Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 4/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

100 Veranstaltungen

200 Informationen, Webportale & Broschüren

300 Aufrufe & Kampagnen

400 Stellenausschreibungen

500 Weiterbildungen

600 weitere Meldungen

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100 Veranstaltungen

101 Neues, regelmäßiges Begegnungscafé in Magdeburg

Das Wohnprojekt Thiembuktu in Magdeburg-Buckau und das Willkommensbündnis Magdeburg-Südost bieten ein regelmäßiges Begegnungscafé an. Ab 19.02 jeden Freitag ab 16 Uhr im Thiembuktu (Thiemstraße 13).

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102 Veranstaltung der Stadt Magdeburg unter Beteiligung der Magdeburger Willkommensbündnisse am 14.03. um 17 Uhr

103 Politisches Framing – Wie Deutschland sich politische Wahrheiten einredet
Politische Entscheidungen, auch die vermeintlich alternativlosen, sind selten wertfrei, und politische Sprache nie neutral. Flüchtlingsstrom, Mindestlohn, Klimawandel, Steueroase, Islamophobie – Sprachbilder wie diese entlarvt die moderne Neuro- und Kognitionsforschung Tag für Tag als heimliche Herrscher über unser politisches Denken und Handeln. Worte aktivieren sogenannte Frames (Deutungsrahmen) im Gehirn, die Informationen ideologisch einordnen und bestimmen, welche Fakten wir als wichtig begreifen, welche sich uns besonders gut einprägen und welche wir gar nicht erst wahrnehmen.

Doch wirklich demokratische Diskurse und politische Wahlfreiheit gibt es nur dort, wo sich ideologische Vielfalt auch sprachlich niederschlägt. In ihrem neuem Buch „Politisches Framing: Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“ beschreibt die Linguistin und Politikberaterin Elisabeth Wehling, wie sich Sprache auf unser Denken und Handeln auswirkt. Und sie zeigt Perspektiven auf – für eine bewusstere Sprache und eine revitalisierte Demokratie.

Aus Anlass der Buchveröffentlichung diskutiert die Autorin mit Politiker/innen und Experten über unser kollektives politisches Sprechen und Denken, den Framing-Ansatz und seine Implikationen für politische Kommunikation und Demokratie.

Mit:

  • Dr. Elisabeth Wehling, University of California, Berkeley
  • Christiane Hoffmann, stellv. Leiterin des Hauptstadtbüros, Der SPIEGEL
  • Michael Kellner, Politischer Geschäftsführer, Bündnis90/Die Grünen
  • Matthias Machnig, Staatssekretär, Bundeswirtschaftsministerium
  • Dr. Leonard Novy, Institut für Medien- und Kommunikationspolitik gGmbH (Moderation)

In Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik gGmbH (IfM).

Medienpartner: „Carta. Der Autorenblog für die digitale Öffentlichkeit, Politik und Ökonomie“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)

Hinweis: Die Veranstaltung wird als „Livestream“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar) übertragen.

Anmeldung: Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

#IWGR Vom 10. bis 24. März 2016 organisiert Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage mit zahlreichen Partner*innen und Unterstützer*innen die nunmehr fünften Bildungswochen gegen Rassismus in Halle (Saale).Mit unseren Bildungswochen5 sind wir Teil der bundesweiten Initiative der „Internationalen Wochen gegen Rassismus”, veranstaltet vom Interkulturellen Rat Deutschland. Am 10. März 2016 findet der bundesweite Auftakt der Wochen in Halle statt.Im gesamten Stadtgebiet und dem BildungsLokal in der Innenstadt bieten wir Ausstellungen, Lesungen, Filmvorführungen, Gespräche, Workshops und jede Menge Begegnungen. Von Heide-Nord bis Beesen, von der Neustadt bis Halle-Ost, gibt es Veranstaltungen und Aktionen: Uns alle betrifft das Thema Rassismus! Durch selbst erfahrene Ausgrenzung, durch eigene oder beobachtete rassistische Einstellungen und Handlungen. Der Rassismus und die rassistische Ablehnung und Abwertung von Geflüchteten, Migrant*Innen sowie vermeintlich »Anderen« und »Fremden« hat sich in der Mitte der Gesellschaft verfestigt. Nur, wenn wir uns die Realität von Rassismus eingestehen und uns mit eigenen Vorbehalten auseinandersetzen, können wir glaubwürdig und erfolgreich zusammen gegen Rassismus einstehen.Die Menschenwürde darf für keinen politischen oder ideologischen Zweck verhandelbar sein. Darum kann nur eines gelten: 100% Menschenwürde – zusammen gegen Rassismus.Wir laden alle ein, die vielfältigen Möglichkeiten der Bildungswochen5 wahrzunehmen und mit uns zu gestalten. Unseren zentralen Veranstaltungsort finden Sie am Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale).Ausschlussklausel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere gilt dies für die Modemarke Thor Steinar.

