Newsletter »Flüchtlingshilfe und antirassistisches Ehrenamt in Sachsen-Anhalt« 3/2016

Neuanmeldungen, Abmeldungen, Verbesserungsvorschläge, Tipps und Hinweise bitte an: news@fluechtlingsrat-lsa.de

100 Veranstaltungen

200 Informationen, Webportale & Broschüren

300 Aufrufe & Kampagnen

400 Stellenausschreibungen

500 Weiterbildungen

600 weitere Meldungen

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100 Veranstaltungen

Neujahrsempfang des Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt

Wir möchten Euch ganz herzlich zu unserem Neujahrsempfang und Tag des offenen Jugendwerkes am 25.02.2016 ab 15 Uhr einladen und mit Euch bei einem Glas Sekt und anderen Getränken über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen, über die Jugendarbeit, die AWO und das Jugendwerk ins Gespräch kommen. Mit den anwesenden Politiker_innen möchten wir so kurz vor der Landtagswahl in einem kompakten Format über Themen der Jugendarbeit sprechen.
Für eine kurze Rückmeldung an diese E-Mail-Adresse sind wir dankbar – das erleichtert unsere Planungen.

Viele Grüße
Tom

Tom Bruchholz
Geschäftsführer
Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V.
Schönebecker Straße 82-84
39104 Magdeburg

Telefon: 0391-40 82 90 90
Fax: 0391-40 82 458
E-Mail: T.Bruchholz@AWO-Jugendwerk-LSA.de
Web: www.AWO-Jugendwerk-LSA.de / Facebook

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Dokumentarfilm #MyEscape im Programm der Deutschen Welle

wir, das Fernsehbüro Berlin, produzieren in Cooperation mit dem WDR und der Deutschen Welle einen Dokumentarfilm, der die Geschichte der Geflüchteten aus ihrer eigenen Perspektive erzählen soll. Der Film wird sich ausschließlich aus von den Geflüchteten selbst gedrehten (Handy-)Videos zusammensetzen, die teilweise mit Interviews komplettiert werden sollen.

Für dieses unterstützenswerte Projekt sind wir dringend auf die Mithilfe von Multiplikatoren wie Sie angewiesen, die unseren Aufruf (im Anhang) an interessierte Initiativen oder Einzelpersonen weiterleiten können. 
Im angehängten Anschreiben finden Sie weitere Informationen zum Film und den Link zu unserer filmbegleitenden Facebookseite.

Falls Ihnen unser Projekt gefällt, wären wir über jede Unterstützung sehr dankbar!
Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Sarah Stinshoff
Sarah Stinshoff
Fernsehbüro Berlin
Prenzlauer Allee 36, 10405 Berlin
 
T. 49 30 44 35 67 18
Podiumsdiskussion „Über den sexistischen Normalzustand und die rassistische Instrumentalisierung sexualisierter Gewalt“
Liebe Interessierte,anbei findet ihr Flyer und Banner zu einer Podiumsdiskussion am 10.02.
in Hannover, die Leute gemeinsam kurzfristig organisiert haben: Es geht
ihnen darum, nach den Übergriffen von Köln und dem anschließenden „Diskurs“ einen Gegenpol zur Stimmungsmache von
„Angst-Bürgern“ und Querfront-Leuten zu bilden . Gerne weiterleiten!Außerdem gibt es auch eine Facebook-Seite zu der Veranstaltung, auf die
ebenfalls gerne verwiesen werden kann:
https://www.facebook.com/events/470252743159566/PODIUMSDISKUSSION
Mittwoch, 10.02.2016, 19:00 Uhr, Pavillon Hannover, Lister Meile 4
Moderation: Pari Niemann, http://www.neuemedienmacher.de/ [1]Im Gespräch mit:
– Sulaiman Awad Ahmed, aus Syrien geflüchteter Arzt
– Prof. Dr. Sabine Hess, Universität Göttingen, https://www.uni-goettingen.de/de/208718.html
– Verena Meyer, http://www.maedchenhaus-zwei13.de/ [3], Verein zur Unterstützung feministischer Mädchenarbeit e.V.
– Sibylle Naß, www.kargah.de/ [4]
– Anna-Maria Muhi, http://www.nds-fluerat.org/ [5]
– Golschan Ahmad Haschemi, http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/ [6]
Die Diskussionsveranstaltung soll zu einem konstruktiven Diskurs über
sexualisierte Gewalt beitragen und rassistischen Vereinnahmungen
offensiv entgegentreten.
Die eingeladenen Gäste werden sowohl über den Umgang mit sexualisierter
Gewalt als auch die Verschränkungen mit rassistischen Stereotypen
sprechen. Dabei werden Interventionsmöglichkeiten von Frauen* gegenüber
sexualisierter Gewalt ebenso wie gesellschaftliche Ursachen in den Blick
genommen.Wir wollen wissen:
Wie können oder müssen Zivilgesellschaft und Institutionen sich in
diesem Diskurs positionieren
Veranstalter*innen:
– Amadeu-Antonio-Stiftung: http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/ [7]
– ju:an – Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit: http://www.projekt-ju-an.de/ [8]
– kargah e.V. für interkulturelle Kommunikation, Migration und Flüchtlingsarbeit: www.kargah.de/ [4]
– Stiftung Leben und Umwelt: www.slu-boell.de/ [9]
– Friedensbüro Hannover: http://fbh.frieden-hannover.de/ [10]
– Kulturzentrum Pavillon: http://pavillon-hannover.de/ [11]
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der
rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Konferenz „Wut, Protest und Volkes Wille?“
„Wut, Protest und Volkes Wille?“ ist eine Konferenz zu Populismus,
politischer Kultur & politischer Bildung und findet am 25. ab 10.30Uhr
und 26. April 2016 bis 14.15Uhr in Kassel statt. Diese Konferenz wurde
von der Bundeszentrale für politische Bildung und ihren
Koopeationspartnern, der Landeszentrale für politische Bildung aus
Baden-Württemberg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern,
Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen.
Die Anmeldung kann bis zum 08.04.16 unter
www.bpb.de/populismuskonferenz erfolgen.
Die Teilnahmegebühr beträgt ohne Übernachtung unabhängig von in
Anspruch genemmenen Leistungen, inkl. Verpflegung und Getränken: 30
Eur, die Teilnahme mit Übernachtung inkl.Verpflegung und Getränke zw.
50-75Eur, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Kontakt für inhaltliche Fragen:
Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel
Tel.: 022899515-530
Fax:022899515-585
hanne.wurzel@bpb.de

