlichkeitsarbeit für die Integration und Unterbringung von Flüchtlingen
Netzwerkarbeit mit weiteren Partnern (Unternehmen, Wirtschafts- und Sozialpartnern, freie Träger, Wohlfahrtsverbände, etc.)
Voraussetzungen:

Abgeschlossene Fachhochschulausbildung (Dipl./Bachelor/Magister) der Fachrichtungen Sozialpädagogik, Sozialwissenschaften, Soziologie oder ein vergleichbarer auch ausländischer Studienabschluss
Alternativ wird auch ein Studienabschluss in einer anderen Fachrichtung akzeptiert, jedoch werden dazu 5 Jahre Berufserfahrung verlangt
Umfassende Kenntnisse in der Koordination und konzeptionellen Weiterentwicklung von Projekten
Grundkenntnisse im Ausländer-, Asyl-, Sozial- und Zuwendungsrecht (insbesondere: AsylG, AsylbLG, AufenthG, AufenthV, SGB II+III, Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Stärkung der kommunalen Migrationsarbeit in Sachsen-Anhalt, Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung an Gebietskörperschaften, LHO Sachsen-Anhalt)
Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, ergänzende Französischkenntnisse
Führerschein Klasse B und die Bereitschaft zum Führen eines PKW sind unabdingbar
Organisierte, selbständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise
Ausgeprägte Kontakt- und Kommuikationsfähigkeit
Hohes Maß an sozialer und interkultureller Kompetenz
Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Borris per Mail oder telefonisch unter 0391.540 32 20 sowie Herr Wrensch per Mail oder telefonisch unter 0391.540 32 39 zur Verfügung. Bewerbungen senden Sie bis spätestens 31. März 2016 an:

Landeshauptstadt Magdeburg
Der Oberbürgermeister
Personal- und Organisationsservice/Kenn-Nr. E 18/16
39090 Magdeburg

Online-Bewerbungen über www.interamt.de sind ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Landeshauptstadt Magdeburg
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Fon: 0391.54 00
Mail: info@magdeburg.de
Web: www.magdeburg.de

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403 HIER GEHT ES NICHT MIT RECHTEN DINGEN ZU! – Dein Projekt gegen Rechtspopulismus im Alltag

Aktuell muss sich die Demokratie so einigen Herausforderungen stellen: Antidemokratische Parolen, die nicht nur von Rechtsextremisten stammen, schüren Fremdenfeindlichkeit und stellen die Demokratie in Deutschland und der EU auf die Probe. Mehr denn je sind deshalb Werte wie Vielfalt, Partizipation und gegenseitiger Respekt gefragt, um sich entschieden gegen rechtes Gedankengut auszusprechen. Deshalb hat die Jugendjury beschlossen, den JDP 2016 unter das Thema „HIER GEHT ES NICHT MIT RECHTEN DINGEN ZU! – Dein Projekt gegen Rechtspopulismus im Alltag“ zu stellen.
Mit dem Preis möchte die Bundeszentrale für politische Bildung 2016 Projekte, Initiativen und Aktionen auszeichnen, die sich in herausragender Weise für die Stärkung solcher demokratischer Grundwerte einsetzen und ein Zeichen gegen rechte Meinungen aus Bevölkerung und Politik setzen.

Die Entscheidung, welches Projekt den mit 3000 Euro dotierten Jugenddemokratiepreis 2016 gewinnt, liegt dabei in den Händen der Jugendjury und wird Ende Juni bekannt gegeben. Wenn die Jury ein Projekt vom Hocker haut und es zu den drei Favoriten zählt, dann wird das Projekt im Rahmen der Preisverleihung des Internationalen Demokratiepreises, die zwischen September und Dezember 2016 in Bonn stattfinden wird, ausgezeichnet.