105 Audiomitschnitt »Jüngste Änderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht« (17.12.15)

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106 taz-Podiumsdiskussion am 25.02.2016 um 19.30 Uhr:  Auf dem Weg nach rechts?

 

Angriffe auf Flüchtlingsheime, Pegida-Demonstrationen, Zulauf für die AfD: Droht Sachsen-Anhalt – und dem Rest der Republik –  ein Rechtsruck? Und was können wir dagegen tun? Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt diskutieren darüber:

  •  Andreas Zick, Konflikt- und Gewaltforscher von der Universität Bielefeld
  • Cornelia Habisch, Geschäftsführerin des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt, Landeszentrale für politische Bildung
  • Mamad Mohamed, Geschäftsführer des Landesnetzwerkes der Migrantenselbstorganisation Sachsen-Anhalt (Lamsa)   –
  • Moderation: Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin der taz

Eine Veranstaltung für taz-LeserInnen und -GenossInnen.

Anmeldung an: geno@taz.de oder (030) 259 02-213.

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107 Forum „Ordnung und Sicherheit für alle Menschen – Grundlage für den sozialen Frieden in Staßfurt“

am 24.02.2016 um 14:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Staßfurter URANIA e.V.
(Prinzenberg 18, 39418 Staßfurt)

Um Anmeldung wird gebeten.

Einladungstext

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108 Infoveranstaltung: Einbürgerung – aber wie?

Im Rahmen der Informationsveranstaltung soll ein Überblick über den Prozess der Einbürgerung gegeben werden. Sie erfahren die Voraus- setzungen, welche Sie benötigen und die Vorteile, welche Sie durch den Besitz eines deutschen Passes haben. Außerdem haben Sie vor Ort die Möglichkeit, sich auf den Einbürgerungstest vorzubereiten.

09. März 2016 von 14.00 bis 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Staßfurter URANIA e.V.
(Prinzenberg 18, 39418 Staßfurt)

Einladungsschreiben

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200 Informationen, Webportale & Broschüren

201 SiSA neues Projekt Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt

beigefügt leite ich Ihnen den Flyer des neuen Projekts Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt (SiSA) in Trägerschaft von LAMSA e.V. weiter.  Hinter SiSA mit allen Kooperationspartnern stehen bereits rund 300 ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler mit rund 20 Fremdsprachen, die ihr Engagement einsetzen wollen, um Verständigungsschwierigkeiten zwischen Einheimischen und Flüchtlingen zu mindern. SiSA kann man anfragen für Veranstaltungen und Termine vor Ort, SiSA kann man auch anrufen, um eine telefonische Übersetzung zu erhalten. SiSA wendet sich ganz besonders an ehrenamtlich Engagierte, aber auch an SozialarbeiterInnen und BeraterInnen. Den beigefügten Flyer können Sie weiterleiten und dazu beitragen, dass die Hotline von SiSA in Sachsen-Anhalt bei den Engagierten bekannt gemacht wird.

Faltblatt SiSA

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202 Neuer Stadtplan für Geflüchtete 

http://welcometohalle.de/de/

http://www.burg-halle.de/hochschule/information/aktuelles/a/welcome-to-halle-ein-stadtplan-fuer-gefluechtete/

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203 Der Zugang zur Berufsausbildung und zu den Leistungen der Ausbildungsförderung für junge Flüchtlinge und junge Neuzugewanderte

In der vorliegenden Handreichung soll ein Überblick über die ausländerrechtlichen Voraussetzungen für die Leistungen der Ausbildungsförderung gegeben werden. Neben der Personengruppe der jungen Menschen, die zu uns geflüchtet sind, nimmt die Arbeitshilfe auch die Zugänge junger Unionsbürgerinnen und -bürger in den Blick, die im Rahmen ihres Rechts auf Freizügigkeit zu uns kommen. Sie soll vor allem Beraterinnen und Beratern, die junge zu uns kommende Menschen auf den Weg in eine Ausbildung begleiten, dabei unterstützen, einen ersten Überblick über mögliche Unterstützungsangebote zu erhalten und die ausländerrechtlichen Sondervoraussetzungen schnell zu überblicken.

Zum kompletten Buch

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204 Grundlagen des Asylverfahrens – Eine Arbeitshilfe für Beraterinnen und Berater – 3. aktualisierte Auflage

Ziel der vorliegenden Arbeitshilfe ist es, auf knappem Raum einen kompakten Überblick über die rechtlichen Grundlagen des Asylverfahrens zu geben. Sie richtet sich an alle, die Flüchtlinge vor, während oder auch nach Abschluss des Asylverfahrens beraten. Ganz bewusst ist die Arbeitshilfe sehr praxisorientiert angelegt, mit zahlreichen konkreten Tipps für die Beratungspraxis. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung der verfahrensrechtlichen Grundlagen. Die Broschüre kann allerdings nur die Basisinformationen zur Verfügung stellen, die vor Ort mit weiteren Schulungen bzw. Beratungsgesprächen ergänzt werden müssen, um tatsächlich eine kompetente Beratung der Flüchtlinge sicherzustellen.