Theater: „fremd muslim niemand sein“

Magdeburg. „fremd muslim niemand sein ist ein mutiges und wichtiges, gnadenlos direktes und extrem lautes Theaterstück über die Ursachen von Vorurteilen und Gewalt und ein packendes Plädoyer für mehr Toleranz und Respekt“, so das Urteil der „Westfälischen Nachrichten“.

Termin: 03.03.2016, 19:30 Uhr
Ort: Moritzhof Magdeburg, Moritzplatz 1, 39104 Magdeburg
Kosten: keine

Zum Inhalt:

„Ein Jugendlicher ist verschwunden und zwei Polizisten begeben sich auf die Suche nach ihm. Doch was hat es mit Jamal auf sich? Denn seine Name Jamal al-Din al-Afghani ist erfunden. Und dann erfahren die Polizisten auch noch, dass sich Jamal gut mit dem Koran auskennt, Suren zitieren kann und gerne über den Islam spricht. Ist Jamal also ein Terrorist?
Allerdings muss sich der Kommissar bald eingestehen, dass Jamal nicht in die üblichen Schubladen passt. Die Salafisten sind offensichtlich schlecht auf ihn zu sprechen und außerdem hat sich Jamal ausführlich mit der Kolonialgeschichte Asiens beschäftigt. Dadurch gerät der Kommissar immer tiefer in die Hintergründe der europäischen Intoleranz gegenüber dem Islam hinein…“.

Weitere Informationen zum Theaterstück erhalten sie auf www.theaterodos.de/jamal.html .

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Symposium zur Unterbringungspraxis von Geflüchteten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund_innen,
wir möchten Sie über folgenden Termin informieren:

Am Samstag, den 12.März 2016 findet das Symposium zur Unterbringungspraxis von Geflüchteten statt.

Die Unterbringung von Geflüchteten in Sammelunterkünften ist seit den 1980er Jahren gesetzlich vorgeschrieben und bleibt im politischen wie auch sozialpädagogische Diskurs bis auf Ausnahmen unangetastet. Dabei bedeutet sie vor allem für die Betroffenen die Einschränkung der Selbstbestimmtheit, sie führt zu Isolation und verhindert Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Diese gegenwärtige Praxis ist sozialpolitisch der Wohnungslosenhilfe entlehnt. Ihr stehen US-amerikanische wie europäische Projekte der Wohnungslosenhilfe gegenüber: Sie operieren bereits erfolgreich nach dem Prinzip „housing first“.

Ziel des Symposiums ist dementsprechend neben einer Analyse der Wohn- und Lebenssituation von Geflüchteten, US-amerikanische und europäische Projekte der Wohnungslosenhilfe den gegenwärtigen Praxen gegenüber zu stellen und zu diskutieren. So sollen neue Entwicklungen in der Sozialen Arbeit in den Blick genommen und eine Willkommenskultur für Geflüchtete als Bewährungsfeld für die solidarische Stadtentwicklung der Zukunft erörtert werden.

*Ort:* Geisteswissenschaftliche Zentrum, Universität Leipzig, Beethoven Straße 15, 04107 Leipzig

Folgendes Programm ist geplant:
*12. März 2016, 9.00- 19.30 Uhr*

Vorträge:
– Asylunterbringung im Bundesvergleich
– Das Lager. Ort der Exklusion
– Wohnfähigkeit als grundgesetzwidriger Ausschluss von gesellschaftlicher Teilhabe
– Wohnungslosenhilfe als Modell für Asylunterbringung?
– Willkommenskultur als Bewährungsfeld für die soziale Stadtentwicklung

Referent_innen sind:
– Kay Wendel (Brandenburgischer Flüchtlingrat)
– Napuli Langa (Menschenrechtsaktivistin; Aktivistin des Protestcamps am Oranienplatz, Berlin)
– Henrik Lebuhn (Humbold-Universität Berlin)
– Alexander Klose (angefragt; Humbold-Universität Berlin)
– Sam Tsemberis (Department of Psychiatry, Columbia University Medical Center; Begründer von Pathways to housing New York City)
– Jan Kuhnert (angefragt; ehem. Vertrauensperson des Mietenvolksentscheid Berlin; KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH)

