Baden-Württemberg stoppt Abschiebung von Roma nach Serbien und in den Kosovo

Stuttgart. Das Land hat die Abschiebung von Roma in das Kosovo und nach Serbien gestoppt.

„Die Lage dort ist besonders für Roma unsicher“, sagte der Sprecher von Innenminister Lothar Gall (SPD). Eine Delegation des Petitionsausschusses wolle sich bei einer Reise im Herbst über die Lage der Minderheiten informieren.

Erst danach solle über den Verbleib der Roma-Flüchtlinge entschieden werden. In Baden-Württemberg leben rund 1200 geduldete Roma.

Unterdessen verstärkt die KFOR auch mit Deutschen Kräften die Friedensmission in der Grenzregion zwischen Serbien und dem Kosovo, nachdem bei Grenzstreitigkeiten bereits ein polizist ums Leben kam.


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