Zum kompletten Buch

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205 Projekt »Flüchtlinge mitnehmen« – Mitfahrgelegenheiten für den Alltag

Nimm Flüchtlinge auf deinem Ticket für öffentliche Verkehrsmittel mit

Du besitzt ein Ticket auf dem du werktags nach 19 Uhr, am Wochenende und Feiertagen ganztags eine weitere Person kostenfrei mitnehmen kannst?

Dann engagiere dich, trage unseren Button und gib dich so an Bahnhöfen, Bushaltestellen und so weiter für Flüchtlinge zu erkennen!

Den Button bekommst du aktuell in Duisburg, Essen, Bochum und Köln!

Dein Wohnort ist nicht dabei? Dann melde dich zu unserem nächsten Workshop an und mache Flüchtlinge mitnehmen bei dir bekannt!

http://fluechtlinge-mitnehmen.de

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206 Die erste deutsche Zeitung auf Arabisch 

In Köln hat ein syrischer Schriftsteller eine Zeitung gegründet. Sie erscheint auf Arabisch und wendet sich an Flüchtlinge. Manche Artikel sind ins Deutsche übersetzt. Etwa zur Kölner Silvesternacht.

Zum kompletten Artikel:

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/abwab-ist-die-erste-fluechtlingszeitung-auf-arabisch-14070959.html#GEPC;s6

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207 Kompass Newsletter 02/2016

zum Newsletter

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208 Linksammlung Hilfen für Flüchtlinge und Helfer
Kurz zum Aufbau:
Die MigBib besteht aus zwei Tabellenblättern und ist in Matrixform aufgebaut.
Das Tabellenblatt „Sprachen“ enthält in Spalte A eine alphabetisch geordnete Liste der verfügbaren Sprachen, in Spalte B die Länder, in denen diese Sprachen gesprochen werden. Im Tabellenblatt „Herkunftsländer“ sind in Spalte A die Herkunftsländer aufgelistet, in Spalte B folgen die dort gesprochenen Sprachen.
In den ersten beiden Zeilen sind jeweils die Themen (Zeile 1) und deren Untergliederung (Zeile 2) der gesammelten Links aufgelistet; darunter (vertikal) deren Titel.
Durch Anklicken des „x“ gelangt Ihr zum/r gewünschten/r Dokument/Seite.
Ich freue mich, wenn die Sammlung hilft und Ihr zur Fortführung beitragt.
Viele Grüße
Cornelia Meierbröker

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209 Ar­beits­recht­li­che In­fo­flyer für Flücht­lin­ge

der DGB-Bundesvorstand und das Projekt „Faire Mobilität“ haben mehrere neue Infoflyer zum Thema „Arbeitsrecht für Geflüchtete“ herausgegeben. Die Flyer richten sich vor allem an Geflüchtete, die über eine Arbeitserlaubnis verfügen.

In 5 Sprachen – Deutsch, Arabisch, Farsi, Englisch und Französisch – können Geflüchtete ihre wichtigsten Rechte zu den Themen „Mindestlohn“, „Kein Lohn“, „Leiharbeit“ und „Selbstständigkeit“ nachlesen. Die fremdsprachigen Flyer enthalten je eine deutsche Übersetzung. 

Wir freuen uns, wenn Sie selbst Flyer bestellen, sie an interessierte Personen und Organisationen weiterleiten oder uns an weitere Multiplikatoren verweisen.

Gedruckte Flyer sind kostenlos über den DGB-Bestellservice verfügbar: https://www.dgb-bestellservice.de/.

Alternativ können sie als PDF unter den folgenden Links heruntergeladen werden:

Eine Übersicht finden Sie hier: http://www.faire-mobilitaet.de/informationen/fluechtlingsflyer

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210 mehrsprachige Sortierhilfen Abfall

Nun gibt ee Sortierhilfen in neun Sprachen und mich möchte die Gelegenheit nutzen und die GUs und andere relevante Stellen in MSH mit Sortieranleitungen bestücken.