Die Bewerbungsfrist ist der 15.04.2016

Hier noch ein paar Eckdaten, die das Projekt erfüllen muss:
Ihr seid als Projektmacher*innen zwischen 14 und 27 Jahre alt. Ihr organisiert euch als Jugendliche primär selbst, könnt aber auch Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiter*innen erhalten.
Ihr beteiligt euch aktiv innerhalb des Projekts, ihr möchtet gesellschaftlich aktiv werden und in anderen Jugendlichen Interesse an der Politik wecken. (Unter „Politik“ verstehen wir den sog. „weiten Politikbegriff“. Mehr dazu findet ihr hier: »http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/das-junge-politik-lexikon/161506/politik«)
Euer Projekt kann eine Jugendbegegnung, die Erstellung eines Videoclips, die Organisation eines Sportturniers, ein monatliches Stadtteilcafé oder auch etwas ganz anderes sein. Hier sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt, wir lassen uns gerne überraschen!
Euer Projekt leistet einen nachhaltigen und wirkungsvollen Beitrag zum Schwerpunktthema 2016, das heißt es setzt sich für demokratische Strukturen und gegen rechtes Gedankengut im Alltag ein.
Der Zeitrahmen Eures Projekts kann von einem Tag über einige Monate bis hin zu einigen Jahren reichen. Abgeschlossene Projekte dürfen nicht länger als ein Jahr (17.05.2015) zurückliegen.
Euer Projekt kommt aus einem europäischen Land (EU und Nicht-EU).
Die Tätigkeiten eures Projektes und der Projektträger*innen stehen im Einklang mit demokratischen Grundsätzen.
Ein nicht-profitorientierter Hintergrund ist Voraussetzung. Projekte, die ausschließlich über die Bundeszentrale für politische Bildung finanziert und von ihr durchgeführt werden, können nicht berücksichtigt werden.
… und das ist wünschenswert:
Ihr führt das Projekt als Projektmacher*innen komplett eigenständig durch.
Euer Projekt ist kreativ und setzt neue Ideen und Ansätze um.
Ihr seid freiwillig und mit Spaß am Projekt beteiligt.
Euer Projekt kann mit wenig Mitteln viel erreichen.
Nicht nur ihr, sondern auch andere Jugendliche erfahren von den Projektinhalten.
Auswahlverfahren:
Unvollständige Bewerbungen werden ausgeschlossen, das heißt jeder Punkt im Bewerbungsformular muss bearbeitet werden.
Die Auswahl der Preisträger*innen wird allein auf Basis des Bewerbungsformulars getroffen. Weiteres Material kann aus Gründen der Fairness nicht berücksichtigt werden.
Bewerbungen, die stark von den Vorgaben (Wörteranzahl) abweichen, werden nicht berücksichtigt.
Die Bewerbungen der Projekte müssen auf Deutsch oder Englisch und per online-Formular oder per E-Mail eingereicht werden.
Die Auswahl erfolgt durch eine 20-köpfige Jugendjury. Projekte, in die einzelne Jury-Mitglieder involviert sind, werden von den jeweiligen Jury-Mitgliedern nicht bewertet.
BEWERBUNGSFORMULAR Bewerbung für den Jugenddemokratiepreis 2016 (docx-Format)

Schickt Eure Bewerbungen bitte per E-Mail bis zum 15. April 2016 (Eingang bei der bpb) an:
Svetlana Alenitskaya (svetlana.alenitskaya@bpb.bund.de)

Weitere Informationen zum Preis und zur Jury: »www.jugenddemokratiepreis.de«

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404 Projektmitarbeiter*in für AWO SPI
Dessau-Roßlau. Im Rahmen des Projektes „Institutionelle Maßnahmen in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe für besonders schutzbedürftige Menschen“ sucht die AWO SPI gGmbH zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektmitarbeiter*in. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2016 befristet.

Aufgaben:

Aufsuchende Orientierungs- und Beratungsangebote für Frauen, auch in Flüchtlingsunterkünften
Niedrigschwellige Beratung für von Gewalt betroffene und traumatisierte Frauen
Unterstützung von Wohnprojekten für Geflüchtete, die geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt waren oder sind
Vermittlung in Frauenschutzeinrichtungen
Unterstützung von lokalen Gewaltschutznetzwerken
Sensibilisierung und Fortbildung von Fachkräften und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in der Flüchtlingsarbeit
Voraussetzungen:

Sozialpädagogischem/ psychologischem Hochschulabschluss oder Hochschulabschluss, der zur oben genannten Projektarbeit befähigt
Einschlägige Erfahrung im Umgang mit den oben genannten Zielgruppen
Kenntnissen zur sozialen und rechtlichen Situation insbesondere von Flüchtlingen und anderen Menschen mit Migrationshintergrund
Bestenfalls Fremdsprachenkenntnisse (insbesondere Arabisch, Persisch)
Ausgeprägte Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten
Interkulturelle Kompetenz und Fähigkeit zur Kooperation mit Partnern in heterogenen Netzwerken
Bereitschaft zu Dienstreisen und zur Mitarbeit bei Veranstaltungen
Geboten wird zudem eine Vergütung gemäß des TVöD E9. Bewerbungen senden Sie ausschließlich per Mail bis spätestens 15. April 2016 ein.
AWO SPI – Soziale Stadt- und
Land-Entwicklungsgesellschaft mbH
Klausenerstr. 24
39112 Magdeburg
Fon: 0391.727 91 72
Mail: zentrale@spi-ost.de
Web: www.spi-ost.de

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405 Berater*in für Wohngruppen in Halberstadt
Halberstadt. Für die Betreuung und Begleitung von ausländischen Jugendlichen in betreuten Wohngruppen in Halberstadt sucht die PSW gGmbH zum 1. Mai 2016 eine*n Berater*in. Die Stelle umfasst flexible 32 bis 40 Wochenstunden und ist unbefristet.

Aufgaben:

Betreuung, Begleitung und Beratung von unbegleiteten minderjährigen ausländischen Jugendlichen in einer stationären Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
Förderung der Integration
Hilfestellung bei Fragen des täglichen Lebens
Unterstützung bei Behördenkontakten
Information/Begleitung zur ärztlichen Versorgung
Bewältigung von Problemen innerhalb und außerhalb der Einrichtung
Netzwerkarbeit und Kooperation
Verwaltungstätigkeiten
Voraussetzungen:

Staatlich anerkannte*r Erzieher*in oder Sozialpädagog*in oder vergleichbarer Abschluss
Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Kompetenzen
Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe sind wünschenswert
Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
Führerschein Klasse B erforderlich
Geboten wird zudem eine Vergütung gemäß des paritätischen Vergütungstarifvertrages. Bewerbungen schicken Sie bis spätestens 30. April 2016 postalisch an die unten folgende Adresse. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Bunk per Mail oder telefonisch unter 0151.162 666 02 zur Verfügung.
Gemeinnützige Paritätische Sozialwerke PSW-GmbH
Sozialwerk Kinder- und Jugendhilfe
UMA-Wohngruppe
Braunschweiger Str. 12a
38820 Halberstadt
Fon: 0151.162 666 02
Mail: ibunk@paritaet-lsa.de
Web: www.pswgmbh-lsa.de

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406 Kreatives Europa zur Integration von Flüchtlingen
Deutschland. Im Rahmen des Programmes Kreatives Europa wird im sektorenübergreifenden Aktionsbereich die Unterstützung zur Integration von Flüchtlingen gefördert. Das überordnete Ziel der Ausschreibung ist die Unterstützung kultureller, audiovisueller und sektorenübergreifender Projekte, die darauf abzielen, die Integration in das europäische Umfeld zu erleichtern, das gegenseitige kulturelle Verständnis zu verbessern, den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu vertiefen sowie Toleranz und Respekt in Hinblick auf andere Kulturen zu fördern.

Konkret werden länderübergreifende kulturelle und audiovisuelle Projekte gefördert, die:

Flüchtlinge dabei unterstützen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich auszudrücken, auch wenn sie die Sprache des Aufnahmelandes nicht unmittelbar beherrschen;
als Lernplattformen im weitesten Sinne dienen, den Respekt und das Verständnis im Hinblick auf die Vielfalt zu verbessern und interkulturelle Kompetenz, Bürgerkompetenz, demokratische Werte und Bürgerbeteiligung zu fördern;
EU-Bürgern die Möglichkeit geben, die Werte und Kulturen der Flüchtlinge zu entdecken, daraus zu lernen und sie zu verstehen und dabei ihre eigenen Werte und Kulturen neu zu erfahren und zu bereichern;
die Präsentation und gemeinsame Schaffung kultureller und/oder audiovisueller Werke in ganz Europa unterstützen;
die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit in anderen Sektoren tätigen Organisationen bieten, um eine umfassendere, zügigere, effektivere und längerfristige Lösung für diese globale Herausforderung zu entwickeln.
Es werden Finanzhilfen in Höhe von 100.000 bis 200.000 Euro gewährt. Der Kofinanzierungssatz beläuft sich auf höchstens 80% der förderfähigen Kosten. Es ist vorgesehen, acht bis zwölf Projekte insgesamt zu fördern. Bewerbungsfrist ist der 28. April 2016. Alle Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie hier.
Education Audiovisual & Culture Executive Agency
Avenue du Bourget 1
BOUR / BOU2*
1049 Brussels
Web: www.eacea.ec.europa.eu

