Nein zum Rassismus in Europa

Gemeinsamer Aufruf von Pro Asyl und Interkulturellem Rat:

„Europa steht bei den Europawahlen im Mai 2014 vor der Gefahr einer rechtspopulistischen Wende. In mehreren Ländern zeichnet sich breite Zustimmung für Parteien mit rechtspopulistischen oder rechtsextremem Positionen ab.

In Deutschland finden Parteien wie die NPD, die »Pro«-Bewegung oder Republikaner nur geringe Resonanz. Problematisch ist es, wenn rechtspopulistische Positionen von etablierten Parteien wie der CSU aufgegriffen werden. Die Gefahr kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Dort sind rassistische Einstellungen und Ressentiments gegen Minderheiten gewachsen und gesellschaftsfähig geworden. Rechtspopulisten, Kulturrassisten und Rechtsextreme machen sich dies zunutze und agitieren gegen Flüchtlinge, Muslime, Sinti und Roma oder gegen Menschen aus Ost-und Südosteuropa, die von ihrem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen. Immer häufiger sehen sich auch wieder Juden Bedrohungen ausgesetzt.

Im Parteienspektrum zeichnen sich gefährliche Tendenzen ab. Die »Alternative für Deutschland« (AfD) wird zunehmend von rechtspopulistischen, rechtsextremistischen und islamfeindlichen Gruppierungen bestimmt. Mit deren Hilfe kann sie umso leichter die Drei-Prozent-Hürde zum Europäischen Parlament überspringen und dort vielleicht von einem europaweiten rechtspopulistischen und islamfeindlichen Bündnis umarmt werden.

Die Bundesrepublik hat rechtsextremen Parteien bisher widerstanden.
Das muss so bleiben.“

Link zum Auruf, Online-Unterschriften unter:
http://www.proasyl.de/


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