Hier geht’s zum Download http://www.abfallwirtschaft-msh.de/sortierhilfen

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211 Broschüre Fakten über Asyl und Flucht der Partei GRÜNE Sachsen-Anhalt

Zur Broschüre

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212 Neues Sachspendenportal ankommen.eu

Pressemitteilung 1/2016 Halle (Saale), den 18. Januar 2016

MÖBEL DIREKT AN GEFLÜCHTETE SPENDEN. SPENDENPLATTFORM ANKOMMEN.EU GEHT NUN AUCH IN HALLE (SAALE) ONLINE

Eine neue Möbelspendenplattform für Geflüchtete ist am Montag online gegangen. Ankommen.eu vermittelt Sachspenden direkt an Geflüchtete und Zufluchtsuchende. Ziel der Seite ist ein bedürfnisorientiertes Spenden zu ermöglichen. Die Seite ist bereits in vierzehn Sprachen übersetzt.

PM vom Dezember 2015

PM vom Januar 2016

Informationen

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213 „Sprachanker“ – Materialien für ehrenamtliche Sprachlehrkräfte

In der „Handreichung für die Gestaltung von Deutschkursen mit Flüchtlingen“ finden sich wertvolle Anregungen und Tipps für die Rahmengestaltung und Durchführung eines Sprachkurses bzw. weiterer Angebote zum Lernen der deutschen Sprache; ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die ersten Unterrichtsstunden gelegt. Des Weiteren enthält sie eine Sammlung von Übungen und Spielen, die für unterschiedliche Themen eingesetzt werden können, sowie Empfehlungen für Lehrwerke, Wörterbücher und weitere Materialien. Sie wurde von einer langjährig erfahrenen Dozentin für Deutsch als Zweitsprache aus der Praxis heraus entwickelt.

Infoblatt und Kontakt

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300 Aufrufe & Kampagnen

301 Ehrenamtsprojekte: 25000 Euro pro Landkreis beantragbar

beigefügt erhalten Sie unseren Aufruf zur Antragstellung für „Netzwerkstellen ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe“. Ich hoffe, dass es uns damit gelingt, in der ersten Jahreshälfte 2016 in allen Aufnahmekommunen (LKe und kreisfreie Städte) Anlaufstellen zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements zu etablieren und damit das weiterhin ungebrochene Engagement vieler Menschen in Sachsen-Anhalt zu stärken und zu verstetigen.

Träger, die an einer Antragstellung interessiert sind, werden gebeten, sich mit den kommunalen Koordinierungsstellen darüber zu beraten. Bitte beachten Sie, dass Antragstellungen in den LKen Stendal und Harz sowie in Magdeburg und Halle nicht mehr erfolgen können, da dort bereits durch die größeren Landesaufnahmeeinrichtungen entsprechende Anlauf- und Koordinierungsstellen gefördert werden.

Herzliche Grüße, Susi Möbbeck

Aufforderung zum Antrag

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302 Förderung für Kulturprojekte mit Kindern/Jugendlichen – „Künste öffnen Welten“

Für künstlerische oder kulturelle Projekte mit und für Kinder und
Jugendliche, die weniger Bildungs- und Teilhabechancen haben, kann eine
Förderung beantragt werden. Im Besonderen sind Projekte für geflüchtete
Kinder und Jugendliche angesprochen. Das Projekt soll mindestens ein
Schulhalbjahr und kann maximal das ganze Schuljahr 2016/2017 dauern.
Bewerbungsfrist ist der 01. April 2016.

Initiativen und Vereinen können mit Jugendkunstschulen, Jugendzentren,
Chören, Mehrgenerationenhäusern, theaterpädagogische Zentren, Musikschulen,
Elternvereinen, Medienzentren, Zirkusprojekten, Freiwilligenagenturen,
Tanzcompagnien etc. und mit einer Kita oder Schule kooperieren und so ein
„Bündnis für Bildung“ schmieden.

Mit 5.000 bis 25.000 Euro im Jahr fördert „Künste öffnen Welten“ diese
Bündnisprojekte der Kulturellen Bildung. Bewerbungsfrist ist der 01. April
2016. Das Projekt kann ab Mitte August 2016 starten und maximal bis Mitte
August 2017 dauern. Das ist die letzte Ausschreibungsrunde, da das
Förderprogramm „Kultur macht stark“ und damit auch „Künste öffnen Welten“
2017 endet.

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) ist
mit „Künste öffnen Welten“ Programmpartner des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung (BMBF) für „Kultur macht stark. Bündnisse für
Bildung“.

Die Ausschreibung mit prototypischen Projektbeispielen finden Sie unter:
www.kuenste-oeffnen-welten.de/foerderung/module/projekttypen/as_pdf.
Skizzenhaft ist hier dargestellt wie Projekte im Musik- oder Medienbereich,
mit der Beteiligung der AWO z. B. oder wie Projekte mit und für geflüchtete
Kinder und Jugendliche konzipiert sein können.