Workshops:
– Selbstbestimmtes Wohnen von Geflüchteten
– Housing First: Lehren aus der Wohnungslosenhilfe
– Kampf um Anerkennung & Teilhabe
– Willkommenskultur & solidarische Stadtentwicklung

Workhops voraussichtlich mit: Vertreter_innen von Wij zijn hier (Amsterdam), von No Bunker (Genf), von Women in Exile, vom Kulturbüro Sachsen e.V., von Stadt für alle, Leipzig

Außerdem mit: Sam Tsemberis, Klaus Maurer und Philipp SchäferPodiumsdiskussion zum gegenwärtigen Paradigma „Ankommen und Orientieren“ mit Vertreter_innen aus Wissenschaft, Aktivismus, Politik und Praxis. Moderiert von Thyra Veyder-Malberg

Ein detailliertes Tagungsprogramm übersenden wir Ihnen/euch in Kürze.

Vorbereitungskreis: Initiativkreis: Menschen.Würdig, Kulturbüro Sachsen e. V.
Wir bitten darum, Doppelsendungen zu entschuldigen.

Save the Date – Symposium on the practice of housing Refugees, 12th of March
*Learning how to live? – Symposium on the practice of housing Refugees and options for self-determined living*
on 12th of March in Leipzig

Dear friends,
we would like to inform you about the following event:

On Saturday, the 12th of March 2016 we will host a symposium on the practice of housing Refugees.

The housing of Refugees in collective accommodations is regulated by law since the 1980ies and is politically and socio-pedagogically not scrutinized with a few exceptions. And yet, especially for the affected, the practice of housing means constrains of self-determination. It leads to isolation and blocks participation in social life. This current practice is socio-politically borrowed from the support work and assistance to the homeless. In contrast stand US-American and European projects of assistance to the homeless: those operate already sucessfully according to the principle „housing first“.

Accordingly, the aim of this symposium is – besides an analysis of the current housing and living situation of Refugees – to confront the current practice of housing Refugees with US-American and European projects in assistance to the homeless. In this way, new developments in the field of Social Work will be taken into account and the so called „Welcoming Culture“ for Refugees will be discussed as the proving ground for solidary urban development of the future.

*Place:* Geisteswissenschaftliches Zentrum (GWZ), University of Leipzig, Beethoven Straße 15, 04107 Leipzig
The following program is planned:
*12th of March 2016, 9:00am – 7:30pm*

Talks:
– Housing of Asylum Seekers in Federal Comparison
– The camp („das Lager“). A place of exclusion
– The examination of „Ability to live in a flat“ („Wohnfähigkeit“) as an illegal exclusion from social participation
– Assistance to the homless as a model for accommodation of Asylum Seekers?
– „Welcoming culture“ („Willkommenskultur“) as proving ground for social urban development

Speakers are:
– Kay Wendel (Refugee Council of Brandenburg)
– Napuli Langa (Human Rights Activist; Activist of Protest Camp Oranienplatz, Berlin)
– Henrik Lebuhn (Humbold University, Berlin)
– Alexander Klose (asked; Humbold University, Berlin)
– Sam Tsemberis (Department of Psychiatry, Columbia University Medical Center; Founder of Pathways to housing, New York City)
– Jan Kuhnert (asked; former confidant of the Berlin referedum of rents; KUB Kommunal- und Unternehmensberatung GmbH)

Workshops:
– Self-determined Living/Housing of Refugees
– Housing first: lessons learned from homelessness
– The struggle for recognition & participation
– Welcoming culture & solidary urban development

Workshops are expectedly held by representatives of We are here! (Amsterdam), No Bunker (Geneva), Women in Exile, Kulturbüro Sachsen e.V. and Stadt für Alle, Leipzig

Furthermore with: Sam Tsemberis, Klaus Maurer and Philipp Schäfer
Panel discussion on the current paradigm „Arriving and Orienting“ („Ankommen und Orientieren“) with representatives of Academia, Activism, Politics and Practics.

Chaired by Thyra Veyder-Malberg
A detailed day program will be send to you soon.
Preparatory committee: Intiativkreis:Menschen.Würdig, Kulturbüro Sachsen, e.V.

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200 Informationen, Webportale & Broschüren

Webportal WIR MACHEN DAS

http://wirmachendas.jetzt/

WIR MACHEN DAS ist eine Bewegung, die zeigt, dass ein Zusammenleben mit Menschen, die nach Deutschland kommen, auf Augenhöhe und auf Dauer möglich ist.

Wir wollen die öffentlichen Stimmen derjenigen verstärken, für die Zuwanderung keine Bedrohung ist. Nur so können wir erreichen, dass Deutschland ein Land wird, in dem Menschen ohne Angst verschieden sein können.