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407 Fachkraft Begleitung, Beratung und Seelsorge für Kirchenkreis Magdeburg
Magdeburg. Der Evangelische Kirchenkreis Magdeburg sucht ab sofort eine Fachkraft für die Betreuung, Begleitung, Beratung und Seelsorge von Migrant*innen, Flüchtlingen und Asylsuchenden. Die Stelle hat einen Umfang von 50%, ist befristet bis 31. Dezember 2018 und beinhaltet zusätzlich die Leitung des Integrationstreffs „Cafè Krähe“.

Aufgaben:

Inhaltliche und organisatorische Leitung des Integrationstreffs „Café Krähe“
Betreuung, Beratung und Seelsorge von Migrant*innen , Asylsuchenden und Flüchtlingen individuell und als Gruppen.
Anleitung Motivation und Stärkung ehrenamtlich Mitarbeitender
Kontakte und Kommunikation mit kirchlichen und anderen Migrationsverbänden, sozialen und staatlichen Einrichtungen, Rechtsanwält*innen
Vorbereitung, Durchführung und Abrechnung von sozialen und kulturellen ausländerintegrierenden Veranstaltungen im Kirchenkreis
Beantragung und Bearbeitung von Fördermitteln zur Unterstützung der Arbeit mit Ausländer*innen
Impulse für die Arbeit von Ehrenamtlichen z.B. bei Flüchtlingspatenschaften und in Abstimmung mit vorhandenen Initiativen
Voraussetzungen:

Abgeschlossenes Hochschul-Studium (Bachelor/Master) der Sozial- , Politikwissenschaften oder vergleichbarer Abschluss, weiterhin praktische Erfahrungen in der Arbeit mit Migrant*innen und Flüchtlingen
Kenntnisse im Ausländer- und Asylrecht, Sozialrecht und Sozialprogrammen
Sprachkenntnisse in mindestens zwei Fremdsprachen
Sehr gute Computerkenntnisse – Office
Soziale Kompetenzen, Erfahrungen und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Flüchtlingen und Migranten verschiedener Religionen und Ethnien
Durchsetzungsfähigkeit, Organisationstalent und Fähigkeiten zur Anleitung heterogener Gruppen
Kenntnisse und Bereitschaft zur Einarbeitung im Umgang mit Netzwerken und Förderprogrammen
Führerschein Klasse B
Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (Vorlage beim Vorstellungsgespräch)
Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche
Geboten wird zudem ein engagiertes Team von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, ein Büro mit technischer Grundausstattung, flexible Arbeitszeiten und ein Kleinbus, welcher nach Absprache genutzt werden kann. Die Vergütung erfolgt nach KAVO EKD-Ost, EG11 Bachelor, EG13 Master. Dienstort ist die Evangelische Hoffnungsgemeinde in Magdeburg.

Bewerbungen senden Sie inklusive des Nachweises über die Kirchenzugehörigkeit bis spätestens 31. Mai 2016 per Mail oder postalisch an die unten folgende Adresse. Weitere Informationen finden Sie hier.
Büro des Evangelischen Kirchenkreises Magdeburg
Superintendent Stephan Hoenen
Neustädter Str. 6
39104 Magdeburg
Fon: 0391.5 41 06 37
Mail: Suptur@ek-md.de
Web: www.ek-md.de

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500 Weiterbildungen

501 Sinti und Roma in Europa – Identität, Geschichte, Erinnerung

Im Seminar erforschen wir gemeinsam die Prozesse der Entrechtung, Verdrängung und Ermordung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Gestaltung der Erinnerung an diese historischen Ereignisse. Jährlich am 2. August, dem Tag der „Liquidierung“ des „Familienzigeunerlagers“ in Birkenau, wird an 500.000 im Nationalsozialismus und darunter 20.000 im KL Auschwitz ermordete europäische Sinti und Roma gedacht. An der Gedenkzeremonie wird gemeinsam mit den letzten Überlebenden und ihren Nachkommen auch unsere Seminargruppe teilnehmen können. Es ist nicht nur ein Zeichen der Erinnerung, sondern auch des Vergegenwärtigens, wie die größte ethnische Minderheit Europas heute in unseren Gesellschaften lebt. Bis heute leiden Sinti und Roma unter stereotypen Zerrbildern, sind Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt und stehen besonders im Bildungsbereich infolge andauernder Benachteiligung vor besonderen Herausforderungen – diese Aspekte werden im Seminar aus der Perspektive der „Mehrheit“ und „Minderheit“ diskutiert.

