Kongo: 3.000 Menschen nach Explosion obdachlos – Spendenaufruf des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. und Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

In den frühen Morgenstunden des 04.03.2012 wurde die Hauptstadt der Republik Kongo „Brazzavillevon einer riesigen Explosion erschüttert. Das Munitionslager der Kongolesischen Armee, was sich in mitten von dem Wohngebiet „Mpila“ befindet, explodierte durch einen zuvor entstandenen Kurzschlussbrand. Die Vielzahl der Explosionen verwüstete das gesamte Gebiet im Umkreis von 2 km. Die Katastrophe forderte bis dato 250 Tote und ca. 1500 Verletzte, über 4000 Menschen haben Ihr Hab und Gut verloren. Die Menschen erleben in diesen Stunden unglaubliches Leid und brauchen unsere Hilfe! Der Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. und die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. rufen zu Spenden für die Betroffenen in Brazzaville auf.

Eine erschütternde Katastrophe hat sich am Morgen des 04.03.2012 in der Hauptstadt des Kongo Brazzaville zugetragen. In einem Munitionslager der Kongolesischen Armee in Mpila, was sich inmitten eines Wohngebietes befindet, ist nach neuesten Erkenntnissen durch einen Kurzschluss, ein Feuer ausgebrochen. Eine ganze Serie von Explosionen erschütterten ganz Brazzaville/Rep. Kongo und die Hauptstadt Kinshasa/ Dem Rep. Kongo, auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses Kongo. Durch Berichterstattung von Personen Vorort ist die Lage weitaus schlimmer, als in den Medien und von der Regierung publiziert wird. Das gesamte Gebiet rund um Mpila gleicht einem totalen Trümmerfeld. Die Hilfsaktionen verlaufen sehr schwer, weil zunächst eine große Panik ausbrach, da zuerst von einem Stand Putsch ausgegangen wurde und ganz Brazzaville in Alarmbereitschaft gestanden hat. Es wurde aus Berichten von Personen in Brazzaville, Menschen von Militär und Rettungsfahrzeugen überrollt. Durch das Feuer gezündete Raketen und Granaten, schlugen im gesamten Stadtgebiet von Brazzaville ein, wo sie Menschenleben forderten, aber auch große materielle Schäden anrichteten.
Am schlimmsten hat es das Gebiet rund um die Militärbasis getroffen, was nahezu in Schutt und Asche liegt. Die Krankenhäuser sind überfüllt und mit der Situation überfordert. Die Bergungs- und Rettungsaktionen laufen immer noch.
Die bis dato verkündigte Todeszahl liegt bei ca. 250 Toten und über 1500 Verletzten.
Es wird aber mit weitaus mehr Toten gerechnet, die sich noch unter den Trümmern im Katastrophengebiet befinden.
Kongo/Brazzaville befand sich in einer Phase des Aufbaus und des Aufschwungs. In dem durch den erst vor 14 Jahren beendeten Bürgerkrieg erschütterten Land, wiegt die Verzweiflung über diese Katastrophe schwer.
Wir bitten deshalb um die Einleitung einer Hilfsaktion, die von freiwilligen Helfern vor Ort koordiniert wird. Tausende von Menschen stehen vor dem Nichts und sind obdachlos. Auch die die mangelnde ärztliche Versorgung stellt ein großes Problem dar.

Wir bitten um eure Spenden, egal in welcher Höhe, jeder Euro zählt. Die Spenden werden zunächst für die Sammlung und Weiterleitung der benötigten Medikamente, Verbandsmaterialien usw. verwendet.
Spenden in Form von Medikamenten und Verbandsmaterial, können beim Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. in der Schellingstraße 3-4 in 39104 Magdeburg abgegeben werden.

Ansprechpartnerin: Bianka Mopita
Tel: 0391 5371 281

Seit heute ist das Spendenkonto aktiv.

Kontoinhaber: AGSA e.V.
Stadtsparkasse Magdeburg
Kontonummer: 641002262
BLZ: 81053272
Kennwort: „Hilfe für Brazzaville


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