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Broschüre »Das Bild des übergriffigen Fremden – wenn mit Lügen über sexualisierte Gewalt Hass geschürt wird«

Die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlicht heute eine neue Handreichung zum Mythos vom „übergriffigen Fremden“. Es geht darum, wie sexualisierte Gewalt und die davon Betroffenen instrumentalisiert werden, um Vorurteile und Hass gegen Geflüchtete und Migrant_innen zu verbreiten.  Sexualisierte Gewalt ist immer zu verurteilen, unabhängig davon wer die Opfer und wer die Täter sind. Wenn sich herausstellt, dass Täter einen Migrationshintergrund haben,  müssen Straftaten fallbezogen aufgearbeitet werden – aber es ist nicht hilfreich, mit populistischen Forderungen nach Ausweisungen zu reagieren und damit rassistische Ressentiments zu unterstützen. Außerdem  führt die Debatte um die ethnische Herkunft weg vom eigentlichen Thema und hilft den Opfern nicht. Es ist falsch zu glauben, dass es sich bei Sexismus und sexualisierten Übergriffen um ein „importiertes“ Problem handelt, dass von außen in unsere Gesellschaft hineingetragen wird.

Die Handreichung klärt Fakten über sexualisierte Gewalt und sexuellen Kindesmissbrauch zu Verbreitung, Täterschaft und Situation der Betroffenen. Die Autor_innen gehen der Frage nach, warum das Bild vom „übergriffigen Fremden“ so häufig und leicht geglaubt und weiterverbreitet wird. Diese Vorwürfe wurden in der Geschichte bereits vielfach taktisch eingesetzt – im Mittelalter gegen Juden sowie gegen Sinti und Roma, zur Zeit des Kolonialismus gegen Schwarze Menschen, heute eben gegen Geflüchtete. Im Internet finden Vorurteile und Lügen schnell Verbreitung, sodass sie in der pädagogischen Praxis vor Ort bearbeitet werden müssen.  Anhand von Fallgeschichten geben die Autor_innen hierzu Empfehlungen, wie sinnvoll und wirksam auf Gerüchte über sexualisierte Gewalt reagiert werden kann.

„Die perfide Argumentation und die Stereotypisierung des „Fremden“ als Täter sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder muss als solche entlarvt werden. Wir müssen in der Einwanderungs- und Flüchtlingsdebatte jetzt differenzierte Diskussionen führen und einen kühlen Blick für die Realitäten bewahren. Sachlich, nicht emotional oder populistisch aufgeheizt, auch wenn gesellschaftliche und politische Gruppierungen gerade dies versuchen “ unterstreicht der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig.

„In vielen Fällen lässt sich zeigen, dass Mutmaßungen als Fakten präsentiert werden, mit denen letztlich rassistisch gegen Geflüchtete und Migrant_innen gehetzt wird“, so Dr. Heike Radvan von der Fachstelle für Gender und Rechtsextremismus. Die Handreichung soll einen Beitrag leisten, die Debatte zu versachlichen und aufzuzeigen, wo ein rassistischer Diskurs zugrunde liegt.
Sie können die Handreichung bestellen unter netzwerke@amadeu-antonio-stiftung.de oder hier (PDF-Dokument, 840.5 KB)online herunterladen.

Die Handreichung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Broschüre der LpB MV: »Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern«

Mit den steigenden Flüchtlingszahlen haben sich auch Fragen und Ungewissheiten in der Bevölkerung vermehrt. Zugleich ist insbesondere in den sozialen Netzwerken eine starke Verbreitung von Gerüchten und bewussten Falschbehauptungen zu beobachten.

Die Landeszentrale für politische Bildung hat die häufigsten Fragen ausgewählt und zentrale Fakten und Hintergründe in kompakten Antworten zusammengestellt.

Sie können die gedruckte Broschüre kostenlos bestellen oder als Datei herunterladen.

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Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Aktuelle Informationen der Bundesagentur für Arbeit und des Vereins für öffentliche und private Fürsorge

160203_DV-22-15_Erwerbsintegration

160203_Potenziale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen – BA

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PRO ASYL Jahresstatistiken 2015

2015 suchten mehr Menschen als je zuvor Asyl in Deutschland. Hauptherkunftsland des Jahres ist Syrien. Ein Großteil der Menschen stammt aus Kriegs- und Krisengebieten und wird in Deutschland bleiben. 

Mit rund 442.000 Erstanträgen wurden so viele Asylerstanträge in Deutschland gestellt wie noch nie – die Asylerstantragszahl stieg im Vergleich zum Vorjahr um  155 Prozent.  Rechnet man die Folgeanträge mit ein, liegt die Zahl der Asylanträge 2015 bei knapp 477.000 (+135 Prozent).

weiter hier

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»Flüchtlingshilfe konkret« des Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein

die Handreichung „Flüchtlingshilfe konkret“ bietet Informationen zum Asylrecht in Deutschland, zur Aufnahme im Resettlement-Verfahren und geht auf die Chancen und Grenzen der ehrenamtlichen Unterstützung von Schutzsuchenden bei uns in Schleswig-Holstein ein. Schnell war unsere erste und auch unsere zweite Auflage vergriffen.

Endlich ist die dritte aktualisierte Version fertig geworden. Die gedruckte Version kann kostenfrei bestellt werden. Dazu bitte eine Mail an office@frsh.de schicken.

