Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 4.September 2012 stärkt Rechte beim Familiennachzug

Das Bundesverwaltungsgericht entschied am 4.September 2012 im Fall einer afghanischen Staatsangehörigen, dass die rechtliche Voraussetzung des Nachweises deutscher Sprachkenntnisse beim Nachzug ausländischer Ehegatten zu Deutschen“ nur eingeschränkt gilt“. Das Gericht hob die Entscheidung des Verwaltungsgerichts auf und erklärte, dass ein Visum zum Ehegattennachzug zu erteilen wäre, „wenn Bemühungen zum Erwerb einfacher Sprachkenntnisse im Einzelfall nicht möglich, nicht zumutbar oder nicht innerhalb eines Jahres erfolgreich sind“.

Die Pressemitteilung vom 04.09.2012 des Bundesverwaltungsgerichts zum Urteil findet sich unter:
„http://www.bundesverwaltungsgericht.de/enid/155ad85ece2aa7b132cfb93d63de550a,57ea127365617263685f646973706c6179436f6e7461696e6572092d093134333533093a095f7472636964092d09353737/Pressemitteilungen/Pressemitteilung_9d.html“ (Diese Seite ist mittlerweile leider nicht mehr verfügbar)


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