INFO

SPRACHE: polnisch, deutsch (die Programmpunkte werden von einer Dolmetscherin deutsch-polnisch übersetzt)
ALTER/Wohnsitz: bis 26 Jahre/ in Sachsen-Anhalt (unter 18 Jahren nur mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten)
Anmeldung: bis 15.06.2016
Teilnahmebeitrag: 100,00 Euro (darin enthalten: Fahrt-, Unterkunfts-, Verpflegungs- und Programmkosten)

KONTAKT UND ANMELDUNG

Jana Müller
Alternatives Jugendzentrum e.V. Dessau
Tel.: 0340/2660219
ajz.dessau@gmail.com

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502 Das Volk und die Anderen – Informationen und Argumente zu Populismus, der politischen Rechten und der Abwertung von Flüchtlingen – Seminar am 21.05.2016 in Sangerhausen

In Lichte der gegenwärtigen Debatten zur Asylpolitik und dem offensichtlichen Erfolg rechtspopulistischer Kommunikationsstrategien zum Thema lädt der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt zu einer Fortbildung für Ehrenamtliche und Multiplikator_innen der Flüchtlingshilfe ein.

Im Workshop sollen zunächst die Hintergründe und Zusammenhänge von populistischer Rhethorik und Strategie in der Politik, rechts-konservativer Weltanschauung und der Abwertung von ge üchteten und nun in der BRD Schutz suchenden Menschen erarbeitet werden. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, praxisorientierte Argumentationen für ein menschenfreundliches Miteinander unter professioneller Anleitung zu erproben.

Die Veranstaltung wird angeboten vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Förderverein PRO ASYL e.V. Die Referent_innen sind Argumentations- und Handlungstrainer_innen des Netzwerk für Demokratie und Courage. Die Teilnahme ist kostenlos und bei Bedarf stellen wir Ihnen eine Teilnahmebestätigung aus.

Bitte senden Sie zur Anmeldung das beigefügte Formular bis zum 06.05.2016 an seminare@fluechtlingsrat-lsa.de. Es sind 16 Plätze verfügbar. Mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung (spätestens am 10.05) wird Ihnen auch die Anschrift des Seminarorts bekannt gegeben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung:

Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Kurallee 15 06114 Halle (Saale)
Telefon: 0049 345 44 50 25 21
Mail: seminare@fluechtlingsrat-lsa.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Anmeldebogen

Einladung

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503 Theater im Dialog – Theaterpädagogische Methoden im Kontext von Konflikt-und Krisensituationen

28.04.2016, 15:00 – 30.04.2016, 15:00

Veranstaltung Navigation
Angewandtes Theater beschreibt die Nutzung theatralischer Übungen und Dynamiken in
Kontexten fernab des klassischen Theatersaals – diese reichen vom Klassenzimmer zur
Therapiesitzung, vom Nachbarschaftsverein bis hin zum eigenen Arbeitsplatz.
Es ist Teil eines handlungs- und körperorientierten Ansatzes, durch den neue Rollenbilder und Handlungsmöglichkeiten erprobt werden können. Wir können uns selbst darstellen und zugleich jemand ganz anderes sein. Wir können eine neue Haut probieren, ohne unsere eigene zu verlassen. Wir können die Realität im Spiel auf die Bühne holen und proben, wie es auch außerhalb des theatralen Raumes laufen sollte.
In der sozialen Arbeit bietet das Instrument Theater viele Möglichkeiten – für individuelle Erfahrungen und Reflexionen, für Begegnung und Dialog, für Gemeinschaftsbildung und Empowerment. In dieser Fortbildung werden verschiedene Spiele und Übungen aus unterschiedlichen theatralischen Bereichen vorgestellt. Dabei arbeiten wir grundsätzlich erfahrungsorientiert, d. h. alle Methoden in der Fortbildung werden mit den Teilnehmer_innen durchgeführt, ausprobiert und anschließend diskutiert. So soll den Teilnehmer_innen eine grundlegende Basis für die Anwendung theaterbasierter Diskussionsmethoden gegeben werden.