Die online-Version ist hier zu finden: http://frsh.de/fileadmin/FRSH-Handreichung.pdf

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300 Aufrufe & Kampagnen

Asylpaket II: Vorlage für Schreiben an Abgeordnete

Amnesty hat am Mittwoch eine Briefaktion gegen das Asylpaket II gestartet. Diese richtet sich an die jeweiligen MdBs aus Euren Wahlkreisen, da die lokale Rückmeldung für Politikerinnen und Politiker enorm wichtig ist.
Je mehr Briefe (und E-Mails) bei den Abgeordnete ankommen, desto höher ist der Druck gegen das Asylpaket zu stimmen.
Wer Lust hat mitzumachen, findet den vorformulierten Brief im Anhang der E-Mail und auch auf unserer Homepage („www.amnesty.de/asylpaket2“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)).

Briefentwurf MdBs_25.1._beschreibbar

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Women in Exile: Keine Gewalt gegen Frauen – nirgendwo!

Liebe Freund_innen und Unterstützer_innen! Wir hoffen, Sie sind / ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! Wir sind solidarisch mit den von den Ereignissen der Silvesternacht betroffenen Frauen und verurteilen jede Gewalt gegen jede Frau, aber die Reaktionen darauf seitens der Medien, der Politik und viele Stimmen aus der Gesellschaft gegen Flüchtlinge und Migranten haben uns besonders bestürzt. Heute gibt es eine rechte Demonstration in Potsdam, organisiert von der rechtspopulistischen Partei AfD, während die Gegendemonstration von uns Frauen in ihrer Nähe verboten wurde! Wir möchten uns nicht ins Abseits drängen lassen und schicken hiermit an alle unseren für dort geplanten Redebeitrag: https://www.women-in-exile.net/?p=2972 Wir hoffen auf ein kraftvolles Jahr 2016, wir haben noch viel vor! Wir planen vor allem eine bundesweite Bustour durch die Flüchtlingslager! Und wir freuen uns über Fördermitgliedschaften und Einzelspenden, damit wir unsere Arbeit weitermachen können: https://www.women-in-exile.net/?p=2950 liebe Grüße aus dem Büro WOMEN IN EXILE

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Stellungnahme des BumF zur Einstufung der Maghreb-Staaten als SHKL

20160202_Stellungnahme des BumF zum Entwurf eines Gesetzes zurBestimmung von sicheren Herkunftsstaaten

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Konvoi nach Dimitrovgrad

Gemeinsam als Gruppe möchten wir den Weg, den hunderttausende Geflüchtete auf ihrer Flucht begangen haben und auf den sich noch immer jeden Tag tausende Flüchtlinge begeben, einmal rückwärts gehen und ihnen entgegen kommen. Die bekannte, durchaus prekäre Lage von Geflüchteten in Deutschland bzw. in den europäischen Kernlän-dern ist leider noch kein Vergleich zu der Situation an den Außengrenzen.

konvoi_aufruf

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finanzielle Mittel für zivilgesellschaftliche Initiativen

Antragsformulare 2016 für Engagementfonds ab sofort online

Mit der landesweiten Netzwerkstelle „Engagierte Nachbarschaft – Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt“ sollen zivilgesellschaftliche Akteure und Initiativen, die sich für ihre „neuen Nachbar*innen“ (EU-Bürger*innen, Migrant*innen und Geflüchtete) einsetzen, niedrigschwelle und bedarfsbezogene Unterstützungsangebote erhalten, die das Engagement für eine weltoffene Nachbarschaft und lokale Willkommenskultur fördern und begleiten.

Dazu werden:

  • vorhandene lokale Strukturen der Engagementförderung für das Handlungsfeld „Engagement für Menschen mit Fluchterfahrungen“ sensibilisiert und qualifiziert.
  • aktive und interessierte „Engagierte Nachbar*innen“ in ihrem Engagement für und mit Migrant*innen und Geflüchtete gestärkt.
  • gelingende Beispiele für eine gelebte Willkommenskultur begleitet und dokumentiert sowie
  • Ideentransfer und Erfahrungsaustausch möglich gemacht.

Beispiele für ehrenamtliche Angebote zur Stärkung lokaler Willkommenskultur sind:

  • Willkommens- und Freizeitangebote
    Stadtrundgänge, gemeinsames Kochen, Handarbeiten, Fahrradfahren lernen, musizieren, Kindertheaterangebote etc.
  • Angebote zur Förderung von Orientierung, Kommunikation und Spracherwerbehrenamtliche Sprachmittler*innen, Integrationslots*innen, Sprachpartnerschaften, Behördenbegleiter*innen, Sprachlernhelfer*innen,
  • Sprach- und Lernpatenschaften für Kinder und Jugendliche

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400 Stellenausschreibungen

Mobile Opferberatung Magdeburg: Stellenausschreibung verlängert

Berater*in für Opfer rechter Gewalt

Magdeburg. Der Verein Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. ist seit 1999 als freier Träger der politischen Bildungsarbeit sowie der Beratung und Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Initiativen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie in Sachsen-Anhalt tätig.

Vorbehaltlich der Finanzierung im Projekt „Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt“ wird ab sofort eine Stelle als Berater*in in Magdeburg besetzt. Das Team der Mobilen Opferberatung besteht aus Berater*innen, die ausgehend von drei Anlaufstellen aufsuchend Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Sachsen-Anhalt beraten und unterstützen. Das Selbstverständnis und Qualitätsstandards finden Sie unter www.mobile-opferberatung.de.