Weitere Informationen zur Förderung lesen Sie hier:
www.kuenste-oeffnen-welten.de/foerderung

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303 Kommunen bei der Integration unterstützen
19.02.2016 [Pressemitteilung 019/2016]
Alle Kommunen bei der Integration von Flüchtlingen unterstützen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Kommunen bei der Integration von Flüchtlingen durch Bildung. Alle Kreise und kreisfreien Städte können sich um die Finanzierung von bis zu drei kommunalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewerben. Diese übernehmen die Koordinierung der Bildungsakteure auf kommunaler Ebene, um Bildungsangebote für Flüchtlinge zu optimieren. Dadurch sollen Zugänge zum Bildungssystem verbessert, Bildungsangebote aufeinander abgestimmt und datenbasiert gesteuert werden.

„Die Kommunen spielen mit ihren Kindergärten, Schulen und Weiterbildungsangeboten eine zentrale Rolle bei der Integration von Flüchtlingen. Dabei wollen wir sie gezielt unterstützen. Kernaufgabe der Koordinatorinnen und Koordinatoren ist es, die Vielzahl der Angebote zur Bildung und Integration passgenau zu organisieren und aufeinander abzustimmen“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Angesiedelt sind die Koordinatoren und Koordinatorinnen an strategischer Stelle in der Kommunalverwaltung und erfüllen so eine Schnittstellenfunktion: Sie bringen Bildungsakteure wie Volkshochschulen und Kindertagesstätten, Berufskammern und Jobcenter, Jugendhilfe und Schulamt zusammen. Dadurch haben sie den Überblick, welche Sprach- und Integrationskurse, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen es vor Ort gibt und welche fehlen. Oder sie geben Impulse für Angebote der kulturellen Bildung und des interkulturellen Austauschs. Besonders die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen – beispielsweise der lokal aktiven Stiftungen, der Vereine und der ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger – sollen systematisch eingebunden werden. „Wir fördern die Bündelung aller Kräfte vor Ort und wollen dabei auch das Ehrenamt stärken. Denn das Engagement und die Hilfsbereitschaft der vielen Bürgerinnen und Bürger sind und bleiben ein wichtiger Baustein, damit Integration gelingen kann“, betonte Wanka.

Interessierte Kommunen bewerben sich mit einem Konzept zur kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte. Förderanträge können zu drei Terminen eingereicht werden: zum 1. März, 1. Juni und 1. September 2016.

Die Förderung von Bildungskoordinatorinnen und -koordinatoren ist eingebettet in die seit Mitte 2014 laufende „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“. Die Transferinitiative ist ein Strukturförderprogramm. Es unterstützt Kreise und kreisfreie Städte bundesweit dabei, die Bildungssysteme auf kommunaler Ebene weiterzuentwickeln. Grundidee des Programms ist es, innerhalb der Kommunalverwaltungen Strukturen auf- oder auszubauen, um Bildung als ämter- und ressortübergreifende Querschnittsaufgabe umsetzen zu können.

Weitere Informationen

www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=1135

„www.bmbf.de/files/FAQ-Kommunale_Koordinierung“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)

www.transferinitiative.de

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304 Konzern „Total“ lobt Fördergelder aus

TOTAL hilft Helfern! In ganz Deutschland engagieren sich Menschen, um Flüchtlingen zu helfen. Oft wird mit kleinen Aktionen viel bewegt. TOTAL unterstützt Vereine und Institutionen, die sich lokal für die Integration der Flüchtlinge engagieren. Stellen Sie uns Ihr Projekt vor! Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir eine möglichst große Zahl von Aktionen unterstützen.

http://www.total-hilft.de

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400 Stellenausschreibungen

401 Stellenausschreibung Sächsischer Flüchtlingsrat IBAS

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. schreibt eine Stelle als Projektmitarbeiterin für die Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung – IQ“ im IQ-Netzwerk Sachsen – IBAS Chemnitz für das Büro in Chemnitz als Mutterschutz-/Elternzeitvertretung mit 35 Wochenstunden aus.

Der*die Bewerber*in sollte folgende Anforderungen erfüllen:

  • Kenntnisse über Flucht und Asyl, Aufenthalt, etc.
  • Kenntnisse über Arbeitsmarkt und Berufsbilder in Deutschland (inkl. Reglementierung)
  • Kenntnisse über Anerkennungsverfahren und – Stellen
  • Kenntnisse über Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Praxiserfahrung im Projekt- und Bildungsbereich,
  • Erfahrungen mit zielgruppenspezifischen Ansätzen in der Lehr- und Unterstützungsarbeit
  • interkulturelle Kompetenz
  • Gruppen- bzw. Teamfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch, weitere zielgruppenspezifische Sprachkenntnisse sind hilfreich
  • Engagement und Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Identifikation mit den Aufgaben und Zielen des SFR

Ein Hochschulabschluss in einem relevanten Fach (Sozialpädagogik, Pädagogik oder einen vergleichbaren Abschluss) ist Voraussetzung zum Antritt dieser Stelle. Die Stelle ist befristet als Mutterschutz-/Elternzeitvertretung auf 1 Jahr, der Umfang beträgt 35 Wochenstunden. Der Arbeitsort ist Chemnitz.

