UNHCR für Erleichterung des Familienzuzugs von syrischen Familienangehörigen nach Deutschland

In seiner Pressemitteilung vom 4.12. richtet sich das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) an die Innenminister von Bund und Ländern, syrische Flüchtlinge beim Nachzug von Familienangehörigen aus der Region zu unterstützen. Das bedeutet eine Regelung neben den regulären Verfahren z.B in Form eines Resettlements aus humanitären Gründen als sicheren Zugang nach Deutschland.

Der UNHCR-Vertreter für Österreich und Deutschland, Michael Lindenbauer, verwies auf den Umstand, dass viele Syrer_innen in Deutschland keine anerkannten Flüchtlinge seien, sondern nur subsidiären Schutz hätten und damit eine Familienzusammenführung unmöglich sei. Auch erwachsene Kinder oder Geschwister wären ausgeschlossen.
Eine Aufnahme syrischer Flüchtlinge und Familienangehöriger wäre „ein weiterer, sehr willkommener Beitrag Deutschlands für den internationalen Flüchtlingsschutz im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt. Zudem wäre es ein wichtiges zusätzliches Zeichen der internationalen Solidarität mit den Aufnahmeländern in der Region.“

Pressemitteilung UNHCR 4.12.2012


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