Aufgaben:

  • Aufsuchende Beratung und Unterstützung von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, sowie deren sozialen Umfelds und von Zeug*innen
  • Recherche zur Unterbreitung eines Unterstützungsangebots
  • Arbeit mit Gruppen potenziell Betroffener und mit Kooperationspartner*innen
  • Fallbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Umsetzung und Weiterentwicklung von Konzepten und Handlungsstrategien gegen menschenverachtende Entwicklungen, zugeschnitten auf die spezifische Problemstellung der Opferberatung

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im sozialen oder sozialwissenschaftlichen Bereich
  • Berufserfahrung und/oder Kenntnisse in der Opferhilfe
  • Beratungserfahrung
  • Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen potenziell Betroffener rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt
  • Kenntnisse u.a. in den Themenfeldern Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus kommunikative und interkulturelle Kompetenz
  • Recherche- und Analysefähigkeit
  • Fundierte Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache
  • Teamfähigkeit, inhaltliche und zeitliche Flexibilität, Belastbarkeit und persönliches Engagement
  • Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung
  • Wünschenswert sind interdisziplinäre Fachkenntnisse, insbesondere Grundkenntnisse zu Straf- und Zivilrecht, Entschädigungsrecht, Trauma
  • Wünschenswert: PKW-Führerschein

Geboten wird eine verantwortungsvolle, vielseitige und interessante Tätigkeit bei einem erfahrenen freien Träger, die Arbeit mit einem motivierten und engagierten Team in einem angenehmen Arbeitsumfeld sowie die Möglichkeit auf flexible Arbeitszeitgestaltung und eine angemessene Vergütung gemäß des TV-L E10. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (angestrebt sind 30 Stunden/Woche). Der Arbeitsort ist Magdeburg. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2016 befristet. Eine Weiterbeschäftigung über den 31. Dezember 2016 hinaus wird angestrebt.

Eine Bewerbung ist ausschließlich per Mail möglich und sollte bis zum 17. Februar 2016 erfolgen. Bei Fragen steht Ihnen Mirko Wolff als Ansprechpartner telefonisch (0151.581 341 35) zur Verfügung. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

Miteinander e.V.
Erich-Weinert-Str. 30
39104 Magdeburg
Fon: 0391.62 07 73
Fax: 0391.620 77 40
Mail: net.gs@miteinander-ev.de
Web: „www.miteinander-ev.de“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)

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.lkj) sucht Jugendkoordinator_in für das Projekt BFD Flucht und Asyl

Magdeburg. Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 1. März 2016 oder später eine*n Sozialpädagoge*in/ Kulturpädagoge*in als Koordinator*in für das Projekt Bundesfreiwilligendienst (BFD) Flucht und Asyl. Die Arbeitszeit wird 20 Stunden/Woche betragen (Einstufung angelehnt an TVÖD).

Aufgaben:

  • Organisation und Durchführung von Bildungsseminaren und Begleitmaßnahmen für die Teilnehmer*innen
  • Organisation und Durchführung von Einsatzstellenbesuchen und -treffen
  • Beratung von Interessierten und Bewerber*innen
  • Suche, Auswahl, Begleitung und Betreuung der Teilnehmer*innen
  • Akquise, Beratung und Betreuung der Einsatzstellen
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Präsentation des Projektes
  • Erstellen von Übersichten zur Einsatzstellen- und Teilnehmer*innen-Situation
  • Zuarbeit zur Abrechnung des Projektes

Voraussetzungen:

  • (Fach-)Hochschulabschluss Sozialpädagogik/soziale Arbeit, Kulturpädagogik., Kulturwissenschaften. o.ä. und/oder einschlägige Berufserfahrungen
  • Pädagogische Fähigkeiten und Kenntnisse
  • Gute bis sehr gute Kenntnisse der aktuellen Asylpolitik
  • Kenntnisse in der Verwaltung
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Sicheres Auftreten, Teamfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Kontaktfreudigkeit,
  • Sozialkompetenz, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen
  • Gute EDV Kenntnisse
  • PKW-Führerschein (eigener PKW von Vorteil)
  • Kulturelle Interessen

Dienstsitz ist in der Stadt Magdeburg. Die Tätigkeit ist vorerst befristet – eine Verlängerungsoption und Ausbau der Stelle besteht. Die Stelle wird öffentlich gefördert. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch den Zuwendungsgeber. Bewerbungsunterlagen werden nur bei Vorliegen eines ausreichend frankierten Rückumschlags an den Adressaten zurückgesandt. Bei Einladung zu einem Bewerbungsgespräch werden Reisekosten nicht erstattet. Menschen mit Migrationshintergrund werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt. Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der Woche vom 22. bis 26. Februar 2016 statt. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Ihre aussagefähige, vollständige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 15. Februar 2016 an die unten folgende Adresse. Elektronische Bewerbungen werden bevorzugt.

.lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.
Bereich Freiwilligendienste
Brandenburger Str. 9
39104 Magdeburg
Ansprechperson: Kirsten Mengewein
Fon: 0391.244 51 60 oder 244 51 68
Mail: lkj@jugend-lsa.de oder fsj@jugend-lsa.de
Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de und www.fsjkultur-lsa.de

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Migrationsberater_in in Zerbst gesucht

Zerbst (Anhalt). Das Diakonische Werk in Zerbst sucht ab sofort für den Arbeitsbereich der Migrationsberatung für Erwachsene eine*n Diplom Sozialpädagog*in. Die Stelle hat einen Umfang von 21 Wochenstunden und ist unbefristet. Arbeitsort ist Zerbst.

Aufgaben:

  • U.a. Beratung und Begleitung von Migrant*innen im neuen Lebensumfeld

Voraussetzungen:

  • Abschluss Dipl. Sozialpädagog*in oder Vergleichbares
  • Aufgeschlossenheit gegenüber Zuwander*innen und Interesse an deren  Lebenssituationen und Problemlagen

Weitere Informationen zu den oben genannten Punkten erhalten Sie gegebenenfalls bei einem Vorstellungsgespräch. Geboten wird zudem eine Vergütung nach Tarif AVR EKD, über die Entgeltgruppe entscheidet der Abschluss.

Bewerbungen senden Sie zeitnah postalisch an die unten folgende Adresse.

Diakonisches Werk im Kirchenkreis Zerbst e.V.
z.Hd. Herrn Landmann
Dessauer Str. 28
39261 Zerbst (Anhalt)
Fon: 03923.740 30
Mail: kontakt@diakonie-zerbst.de
Web: www.diakonie-zerbst.de

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500 Weiterbildungen

Multiplikator*innenfortbildung: Flucht und Asyl

Halle (Saale). Am 14. März 2016 wird die erste Multiplikator*innenfortbildung des Globalen Lernens 2016 stattfinden. Thema ist: Flucht und Asyl. Die Fortbildung wird durchgeführt von 2 Referentinnen von Asyl e.V. Jena. Sie führen seit ca. 1 Jahr Bildungsveranstaltungen zu dem Thema (Projekttage bis Projektwochen) in Schulen durch (bisher nicht in Grundschulen). Die Referentinnen werden an dem Fortbildungstag Methoden (und Inhalte) zu den verschiedenen o.g. Themenbereichen vorstellen und Teilnehmende an ihren Bildungserfahrungen in Schulklassen teilhaben lassen.

Folgende Themen werden in einer Schulprojektwoche von Asyl e.V. u.a. behandelt:

  • Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus in Sprache und Medien erkennen
  • Abgrenzung der Begriffe Flucht und Migration, Fluchtgründe und Herkunftsländer, Asyl und Menschenrechte, kritische Auseinandersetzung mit europäischer Asylpolitik
  • Lebenslagen geflüchteter Menschen in Deutschland, Kennenlernen individueller Fluchtgeschichten
  • Selbstreflexion der eigenen Position innerhalb der Gesellschaft, Argumentationstraining gegen rechte Parolen und Vorurteile

Termin: 14.03.2016, 10:00-17:00 Uhr
Ort: Felicitas-von-Selmenitz-Haus, Puschkinstr. 27, 06108 Halle
Kosten: 20 Euro (inkl. Mittagessen)
Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 17 Personen beschränkt. Anmeldungen sind ab sofort per „Mail“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar) oder Fax: 0345.279 807 11 möglich. Dazu nutzen Sie bitte das Anmeldeformular, das online zur Verfügung steht.
Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstr. 11
06108 Halle (Saale)
Fon: 0345.279 807 10
Fax: 0345.279 807 11
Mail: info@friedenskreis-halle.de
Web: www.friedenskreis-halle.de

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Workshop und Training: Das Volk und die Anderen – Informationen und Argumente zu Populismus, der politischen Rechten und der Abwertung von Flüchtlingen

27.02.2016. 10-18 Uhr in Köthen
In Lichte der gegenwärtigen Debatten zur Asylpolitik, aber auch mit Blick auf die sachsen-
anhaltischen Landtagswahlen im März 2016 lädt der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt zu
einer Fortbildung für Ehrenamtliche und Multiplikator_innen der Flüchtlingshilfe ein.
Im Workshop sollen zunächst die Hintergründe und Zusammenhänge von populistischer
Rhethorik und Strategie in der Politik, rechts-konservativer Weltanschauung und der
Abwertung von geflüchteten und nun in der BRD Schutz suchenden Menschen erarbeitet
werden. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, praxisorientierte
Argumentationen für ein menschenfreundliches Miteinander unter professioneller
Anleitung zu erproben.
Die Veranstaltung wird angeboten vom Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt mit Unterstützung
des Förderverein PRO ASYL e.V. Die Referent_innen sind Argumentations- und
Handlungstrainer_innen des Netzwerk für Demokratie und Courage. Die Teilnahme ist
kostenlos. Bitte senden Sie zur Anmeldung das beigefügte Formular bis zum 20.02.2016
an seminare@fluechtlingsrat-lsa.de. Es sind 16 Plätze verfügbar. Mit der Bestätigung
Ihrer Anmeldung (spätestens am 21.02) wird Ihnen auch der Seminarort bekannt
gegeben.