Interessenten können ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 29.02.2016 per Post an den

Sächsischen Flüchtlingsrat e.V., Dammweg 5, 01097 Dresden

oder als Datei an geschaeftsstelle@saechsischer-fluechtlingsrat.de einreichen.

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402 Stellenausschreibung Sächsischer Flüchtlingsrat: 13x Flüchtlingssozialarbeit

Der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. schreibt 13 Stellen für die soziale Betreuung von Asylbewerbern für das Büro in Chemnitz mit 87,5 % der wöchentlichen Arbeitszeit aus.

Aufgaben:

  • Aufklärung und Information über Asyl und Bildungsmöglichkeiten
  • allgemeine soziale Hilfestellung und Beratung der Flüchtlinge
  • Überwindung sprachlicher Hürden und Unterstützung bei Behördengängen
  • Orientierungshilfe in der Aufnahmekommune
  • Vermittlung in Konfliktsituationen
  • ehrenamtliche Tätigkeiten für Asylsuchende
  • Begleitung Ehrenamtlicher zur Unterstützung Asylsuchender
  • Entwicklung von Lebensperspektiven für langfristigen Aufenthalt

Der*die Bewerber*in sollte folgende Anforderungen erfüllen:

  • sozialpädagogische Berufserfahrung
  • interkulturelle Kompetenz
  • Gruppen- bzw. Teamfähigkeit, sowie Belastbarkeit
  • gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch, weitere zielgruppenspezifische Sprachkenntnisse sind hilfreich
  • Engagement und Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Identifikation mit den Aufgaben und Zielen des SFR

Ein Abschluss als Sozialarbeiter*in/Sozialpädagog*in oder ein äquivalenter Abschluss ist Voraussetzung zum Antritt dieser Stellen. Die Stellen sind befristet für 2 Jahre, der Umfang beträgt 35 Wochenstunden. Der Arbeitsort ist Chemnitz und die Arbeit findet vorwiegend im Außendienst statt.

Interessenten können ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 29.02.2016 per Post an den

Sächsischen Flüchtlingsrat e.V., Dammweg 5, 01097 Dresden

oder als Datei an geschaeftsstelle@saechsischer-fluechtlingsrat.de einreichen.

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403 Einrichtungsleitung für Flüchtlingsunterkunft

Oschersleben. Für den Neuaufbau einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge suchen die Malteser in Oschersleben ab dem 1. März 2016 eine engagierte Einrichtungsleitung in Vollzeit/ Teilzeit. Vorerst befristet auf 2 Jahre.

Die Malteser sind ein katholisches Dienstleistungsunternehmen mit vielfältigen sozialen und karitativen Aufgabenschwerpunkten, insbesondere in den Bereichen Soziale Dienste, Rettungsdienst, Fahrdienste und Ausbildung.

Aufgaben:

  • Aufbau der neuen Einrichtung
  • Erstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Betriebskonzepts
  • Einbindung des Malteser-Ehrenamts in die Einrichtung
  • Führung und Leitung der Einrichtung sowie des Personals
  • Organisation und Durchführung von Aktionen für die Flüchtlinge
  • Ansprechpartner*in für Flüchtlinge
  • Organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben
  • Engagement im Netzwerk der Flüchtlingsarbeit im Landkreis und im Land sowie bei der Caritas
  • Weiterentwicklung der Flüchtlingsarbeit bei den Maltesern Magdeburg

Voraussetzungen:

  • Qualifikation als Sozialarbeiter*in, Sozialpädagoge*in bzw. eine vergleichbare Ausbildung und Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit oder mehrjährige Berufserfahrung im Bereich der Flüchtlingsarbeit
  • Erfahrung in sozialen und interkulturellen Arbeitsbereichen
  • Grundlagenkenntnisse im Ausländer-, Asylbewerberleistungsgesetz sowie in angrenzenden Rechtsbereichen
  • Sehr gute Kenntnisse und Erfahrung in der Verwaltung
  • Interkulturelles Verständnis und Offenheit
  • Führungserfahrung und Leidenschaft für das Führen im Team
  • Fremdsprachenkenntnisse (mindestens Schulwissen) in Englisch oder Französisch oder Arabisch
  • Hohe Sozialkompetenz
  • Hohe Empathie und Einfühlungsvermögen
  • Konflikt- und Kritik- und Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstständigkeit
  • Zuverlässigkeit und Freundlichkeit
  • Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung
  • Identifikation mit unseren Zielen als katholisches Dienstleistungsunternehmen
  • Bereitschaft zur Übernahme eines Notfalltelefons

