Selbststötung in Haldensleben bestätigt

Magdeburg, 21.08.2014. Die Ausländerbehörde Bördekreis und die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord bestätigen die Selbsttötung eines Asylsuchenden in Haldensleben. Der junge Mann hat sich am Montag, den 18.08.2014, in seiner Unterkunft das Leben genommen.

Das Ermittlungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Genauerer Informationen über die Umstände und Hintergründe sind bislang seitens der Behörden noch nicht bekannt gegeben worden.

In der Stellungnahme vom 19.08.2014 von Badra Ali Diarra, ein Freund des Verstorbenen, heißt es: „Amdi habe ich zum letzten Mal am 30. Juli gesehen […].“ Badra Ali Diarra stellt fest: „Wenn über Menschenrechte geredet wird, müssen diese auch erfüllt werden! Ein Mensch bringt sich um und ihr sagt, dass ihr nicht verantwortlich dafür seid!“ Siehe dazu: http://asylstrikeberlin.wordpress.com/.

Die gesamte Flüchtlingspolitik und Lebenssituation von Geflüchteten führt immer wieder dazu, dass sich Asylsuchende das Leben nehmen. Erst im Februar diesen Jahres kam es in Sachsen-Anhalt in der Gemeinschaftsunterkunft Zeitz zu einem Todesfall, dessen Umstände bislang noch nicht aufgeklärt sind.  Die aktuellen Zahlen der „Bundesdeutschen Flüchtlingspolitik und ihrer tödlichen Folgen“ der Dokumentationsstelle der Antirassistischen Initiative e.V. belegen die gefährdeten Lebensumstände von Geflüchteten.


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