Anmeldebogen WS 160227 Köthen

Für Rückfragen stehen wir Ihnen zur Verfügung:
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Schellingstr. 3-4
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 53 71 281
Mail: seminare@fluechtlingsrat-lsa.de
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen
Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der
Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen
in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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Workshops: Rechtspopulismus und die Flüchtlingsthematik

Sachsen-Anhalt. AfD, ALFA und die GIDA-Bewegungen – Sind sie alle nur rechtspopulistische Randerscheinungen unserer Gesellschaft? Mit ihrer Radikalisierung und dem Fokus auf die Flüchtlingsthematik rücken diese Rechtspopulisten immer stärker in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft. Der Workshop „Rechtspopulismus und Flüchtlingsthematik“ fragt deshalb: Welche Handlungsstrategien gibt es? Wie kann verhindert werden, dass Rechtspopulisten immer weiter in den Fokus der Gesellschaft gelangen? Er findet je einmal in Halle (Saale) und in Magdeburg statt.

Termine & Orte:

  • 12.02.2016, 16:00-20:00 Uhr, Stadthaus Halle, Marktplatz 2, 06108 Halle (Saale)
  • 26.02.2016, 16:00-20:00 Uhr, DGB-Haus, Otto-v.-Guericke-Str. 6, 39104 Magdeburg

Kosten: keine

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie per Mail oder telefonisch unter 0391.561 60 27.

Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten
Region Magdeburg
Otto-v.-Guericke-Str. 6
39104 Magdeburg
Fon: 0391.561 60 27
Mail: region.magdeburg@ngg.net
Web: www.ngg.net

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600 weitere Meldungen

Karnevalsinformationen für Flüchtlinge, aber nicht für nicht-Flüchtlinge?

der Karneval ist sogar für zahlreiche eingeborene oder gut integrierte Deutsche und andere Ureinwohner*innen eine befremdliche und verstörende Angelegenheit, die mit den Mitteln des aufgeklärten Verstandes nur schwer zu fassen ist. Um so erfreulicher, dass das Landesinnenministerium NRW nun in einem aktuellen Erlass die Bezirksregierungen anweist, dafür Sorge zu tragen, „die Bewohnerinnen und Bewohner der jeweiligen Flüchtlingsunterkünfte mit den Brauchtümern und Abläufen an den Karnevalstagen vertraut zu machen.“ Denn: Ein Großteil derselben „hat keinerlei Erfahrungen mit den Brauchtümern und Besonderheiten, die damit verbunden sind.“

Da letzteres auch auf einen nicht unerheblichen Teil der autochthonen Bevölkerung zutreffen dürfte, hat – sehr vorausschauend – die Bezirksregierung Arnsberg in Ergänzung zum Erlass regierungsoffizielle Hinweise zum (Un-)Wesen des Karneval veröffentlicht:

„Die Zeit des Karnevals ist geprägt von ausgelassenen, feiernden Menschen, von denen sich die Meisten ausgefallen kostümieren. (…) Zu einigen dieser Kostüme gehören auch Waffenattrappen. Diese sind aus Holz oder Plastik und natürlich nicht funktionsfähig. Wichtig ist, dass man jeden in Ruhe feiern lassen sollte. Auch wenn die Gewehre der Karnevalssoldaten nicht echt sind, sind sie kein Spielzeug, das man ungefragt anfassen sollte.

Die echte Polizei ist außerdem während der Karnevalszeit vermehrt im Einsatz. So wird sichergestellt, dass die Menschen den Karneval sicher feiern können. (…) Die Anweisungen der echten Polizei sind daher auch im Karneval auf jeden Fall zu befolgen. (…)

Für viele Menschen gehört auch Alkohol zu Karneval dazu. Hier muss man vorsichtig sein: Alkohol wirkt wie ein Gift auf den Körper und sollte deshalb nur in kleinen Mengen
getrunken werden. Wer zu viel Alkohol trinkt, verliert die Kontrolle über seinen Körper. Man kann schwer stürzen, sich verletzen und am nächsten Tag geht es einem meistens
sehr schlecht. Auch kann es unter Alkoholeinfluss zu Vorfällen kommen, für die man sich nachher schämt oder die strafrechtlich verfolgt werden können. Hier gilt: Weniger ist
mehr. Denn Karneval ist ein ausgelassenes, freundliches Fest an das sich alle so auch erinnern wollen.“

Ich frage mich: Warum sollen diese Informationen nur geflüchteten Menschen zugute kommen? Auch so mancher Friese oder Berliner, so manche Niedersächsin oder Vorpommeranerin könnten doch von diesem erheblichen Erkenntnisgewinn profitieren. Daher würde ich vorschlagen, das Informationsblatt der Bezirksregierung in sämtlichen öffentlichen Einrichtungen nördlich von Münster flächendeckend auszuhängen.

Ich jedenfalls habe einiges gelernt. Das vor allem: Hände weg von fremder Leute Spielzeuggewehre! Und: „Hier gilt: Weniger ist mehr.“

Na denn: Helau und Prost!

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De Maizières Katze, Überlagerung der Zustände: Die quantenmechanische Dimension des Asylrechts

Kann ein*e Asylsuchende*r gleichzeitig sowohl eine hohe als auch eine geringe Bleibeperspektive innehaben? Die Bundesregierung führt dieses Paradoxon jetzt in der Gesetzgebung ein: Die Logik der Quantenmechanik hält Einzug in das Ausländer*innen- und Asylrecht…

Ganzer Text als PDF: De_Maizieres_Katze2

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