Geboten werden eine attraktive Vergütung gem. AVR inklusive betrieblicher Altersvorsorge, eine spannende Aufgabe in einem gesellschaftlich wichtigen Aufgabenbereich und die Mitwirkung am Aufbau einer neuen Einrichtung. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier. Bewerbungen richten Sie bitte per Mail an: Anke.Brumm@malteser.org
Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH
Hermann-Hesse-Str.1a
39118 Magdeburg
Fon: 0391.60 93 10
Mail info@malteser-magdeburg.de
Web: www.malteser-magdeburg.de

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404 Flüchtlingsrat Brandenburg sucht eine/n GeschäftsstellenkoordinatorIn

Der Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. sucht ab dem 15. März 2016 (unter Vorbehalt der Finanzierungszusage) eine/n MitarbeiterIn für die Koordination der Geschäftsstelle (80%-Stelle). Die Stelle fungiert als Schnittstelle zwischen ehrenamtlichem Vorstand, Mitgliedern, Finanzverwaltung und MitarbeiterInnen.

Die Stelle ist vorerst auf ein Jahr befristet, eine Weiterbeschäftigung wird angestrebt. Der Arbeitsort ist Potsdam.

Gesamte Ausschreibung und Kontakt

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500 Weiterbildungen

501 Weiterbildung »Neu in der Flüchtlingshilfe«

In vier Modulen sollen Berufs- und Quereinsteiger/innen in das komplexe Handlungsfeld der Flüchtlingshilfe eingeführt werden. Während innerhalb des ersten Moduls neben einem gegenseitigen Kennenlernen eine Annäherung an das Feld der Flüchtlingshilfe stattfindet, widmet sich das zweite Modul den rechtlichen Rahmenbedingungen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen. Modul drei gibt Einblicke in die psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen, gefolgt von Modul vier, in dem die Weiterbildungsteilnehmenden einerseits an ihren eigenen interkulturellen Kompetenzen arbeiten werden und andererseits Navigationshilfe im „Dschungel der Helfersysteme“ erhalten werden. Hierbei erhält die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlern/-innen besondere Beachtung.

https://www.fh-muenster.de/fb10/termine/weiterbildungskatalog.php?wkid=3230&year=2016

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502 Von PEGIDA über AfD zu einer national-konservativen Massenbewegung in Deutschland? Bestandsaufnahme und Perspektiven

Deutschland rückt nicht nach rechts! Oder doch? Gibt es eine national-konservative Massenbewegung? Etablieren sich rechtspopulistische Strömungen in Deutschland zu einer konstanten politischen Größe? Wer sind die Leute, die bei PEGIDA mit spazieren? Was für eine Partei ist eigentlich die AfD und deren Abspaltung? Ist der Protest gegen Flüchtlingsunterkünfte doch ein Phänomen der Mitte? Existiert damit eine neue politische Bewegung abseits der etablierten Parteien des Bundestages oder spiegelt sich dadurch ein deutscher Alltag wider? In diesem Seminar werden wir die Phänomene der letzten zwei Jahre beleuchten und bearbeiten. Gleichzeitig spielen gewerkschaftliche Reaktionen eine Rolle wie den rechtspopulistischen Strukturen begegnet wurde. Wie positioniert sich die gewerkschaftliche Bewegung? Welche Handlungsspielräume gibt es im Alltag, im Betrieb und in unseren Strukturen?
Innerhalb von fünf Tagen werden wir das breite Spektrum thematisieren, Inhalte analysieren und Gegenstrategien entwickeln.
  • Hattingen, Am Homberg 44-50
  • 7.8.16 bis 12.8.16
  • maximal 16 Teilnehmer/-innen
  • Preis: 350 €; VP; DGB-Gewerkschaftsmitglieder zahlen den erm. Preis (150 €)
  • Infos unter 02324/50 84 44
  • Kurs-Nr.: 316463115
  • „DGB Bildungswerk e.V. – Forum Politische Bildung“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)
  • Themenbereich: „Gesellschaft und Politik“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)

„http://www.bildungsurlaub.de/seminare/seminar_von-pegida-ueber-afd-zu-einer-national-konservativen-massenbewegung-in-deutschland-bestandsaufnahme-und-perspektiven_16-1-2058150.html“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)

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503 Fremd in Deutschland – Selbstempowerment und Entgegentreten gegen Hass