Termin: 28.-30. April 2016

(Donnerstag bis Samstag)
28.04.2016 Start: 16.00 Uhr
30.04.2016 Ende: 15.00 Uhr

Ziele
Diese Fortbildung bietet einen Einstieg in die Grundlagen von theaterbasierter Arbeit im Umgang mit Konflikten und zur Gestaltung von Diskussionsprozessen in Kontexten der sozialen Arbeit.

Zielgruppe
Mitarbeiter_innen und Multiplikator_innenen aus der Kinder- und Jugendarbeit, aus Schule, Schulsozialarbeit und Jugendbildung, sowie interessierte Menschen. Schauspielerfahrung oder andere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Ort:
Landesjuigendwerk der AWO LSA e.V.
Schönebecker Str. 82-84
39104 Magdeburg Buckau

Teilnahmegebühr:
60,- Euro (inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen)
Für Student_innen, Erwerbslose und JW Mitglieder 45,00 €)

Anmeldung unter: http://www.awo-jugendwerk-lsa.de/awowp/event/theater-im-dialog-theaterpaedagogische-methoden-im-kontext-von-konflikt-und-krisensituationen/

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504 Fortbildung: Eltern und Rechtsextremismus
Magdeburg. Das Landesjugendamt Sachsen-Anhalt veranstaltet in Kooperation mit dem Miteinander e.V. eine Fortbildung zum Thema „Eltern und Rechtsextremismus“. Die Fortbildung umfasst 4 Module, die zwischen Mai und Oktober 2016 stattfinden und richtet sich an Sozialpädagog*innen aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie an Berater*innen aus Familien- und Erziehungsberatungsstellen.

Termine:

Modul I: 24.05.2016
Modul II: 21.06.2016
Modul III: 06.09.2016
Modul IV: 18.10.2016
Ort: Magdeburg (näheres bei der Anmeldung)
Kosten: 35 Euro

Ziele:

Im Rahmen der Fortbildungen werden Sie befähigt, Eltern für die erzieherischen Herausforderungen bei der Verhinderung des Einstiegs ihrer Kinder in die rechtsextreme Szene zu sensibilisieren. Sie werden in die Lage versetzt, Eltern und Angehörige im Umgang mit rechtsorientierten Jugendlichen zu beraten und zu begleiten, um Distanzierungsprozesse aus der rechtsextremen Szene zu fördern. Darüber hinaus werden den Teilnehmenden Kompetenzen im Umgang mit rechtsorientierten Eltern vermittelt.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Modul I:

Aktuelles Grundwissen zum Thema Rechtsextremismus
Welches Grundwissen brauche ich zum Thema Rechtsextremismus?
Mit wem habe ich es in der Beratung zu tun?
Welche rechten Strukturen gibt es möglicherweise in meiner Gegend?
Neben aktuellen Entwicklungen werden in diesem Modul anhand von Beispielen – gern aus ihrer Praxis – Ein- und Ausstiegsprozesse verdeutlicht.
Modul II:

Besonderheiten, Möglichkeiten und Grenzen in der Arbeit mit rechtsorientiertem Klientel
Welche Besonderheiten treten bei der Arbeit mit rechtsorientiertem Klientel auf?
Welche Möglichkeiten des Handelns habe ich?
Wo liegen die Chancen, aber auch die Grenzen meiner Beratungsarbeit
Psycho-Hygiene und kollegiale Fallberatung
Modul III:

Geschlechterbilder und Rechtsextremismus
Geschlechterverhältnisse und Geschlechterrollen im Rechtsextremismus
Wem traue ich in meiner Beratungstätigkeit rechtsextreme Einstellungen zu und warum?
Welche Rolle in der Erziehung spielen rechtsorientierte Vorstellungen von Volk und Familie?
Dabei soll es sowohl um Frauen/ Mädchen in der Szene als auch um die Bedeutung der (hyper)maskulinen Selbstinszenierung gehen.
Modul IV:

Konfrontation mit rechtsextrem orientierten Eltern“ und/oder Konfrontation mit Eltern ohne Problembewusstsein
Stärkung der eigenen Handlungskompetenzen. Anhand von Fallübungen – gern aus der Praxis der Teilnehmenden – werden z.B. Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit, Gesichtspunkte für die eigene Sicherheit usw. reflektiert und bearbeitet.
Als Referent*innen sind Bildungsreferent Mirko Wolff und Bildungsreferentin Ricarda Milke zu Gast. Weitere Informationen erhalten Sie per Mail oder telefonisch unter 0345.514 16 24 von Frau Cornelia Grottke.
Landesschulamt Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Str. 2
06112 Halle (Saale)
Fon: 0345.514 16 24
Mail: cornelia.grottke@lvwa.sachsen-anhalt.de
Web: www.landesschulamt.sachsen-anhalt.de

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505 Veranstaltungen der Konrad-Adenauer-Stiftung
Sachsen-Anhalt. Insgesamt 14 unterschiedliche Veranstaltungen bietet die Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen der Europawoche 2016 an. Zu den Themenschwerpunkten „Migration nach Europa“, „Karriere und Austauschprogramme in Europa“ und „TTIP: Freihandelsabkommen EU-USA“ finden Vorträge, Workshops und Seminare an verschiedenen Schulen in ganz Sachsen-Anhalt statt.

Termin: 27.04.-04.05.2016
Ort: Sachsen-Anhalt
Kosten: veranstaltungsabhängig

Nähere Informationen zu dem Angebot an Veranstaltungen finden Sie hier.
Konrad-Adenauer-Stiftung
Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt
Franckestr. 1
39104 Magdeburg
Fon: 0391.520 887 101
Mail: kas-sachsen-anhalt@kas.de
Web: www.kas.de

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506 Populismus am Mittagstisch – Argumentationstraining in Magdeburg am 21.05.2016

Was tun, wenn gute Freunde, Familienmitglieder oder sympathische Kolleg_innen abfällig über Geflüchtete sprechen, und meinen „die sind doch alle kriminell“ oder „die nehmen uns die Arbeitsplätze weg“? Während wir rechte Hetze im Netz wegklicken können und über „besorgte Bürger“ kopfschüttelnd hinweggehen mögen, ist der Umgang mit Menschen im sozialen Nahfeld deutlich herausfordernder. Wie gehen wir also mit rechtspopulistischen Äußerungen von Menschen um, die uns am Herzen liegen und denen wir nicht aus dem Weg gehen können oder wollen?

In unserem Tagesseminar mit dem Argumentationstrainer, Politologe & Coach Timm Köhler setzen wir uns zunächst mit der Einordnung rechter Aussagen im nahen Umfeld auseinander. Im nächsten Schritt erlernen und üben wir die jeweils passenden Kommunikationsstrategien, um auf rechte Aussagen (selbst-)bewusst und zielgerichtet zu reagieren.

Samstag | 21.05.2016 | 10 -17 Uhr
Magdeburg

Anmeldung: ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung via Email und Bestätigung durch uns möglich (projekte@boell-sachsen-anhalt.de). Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, weshalb Sie am Seminar teilnehmen möchten und in welchem Bereich Sie derzeit eingebunden sind.

Die Teilnahme ist kostenpflichtig: 15 Euro (ermäßigt 10 Euro). Die Plätze sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Das Seminar ist inklusive Mittagsimbiss. Das Seminar kann mit 8 Unterrichtsstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden.

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische, islamophobe oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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600 weitere Meldungen

601 Bundesfreiwilligendienst Flucht und Asyl

Die Landesvereinigung kultureller Kinder- und Jugendarbeit hat ein neues
Format des Bundesfreiwilligendienstes:
BFD Flucht und Asyl.

Erstinformation BFD Flucht&Asyl und Kultur und Bildung

Bei Interesse, eine Einsatzstelle zu werden, wenden Sie sich bitte an

Soma Said
Koordinatorin BFD Flucht und Asyl
soma.said@jugend-lsa.de
.lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Bereich Freiwilligendienste – FWD – Kultur & Bildung
Brandenburger Straße 9
39104 Magdeburg
Telefon 0391-244 51-68
Telefax 0391/244 51 70

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