Menschen sind weltweit auf der Flucht und suchen Asyl. Die Reaktionen der sind insbesondere in Ostdeutschland teils geprägt von Unsicherheit bis hin zu Fremdenhass. Dabei ist das Phänomen nicht neu, wie die Ankunft von zwölf Millionen Flüchtlingen ab 1945 und der Umgang mit Zwangsarbeiter/innen in den Kriegsjahren zeigen.
An Hand von Vorträgen, einem öffentlich angelegten Erzählcafé und Stadtrundgängen werden in diesem Workshop die Reaktionen der Bevölkerung auf Zwangsarbeiter, Flüchtlinge aber auch Vertragsarbeiter hinterfragt. Dadurch werden die Mechanismen von ausgrenzendem Verhalten reflektiert und können mit der gegenwärtigen Situation in Bezug gesetzt werden.
In einem zweiten Teil wird das eigene Wissen zum Thema Asylverfahren und Rassismus vertieft und Formen gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten erprobt.
In einer Workshopphase werden in Anleitung der Seminarleitung, eines Mitarbeiters des Sächsischen Flüchtlingsrates und in Kooperation mit Aktiven eines Willkommensbündnisses Formen im eigenen Umfeld aktiv zu werden entwickelt und eigene Vorhaben geplant.
Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationserfahrung. Für Sprachmittlung kann gesorgt werden.
Eine Veranstaltung von „Arbeit und Leben“ Rostock e.V. in Kooperation mit dem Projekt Geschichte konkret Erfahren der Brücke/Most-Stiftung, dem Sächsischen Flüchtlingsrat und dem Treibhaus e.V. Döbeln. Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Ort: Roßwein, Döbeln, Abfahrt ab Dresden
Datum: 16. März – 19. März 2016

Kontaktperson/Anmeldung: Susanne Gärtner, s.gaertner@bmst.eu

Teilnehmergebühren: 119,00 €
inkl. Ü/HP; Ermäßigung des TN-Beitrages um bis zu 60 € möglich! Menschen ohne Einkommen bitte mit uns in Kontakt treten.
Programm:
http://www.bmst.eu/termine/index.php?tid=3428

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504 Workshop – Erstversorgung von kriegstraumatisierten Flüchtlingen

Sehr geehrte Damen und Herren des Flüchtlingsrates Sachsen-Anhalt e.V.,

hiermit möchten wir Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen.
Vom 10. bis 13. März 2016 findet im Psychotraumazentrum Leipzig e.V., in
Leipzig ein viertägiger Workshop zum Thema „Erstversorgung von
kriegstraumatisierten Flüchtlingen“ statt.

Der Workshop richtet sich an alle Helfer, die unmittelbar mit
Flüchtlingen arbeiten, sowie an Supervisoren, die Flüchtlingshelfer
unterstützend begleiten. Im Workshop wird theoretisches
Hintergrundwissen vermittelt und vor allem praktische Unterstützung und
Supervision für den Umgang mit kriegstraumatisierten Flüchtlingen
angeboten.

Leiten wird den Workshop Dr. George Rhoades, ein international bekannter
Spezialist für die Organisation von psychotraumatischer Ersthilfe in
Kriegs- und Katastrophenregionen.

Die Teilnahmegebühren belaufen sich auf 50€/Teilnehmer,
Veranstaltungsort ist das PTZ. Der Workshop wird aus dem Englischen ins
Deutsche übersetzt.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung, wenden Sie sich an:
info@psychotraumazentrum-leipzig.de oder
www.psychotraumazentrum-leipzig.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wenn Sie die Veranstaltung weiter
bekannt machen.

Anhaltiner sind immer herzlich willkommen! :)

Mit freundlichen Grüßen,
i.A. Jan Wolfrum

Tel.: 0151 51929776

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505 Das Volk und die Anderen – Informationen und Argumente zu Populismus, der politischen Rechten und der Abwertung von Flüchtlingen

In Lichte der gegenwärtigen Debatten zur Asylpolitik und dem o ensichtlichen Erfolg rechtspopulistischer Kommunikationsstrategien zum Thema lädt der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt zu einer Fortbildung für Ehrenamtliche und Multiplikator_innen der Flüchtlingshilfe ein.

Im Workshop sollen zunächst die Hintergründe und Zusammenhänge von populistischer Rhethorik und Strategie in der Politik, rechts-konservativer Weltanschauung und der Abwertung von ge üchteten und nun in der BRD Schutz suchenden Menschen erarbeitet werden. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, praxisorientierte Argumentationen für ein menschenfreundliches Miteinander unter professioneller Anleitung zu erproben.

Die Veranstaltung wird angeboten vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt mit Unterstützung des Förderverein PRO ASYL e.V. Die Referent_innen sind Argumentations- und Handlungstrainer_innen des Netzwerk für Demokratie und Courage. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte senden Sie zur Anmeldung das beigefügte Formular bis zum 08.03.2016 an seminare@ uechtlingsrat-lsa.de. Es sind 16 Plätze verfügbar. Mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung (spätestens am 09.03) wird Ihnen auch der Seminarort bekannt gegeben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung:

Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. Schellingstr. 3-4
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 53 71 281

Mail: seminare@fluechtlingsrat-lsa.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Einladung als PDF

Anmeldeformular

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